NachwuchsFragen. Der Podcast zu dem, was nach der Promotion wichtig ist

Graduiertenakademie der Leibniz Universität Hannover

Die Podcast-Reihe der Graduiertenakademie der Leibniz Uni Hannover stellt Fragen vom ‚wissenschaftlichen Nachwuchs‘ und auch an den wissenschaftlichen Nachwuchs. Mit wechselnden Gästen sprechen wir über Anstellungsarten, Qualifizierungswege und alles, was wichtig ist in der Zeit nach der Promotion und vielleicht vor der Professur. Die „NachwuchsFragen“ sind also eine Art Handbuch, nur kürzer und für die Ohren. Wer an dieser Stelle weitere Fragen beantwortet wissen möchte, darf uns gern Bescheid geben. Ansonsten wünschen wir angeregtes Zuhören – los geht’s!

  1. Mar 20

    Publizieren mit Open Access

    Die erste Folge in diesem Frühling adressiert ein Thema, das auch schon und gerade für Early Career Researchers hochgradig wichtig ist: das Publizieren und hier das Publizieren mit Open Access. Von der Entstehung von Open Access bis hin zu verschiedenen Publikationsmöglichkeiten spannen wir hier das Themenfeld recht groß auf. Dabei behandeln wir Fragen wie: Welche Zugangswege gibt es zu Open Access-Publikationen, welche Kosten entstehen und wie kann ich bei der Finanzierung unterstützt werden, welche Lizenzen sind empfehlenswert? Wie unterscheide ich außerdem gute von den genannten unseriösen Zeitschriften (=predatory journals) und wie platziere ich meine Open Access-Artikel? Aber auch die Frage, wie und wann Open Access entstanden ist, welche Vorteile dies mit sich bringt und was es überhaupt mit DEAL auf sich hat, besprechen wir mit Dr. Deborah Sielert, Beraterin für Open Access und wissenschaftliches Publizieren an der TIB (=Technische Informationsbibliothek, Leibniz-Informationszentrum, Technik und Naturwissenschaften, Universitätsbibliothek), in dieser Folge. Wir wünschen entspanntes Zuhören!    Kapitelmarken: 00:00   Intro 00:30   Einleitung 03:50   Was ist Open Access? Nutzungsrecht und anderes 06:35   Entstehung von Open Access & Wofür steht DEAL? 09:40   Article processing charges 11:05   Hintergrund von DEAL und Elsevier 13:30   Open Access-Zugangswege 17:00   Auswahl und Vorgehen beim Publizieren in geeigneten Zeitschriften, B!son-Tool, DOIJ 19:00   Peer Review & Impact-Faktoren, Reputationsmechanismen & Publikationsdruck 22:30   Wie erkenne ich Predatory Journals? 27:09   Kosten & finanzielle Unterstützung beim Publizieren mit Open Access 30:13   Open Access-Lizenzen 33:45   umfangreiche Angebote der TIB 34:10   das Finden und Sichtbarmachen von Open Access-Publikation 39:00   das Repositorium der LUH & Zweitveröffentlichung 3946    Was hätte unsere Gästin gern schon in der Promotion gewusst?    Shownotes: Beratung und Information zu Open Access-Publizieren an der TIB: https://www.tib.eu/de/publizieren-archivieren/beratung-und-information/open-access B!SON (Empfehlungsservice für qualitätsgesicherte Open-Access-Zeitschriften): https://service.tib.eu/bison/ Open Access Policy der LUH: https://www.uni-hannover.de/en/universitaet/profil/leitbild-und-strategien/forschung/open-science/open-access/open-access-policy Institutionelles Repositorium der Leibniz Universität Hannover: https://repo.uni-hannover.de/home open-access.network: https://open-access.network/startseite Directory of Open Access Journals: https://doaj.org/ ThinkCheckSubmit (Checkliste für Seriösität von Zeitschriften): https://thinkchecksubmit.org/ Selbstlernkurs zu Predatory Publishing: https://service.tib.eu/toern/course/view.php?id=64

    43 min
  2. 11/11/2025

    Von WiMis, Peers und Gefühlsguides für die wissenschaftliche Karriere. Ein Gespräch zur Ratgeberliteratur

    Der zweite Teil unserer Doppelfolge zur Ratgeberliteratur für wissenschaftliche Laufbahnen thematisiert eine (nicht vollständige) Reihe an Ratgebern der letzten zehn Jahre. Im Gespräch mit Dr. Jessica Wilzek, sehe ich mir als Gastgeberin – und wie Jessica Wilzek als Literatur- und Kulturwissenschaftlerin – die verschiedenen Aufbauten, Zielgruppenansprachen und Narrative verschiedener Ratgeber an. Darin kommen wir auf unterschiedliche Textsorten, aber auch auf die wichtige Frage, warum, wann und wozu solche Ratgeberbücher in die Hand genommen werden können. Kleiner Spoiler: „How to wimi“, mit dessen Autoren ich in der ersten Folge ein Gespräch geführt habe, kommt natürlich auch vor. Alle anderen genannten und besprochenen Titel finden sich in den Shownotes…    Kapitelmarken:  00:00 Intro 00:30 Einleitung 01:56 Welcher Ratgeber hätte in der Promotion geholfen? 04:00 Ratgeber Promotion von ZEIT Campus 06:03 weitere Ratgeber im Überblick, vor allem Promotion– Postdoc – Professur, How to wimi und Survival Guide Wissenschaft 16:10 Gleichzeitigkeit von strategischer Karriereplanung und Offenheit für Alternativen 19:43 Gegenbeispiele 21:55 Wann und wozu verwenden wir Ratgeber zu wissenschaftlichen Karrieren? 25:31 Imposter-Phänomen, implizites Wissen & kritischer Blick auf das System Universität 27:21 fEMPOWER-Ratgeber 28:20 #95vsWissZeitVG – kein Ratgeber, aber wichtig 31:10 Gratwanderung zwischen ehrlicher Information und dem Mutmachen von Ratgeberbüchern (und Beratenden) 31:50 Rückblickend: Hätten die Ratgeber Mut zum Postdoc gemacht? 35:16 Machtverhältnisse an Universitäten & Schluss  36:09 Outro   Shownotes:  Angenendt, Holger/Willicks, Freya, How to WiMi. Der Ratgeber für wissenschaftliche Mitarbeitende an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, transcript (=utb), 2024.  Bahr, Amrei/Eichhorn, Kristin/Kubon, Sebastian, #95vsWissZeitVG. Prekäre Arbeit in der deutschen Wissenschaft, Büchner-Verlag, 2021. Eichhorn,Kristin, „Ratgeber für die wissenschaftliche Karriere – taugen die was?“, in: Soziopolis – Gesellschaft beobachten, 23.10.2024.  Haller, Reinhold, Die Entscheidung. Ein Ratgeberroman über akademische Berufswege, UVK (=utb), 2022. Meckenstock, Rainer, Wie macht man Karriere in der Wissenschaft, Springer, 2018.  Müller, Mirjam, Promotion – Postdoc – Professur. Karriereplanung in der Wissenschaft, 3., aktualisierte und erweiterte Auflage, Campus, 2025. Noeske, Kai/Rott,Benjamin/Hille, Katja, Survival Guide Wissenschaft. (Über-)Lebenstipps für akademische Karrieren, Springer, 2023.  Scholz, Anna-Lena (Hrsg.), Ratgeber Promotion. Der Weg zum Doktortitel: Von der Themenfindung bis zur Verteidigung, ZEIT Campus & Klaus Tschira Stiftung, 2024/2025. Schriever, Carla, et al., fEMPower. Ratgeber für angehende Wissenschaftlerinnen, wbv (=utb), 2021.

    36 min
  3. 09/04/2025

    Von einem ERC Starting Grant zur Professur. Interview mit Prof. Dr. Catherine Herfeld

    Mit dieser Folge haben wir unseren kleinen Schwerpunkt zuwichtigen Förderformaten in der Postdoc-Zeit fortgesetzt – und uns dieses Mal mit der ERC-Förderung, allen voran dem Starting Grant, beschäftigt. Dazu war Prof. Dr. Catherine Herfeld unser Interviewgast. Sie ist ERC Starting Grantee und gleichzeitig Professorin für Philosophie und Geschichte der Ökonomik an der Leibniz Universität. Mit ihr haben wir über den guten Zeitpunkt für die Bewerbung, die Dauer und das Prozedere der Bewerbung an sich gesprochen. Wir haben aber auch die wichtige Unterscheidung zwischen Qualifizierung für eine Professur und die Forschungsförderung  gesprochen, deren Instrumente häufig ja als Teil oder Ersatz der habil.äquivalenten Leistungen gesehen werden, und über die Wichtigkeit, das für einen selbst passende Förderinstrument – zur passenden und reifen Projektidee – zu finden. Das Gespräch hat große Freude gemacht, wir danken Frau Herfeld sehr für die angenehme und gleichzeitig klare Unterhaltung! Struktur der Folge: 00:00: Intro 01:08: Einstieg ins Thema 02:22: Bedeutung der ERC-Förderung für den Werdegang und der Werdegang an sich 06:10: Bewerbungsverfahren 14:10: Umfang der Förderung 16:23: Reflektion über positive Förderentscheidung 22:59: Bewerbung und Interview 25:40: Verteilung der Stipendien nach Fachgruppen 28:28: „Wege zur Professur“ oder: Wie wäre der Werdegang ohne ERC-Förderung weiterverlaufen? 34:33: Empfehlungen 38:10: Schlusswort 38:40: Outro   Und zuletzt eine Bitte: Aktuell und noch bis 15. September läuft eine Hörer*innenbefragung zu verschiedenen Wissenschaftspodcasts durch GESIS – das Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften. Die spezifischen Hörer*innenfragen zu den „NachwuchsFragen“ finden sich unter folgendem Link: https://www.soscisurvey.de/wissenschaftspodcasts1/?podcast=nachwuchsfragen. Sehr gern teilnehmen – wir sind gespannt auf das Feedback, das wieder dem Podcast zugutekommen wird!

    38 min
  4. 06/02/2025

    Die Emmy Noether-Nachwuchsgruppenleitung – Fragen von der Antragstellung bis zur Einordnung als Karrieresprungbrett

    Für diese Folge haben wir ein ausführliches und aufschlussreiches Gespräch mit Dr. Carmen Becker geführt. Sie ist (befristete) Professorin und leitet eine Nachwuchsgruppe in der Religionswissenschaft, für die sie eine Emmy Noether-Förderung bei der DFG eingeworben hat. Wir haben uns dem Thema aus mehreren Perspektiven gewidmet: vom Thema und Aufbau der Nachwuchsgruppe über die Antragstellung bis hin zur Bedeutung der Emmy Noether-Förderung in den Geistes- und Sozialwissenschaften und besonders für die Karriere von Frau Becker. Dabei spielte auch eine Rolle, aus welchen Gründen Frau Beckers Nachwuchsgruppe an der Leibniz Universität angesiedelt wurde und welche nächsten Schritte durch die Emmy Noether-Förderung möglich sind und gegebenenfalls mit der Hochschulleitung verhandelt werden können. Obdie Förderung wirklich ein Karrierebooster sein kann, wird auch Frau Becker erst im Rückblick sagen können. In dieser Folge konnte sie jedoch bereits zahlreiche gute Einschätzungen, Empfehlungen und Einordnungen der vielen Siegel einer wissenschaftlichen Karriere geben. Viel Freude beim Zuhören!         Struktur: 00:00    Intro 00:30    Einstiegins Thema 01:55    Themaund Aufbau der Nachwuchsgruppenleitung 05:45    Unterschiede zur vorherigen Stelle und Rolle 07:15    Anlass,Durchführung und Unterstützung der Antragstellung 16:15    Entscheidung für die Leibniz Universität 19:35    Verhandlungen & Emmy Noether als Karrierebeschleuniger 24:15    Habilitation als Qualifikation für eine dauerhafte Professur 26:00    Emmy Noether in den Geistes- und Sozialwissenschaften 34:55    etwaiger Plan B 37:55    Empfehlungen 41:45    Schluss 42:05    Outro

    42 min
  5. 11/06/2024

    A more fun and kind academia. Postdoc-Förderung in Graz, berufliche Kompetenzen für die Wissenschaftskoordination und Karriereempfehlungen. Im Gespräch mit Dr. Johanna Stadlbauer

    Wir waren so neugierig, was eine „fun and kind academia“ ist, dass wir Dr. Johanna Stadlbauer zu einem Gespräch eingeladen haben. Sie leitet das Postdoc Office an der Universität Graz und hat es von Grund auf mit aufgebaut. Ihre Aktivitäten und Angebote tragen alle ihre Handschrift - und das Motto der freundlichen Wissenschaft. Das Schöne daran ist: Postdocs werden per se als kompetent wahrgenommen. Grund genug für uns nachzufragen! In dieser Podcast-Episode sprechen wir mit Johanna über die Angebote des Postdoc Office, die von der Gratis-Pizza bis zur Fiasko-Party reichen. Wir sprechen aber auch über die Situation von Postdocs in Österreich im Allgemeinen, über Johannas Werdegang und ihre Tätigkeiten innerhalb und außerhalb der Wissenschaft sowie über ihr aktuelles Tätigkeitsprofil als Wissenschaftsmanagerin. Abschließend gibt sie wertvolle Tipps für alle, die den Weg in Wissenschaft und Forschung einschlagen wollen.   Kapitelmarken 00:00: Intro 00:31: Begrüßung, Anmoderation und Thema 02:15: Die Situation von Postdocs in Österreich und am Postdoc Office der Universität Graz 06:00: Arbeit des Postdoc Office 10:40: Das „Fiasco Fest“ als besonderes Aushängeschild 14:18: Werdegang von Johanna Stadlbauer 18:40: berufliche Stationen außerhalb von Wissenschaft und Forschung 24:00: aktuelle Tätigkeit und Tätigkeitsprofil 28:15: Empfehlungen an Promovierende und Postdocs 30:30: Abschied und Outro

    31 min
  6. 09/26/2024

    Das neue German Postdoc Network. Entstehung und Ziele

    In dieser Folge haben wir mit gleich zwei Personen über ein Netzwerk gesprochen, das ganz am Anfang steht: das German Postdoc Network (GPN). Eine der Gründerinnen, Dr. Neele Meyer, und eine der Koordinatorinnen, Judith Münch, stellen das GPN vor – ein Netzwerk, das es bisher in der Form und in ganz Deutschland noch nicht gab. Beide Podcast-Gäste sprechen über die Gründe für die Entstehung des Netzwerks, die geplanten Angebote und die eigenen Aufgaben dabei. Sie geben zugleich allgemeine Empfehlungen an Postdocs und äußern den konkreten Wunsch, dass zahlreiche Postdocs im Netzwerk aktiv mitwirken mögen. Eine Kick-off-Veranstaltung in der dritten Septemberwoche hat den Startschuss gegeben, nun liegt der Ball bei den Postdocs selbst. Mit diesem Gespräch setzen wir uns über die Bandbreite an Themen – von der Idee über die Umsetzung bis zu den geplanten Angeboten – damit auseinander, was in der Postdoc-Förderung in Deutschland gut läuft und was noch fehlt. Das German Postdoc Network zielt darauf, diese Lücke zu schließen, auf lokale Angebote an den Universitäten hinzuweisen und eigene Regionalgruppen zu bilden, aber auch als eigenständiger politischer Akteur zu fungieren. Im Internet ist das German Postdoc Network ebenfalls zu finden, und zwar unter: https://germanpostdoc.net/. 00:30 Min.: Einleitung 01:18 Min.: Was ist das German Postdoc Network? 03:43 Min.: Mehrwert des Netzwerks gegenüber Postdoc-Förderung an Universitäten und      außeruniversitären Forschungseinrichtungen 06:00 Min.: Definition der Zielgruppe des GPN 07:55 Min.: Gründung des German Postdoc Network 11:09 Min.: Aufgaben des GPN-Koordinationsteams 14:32 Min.: Struktur des German Postdoc Network 16:41 Min.: Mitarbeit im GPN 19:30 Min.: Abschließende Empfehlungen und Wünsche an Postdocs 22:35 Min.: Schluss

    23 min

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Die Podcast-Reihe der Graduiertenakademie der Leibniz Uni Hannover stellt Fragen vom ‚wissenschaftlichen Nachwuchs‘ und auch an den wissenschaftlichen Nachwuchs. Mit wechselnden Gästen sprechen wir über Anstellungsarten, Qualifizierungswege und alles, was wichtig ist in der Zeit nach der Promotion und vielleicht vor der Professur. Die „NachwuchsFragen“ sind also eine Art Handbuch, nur kürzer und für die Ohren. Wer an dieser Stelle weitere Fragen beantwortet wissen möchte, darf uns gern Bescheid geben. Ansonsten wünschen wir angeregtes Zuhören – los geht’s!