Sprechstunde am Uniklinikum

LKH-Univ. Klinikum Graz

“Sprechstunde am Uniklinikum”, der Podcast, der das LKH-Univ. Klinikum Graz hörbar macht. Alle zwei Wochen sprechen wir mit Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Fachbereichen über spannende Themen aus dem (Spitals-)Alltag, der Forschung sowie der Gesundheitspolitik. Wir geben Ihnen exklusive Einblicke in unsere tägliche Arbeit und stellen Ihnen das Klinikum Graz näher vor – von den einzelnen Abteilungen bis hin zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Medizin, Pflege und Verwaltung. Website: https://www.uniklinikumgraz.at/sprechstunde

  1. May 12

    # 88| Erste Hilfe bei Kindern: Zwischen Pflaster und Notaufnahme

    Ein aufgeschlagenes Knie, eine Platzwunde am Kopf, ein eingezwickter Finger in der Autotür oder eine Murmel im Nasenloch: Mit Kindern kann im Alltag immer etwas passieren. Umso wichtiger ist es, in solchen Situationen ruhig zu bleiben und zu wissen, was zu tun ist – ob ein Pflaster für die Wundversorgung reicht oder man mit dem Nachwuchs gleich in die Notaufnahme fahren sollte. In dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“ erklärt Kinderchirurg Dr. Uwe Weitzer, vielen auch als „Ninja-Doc“ bekannt, wie Eltern Verletzungen und Notfälle richtig einschätzen, welche Maßnahmen sie selbst ergreifen können und wann ein Arztbesuch notwendig ist. Man erfährt zudem, woran man eine „echte“ Gehirnerschütterung erkennt und warum die Erdnuss das am häufigsten unterschätze Teil ist, wenn’s ums Verschlucken geht. Apropos verschlucken: Grundsätzlich gilt, was über die „richtige“ Röhre, sprich die Speiseröhre, in den Magen-Darm-Trakt gelangt, kommt ein bis drei Tage später auch auf natürlichem Wege wieder heraus. Egal, ob Legostein, Glassplitter, Nagel oder andere kleine Gegenstände. Absolute Vorsicht ist laut Weitzer geboten, wenn Knopfbatterien oder Magnete verschluckt werden, da sie schwere inneren Verletzungen verursachen können. Auch, wenn der Nachwuchs Putzmittel getrunken hat, sollte sofort das Spital aufgesucht werden. „Am besten die Flüssigkeit oder die Flasche mit ins Krankenhaus bringen, das erleichtert die Behandlung“, so der Kinderchirurg. Q&A: Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen kennen Sie? LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/ Produziert von The Voice Agency

    20 min
  2. Apr 21

    # 87| „Gehen Sie zur Darmkrebs- Vorsorge!“

    Darmkrebs-Vorsorge rettet Leben! „Seien Sie klug egoistisch, gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge und fordern Sie auch Ihre Lieben dazu auf, hinzugehen“, appelliert Peter Fickert, Leiter der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie des Uniklinikum Graz, besonderes an Menschen ab 45 Jahren. Der Grund: Darmkrebs gehört zu den wenigen Krebsarten, deren Vorstufen bei einer Vorsorgeuntersuchung (Darmspiegelung/Koloskopie) erkannt und sofort entfernt werden können. Dadurch wird die Krebserkrankung verhindert. Zwar haben in Österreich seit 2005 alle zwischen 45 und 75 Jahren Anspruch auf diese Untersuchung, doch das Angebot wird zu wenig genutzt. Deshalb werden Personen dieser Altersgruppe künftig direkt zur Untersuchung einladen. Die Steiermark ist dabei eine der Pilotregionen in Österreich. Im Podcast klärt Fickert die Mythen rund um die Koloskopie und informiert über den FIT-Test, bei dem verstecktes Blut im Stuhl nachgewiesen werden kann und der daher ebenfalls im Rahmen der Darmkrebsvorsorge zum Einsatz kommt. Zudem beschreibt der Internist die individuellen Behandlungsmöglichkeiten im Falle einer Krebsdiagnose. Q&A: Warum sollte man ab 45 Jahren mindestens alle zehn Jahre zur Darmkrebsvorsorge gehen? Auf https://zertifikat.oeggh.at/  findet man die Institute/Niedergelassenen Ärzt*innen, die die Untersuchung nach dem „Qualitätszertifikat Darmkrebsvorsorge“ durchführen. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/ Produziert von The Voice Agency

    40 min
  3. Mar 11

    # 85| Kryokonservierung: Fruchtbarkeit auf Eis gelegt

    Wann ist der „richtige“ Zeitpunkt für ein Kind? Zwischen Karriereplänen, Partnerschaft, Gesundheit und persönlichen Lebensplänen wird diese Entscheidung für viele Frauen zunehmend komplex. Die Kryokonservierung von Eizellen kann eine Möglichkeit für Frauen sein, die Fruchtbarkeit für einen späteren Zeitpunkt zu erhalten. Derzeit ist das Einfrieren von Eizellen und Eierstockgewebe in Österreich nur aus medizinischen Gründen erlaubt, etwa bei einer Krebserkrankung oder anderen fruchtbarkeitsschädigenden Therapien. Ab dem 1. April 2027 wird jedoch auch sogenanntes Social Egg Freezing – also das Einfrieren von Eizellen ohne medizinische Indikation – zulässig sein. In dieser Folge der „Sprechstunde am Uniklinikum“ erklärt Research-Prof. PD DDr. Martina Kollmann, Expertin für Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin an der Univ.-Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, wie das Einfrieren von Eizellen abläuft, welche Faktoren die Fruchtbarkeit besonders beeinflussen und mit welchen Kosten diese Behandlung verbunden ist. Eine Folge über medizinische Möglichkeiten, persönliche Entscheidungen – und die Frage, welche Erwartungen beim Thema Kinderwunsch realistisch sind. Q&A: Wie lange kann man eine Eizelle einfrieren? Instagram: ⁠https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/⁠ Youtube:⁠ https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz⁠ Website:⁠ https://www.uniklinikumgraz.at/⁠ Produziert von: The Voice Agency

    24 min
  4. Feb 18

    # 84| Beckenboden: Training, Fakten und Mythen

    Bürosessel-Salsa, Rückenschmerzen und gute Orgasmen – was das alles mit unserem Beckenboden zu tun hat, erklären in dieser Podcastfolge unsere Physiotherapeutinnen Nina Eller – sie ist auf der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe tätig – und Brigitta Gräßl von der Universitätsklinik für Urologie. Ein geschwächter Beckenboden kann tatsächlich zu Rückenschmerzen oder zu Inkontinenz führen. Natürlich geht es auch um die Frage, ob und wie man den Beckenboden trainieren kann und wie digitale Trainings-Apps dabei helfen können. Für viele kann das eine niederschwellige und motivierende Möglichkeit sein, regelmäßig zu üben. Gleichzeitig betonen unsere Gesprächspartnerinnen, dass eine individuelle Anleitung durch spezialisierte Physiotherapeut*innen besonders bei Beschwerden oder Unsicherheiten sinnvoll und notwendig ist. Außerhalb des Uniklinikum Graz finden Sie alle Physiotherapeut*innen, die individuelle Diagnostik und maßgeschneiderte Trainingskonzepte für den Beckenboden anbieten, hier! Liste der freiberufliche Physiotherapeut*Innen mit Spezialisierung auf Beckenboden: https://docs.google.com/document/u/0/d/1v3MddL5Gf7I8B5e1VWIffMwySF0xk3DF/mobilebasic Q&A: Wie trainieren Sie Ihren Beckenboden? LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/ Produziert von: The Voice Agency

    30 min
  5. Jan 27

    #83 | Neue Alzheimertherapie – ein echter Gamechanger?

    Alzheimer galt lange als Erkrankung, deren Verlauf kaum beeinflussbar ist. Doch das hat sich geändert: Seit dem vergangenen Herbst stehen auch in Österreich zwei neue medikamentöse Therapien zur Verfügung, die den Krankheitsverlauf im frühen Stadium um rund 30 Prozent verlangsamen können. Das entspricht etwa sechs bis sieben Monaten gewonnener Zeit. Die Wirkstoffe Lecanemab und Donanemab greifen direkt in den Krankheitsprozess von Alzheimer ein und zählen damit zu den ersten Therapien, die den Verlauf der Erkrankung tatsächlich verzögern können. In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Univ.-Ass. Dr. Stephan Seiler, Leiter der Demenzambulanz an der Univ.-Klinik für Neurologie, darüber, warum diese neuen Medikamente als echter Gamechanger in der Alzheimerbehandlung gelten und was dieser Fortschritt konkret für Betroffene und Angehörige bedeutet. Weiters erklärt Dr. Seiler, warum eine frühe Diagnose entscheidend für den Einsatz der neuen Therapien ist und welche Risiken es gibt. Auch wenn eine Behandlung mit einem der beiden neuen Medikamente nicht infrage kommt, gibt es viele verschiedene Therapien, um mit der Erkrankung lange gut zu leben. Denn ein nachlassendes Gedächtnis muss nicht zwangsläufig sofort mit dem Verlust von Lebensqualität oder Selbstbestimmung einhergehen. Eines betont Seiler: So groß der Fortschritt auch ist – eine Heilung der Alzheimer-Erkrankung ist nach wie vor nicht möglich. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/

    33 min

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