wiiter verzelle

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Das Projekt «wiiter verzelle» sammelt erzählte Geschichten aus der Region Zug (Schweiz) und macht diese allen Interessierten einfach und unentgeltlich zugänglich. Damit wird eine der ursprünglichsten Formen menschlicher Kommunikation, nämlich die Erzählung, mittels zeitgemässer Kanäle wiederbelebt und gefördert. Wertvolles Wissen von Individuen wird mit anderen geteilt. www.wiiterverzelle.ch

  1. 07/22/2021

    Georges Bonetti - Teil 3/3

    Georges Bonetti (* 1948) wirkte von 1994 bis 2011 als Sigrist der evangelisch-reformierten Kirche in Zug. Unterstützt wurde er dabei von seiner Frau Monika, solange es ihr gesundheitlich möglich war. Sie verstarb im Jahr 2016. Pfarrinstallationen, Neu- und Umbauten, Jubiläen oder Glockenaufzüge waren Höhepunkte der Amtszeit. Mehrere Jahre amtierte er als Mitglied des Grossen Kirchgemeinderates. Im Sigristenverband engagierte er sich für die Berufsausbildung. Privat entwickelte er eine Anti-Rutsch-Sohle und gewann damit als 64-Jähriger den Zuger Jungunternehmerpreis. Seit der Pensionierung leistet Georges Bonetti Freiwilligenarbeit, unter anderem als Präsident des Vereins Pro Audito Zug, und er vertreibt selbst produzierte Lampen. Als Erinnerungsstück freut sich Georges Bonetti über den alten Opferstock von 1906, den er aus dem Bauschutt gerettet hat. Wertvoll, aber zeitintensiv gestaltet sich für den Sigrist der Kontakt mit den Kirchgängern (2:30), manchmal kommt er sich wie ein Blitzableiter des Pfarrers vor. Dass er am kirchlichen Leben teilnimmt und Mitgefühl zeigt, schätzen die Kirchenmitglieder (4:35). 35 Jahre lebt Monika Bonetti-Aschwanden mit Multipler Sklerose, stets betreut von ihrem Mann. Anfang 2014 wird jedoch ein unheilbarer Tumor entdeckt. Sie stirbt kurz darauf im Sonnenberg in Affoltern. Georges Bonetti ist dankbar, dass ihn die Kirchgemeinde in schweren Zeiten mitträgt. Der Webstuhl, mit dem sich Monika nach ihrer Diagnose aus therapeutischen Gründen beschäftigt hat, steht lange im Untergeschoss der Kirche (7:45). Seine Aufgabe in der Kirchgemeinde, die Ahnung von etwas Göttlichem, manchmal sogar Beten oder Gespräche mit Pfarrern haben Georges Bonetti Kraft gegeben und die Trauerarbeit erleichtert (11:55). Mit dem Neubau des Kirchgemeindehauses plant Georges Bonetti seine vorzeitige Pensionierung (14:36). Mit einem lachenden und einem weinenden Auge nimmt er Abschied. Die Jodlermesse wird auf seinen Wunsch beim letzten Gottesdienst aufgeführt. Als Abschiedsgeschenk erhält er eine Glocke, die er manchmal bei Vorstandssitzungen benutzt. Bekannt ist Georges Bonetti auch als Erfinder einer Anti-Rutsch-Sohle (18:30). Anlass dazu ist der harte Winter 2009 mit vielen Beinbrüchen. Ein Zeitungsbericht über einen Test mit Seniorinnen und Senioren löst eine Flut von Bestellungen aus. Pfadfinder und später Häftlinge werden für die Produktion der «Bon-Walker» eingesetzt. Eine Aktiengesellschaft wird gegründet und Georges Bonetti erhält kurz darauf den Jungunternehmerpreis. Um seine Frau zu betreuen, steigt er aus dem Unternehmen aus. Die Sohlen werden noch heute produziert.

  2. 07/22/2021

    Georges Bonetti - Teil 2/3

    Georges Bonetti (* 1948) wirkte von 1994 bis 2011 als Sigrist der evangelisch-reformierten Kirche in Zug. Unterstützt wurde er dabei von seiner Frau Monika, solange es ihr gesundheitlich möglich war. Sie verstarb im Jahr 2016. Pfarrinstallationen, Neu- und Umbauten, Jubiläen oder Glockenaufzüge waren Höhepunkte der Amtszeit. Mehrere Jahre amtierte er als Mitglied des Grossen Kirchgemeinderates. Im Sigristenverband engagierte er sich für die Berufsausbildung. Privat entwickelte er eine Anti-Rutsch-Sohle und gewann damit als 64-Jähriger den Zuger Jungunternehmerpreis. Seit der Pensionierung leistet Georges Bonetti Freiwilligenarbeit, unter anderem als Präsident des Vereins Pro Audito Zug, und er vertreibt selbst produzierte Lampen. Georges Bonetti schätzt sich selber nicht als sehr religiös ein. Sigrist ist für ihn jedoch fast eine Berufung. Damit Neueinsteiger das nötige Knowhow erhalten, setzt er sich im Sigristenverband für bessere Kurse ein. Fachreferenten vermitteln seither vertieft die vielfältigen Themen von Theologie bis zu Reinigung, Dekoration oder Akustik. Georges Bonetti freut sich, dass er als Präsident der Ausbildungskommission während zehn Jahren etwas bewirken konnte. Die Zusammenarbeit mit den Pfarrpersonen gestaltet sich ganz unterschiedlich (5:44). Bei den einen leistet der Sigrist Extraeinsatz, bei anderen Dienst nach Vorschrift (7:57). Als besondere Anlässe erlebt Georges Bonetti Pfarrinstallationen, die Organisation des Sigristensonntags oder das Fest zur Kircheneinweihung 2005. Viel Schwung ins Kirchenleben bringen im Jubiläumsjahr die Anlässe der City Kirche Zug, die heute noch sehr aktiv ist (9:50). Mehrarbeit nimmt Georges Bonetti auch freiwillig auf sich (11:25): Stundenlang bereitet er jeweils vor der Mitternachtsmesse das Entzünden der Kerzen am Baum mit Zündschnur vor. Bis auf einmal funktioniert das publikumswirksame Spektakel einwandfrei. Weniger erfreulich sind die Abdankungen (15:05). Die Beerdigung eines 16-Jährigen hat Georges Bonetti besonders betroffen gemacht. Im Vorfeld von Trauergottesdiensten gibt es manchmal heikle Situationen. Ein unschönes Erlebnis war auch die Sprengung der Kirchentreppe in einer Silvesternacht.

  3. 07/22/2021

    Georges Bonetti - Teil 1/3

    Georges Bonetti (* 1948) wirkte von 1994 bis 2011 als Sigrist der evangelisch-reformierten Kirche in Zug. Unterstützt wurde er dabei von seiner Frau Monika, solange es ihr gesundheitlich möglich war. Sie verstarb im Jahr 2016. Pfarrinstallationen, Neu- und Umbauten, Jubiläen oder Glockenaufzüge waren Höhepunkte der Amtszeit. Mehrere Jahre amtierte er als Mitglied des Grossen Kirchgemeinderates. Im Sigristenverband engagierte er sich für die Berufsausbildung. Privat entwickelte er eine Anti-Rutsch-Sohle und gewann damit als 64-Jähriger den Zuger Jungunternehmerpreis. Seit der Pensionierung leistet Georges Bonetti Freiwilligenarbeit, unter anderem als Präsident des Vereins Pro Audito Zug, und er vertreibt selbst produzierte Lampen. Auf die Stelle für ein Sigristen-Ehepaar in Zug stossen die Bonettis 1994 (1:30). Sie wohnen damals in Hünenberg, Georges Bonetti fährt jedoch täglich zur Arbeit nach Dietikon. Obwohl seine Frau Monika an Multipler Sklerose erkrankt und ihre Mitarbeit nicht auf Dauer gesichert ist, werden sie von der Kirche ausgewählt.Für einen nicht erschienen Pfarrer muss Georges Bonetti während seiner Tätigkeit nie einspringen. Eine angemeldete Hochzeitsgesellschaft vergisst allerdings einmal beim Apéro den Trauungsbeginn. Georges Bonetti erzählt, wie er am ersten Arbeitstag gleich mit einem Grossanlass beginnen muss. Die Einarbeitung fällt jedoch leicht und er bezeichnet die 17 Jahre im Amt als «tolle Zeit» (5:15). Bei seiner Tätigkeit muss er die kirchlichen Abläufe kennen, er hat zu tun mit unterschiedlichen Menschen, mit Pfarrleuten, Kirchenpflege, Gottesdienstbesuchenden, Hochzeitspaaren oder Trauergesellschaften. Dazu kommen Veranstaltungen im Kirchgemeindehaus, aber auch Putz- und Wartungsdienste. Viele Highlights erlebt der Sigrist mit Jugendlichen. Einige erwischt er beim Wein-Stibitzen und bietet sie dafür zum Laub-Rechen auf. Diese sind so begeistert, dass sie freiwillig wiederkommen. Die Kirchenglocken werden auf Initiative von Georges Bonetti wieder für Handbetrieb eingerichtet – ein grosses Erlebnis für die Kinder beim Ferienpass (9:56). Ein grosser Einschnitt bringt die Sanierung der Kirche 2004/2005 (13:05). Georges Bonetti kann dabei in der Baukommission seine Erfahrungen einbringen. Beim 100-Jahr-Jubiläum 2006 setzt er sich zudem für die Anschaffung von zwei neuen Glocken ein. Deren Produktion erlebt er selber mit und er ermöglicht einen eindrücklichen Glockenaufzug (18:44). Während seiner Amtszeit wird auch eine neue Orgel gebaut und eingeweiht.

  4. 07/15/2021

    Albert Merz - Teil 3/3

    Albert Merz ist 1942 in Unterägeri geboren und aufgewachsen. Nach der Ausbildung am Lehrerseminar St. Michael unterrichtet er an verschiedenen Schulen. Mit 30 Jahren beginnt er eine künstlerische Ausbildung. Seit 1980 lebt und arbeitet er als freischaffender Künstler in Berlin. Die künstlerische Gestaltung der neuen Ägerihalle in seiner Heimatgemeinde Unterägeri ist für Albert Merz eine Herzensangelegenheit. Er schildert, wie die Idee mit der schwarzen Fassade entsteht und realisiert wird.Kunst am Bau ist ein wesentlicher Teil von Albert Merz› Schaffen. Erstmals wird er dafür beim Um- und Neubau der Stadt- und Kantonsbibliothek in Zug angefragt. Weitere Aufträge folgen etwa beim Kantonsgericht in Zug, bei der Bibliothek Cham oder bei der Waldmannhalle in Baar. Sie inspirieren zu ganz unterschiedlichen Werken. Die Fülle und der wachsende Umfang seines Werks wird zum Problem. «Ich male mich zu», sagt Albert Merz, «aber ich kann meine Arbeit nicht stoppen.» Die unzähligen Bilder sind zwar gut gelagert und akribisch dokumentiert, aber was damit einmal geschehen soll, ist eine offene Frage. Verhandlungen mit der Gemeinde Unterägeri bleiben ohne Ergebnis. Hautnah erlebt Albert Merz den Fall der Mauer 1989 mit. Auf das künstlerische Schaffen hatte dies wenig Einfluss, aber die Sorge das Atelier verlassen zu müssen, wächst. Und Berlin entwickelt sich zu einer «gewöhnlichen» Grossstadt. Trotzdem fühlt sich Albert Merz in Berlin zuhause. Hier hat er zu sich selber gefunden. Dafür ist er der Stadt dankbar.

  5. 07/15/2021

    Albert Merz - Teil 2/3

    Albert Merz ist 1942 in Unterägeri geboren und aufgewachsen. Nach der Ausbildung am Lehrerseminar St. Michael unterrichtet er an verschiedenen Schulen. Mit 30 Jahren beginnt er eine künstlerische Ausbildung. Seit 1980 lebt und arbeitet er als freischaffender Künstler in Berlin. Auch als Künstler will Albert Merz sich professionell ausbilden. Deshalb macht er mit 38 Jahren die Aufnahmeprüfung für die Akademie der Künste in Berlin und studiert dort acht Semester. Das Leben in Berlin fasziniert ihn und er findet auch rasch ein Atelier und eine Galerie. Diese macht ihn als Künstler international und über die Art Basel auch in der Schweiz bekannt. Die Eltern sind nach anfänglicher Skepsis stolz und helfen sogar bei der Produktion von Kunstwerken mit. Trotz ersten Erfolgen ist das Leben hart. Das Atelier, in dem er zuerst auch wohnt, ist bitterkalt und wird erst im Laufe der Jahre renoviert. Mit der Wende 1989 droht sogar die Kündigung. Dank öffentlicher Hilfe kann das Atelierhaus jedoch weiterbestehen. Seit 33 Jahren arbeitet Albert Merz in diesen Räumen. Albert Merz beschreibt die Inspiration zu seinen Bildern, die nicht revolutionär, sondern harmonisch sein sollen. Sie illustrieren die Suche nach Lebenssinn und Erkenntnis und haben auch einen therapeutischen Aspekt. In den Diptychen zeigt sich auch das Gefühl in einer geteilten Stadt, mit Gegensätzen und Verbindendem. Zu seiner täglichen Routine gehört die kreative Tätigkeit im Atelier. Neue Ideen werden mit unterschiedlichen Techniken umgesetzt. Auch der Computer ist inzwischen zu einem wichtigen Arbeitsinstrument geworden.

  6. 07/08/2021

    Fritz Wagner van den Berg - Teil 3/3

    Fritz Wagner van den Berg (* 1935) war über 20 Jahre lang Stadtarchitekt in Zug. Aufgewachsen ist er im Reckenholz in Zürich, wo sein Vater den landwirtschaftlichen Forschungsbetrieb des Bundes leitete. Nach dem Architekturstudium an der ETH fokussierte sich Fritz Wagner Ende der fünfziger Jahre auf das neu aufkommende Gebiet der Raumplanung. Ab 1976 prägte er die städtebauliche Entwicklung in Zug bei mehreren Zonenplan-Revisionen und durch seinen Einfluss auf markante Überbauungen und Einzelbauten. Schulräume gehören zu den Daueraufgaben eines Stadtarchitekten. Ein Neubau entsteht in der Riedmatt, fast alle anderen städtischen Schulhäuser müssen im Laufe der Zeit renoviert werden. Zu Beginn seiner Tätigkeit sorgt Fritz Wagner dafür, dass die provisorischen Schulpavillons verschwinden. Deshalb ist er beunruhigt, dass heute wieder solche aufgestellt werden. Speziell gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Stadtingenieur Hans Schnurrenberger, der neben dem Tiefbau für die Sportanlagen zuständig ist. Auch beim Umbau des Schulhauses Neustadt zu einem Musikschulzentrum (3:59) kann Fritz Wagner auf einen sehr selbstständigen Projektleiter zählen. Die grösser werdende Stadtverwaltung wird in verschiedenen Gebäuden um den Kolinplatz konzentriert (5:42). Fritz Wagner unterstützt das Konzept, hat jedoch dabei nicht die Leitung. Später werden die Weichen anders gestellt. Fritz Wagner erzählt von verschiedenen Stadträten, die er als Chefs des Bauamts erlebt hat (8:02), von Gusti Sidler über Rolf Kugler bis zu Dolfi Müller. Manch einer wird dabei politisch verheizt. Zum Beruf des Stadtarchitekten gehört es jedoch, mit allen gut zusammenzuarbeiten. Nur das Verhältnis mit Walther A. Hegglin (erst Finanzchef, später Stadtpräsident) ist etwas angespannt. Die Pensionierung im Jahr 1996 fällt Fritz Wagner nicht leicht (11:40). Um nicht in ein Loch zu fallen, übernimmt er Beratungsaufgaben; im Kanton Zug jedoch erst nach fünf Jahren Abstand. So begleitet er das Projekt der Herti 6 der Korporation Zug (14:22) oder den Umbau des Altersheims der Bürgergemeinde in Oberwil. Politisch hat sich Fritz Wagner in seinem Amt zurückgehalten (16:26), erst im Ruhestand engagiert er sich für die Nachbarschaft Münz und opponiert gegen die Renovation des Haus Zentrum. Zu diesem macht er später eine Studie, die zu einer Neuprojektierung in Zusammenarbeit mit der Korporation führt. Skeptisch beurteilt Fritz Wagner die Reorganisation des Stadtbauamtes und der Kompetenzen des Stadtarchitekten nach seinem Abgang (22:17). Es bestehe die Gefahr, dass es kein Gesamtkonzept gebe und dass niemand wirklich die Verantwortung für die Gestaltung wahrnehme.

  7. 07/08/2021

    Fritz Wagner van den Berg - Teil 2/3

    Fritz Wagner van den Berg (* 1935) war über 20 Jahre lang Stadtarchitekt in Zug. Aufgewachsen ist er im Reckenholz in Zürich, wo sein Vater den landwirtschaftlichen Forschungsbetrieb des Bundes leitete. Nach dem Architekturstudium an der ETH fokussierte sich Fritz Wagner Ende der fünfziger Jahre auf das neu aufkommende Gebiet der Raumplanung. Ab 1976 prägte er die städtebauliche Entwicklung in Zug bei mehreren Zonenplan-Revisionen und durch seinen Einfluss auf markante Überbauungen und Einzelbauten. Fritz Wagner äussert sich zur Entwicklung und zur Zukunft der Altstadt (00:10) und zu wichtigen Projekten während seiner Amtszeit. Für den neuen Bahnhof (4:23) sind zwei Wettbewerbe nötig, das Resultat wird aber erfreulich. Dem neu gestalteten Seeufer von der Schützenmatt bis zum Strandbad liegt ebenfalls ein überzeugendes Konzept zu Grunde (5:55), bei dem später jedoch Abstriche gemacht werden. Etappenweise wird die Überbauung Herti mit dem Hertizentrum realisiert (9:13). Das städtebauliche Konzept wird im Laufe der Zeit optimiert und weiterentwickelt. Entstanden ist ein selbstständiges Quartier, in dem die Häuser von grosszügigen Grünflächen umgeben sind. Fritz Wagner würdigt die Verdienste der Korporation Zug bei dieser Überbauung (14:59), ihr langfristiges planerisches Denken und die Förderung des sozialen Wohnungsbaus.Der Stadtarchitekt setzt sich auf verschiedenen Ebenen für eine hohe Qualität der Bauten ein (19:30), aber auch für die Begrünung des Stadtraums. Gelungene Beispiele von öffentlichen Bauten mit einer interessanten Entstehungsgeschichte sind das Theater Casino (22.45) und die Stadt- und Kantonsbibliothek (28:35).

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Das Projekt «wiiter verzelle» sammelt erzählte Geschichten aus der Region Zug (Schweiz) und macht diese allen Interessierten einfach und unentgeltlich zugänglich. Damit wird eine der ursprünglichsten Formen menschlicher Kommunikation, nämlich die Erzählung, mittels zeitgemässer Kanäle wiederbelebt und gefördert. Wertvolles Wissen von Individuen wird mit anderen geteilt. www.wiiterverzelle.ch