Der Coach Couch-Talk

Coach e.V.

Rassismuskritisch und intersektional, empowermentorientiert und konkret: Willkommen auf der Coach-Couch, dem Podcast von Coach e.V. – Kölner Initiative für Bildungs- und Chancengerechtigkeit. Auf unserer Couch sprechen wir über (post-)migrantische Perspektiven rund um zeitgenössische Diskurse in der sozialen und politischen Bildungsarbeit. Wie steht es um Chancengleichheit in Deutschland? Was tun gegen Rassismus im (Bildungs-)System? Was muss sich ändern, um gleiche Chancen zu ermöglichen und wie können sich Betroffene auf dem Weg dahin empowern? Das alles und mehr erfahrt hier.

  1. Empowerment durch Kemetic Yoga mit Mariam Tatu Maat Katangole

    02/12/2024

    Empowerment durch Kemetic Yoga mit Mariam Tatu Maat Katangole

    Im Anschluss ihres Kemetic Yoga-Workshops bei Coach e.V. im Rahmen des Projektes „Intersectional Spaces - Nachhaltig aktiv gegen Diskriminierung“ berichtet Mariam in dieser Podcastfolge von diesem Workshop, die Geschichte und den Ansatz des Kemetic Yogas und zeigt auf, wie heilend es insbesondere für BIPoC sein kann. Es wird beleuchtet, inwiefern Intersektionalität als Verletzungen und Begrifflichkeiten rund um das Thema als Ablenkung von Verantwortlichkeit verstanden werden können. Mariam teilt, was es in der Arbeit mit jungen Menschen bedarf, und warum Fachkräfte - und alle anderen Menschen - nie den Blick der eigenen Jugendlichkeit verlieren sollen.  Über Mariam Tatu Maat Katangole: Mariam ist Diplom-Pädagogin, Kemetic-Yoga Lehrerin, TCM- Therapeutin und Reiki-Meisterin.  Über Inès Knothe: Inès ist (post-)migrantisch, queer, hat Soziale Arbeit studiert, studiert nun im Master Empowerment Studies und macht politische Kunst. Inès beschäftigt sich mit den Themen Antirassismus, Queer-Feminismus, Intersektionalität und Dekolonisierung.    Ihr habt Anregungen, Fragen oder Feedback, dann schreibt uns! Alle Informationen zu Coach e.V. findet ihr auf unserer Webseite unter www.coach-koeln.de oder kontaktiert und folgt uns auf Social Media. Instagram: https://www.instagram.com/coach_ev_koeln/ Facebook: https://www.facebook.com/coachkoeln/ Twitter: https://twitter.com/coachev_koeln   Diese Podcast-Staffel ist im Rahmen des Projektes „Intersectional Spaces  – Nachhaltig aktiv gegen Diskriminierung“ entstanden und wird gefördert durch die Partnerschaften für Demokratie. Die Förderung der Partnerschaften für Demokratie erfolgt durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Umsetzung erfolgt durch die Stadt Köln und, in der Beauftragung als Koordinierungs- und Fachstelle, der AWO Köln.   Die Beiträge geben die vielfältigen Perspektiven und kreativen Ausdrucksformen der jeweiligen Protagonist:innen sowie die unterschiedlichen Diskurse im Themenfeld wieder und sind nicht zwingend Meinung von Coach e.V. oder der Partnerschaften für Demokratie.

    29 min
  2. Spoken Word für queere BIPoC als Empowerment mit Siham Karimi

    02/09/2024

    Spoken Word für queere BIPoC als Empowerment mit Siham Karimi

    Siham und Inès reden über den von Siham geleiteten Workshop „Spoken Word“ für queere BIPoC bei Coach e.V. und über Spoken Word als Instrument zur Auseinandersetzung mit Identitäten. Mit der Anerkennung von der Gleichzeitigkeit von Identitäten zeigt Siham die Rolle von Safer Spaces für queere rassifizierte Menschen auf und die Möglichkeit niedrigschwelliger Zugänge zu Spoken Word durch eben solche Workshops. In der Folge reflektiert Siham die Unterschiede des eigenen intersektionalen Ansatzes in der schulischen versus außerschulischen Bildungsarbeit und die Wichtigkeit von Fehlerfreundlichkeit in der Arbeit mit jungen Menschen. Über Siham Karimi: Siham schreibt Gedichte, um sich die Welt zu erklären und der Welt sich zu erklären. Siham schreibt über Erfahrungen und Beobachtungen als queer-migrantische Person in einer cis-heteronormativen weißen Gesellschaft, in einer bildhaft humorvollen Weise. Siham ist Lehramtsanwärter*in in Dortmund. Über Inès Knothe:  Inès ist (post-)migrantisch, hat Soziale Arbeit studiert, studiert nun im Master Empowerment Studies und macht politische Kunst. Inès beschäftigt sich mit den Themen Antirassismus, Queer-Feminismus, Intersektionalität und Dekolonisierung.    Ihr habt Anregungen, Fragen oder Feedback, dann schreibt uns! Alle Informationen zu Coach e.V. findet ihr auf unserer Webseite unter www.coach-koeln.de oder kontaktiert und folgt uns auf Social Media. Instagram: https://www.instagram.com/coach_ev_koeln/ Facebook: https://www.facebook.com/coachkoeln/ Twitter: https://twitter.com/coachev_koeln Diese Podcast-Staffel ist im Rahmen des Projektes „Intersectional Spaces  – Nachhaltig aktiv gegen Diskriminierung“ entstanden und wird gefördert durch die Partnerschaften für Demokratie. Die Förderung der Partnerschaften für Demokratie erfolgt durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Umsetzung erfolgt durch die Stadt Köln und, in der Beauftragung als Koordinierungs- und Fachstelle, der AWO Köln. Die Beiträge geben die vielfältigen Perspektiven und kreativen Ausdrucksformen der jeweiligen Protagonist:innen sowie die unterschiedlichen Diskurse im Themenfeld wieder und sind nicht zwingend Meinung von Coach e.V. oder der Partnerschaften für Demokratie.

    18 min
  3. Klassismus und Rassismus zusammendenken mit Çisem Perrou

    02/05/2024

    Klassismus und Rassismus zusammendenken mit Çisem Perrou

    In dieser Folge zeigt Çisem auf, inwiefern Identitäten fluide sind, warum Rassismus und Klassismus nicht getrennt voneinander verstanden werden können und warum ein machtkritischer und habitussensibler Ansatz in der Beratungs- und Bildungsarbeit unumgänglich ist. Kritisch diskutieren wir über die Gefahr klassistischer Ausschlüsse in Jugendangeboten durch Sprache und der daraus resultierenden Aufgabe einer Begleitung und Gestaltung von Lernprozessen in einer klassismuskritischen Jugendarbeit.  Über Çisem Perrou: Çisem ist Enkelin von türkischen Gasarbeiter*innen, Studentin erster Generation, in den Entzügen ihres Masterstudiums „ES“, arbeitet in einer machtkritischen und habitussensiblen Studierendenberatung. Ihre Herzensthemen sind Antiklassismus und postmigrantische Perspektiven. Über Inès Knothe:  Inès ist (post-)migrantisch, hat Soziale Arbeit studiert, studiert nun im Master Empowerment Studies und macht politische Kunst. Inès beschäftigt sich mit den Themen Antirassismus, Queer-Feminismus, Intersektionalität und Dekolonisierung.    Ihr habt Anregungen, Fragen oder Feedback, dann schreibt uns! Alle Informationen zu Coach e.V. findet ihr auf unserer Webseite unter www.coach-koeln.de oder kontaktiert und folgt uns auf Social Media. Instagram: https://www.instagram.com/coach_ev_koeln/ Facebook: https://www.facebook.com/coachkoeln/ Twitter: https://twitter.com/coachev_koeln   Diese Podcast-Staffel ist im Rahmen des Projektes „Intersectional Spaces  – Nachhaltig aktiv gegen Diskriminierung“ entstanden und wird gefördert durch die Partnerschaften für Demokratie. Die Förderung der Partnerschaften für Demokratie erfolgt durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Umsetzung erfolgt durch die Stadt Köln und, in der Beauftragung als Koordinierungs- und Fachstelle, der AWO Köln.   Die Beiträge geben die vielfältigen Perspektiven und kreativen Ausdrucksformen der jeweiligen Protagonist:innen sowie die unterschiedlichen Diskurse im Themenfeld wieder und sind nicht zwingend Meinung von Coach e.V. oder der Partnerschaften für Demokratie.

    29 min
  4. Empowerment durch Tanz und Selbsterfahrung für BIPoC FLINTA* mit Conny Alogbleto

    01/31/2024

    Empowerment durch Tanz und Selbsterfahrung für BIPoC FLINTA* mit Conny Alogbleto

    In der ersten Folge der Podcastreihe „Intersectional Spaces - Nachhaltig aktiv gegen Diskriminierung“ von Coach e.V. erzählt Conny von ihrem in dem Rahmen des gleichnamigen Projekts stattgefundenen Workshop „Empowerment durch Tanz und Selbsterfahrung“ und der Wichtigkeit von Körperarbeit als Umgangsstrategie mit Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen. Conny zeigt dabei auf, inwiefern Safer Spaces für BIPoC FLINTA* sowie das physische Raumeinnehmen dieser notwendig sind und inwiefern ihre Angebote dies schaffen. In dieser Folge werden Fragen rund um Nachhaltigkeit von, Zugang zu und Prozesshaftigkeit intersektionaler Angebote für BIPoC thematisiert.  Über Conny Alogbleto: Conny ist unter anderem Sozialpädagogin und derzeit hauptsächlich Tänzerin und beschäftigt sich intensiv mit den Auswirkungen von Diskriminierungserfahrungen auf den Körper. Tanz ist dabei für Conny eine Ausdrucksweise ihrer Gefühle und Emotionen. Über Inès Knothe:  Inès ist (post-)migrantisch, hat Soziale Arbeit studiert, studiert nun im Master Empowerment Studies und macht politische Kunst. Inès beschäftigt sich mit den Themen Antirassismus, Queer-Feminismus, Intersektionalität und Dekolonisierung. Ihr habt Anregungen, Fragen oder Feedback, dann schreibt uns! Alle Informationen zu Coach e.V. findet ihr auf unserer Webseite unter www.coach-koeln.de oder kontaktiert und folgt uns auf Social Media. Instagram: https://www.instagram.com/coach_ev_koeln/ Facebook: https://www.facebook.com/coachkoeln/ Twitter: https://twitter.com/coachev_koeln   Diese Podcast-Staffel ist im Rahmen des Projektes „Intersectional Spaces  – Nachhaltig aktiv gegen Diskriminierung“ entstanden und wird gefördert durch die Partnerschaften für Demokratie. Die Förderung der Partnerschaften für Demokratie erfolgt durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Umsetzung erfolgt durch die Stadt Köln und, in der Beauftragung als Koordinierungs- und Fachstelle, der AWO Köln.   Die Beiträge geben die vielfältigen Perspektiven und kreativen Ausdrucksformen der jeweiligen Protagonist:innen sowie die unterschiedlichen Diskurse im Themenfeld wieder und sind nicht zwingend Meinung von Coach e.V. oder der Partnerschaften für Demokratie.

    23 min
  5. Hanau | Spoken Word von Gözde Teper

    11/23/2023

    Hanau | Spoken Word von Gözde Teper

    Am 19. Februar 2020 ereignete sich in Hanau ein rassistischer Anschlag, bei dem neun BIPoC‘s getötet wurden. Gözde Teper verarbeitet in diesem Beitrag, der kurz nach dem Anschlag entstanden ist, den damit einhergehenden ausgelösten Schmerz.  Die Opfer des Anschlags waren Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov. Wir werden diese Namen nicht vergessen.   Das sagt Gözde über sich:   „1995, gözde teper, queer, zaza alevitisch, künstler, denker und dichter, teilzeit-philosoph, teilzeitkraft im einzelhandel, fluid - sowohl in der sprache als auch im geschlecht, notgedrungen auf der suche mensch zu werden und menschlichkeit in sich zu tragen und beides vereint umzusetzen, teper schreibt über alles, was gözde fühlen lässt - und gözde fühlt diese welt. themengebiete in der poesie sind oftmals philosophisch-religiösen kontext entsprungen gözde möchte mit kunst erinnern, dass das wort das einzige sein sollte, was den menschen bewegt. nicht die äußeren umstände, nicht diese welt, die sich dreht, verkehrt - sondern vielmehr das innere selbst.“   Copyright Bild: @priscilliagrubo   Ihr habt Anregungen, Fragen oder Feedback, dann schreibt uns! Alle Informationen zu Coach e.V. findet ihr auf unserer Webseite unter www.coach-koeln.de oder kontaktiert und folgt uns auf Social Media. Instagram: https://www.instagram.com/coach_ev_koeln/ Facebook: https://www.facebook.com/coachkoeln/ Twitter: https://twitter.com/coachev_koeln Diese Podcast-Staffel wird gefördert durch das Paritätische Jugendwerk NRW.  Die Beiträge geben die vielfältigen Perspektiven und kreativen Ausdrucksformen der jeweiligen Protagonist:innen sowie die unterschiedlichen Diskurse im Themenfeld wieder und sind nicht zwingend Meinung von Coach e.V. oder des Paritätischen Jugendwerks NRW.

    6 min
  6. Queer und BIPoC | Gesprächskreis

    10/05/2023

    Queer und BIPoC | Gesprächskreis

    In dieser Episode tauschen sich Elissar, Emily, Djamila, Tolani und Inès, Teilnehmende der Empowerment Akademie 2022, über ihre intersektionalen Erfahrungen als queere BIPoC aus. Sie unterhalten sich darüber, was es bedeutet, in verschiedensten Kontexten queer in BIPoC sowie BIPoC in queeren Kreisen zu sein, und diskutieren dabei die Relevanz der Schaffung intersektionaler Räume.   Elissar Elissar Z. El-Marouk (sie/dey) ist angestellt im Projekt Q_munity (Queeres Netzwerk NRW e.V.) und macht dort seit Februar 2022 queere rassismuskritische Jugendarbeit in Köln. Sie positioniert sich als nicht-binäre trans* Frau of Color und arbeitet als Trainerin und Bildungsreferentin v.a. zu den Themen Antidiskriminierung, Rassismuskritik und Empowerment aus einer intersektionalen machtkritischen Haltung heraus. Freiberuflich macht dey im rubicon bei baraka außerdem trans* Beratung für Menschen mit Rassismuserfahrung und ist ehrenamtliche Gruppenleitung einer Jugendgruppe für trans*, inter*, nicht-binäre Menschen mit Antisemitismus- und/oder Rassismuserfahrung (Kiki & t*) in Köln.     Emily Emily war zur Zeit der Aufnahme Schülerin der gymnasialen Oberstufe. Emily interessiere sich für soziale Gerechtigkeit und engagiert sich im Alltag für Antirassismus und Feminismus.   Inès Inès studiert Empowerment Studies und arbeitet in der rassismuskritischen Bildungs- und Empowermentarbeit. Außerdem macht Inès Kunst und beschäftigt sich (in dieser) mit Themen rund um Antirassismus, Intersektionalität, Queer-Feminismus und Community.   Djamila Ich studiere derzeit Politik und Gesellschaft  in Bonn. Zur Schule bin ich in Köln gegangen. Eine Freundin hat mich auf die Empowerment Akademie aufmerksam gemacht, die Erfahrungen dort waren wirklich wichtig für meine Politisierung und haben mir Zugang zu bestimmten Denkweisen und Autor*innen beschafft. Ihr habt Anregungen, Fragen oder Feedback, dann schreibt uns! Alle Informationen zu Coach e.V. findet ihr auf unserer Webseite unter www.coach-koeln.de oder kontaktiert und folgt uns auf Social Media. Instagram: https://www.instagram.com/coach_ev_koeln/ Facebook: https://www.facebook.com/coachkoeln/ Twitter: https://twitter.com/coachev_koeln Diese Podcast-Staffel wird gefördert durch das Paritätische Jugendwerk NRW.  Die Beiträge geben die vielfältigen Perspektiven und kreativen Ausdrucksformen der jeweiligen Protagonist:innen sowie die unterschiedlichen Diskurse im Themenfeld wieder und sind nicht zwingend Meinung von Coach e.V. oder des Paritätischen Jugendwerks NRW.

    1h 11m
  7. Totes Organ | Spoken Word von Yasmin Taheri

    08/24/2023

    Totes Organ | Spoken Word von Yasmin Taheri

    „Totes Organ“ entstand in Gedenken an die Opfer von Hanau. In ihrem Beitrag beschreibt Yasmin auf kraftvolle Weise die Wirkmacht der deutschen Sprache und ihre Unfähigkeit das Gefühl von Zerrissenheit – innerer und äußerlicher Natur –  zu überbrücken. Ein sehr starkes Spoken Word mit einer sehr starken Botschaft. Danke für deinen Beitrag, liebe Yasmin.   Über Yasmin Taheri   Yasmin Taheri hat Literatur und Internationale Beziehungen in München, Großbritannien und Heidelberg studiert und ist in Deutschland geboren.  Sie schreibt Lyrik und fragmentierte Prosa über die Unfähigkeit zu sprechen und die Verschmelzung von Körper und Schrift. Ihre Gedichte wurden veröffentlicht in den Gedichtbänden "haymatlos" und "überLIEBEn" im edition assemblage.    Ihr habt Anregungen, Fragen oder Feedback, dann schreibt uns! Alle Informationen zu Coach e.V. findet ihr auf unserer Webseite unter www.coach-koeln.de oder kontaktiert und folgt uns auf Social Media. Instagram: https://www.instagram.com/coach_ev_koeln/ Facebook: https://www.facebook.com/coachkoeln/ Twitter: https://twitter.com/coachev_koeln Diese Podcast-Staffel wird gefördert durch das Paritätische Jugendwerk NRW.  Die Beiträge geben die vielfältigen Perspektiven und kreativen Ausdrucksformen der jeweiligen Protagonist:innen sowie die unterschiedlichen Diskurse im Themenfeld wieder und sind nicht zwingend Meinung von Coach e.V. oder des Paritätischen Jugendwerks NRW.

    5 min
  8. Trans* und rassifiziert: Safer Spaces in Safer Spaces. Interview mit Elissar Z. El-Marouk

    08/11/2023

    Trans* und rassifiziert: Safer Spaces in Safer Spaces. Interview mit Elissar Z. El-Marouk

    Betroffenheiten von Mehrfachdiskriminierungen bleiben oftmals unsichtbar in der Konsequenz, dass Betroffene in ihrer ganzheitlichen Erfahrung als Mensch nicht gesehen werden und Verletzungen erfahren. Spätestens dann ist ein sogenannter geschützterer Raum (Safer Space) für Betroffene von enormer Bedeutung, um sich vor weiteren Verletzungen zu schützen und Empowerment zu erfahren. Man spricht hier von geschützteren Räumen, da es auch innerhalb dieser zu Diskriminierungen kommen kann, auch wenn alle Beteiligten bemüht sind, Diskriminierungen bewusst abzubauen. So gibt es z.B. queere Safer Spaces oder Safer Spaces für rassifizierte Trans*. Darüber tauschen wir uns u.a. in dieser Folge mit Elissar Z. El-Marouk (sie/dey) aus, die als nicht-binäre trans* Frau of Color, Trainerin und Bildungsreferentin ihre Expertise und intersektionale Perspektiven mit uns teilt. Zuhörer:innen bekommen in dieser Folge auch wichtige Hinweise für Vernetzungs- und Austauschmöglichkeiten für rassifizierte Trans*. Mehr über Elissars Arbeit findet ihr hier bei baraka.rubicon. Beratungsanfragen für rassismuserfahrene trans* Personen können via E-Mail direkt an elli.el@outlook.de gerichtet werden. Liebe Elissar, wir danken dir für dein Vertrauen und die wichtigen Einblicke in deine Lebens- und Arbeitsrealität!   Über Elissar Elissar Z. El-Marouk (sie/dey) ist angestellt im Projekt Q_munity (Queeres Netzwerk NRW e.V.) und macht dort seit Februar 2022 queere rassismuskritische Jugendarbeit in Köln. Sie positioniert sich als nicht-binäre trans* Frau of Color und arbeitet als Trainerin und Bildungsreferentin v.a. zu den Themen Antidiskriminierung, Rassismuskritik und Empowerment aus einer intersektionalen machtkritischen Haltung heraus. Freiberuflich macht dey im rubicon bei baraka außerdem trans* Beratung für Menschen mit Rassismuserfahrung und ist ehrenamtliche Gruppenleitung einer Jugendgruppe für trans*, inter*, nicht-binäre Menschen mit Antisemitismus- und/oder Rassismuserfahrung (Kiki & t*) in Köln.   Ihr habt Anregungen, Fragen oder Feedback, dann schreibt uns! Alle Informationen zu Coach e.V. findet ihr auf unserer Webseite unter www.coach-koeln.de oder kontaktiert und folgt uns auf Social Media. Instagram: https://www.instagram.com/coach_ev_koeln/ Facebook: https://www.facebook.com/coachkoeln/ Twitter: https://twitter.com/coachev_koeln Diese Podcast-Staffel wird gefördert durch das Paritätische Jugendwerk NRW.  Die Beiträge geben die vielfältigen Perspektiven und kreativen Ausdrucksformen der jeweiligen Protagonist:innen sowie die unterschiedlichen Diskurse im Themenfeld wieder und sind nicht zwingend Meinung von Coach e.V. oder des Paritätischen Jugendwerks NRW.

    20 min

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Rassismuskritisch und intersektional, empowermentorientiert und konkret: Willkommen auf der Coach-Couch, dem Podcast von Coach e.V. – Kölner Initiative für Bildungs- und Chancengerechtigkeit. Auf unserer Couch sprechen wir über (post-)migrantische Perspektiven rund um zeitgenössische Diskurse in der sozialen und politischen Bildungsarbeit. Wie steht es um Chancengleichheit in Deutschland? Was tun gegen Rassismus im (Bildungs-)System? Was muss sich ändern, um gleiche Chancen zu ermöglichen und wie können sich Betroffene auf dem Weg dahin empowern? Das alles und mehr erfahrt hier.