FeG Fürstenfeldbruck

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Aus Liebe zu Jesus und gemeinsam für unseren Ort!

Episodes

  1. 4d ago

    Jesus schreibt in den Sand

    Die Rollen scheinen verteilt, wer Recht hat und wer schuldig ist, steht schon fest. Steine als handfestes Argument sind schnell gefunden. Dramatische Szenen – und mittendrin ein Jesus, der schreibt. Die bekannte Geschichte lohnt den „zweiten Blick“ – denn auf einmal sind wir mittendrin und voll dabei. PredigerTraugott Hopp ThemaJesus schreibt in den Sand Reihe Datum01.11.2026 Länge34:10 BibelstelleJohannes 8, 1-11 Traugott Hopp, ehemaliger Pastor der FeG FFB Bibeltext Jesus verließ die Stadt und ging zum Ölberg. Aber schon früh am nächsten Morgen war er wieder im Tempel. Viele Menschen drängten sich um ihn. Er setzte sich und lehrte sie. Da schleppten die Schriftgelehrten und Pharisäer eine Frau heran, die beim Ehebruch überrascht worden war. Sie stellten sie in die Mitte, wo sie von allen gesehen werden konnte, und sagten zu Jesus: »Lehrer, diese Frau wurde auf frischer Tat beim Ehebruch ertappt. Im Gesetz hat Mose uns befohlen, eine solche Frau zu steinigen. Was meinst du dazu?« Sie fragten dies, um Jesus auf die Probe zu stellen und ihn dann anklagen zu können. Aber Jesus bückte sich nur und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie nicht lockerließen, richtete er sich auf und sagte: »Wer von euch noch nie gesündigt hat, soll den ersten Stein auf sie werfen!« Dann bückte er sich wieder und schrieb weiter auf die Erde. Als die Ankläger das hörten, gingen sie einer nach dem anderen davon – die älteren zuerst. Schließlich war Jesus mit der Frau allein. Sie stand immer noch an der gleichen Stelle. Da richtete er sich erneut auf und fragte sie: »Wo sind jetzt deine Ankläger? Hat dich denn keiner verurteilt?« »Nein, Herr«, antwortete sie. »Ich verurteile dich auch nicht«, entgegnete ihr Jesus. »Du kannst gehen, aber sündige nun nicht mehr!«  Dies Predigt ist bis zum 28.01.2027 online verfügbar. Der Beitrag Jesus schreibt in den Sand erschien zuerst auf FeG Fürstenfeldbruck.

  2. Oct 25

    “Und nun?! – Gemeinde leben inmitten von Veränderungen“

    Veränderungen stehen an – wie so oft. Was bleibt, was leitet uns? „Zuhause bei Gott, unterwegs als Gefährten, glauben im Alltag“ – so die Kurzfassung unseres Gemeinde-Mottos. Doch wie (er)leben wir das? Paulus hat ein paar sehr konkrete Ideen dazu! PredigerTraugott Hopp Thema“Und nun?! – Gemeinde leben inmitten von Veränderungen“ Reihe Datum25.10.2026 Länge24:35 BibelstelleKolosser 3, 12-17 Traugott Hopp, ehemaliger Pastor der FeG FFB Bibeltext Ihr seid von Gott auserwählt und seine geliebten Kinder, die zu ihm gehören. Darum soll jetzt herzliches Mitgefühl euer Leben bestimmen, ebenso wie Güte, Bescheidenheit, Nachsicht und Geduld. Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn jemand euch Unrecht getan hat. Denn auch Christus hat euch vergeben. Wichtiger als alles andere ist die Liebe. Wenn ihr sie habt, wird euch nichts fehlen. Sie ist das Band, das euch verbindet. Und der Friede, den Christus schenkt, soll euer ganzes Leben bestimmen. Gott hat euch dazu berufen, in Frieden miteinander zu leben; ihr gehört ja alle zu dem einen Leib von Christus. Dankt Gott dafür! Lasst die Botschaft von Christus ihren ganzen Reichtum bei euch entfalten. Unterweist und ermahnt euch gegenseitig mit aller Weisheit und dankt Gott von ganzem Herzen mit Psalmen, Lobgesängen und Liedern, die euch Gottes Geist schenkt. Ihr habt doch Gottes Gnade erfahren! All euer Tun – euer Reden wie euer Handeln – soll zeigen, dass Jesus euer Herr ist. Weil ihr mit ihm verbunden seid, könnt ihr Gott, dem Vater, für alles danken.  Dies Predigt ist bis zum 28.01.2027 online verfügbar. Der Beitrag “Und nun?! – Gemeinde leben inmitten von Veränderungen“ erschien zuerst auf FeG Fürstenfeldbruck.

  3. Oct 18

    Übergänge in Zeiten der Veränderung

    Eine Veränderung wirbelt unser Leben durcheinander. Mal können wir das mit Freude und Zuversicht aufnehmen, mal aber bauen sich Sorgen, Unsicherheit und offene Fragen wie eine dunkle, drohende Wand auf. Was hilft in solchen Situationen zu mutigen Schritten? Wir entdecken wie eine alte biblische Geschichte so viel Lebensweisheit und Kraft zum Glauben vermittelt (Josua 3). PredigerTraugott Hopp ThemaÜbergänge in Zeiten der Veränderung Reihe Datum18.10.2026 Länge24:01 BibelstelleJosua 3 Traugott Hopp, ehemaliger Pastor der FeG FFB Bibeltext Frühmorgens befahl Josua dem Volk, von Schittim aufzubrechen. Sie erreichten den Jordan, überquerten ihn aber noch nicht, sondern schlugen zunächst ihre Zelte am östlichen Ufer auf. Nach drei Tagen ließ Josua die führenden Männer durch das Lager gehen. Sie sollten ausrufen: »Sobald ihr seht, dass die Priester vom Stamm Levi die Bundeslade des HERRN, eures Gottes, tragen, brecht euer Lager ab und folgt ihnen! Haltet aber einen Abstand von ungefähr 1000 Metern zwischen euch und den Priestern, damit ihr der Bundeslade nicht zu nahe kommt. Sie zeigt euch den Weg, den ihr gehen sollt, denn ihr kennt ihn ja noch nicht.« Dann sprach Josua selbst zum Volk: »Reinigt euch und bereitet euch darauf vor, Gott zu begegnen! Morgen wird er vor euren Augen Wunder tun.« Am nächsten Tag forderte Josua die Priester auf: »Nehmt die Bundeslade und tragt sie vor dem Volk her!« Sie folgten seinem Befehl. Darauf sprach der HERR zu Josua: »Ich will heute damit beginnen, dir bei allen Israeliten Achtung zu verschaffen. Sie sollen wissen, dass ich dir beistehe, so wie ich Mose beigestanden habe. Befiehl den Priestern, mit der Bundeslade anzuhalten, sobald ihre Füße das Wasser des Jordan berühren.« Josua ließ die Israeliten zusammenkommen und rief ihnen zu: »Hört, was der HERR, euer Gott, euch sagt: Ihr sollt wissen, dass der lebendige Gott bei euch ist und dass er ganz sicher für euch alle Völker eures neuen Landes vertreiben wird: die Kanaaniter, Hetiter, Hiwiter, Perisiter, Girgaschiter, Amoriter und Jebusiter. Seht, hier ist die Bundeslade des Herrn, dem die ganze Welt gehört! Die Priester werden sie vor euch her in den Jordan tragen. Sobald ihre Füße den Jordan berühren, wird das Wasser sich flussaufwärts stauen und wie ein Wall stehen bleiben. Wenn das geschehen ist, brauche ich zwölf Männer von euch. Wählt aus jedem Stamm einen aus!« Das Volk brach seine Zelte ab und war bereit, den Fluss zu überqueren. Vor ihnen gingen die Priester mit der Bundeslade. Der Jordan war wie jedes Jahr zur Erntezeit über die Ufer getreten. Als nun die Träger der Bundeslade das Wasser berührten, staute es sich. Es stand wie ein Wall sehr weit flussaufwärts in der Nähe des Ortes Adam, der bei Zaretan liegt. Das Wasser unterhalb des Walles lief zum Toten Meer hin ab. So konnte das Volk durch das Flussbett gehen. Vor ihnen lag die Stadt Jericho. Die Priester mit der Bundeslade des HERRN standen auf festem Grund mitten im Jordan, und die Israeliten zogen trockenen Fußes an ihnen vorüber ans andere Ufer.  Dies Predigt ist bis zum 28.01.2027 online verfügbar. Der Beitrag Übergänge in Zeiten der Veränderung erschien zuerst auf FeG Fürstenfeldbruck.

  4. 04/03/2019

    Von der Gerechtigkeit Gottes

    Gerechtigkeit beginnt mit Handeln. Nur mit Tun gibt es Gerechtigkeit. Gott ist gerecht. Er handelt. Wenn ich Gerechtigkeit will, heißt es auch für mich: Handeln. PredigerThorsten Hegenscheidt ThemaVon der Gerechtigkeit Gottes Reihe Datum31.03.2019 Länge31:23 Bibelstelle– Thorsten Hegenscheidt Einleitung Gnade sei mit Euch und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Gerechtigkeit Gottes – um diesem Thema gerecht zu werden habe ich im Vorfeld mich intensiv darauf vorbereitet und geklaut, was das Zeug hält. Geklaut – und zwar Ideen und Gedanken. Bei meinen Geschwistern im Hauskreis, als wir das Thema besprochen habe und im biblischen Unterricht, als das Thema zur Sprache kam. Und da war so viel hilfreiches dabei, dass ich Euch nur ermutigen kann, den Austausch in Hauskreisen zu suchen und zu nutzen, Gespräche über Gott mit älteren und mit den jüngeren Geschwistern zu führen. Ehrlich das bringt viel. Das war auch nötig, denn ich bin hier nicht als der Experte und Profi der Gerechtigkeit. Ich habe das Thema gewählt, weil es mich seit einer ganzen Weile schon beschäftigt. Gerechtigkeit Gottes. Vorhin haben wir viele Verse dazu gehört. Es war anfangs für mich nur ein oberchristliches Schlagwort, und mit der Zeit habe ich Inhalt und Verständnis dazu gewonnen. Mein Startpunkt war: Ich vertraue auf einen gerechten Gott. Ich will seiner Gerechtigkeit nacheifern. Und dann kamen die Fragen: Wann und wie ist er gerecht? Was ist damit verbunden? Wie kann ich gerecht sein. Was gehört dazu, denn so intuitiv gerecht sein, klappt das bei mir nicht. Únd vor allem, was ist das Besondere an Gottes Gerechtigkeit? Damit wir nicht im Gewirr der Theorie stecken bleiben, werden die Teens in Anspielen die Kerngedanken vorstellen und ich kommentiere danach die Szenen. Gerechtigkeit heißt handeln Wir starten mit der erste Szene zur Gerechtigkeit: Wettrennen mit Schiedsrichter, einer schummelt, deshalb korrigieren. Ein Schiedsrichter, der für Gerechtigkeit sorgte. Er rief den Schummelfreund zurück, drohte mit Disqualifizierung und sorgte für ein faires Rennen. Was ist das Wichtige dabei? Der Schiedsrichter hat gehandelt. Der hat eingegriffen, Es gab Regeln und er hat seinen Job getan und für die Einhaltung gesorgt. Er war kein Zuschauer, so wie ihr. Deshalb halte ich hier fest: Beim Thema Gerechtigkeit geht es um Handeln. Bloß Zuschauen ist ungerecht. Hätte er nur den Siegespreis am Ende verteilt, wir hätten uns geärgert. Als Theorie-Liebhaber passt mir diese Zusammenhang nicht so richtig. Ich bin viel lieber in der Betrachter-Rolle. Immerhin bedeutet theorein im altgriechisch ja betrachten. Da fühle ich wohl. Hilft aber nichts für Gerechtigkeit. Gerechtigkeit verlangt Einsatz, Schauen wir nicht nur auf uns, schauen wir auf Gott: Wenn ich Gott gerecht nenne, meine ich, dass er sich einmischt. Viele Geschichten der Bibel erzählen das auch. Z. B. Mose am Dornbusch „… und ich habe ihr Schreien gehört. Ich weiß, wie sehr es leidet. Ich bin gekommen, um sie aus der Gewalt der Ägypter zu retten“ (Ex 3,14) ist eine davon. Kleine Zwischenbemerkung Davor aber hatte er 400 Jahre gewartet. Es gibt endständige Gerechtigkeit und „on the flight“. „Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort“ ist eine Redewendung, die versucht die beiden Gerechtigkeit zu unterscheiden. Ich glaube nicht dass das wahr ist. Aber mir fällt bei mir auf, dass ich dort, wo ich mich ungerecht behandelt fühle, Soforthilfe von Gott erwarte. Hingegen wo ich unfair bin, mir die Korrektur- und Aufschubzeit sehr willkommen ist. Gott weiß, was er tut. Er denkt in anderen Zeiträumen, aber, und darauf vertraue ich, er handelt. Was bedeutet das für mich, wenn ich seine Gerechtigkeit zum Vorbild nehme? Lege ich mich auf die Lauer und, wenn ein Einbrecher beim Nachbarn über den Gartenzaun steigt, spring ich raus und knüppel ihn nieder? Nun, zum einen ein sehr seltenes Ereignis, vermutlich warte ich und brauche nie etwas tun. Dürfte so auch nichts taugen. Wo setze ich dann an? Z.B. beim Stirnrunzeln, Stirnrunzeln? Ja, Stirnrunzeln. (gemeinsam machen lassen). Nein-Sagen und Ja-sagen. Stellung beziehen, persönliche Meinung sagen. Ich finde es gut, dass … , mir gefällt es, dass … , usw. So schwer es mir auch selber fällt, meine Meinung zu bilden, in meinem Innersten bin ich überzeugt, dass Gerechtigkeit anfängt, wenn ich klar ja oder nein sage. Dabei der Hinweis: Gerechtigkeit beginnt nicht mit aburteilen sondern beurteilen und loben. Gerechtigkeit verlangt Handeln, durch Gespräch, durch Gebet, durch sonst was … . Was ist so schwer an gerecht zu sein? Was ist so schwer am gerecht handeln? Schauen wir uns die nächste Szene an: Während wir uns so gemütlich unterhalten haben ist auf dem Heimweg vom Wettkampf etwas unschönes passiert. Diebstahl und Verurteilung der Täterin Bevor wir überlegen, ob das Urteil gut ist oder schlecht, dürft Ihr Euch jetzt selber in Gerechtigkeit üben. Dazu der Klassiker. Wir verteilen ein paar… und Ihr teilt es bitte gerecht in Eurer Umgebung. Und wehrt nicht ab, wenn Ihr die ehrenvolle Aufgabe zum Teilen bekommen habt. Ihr wisst: Gerechtigkeit beginnt mit tun. Gemeinde .. Ich gestehe, ich habe das Teilen gehasst. Als Zwillingsbruder kam das so oft vor, dass es hieß: Teile das Stück Kuchen, Schokolade, … mit Deiner Schwestern. Die Regel dabei war: Einer teilt, einer sucht aus. Ich merkte schnell, und ihr vielleicht auch vorhin, gerecht teilen ist fast nicht machbar. Allein handwerklich scheiterte ich schon Lieber sollte meine Schwester teilen und ich suchte aus. Ein Stück war ja immer größer. Hier habt ihr vielleicht andere Ausfluchtsstrategien gesucht, verzichtet,.. nein nicht so schlimm, … . Aber gerecht war es dennoch nicht, Selbst mit computergesteuertem Laser-Messer und Laborwaage würde ich nicht gerecht teilen können, denn neben dem rein praktischen, gibt es noch ein anderes Problem: Stellt Euch vor, wir sind drei Steinzeit-Sippen in drei Höhlen. Es wird Abend und Leo + Emily kommen von der Jagd zurück und schleifen ein Mammut hinter sich her. Die linke Sippe hier, grölt freudig und voller Bewunderung (darf ich das mal hören), denn alle sind hungrig. Der Clanchef tritt vor, zückt sein Obsidianmesser und sagte, Alle eine Schlange bilden, ich verteile. Er gibt jedem zwei Kilo Fleisch und der Rest wird in der Küche in den Gemeinde-Kühlschrank geschoben. Bei der mittleren Sippe läuft es vergleichbar: Elias, Jan und Rung kommen schwer bepackt mit einem Mammut zurück. Die Mitte grölt hungrig (hallo, ich höre nichts). Der Clanchef zückt sein Messer und sagt: Super Ihr drei, ich sehe Eure roten Köpfe, die durchgeschwitzten Umhänge, jeder bekommt ein drei-Kilo-Stück. Dann sagt er. Luisa, du hast gut auf das Feuer aufgepasst, du bekommst ein zwei-KiloStück. Aber Tossi, du hast eigentlich nur geschlafen, verhungern brauchst nicht, aber mit einem halben Kilo ist Dir mehr als genug gegeben. So geht es, bis jeder seinen Anteil bekommt hat, der Rest wandert in den Kühlschrank. Die Dritte Sippe sieht, wie Bekky, Maren und Celina ein erlegtes Mammut herbei zerren. Auch hier tritt der Oberboss zur Verteilung heraus. Konsti, du begibst dich für uns auf eine weite, gefahrvolle Reise. Hier, nimm ein 5-Kilo Stück. Melli, du warst die ganze Woche erkältet, damit Du wieder zu Kräften kommst, nimm ein 3-Kilo-Stück. Leo, Du bist noch so kugelrund voll gefuttert vom letzten Mal, Dir reicht sicherlich ein 1-Kilo. So wird verteilt. Der Rest kommt in den Kühlschrank. 3 Sippen, 3 unterschiedliche Verteilungen. Alle sind zufrieden, weil es gerecht ablief, aber alle drei waren anders. Eine Gleichverteilung, eine leistungsorientierte und eine bedarfsorientierte Verteilung. Alle drei haben ihre Berechtigung. Wir finden auch Entsprechungen in der Bibel. Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Ewiges Leben bei Gott ist für jeden gewünscht. Wir kennen das Gleichnis von den Talenten und die Aussage, Wem viel gegeben ist, von dem wird viel verlangt werden. Beispiele für Leistungsorientierung. Und das Gleichnis vom Scherflein der Witwe oder Jesu Wunsch, der Arzt für die Kranken zu sein, spiegelt eine Bedarfsorientierung wider. Warum erzähle ich das alles? Mir ist klar geworden, dass ich als Mensch nicht gerecht sein werde. Das richtige Austarieren dieser verschiedenen Gerechtigkeitsanforderung schaffe ich nicht. Neben dem handwerklichen Unvermögen, kommt ein grundsätzliches hinzu. Zur perfekten Gerechtigkeit muss ich alles wissen, was wer wie geleistet hat, und alles wissen, wer welche Bedürfnisse gerade hat. Das Ganze gerecht zu kombinieren ist zu komplex für mein Gehirn. Deshalb glaube ich, dass wir Menschen unfähig zur Gerechtigkeit sind. Gerechtigkeit kann man ja nicht steigern, so ein bisschen gerecht, nur ein bisschen ungerecht Ich kann nicht gerecht sein. Wenn ich Gerechtigkeit will, dann benötige ich Gott dazu. Warum ist Gottes Gerechtigkeit anders? Warum ist Gott gerecht? Warum funktioniert das bei ihm? Was ist anders? Schauen wir uns noch mal das Ergebnis bei unserer Szene an. Unser Reporter fragt nach wie das Urteil ankam. (Opfer immer noch enttäuscht, Täter hat keine Option zur Wiedergutmachung, Tat war ja, weil kein anderer gangbarer Weg zu sehen war) Was ist das Problem? Wie gerecht und verdient die Strafe ist, ist sie keine Lösung. Die Bestohlene ist nach wie vor traurig, sie hat den Preis immer noch nicht. Der Dieb konnte nicht entschädigen, ja, ihm fehlt es auch für sich selber. Ich denke bei Gerechtigkeit zuerst an „Böse bestrafen“, „Gute belohnen“. Das ist ein Bild Gottes, das uns seit Tausenden von Jahren überliefert und in den Vordergrund gerückt ist. Gott als Weltenrichter. Himmel und Hölle. Aber g

  5. 10/30/2017

    Vater Unser – Eine Predigt von Martin Luther

    Pfarrer Niklas Willam-Singer predigt mithilfe einer Predigt Luthers zum Vater Unser zum Reformationstag 2017. Daten Prediger Pfarrer Niklas Willam-Singer Thema Vater Unser – Eine Predigt von Martin Luther Reihe Datum 29.10.2017 Länge 21:58 Bibelstelle Lukas 11, 1.13 Pfr. Niclas Willam-Singer Lesungstext 1 Einmal hatte sich Jesus zurückgezogen, um zu beten. Danach sprach ihn einer seiner Jünger an: »Herr, sag uns doch, wie wir beten sollen. Auch Johannes hat dies seine Jünger gelehrt.« 2 Jesus antwortete ihnen: »So sollt ihr beten: Vater! Dein heiliger Name soll geehrt werden. Lass dein Reich kommen. 3 Gib uns jeden Tag, was wir zum Leben brauchen, 4 und vergib uns unsere Verfehlungen. Denn auch wir vergeben denen, die an uns schuldig geworden sind. Lass nicht zu, dass wir in Versuchung geraten.« 5 Dann sagte Jesus zu den Jüngern: »Stellt euch vor, einer von euch hat einen Freund. Mitten in der Nacht geht er zu ihm, klopft an die Tür und bittet ihn: ›Leih mir doch bitte drei Brote. 6 Ich habe unerwartet Besuch bekommen und nichts im Haus, was ich ihm anbieten könnte.‹ 7 Würde der Freund dann von drinnen antworten: ›Stör mich nicht! Ich habe die Tür schon abgeschlossen und mich schlafen gelegt. Außerdem könnten die Kinder in meinem Bett aufwachen. Ich kann jetzt nicht aufstehen und dir etwas geben.‹? Doch bestimmt nicht! 8 Das eine ist sicher: Selbst wenn er schon nicht aufstehen und dem Mann etwas geben will, weil er sein Freund ist, so wird er schließlich doch aus seinem Bett steigen und ihm alles Nötige geben, weil der andere so unverschämt ist und ihm einfach keine Ruhe lässt. 9 Darum sage ich euch: Bittet Gott, und er wird euch geben! Sucht, und ihr werdet finden! Klopft an, und euch wird die Tür geöffnet! 10 Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet. 11 Welcher Vater würde seinem Kind denn eine Schlange geben, wenn es um einen Fisch bittet, 12 oder einen Skorpion, wenn es um ein Ei bittet? 13 Trotz all eurer Bosheit wisst ihr Menschen doch, was gut für eure Kinder ist, und gebt es ihnen. Wie viel mehr wird der Vater im Himmel denen den Heiligen Geist schenken, die ihn darum bitten!« Predigt Leider in Textform nicht vorhanden. Der Beitrag Vater Unser – Eine Predigt von Martin Luther erschien zuerst auf FeG Fürstenfeldbruck.

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