STUDIO M - Der Podcast von MEMORIAL Deutschland

MEMORIAL Deutschland

Deutsch-russische Beziehungen auf dem Prüfstand. Über die Lage von Demokratie und Menschenrechten in Russland.

  1. Klartext gegen Verdrehungen: Der Fall Krone-Schmalz im Deutschlandfunk

    Mar 22

    Klartext gegen Verdrehungen: Der Fall Krone-Schmalz im Deutschlandfunk

    Warum gab der Deutschlandfunk Kultur der Publizistin Gabriele Krone-Schmalz eine Bühne für Narrative, die direkt aus dem Kreml stammen könnten? Ein toxischer Kommentar getarnt als „Politisches Feuilleton“ – eines unserer Themen in der neuen Podcastreihe STUDIO M von MEMORIAL Deutschland. Wir diskutieren über die gefährliche „False Balance“ in den Medien und die Zunahme russischer Narrative. Darüber sprechen wir mit Sabine Adler (Deutschlandfunk) und die Historikerin Franziska Davis über den Fall „Feuilleton“ und die Verantwortung öffentlich-rechtlicher Sender. Außerdem: Journalismus unter Druck: Alexandra von Namen (Deutsche Welle) berichtet, wie es ist, in Russland als „unerwünschte Organisation“ markiert zu werden und wen die Angebote der DW in Russland überhaupt erreichen. Jetzt abonnieren und mitdiskutieren! Feedback an: podcast@memorial.de  - Links: „Politisches Feuilleton“ mit G. Krone-Schmalz https://www.deutschlandfunkkultur.de/ukraine-krieg-warum-diplomatie-wichtiger-ist-als-kraftmeierei-102.html Desinformationsexpertin: Russland, die Ukraine und Frau Krone-Schmalz Franziska Davies https://zeitschrift-osteuropa.de/site/assets/files/49657/oe220915.pdf Im Gespräch mit Franziska Davies über die Aussagen von Frau Krone Schmalz (2024) https://www.podcast.de/episode/623081210/frau-krone-schmalz-ist-eine-ueble-verteidigerin-des-putin-regimes DW Russisch https://www.dw.com/ru/%D1%82%D0%B5%D0%BC%D1%8B-%D0%B4%D0%BD%D1%8F/s-9119  DW Belarusisch (Telegram Kanal) https://t.me/s/dw_belarus

  2. Folter und Isolation: Wie Tausende ukrainische Häftlinge in russischen Kellern verschwinden

    10/29/2025

    Folter und Isolation: Wie Tausende ukrainische Häftlinge in russischen Kellern verschwinden

    16.000 ukrainische Zivilisten sind in russischer Geheimschaft verschwunden. Das ist die schockierende Zahl, die der ukrainische Menschenrechts-Ombudsmann nennt (Stand 2024). Doch die wahre Tragödie ist: Die Mehrheit dieser Tausenden aus den besetzten Gebieten verschleppten Menschen hat keinen legalen Status in Russland. Sie sind vollständig isoliert, ohne Kontakt zur Außenwelt, ohne Anwälte und ohne Briefe. Sie laufen Gefahr, in Foltergefängnissen wie Taganrog oder sogar in nicht offiziell registrierten Kellern oder verlassenen Gebäuden misshandelt und außergerichtlich hingerichtet zu werden, da keine Kontrolle für die Wärter und keine Strafe für Täter existiert. In dieser wichtigen Ausgabe von Memorial Deutschland, der Podcast im Gespräch, beleuchten wir die Lage der ukrainischen Gefangenen, die inmitten der Kriegsberichterstattung oft untergeht. Unser Gast, der russische Menschenrechtsaktivist und Forscher Dennis Schedov, erklärt, wie MEMORIAL versucht, den Betroffenen zu helfen. Dennis der derzeit in Berlin forscht und Vorstandsmitglied des Human Rights Defense Center von Memorial ist, beleuchtet, dass die Realität für diese Gefangenen von Isolation, Missbrauch und Angst geprägt ist. Hier können Sie direkt helfen: https://memopzk.org/en/news/srochnyj-sbor-na-pomoshh-ukrainczam-v-rossijskih-tyurmah/ Mehr zum Thema: https://memopzk.org/en/about-prisoners/ Über unseren Gast: https://www.law.ox.ac.uk/people/denis-shedov

    31 min
  3. Das Konzept der Russifizierung

    10/30/2024

    Das Konzept der Russifizierung

    Wer sich in den ethnischen Republiken Russlands für die Geschichte seines eigenen Volkes interessiert, gerät schnell in den Verdacht des Separatismus. „In der Republik Burjatien lernen wir die Geschichte der Russen, nicht unsere lokale Geschichte. Und das alles ist sehr einseitig“, sagt Seseg Jigjitova, dekoloniale Aktivistin aus Burjatien und heutiger Gast der Sendung MEMORIAL Deutschland - Im Gespräch. Mit ihr sprechen wir über dekoloniale Ansätze am Beispiel der Republik Burjatien im fernöstlichen Föderationskreis Russlands. Dabei geht es um den Umgang Russlands mit seinen ethnischen Volksgruppen und um die Perspektive der Burjaten auf den russischen Angriffskrieg in der weit entfernten Ukraine. - Veranstaltungshinweis: Colonial History and its Impact on the Future. Different Perspectives on Russia's Decolonization (English) 07.11.2024 / 18:00 Uhr Haus der Demokratie und Menschenrechte (10405 Berlin, Greifswalder Str. 4) After an introduction about Indigenous people of Russia by Seseg Jigjitova (Republic of Buryatia), Dankhaiaa Khovalyg (Republic of Tuva) will be discussing Russia's colonial past from an indigenous perspective as part of the decolonial movement in Russia. Sacks Stuurman will contribute his expertise from a South African viewpoint. We will be addressing the following questions: How can we learn from each other? What is the impact of Russian recruitment policy and state propaganda on indigenous peoples of the Russian Federation and in postcolonial countries abroad? What does decoloniality mean for different countries? Moderation: Martin Fielko, Collective Leadership Institute Speaker: Seseg Jigjitova (Nomads), Dankhaiaa Khovalyg, Sacks Stuurman

    31 min

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