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Edle Federn – Der Literatur-Podcast mit Juli Zeh

Das Autorengespräch von und mit Juli Zeh: Jeden Monat interviewt die Schriftstellerin einen Gast aus der Welt der Literatur und unterhält sich mit ihm über Geschichten und Sprache, über das Schreiben und Erzählen. Immer am letzten Sonntag im Monat. Ein Podcast von The Pioneer. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  1. Juli Zeh spricht mit Markus Orths über „Die Enthusiasten“

    Jun 2

    Juli Zeh spricht mit Markus Orths über „Die Enthusiasten“

    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw In dieser Folge von Edle Federn, dem Literaturpodcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit dem Schriftsteller Markus Orths über seinen neuen Roman Die Enthusiasten. Markus Orths Buch „Die Enthusiasten" finden Sie hier hier im Pioneer Book-Shop. Was passiert, wenn Begeisterung zum Lebensprinzip wird? Wann wird aus Hingabe Besessenheit? Und was verrät die Suche nach einem verschollenen zehnten Buch von Laurence Sterne über Verlust, Sehnsucht und die Macht der Literatur? Im Zentrum steht Vince, der seit dem Verschwinden seiner Mutter von Büchern, Rätseln und inneren Suchbewegungen geprägt ist. Gemeinsam sprechen Juli Zeh und Markus Orths über Enthusiasmus und Fanatismus, über Abschweifung als literarisches Prinzip – und über die Frage, warum gerade das Unökonomische, Spielerische und Zweckfreie heute so wichtig ist. Juli Zeh sagt über das Buch: „Die Enthusiasten ist ein Buch über Menschen, oder genauer: über eine bestimmte Art von Menschen, die, sobald sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt haben, nicht mehr davon lassen können. Es geht um Literatur, ganz sicher. Um Wahrheit, wahrscheinlich. Um Sinn, sinnhafterweise sowieso. Und um die Frage, ob Begeisterung Freiheit ist – oder schon Gefängnis.“ Ein Gespräch über Literatur und Lebenssinn, über Abschweifung und Obsession – und darüber, warum das Erzählen selbst manchmal der eigentliche Gegenentwurf zur Logik unserer Zeit ist. Redaktion: Stefan Rupp Produktion: Till Robert Schmidt ID:{2o8XOjd0i4HygRhCuxbhac} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    1h 3m
  2. Jun 1 • Subscribers Only

    Juli Zeh spricht mit Fiona Sironic über „Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft”

    In dieser Folge von Edle Federn, dem Literaturpodcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit der Schriftstellerin Fiona Sironic über ihren viel beachteten Debütroman „Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft“, der auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand. Gemeinsam sprechen sie über das Schreiben zwischen Gegenwart und Morgen, über literarische Weltentwürfe und darüber, warum Geschichten oft der beste Ort sind, um gesellschaftliche Fragen zu verhandeln. Im Zentrum des Romans stehen drei junge Frauen in einer nahen Zukunft, die von Klimakrise, Artensterben und gesellschaftlicher Unsicherheit geprägt ist. Während die Erzählerin Era das Verschwinden von Vogelarten dokumentiert, versuchen die Schwestern Maja und Merle, sich gegen die digitale Vereinnahmung ihrer eigenen Kindheit zu wehren. Es geht um Erinnerung und Archive, um Identität und Selbstbestimmung – und um die Frage, wie junge Menschen ihren Platz in einer Welt finden, deren Versprechen brüchig geworden sind. Juli Zeh spricht mit Fiona Sironic über dystopische und zugleich hoffnungsvolle Gesellschaftsbilder, über Gemeinschaft in Zeiten der Krise, über Wut als politische Kraft und über weibliche Figuren, die nicht länger darauf warten, dass andere die Welt für sie verändern. Juli Zeh sagt über das Buch: „Es erzählt von Freundschaft und von erster Liebe, von Loyalität und Verlust, von Menschen, die versuchen, einander Halt zu geben, während die Welt um sie herum immer instabiler wird. Und genau darin liegt die besondere Kraft dieses Romans. Er verbindet die großen Krisen unserer Zeit mit konkreten Lebensgeschichten. Dadurch wird aus einer Dystopie etwas Gegenwärtiges, aus einer politischen Geschichte eine zutiefst menschliche. Mit den Mädchen aus Fiona Sironics Roman scheint Veränderung plötzlich denkbar – vielleicht sogar eine bessere Welt.“ Ein Gespräch über Erinnerung, Verlust und politischen Widerstand – und darüber, warum Hoffnung manchmal genau dort entsteht, wo alles auf dem Spiel steht.

    1h 3m
  3. Juli Zeh spricht mit Caro Matzko über „Alte Wut"

    May 6

    Juli Zeh spricht mit Caro Matzko über „Alte Wut"

    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw In dieser Folge von Edle Federn, dem Literaturpodcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit der Moderatorin und Autorin Caro Matzko über ihr Buch Alte Wut. Das Buch können Sie hier im Pioneer Book-Shop erwerben. Was passiert, wenn die Erfahrungen der Eltern und Großeltern das eigene Leben prägen? Wie wirken Krieg, Flucht und Verlust in Familien weiter? Ein Gespräch über Väter und Töchter, über Depression und Cholerik – und darüber, was es mit Kindern macht, wenn ein Elternteil von innerer Unruhe und ungelösten Konflikten geprägt ist. Es geht um Erinnerung und Verdrängung, um politische Radikalisierung – und um die Frage, wie persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Entwicklungen zusammenhängen. Juli Zeh sagt über das Buch: „Es gibt Bücher, die so authentisch sind, dass man das Gefühl hat, der Autorin direkt in Herz und Hirn schauen zu können – bei Caro Matzkos Alte Wut ist das definitiv der Fall. So schonungslos offen legt sie ihr Innerstes frei, dass der Begriff Autofiktion kaum noch passt. Was dieses Buch so besonders macht, ist die Verbindung aus großer Ernsthaftigkeit und Humor. Es erzählt von einem Trauma, das über Generationen weiterwirkt – und macht daraus nicht nur eine persönliche, sondern auch eine gesellschaftliche Geschichte.“ Ein Gespräch über Väter und Töchter, über politische Wut und private Verletzungen – und darüber, warum Zuhören manchmal der erste Schritt zur Heilung ist. ID:{dwJ1eJ8ByQ3KJlVUabK5g} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    1h 18m
  4. May 3 • Subscribers Only

    Juli Zeh spricht mit Markus Orths über „Die Enthusiasten"

    In dieser Folge von Edle Federn, dem Literaturpodcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit dem Schriftsteller Markus Orths über seinen neuen Roman Die Enthusiasten. Das Buch können Sie hier im Pioneer Book-Shop käuflich erwerben. Was passiert, wenn Begeisterung zum Lebensprinzip wird? Wann wird aus Hingabe Besessenheit? Und was verrät die Suche nach einem verschollenen zehnten Buch von Laurence Sterne über Verlust, Sehnsucht und die Macht der Literatur? Im Zentrum steht Vince, der seit dem Verschwinden seiner Mutter von Büchern, Rätseln und inneren Suchbewegungen geprägt ist. Gemeinsam sprechen Juli Zeh und Markus Orths über Enthusiasmus und Fanatismus, über Abschweifung als literarisches Prinzip – und über die Frage, warum gerade das Unökonomische, Spielerische und Zweckfreie heute so wichtig ist. Juli Zeh sagt über das Buch: „Die Enthusiasten ist ein Buch über Menschen, oder genauer: über eine bestimmte Art von Menschen, die, sobald sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt haben, nicht mehr davon lassen können. Es geht um Literatur, ganz sicher. Um Wahrheit, wahrscheinlich. Um Sinn, sinnhafterweise sowieso. Und um die Frage, ob Begeisterung Freiheit ist – oder schon Gefängnis.“ Ein Gespräch über Literatur und Lebenssinn, über Abschweifung und Obsession – und darüber, warum das Erzählen selbst manchmal der eigentliche Gegenentwurf zur Logik unserer Zeit ist. Redaktion: Stefan Rupp Produktion: Till Robert Schmidt

    1h 3m
  5. Apr 5 • Subscribers Only

    Juli Zeh spricht mit Caro Matzko über „Alte Wut"

    In dieser Folge von Edle Federn, dem Literaturpodcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit der Moderatorin und Autorin Caro Matzko über ihr Buch Alte Wut. Das Buch können Sie hier im Pioneer Book-Shop erwerben. Was passiert, wenn die Erfahrungen der Eltern und Großeltern das eigene Leben prägen? Wie wirken Krieg, Flucht und Verlust in Familien weiter? Ein Gespräch über Väter und Töchter, über Depression und Cholerik – und darüber, was es mit Kindern macht, wenn ein Elternteil von innerer Unruhe und ungelösten Konflikten geprägt ist. Es geht um Erinnerung und Verdrängung, um politische Radikalisierung – und um die Frage, wie persönliche Geschichten mit gesellschaftlichen Entwicklungen zusammenhängen. Juli Zeh sagt über das Buch: „Es gibt Bücher, die so authentisch sind, dass man das Gefühl hat, der Autorin direkt in Herz und Hirn schauen zu können – bei Caro Matzkos Alte Wut ist das definitiv der Fall. So schonungslos offen legt sie ihr Innerstes frei, dass der Begriff Autofiktion kaum noch passt. Was dieses Buch so besonders macht, ist die Verbindung aus großer Ernsthaftigkeit und Humor. Es erzählt von einem Trauma, das über Generationen weiterwirkt – und macht daraus nicht nur eine persönliche, sondern auch eine gesellschaftliche Geschichte.“ Ein Gespräch über Väter und Töchter, über politische Wut und private Verletzungen – und darüber, warum Zuhören manchmal der erste Schritt zur Heilung ist.

    1h 17m
  6. Juli Zeh spricht mit Simon Strauß über „In der Nähe…”

    Feb 2

    Juli Zeh spricht mit Simon Strauß über „In der Nähe…”

    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Abonnieren Sie hier den Edle Federn Newsletter von Juli Zeh. In dieser Folge von Edle Federn, dem Literaturpodcast von The Pioneer, spricht Juli Zeh mit dem Schriftsteller, Historiker und FAZ-Redakteur Simon Strauß über sein neues Buch In der Nähe – Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht. Was bedeutet Heimat – biografisch, geografisch, politisch? Woher kommt das Unbehagen an politischen Entscheidungsprozessen, das sich vielerorts in Ablehnung und Protest entlädt? Und wie können lokale Erfahrungen unsere Vorstellung von Demokratie verändern? Ein Gespräch über Stadt und Land, Prenzlau und Berlin – und darüber, warum Demokratie vor Ort beginnt. Es geht um Verantwortung, Reibung und Nähe – und die Frage, wie man Gräben überwindet, statt sie zu vertiefen. Juli Zeh sagt über das Buch: „Simon Strauss schreibt über Ostdeutschland und über die AfD. Aber er stellt sich nicht in sicherer Distanz auf den Hügel einer moralischen Überlegenheit mit Blick auf die Niederungen der schattigen Täler. Sondern geht buchstäblich in die Nähe, was auch bedeuten kann, dahin, wo es manchmal wehtut. Was dieses Buch so stark macht, ist sein Misstrauen gegenüber fertigen Erklärungen. Es nimmt Kränkung ernst, ohne sie zu verklären. Es sucht Verständnis, ohne Entschuldigung zu liefern. Es weigert sich, den Osten auf ein politisches Symptom zu reduzieren und fordert damit auch den Westen heraus, sich selbst als Haltung zu erkennen.“ Ein Gespräch über politische Realität, persönliche Begegnungen – und warum der direkte Blick oft mehr erklärt als jede Debatte. ID:{32oevvwORxkJ6zLMSS8KNY} Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    59 min

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