give your vision your voice

Lisa Sofie Zelgin

Dein Podcast für Sprache, Stories & Visionen

  1. Oct 29

    64 Vertrauen ist kein Feature – warum wir Menschen Orientierung brauchen

    Vertrauen klingt schnell nach etwas, das man „aufbauen“ kann.   Mit der richtigen Website. Mit Testimonials. Mit einer guten About-Seite. Mit bestimmten Worten. Mit mehr Nähe.   Aber je länger ich darüber nachdenke, desto weniger glaube ich, dass Vertrauen so funktioniert.   Für mich ist Vertrauen kein Marketingziel.   Kein Branding-Feature.   Und auch nichts, das wir einfach herstellen können.   Vertrauen ist ein menschliches Grundmuster.   Wir prüfen ständig:   Kann ich mich hier orientieren?   Passt das, was jemand sagt, zu dem, was ich erlebe?   Weiß ich ungefähr, woran ich bin?   Und fühlt es sich sicher genug an, dass ich mich ein Stück weit einlassen kann?   Genau darum geht es in dieser Folge.   Ich spreche darüber, warum wir Vertrauen oft mit Professionalität verwechseln, obwohl beides nicht dasselbe ist.   Warum Wiedererkennbarkeit allein noch keine Beziehung schafft.   Warum Grenzen Vertrauen nicht schwächen, sondern oft sogar stärken.   Und warum wir Menschen nicht nur auf Worte reagieren, sondern auf Muster.   Auf Stimmigkeit.   Auf Wiederholung.   Auf kleine Übereinstimmungen über Zeit.   Auf das Gefühl:   Das passt zusammen.   Ein Gedanke, der sich durch die ganze Folge zieht, ist:   Vertrauen ist Orientierung.   Nicht hundertprozentige Sicherheit.   Nicht Kontrolle.   Sondern dieses leise Gefühl:   Ich kann dich einordnen.   Ich weiß ungefähr, wie du denkst.   Ich muss nicht permanent prüfen.   Und vielleicht ist genau das auch der Grund, warum Vertrauen in einer Welt mit KI noch wichtiger wird.   Denn perfekte Oberflächen werden leichter.   Texte werden besser. Websites professioneller. Antworten schneller.   Und dann wird die Frage vielleicht immer weniger:   Wer klingt am professionellsten?   Sondern:   Wem glaube ich eigentlich?   In der Folge geht es unter anderem darum,   • warum Vertrauen nicht durch einen perfekten Moment entsteht • warum Professionalität beeindrucken kann, aber noch kein Vertrauen schafft • weshalb Stimmigkeit für mich so eng mit Vertrauen verbunden ist • warum Menschen Orientierung brauchen, bevor sie sich einlassen • weshalb Grenzen genauso vertrauensbildend sein können wie Nähe • warum Wiedererkennbarkeit nicht das Ziel, sondern eher eine Voraussetzung für Orientierung ist • und warum Vertrauen langsam ist – und genau deshalb nicht beliebig reproduzierbar   Einer meiner liebsten Gedanken aus der Folge ist:   Vertrauen wird nicht behauptet. Vertrauen wird erlebt.   Denn ich kann hundertmal sagen:   „Du kannst mir vertrauen.“   Aber wirklich relevant wird es erst dann, wenn Worte, Verhalten und Entscheidungen über Zeit zusammenpassen.   Und vielleicht ist genau das die eigentliche Aufgabe guter Kommunikation:   Nicht Menschen möglichst schnell zu überzeugen.   Sondern so klar, stimmig und menschlich zu kommunizieren, dass Vertrauen überhaupt eine Chance bekommt.   Die Folge schließt direkt an die letzte an:   Je besser KI schreiben kann, desto wichtiger wird deine eigene Stimme   Dort ging es um die Frage, was von uns erkennbar bleibt, wenn gute Formulierungen immer leichter herzustellen sind.   Diese Folge geht einen Schritt weiter:   Was passiert eigentlich danach?   Warum glauben wir manchen Menschen?   Warum bleiben wir bei ihnen?   Und warum fühlt sich etwas irgendwann sicher genug an, dass wir uns einlassen?   Mehr von mir und meiner Arbeit findest du hier:   https://lisasofiezelgin.de   Auf Instagram:   https://www.instagram.com/lisasofiezelgin @lisasofiezelgin   Und wenn du noch näher dabei sein möchtest, komm gern in meinen kostenlosen Telegram-Raum Give Your Vision Your Voice:   https://t.me/+r3UYQtU8KjlmODcy   Dort teile ich Gedanken, neue Folgen, Texte und Dinge, die manchmal noch mitten im Entstehen sind. 🤍   Bis zur nächsten Folge &   Give your Vision your Voice.   Deine Lisa

  2. Oct 27

    63 Was bleibt von dir, wenn KI alles formulieren kann?

    Je besser KI schreiben kann, desto wichtiger wird deine eigene Stimme. Ich benutze KI selbst. Und zwar richtig gern. Für Ideen. Für Varianten. Um Gedanken zu sortieren. Um Texte zu schärfen. Und manchmal auch einfach, weil ich keine Lust habe, zwanzig Minuten an einer Headline zu sitzen. ;) Und trotzdem passiert mir immer wieder etwas: Ich lese einen Text, der eigentlich richtig gut ist – und denke: Nein. Das bin ich nicht. Genau darum geht es in dieser Folge. Denn wenn KI innerhalb von Sekunden sprachlich starke Texte, Headlines oder ganze Content-Ideen produzieren kann, verschiebt sich für mich eine entscheidende Frage. Nicht mehr nur: Kannst du gut schreiben? Sondern: Was von dir bleibt darin eigentlich erkennbar? Ich spreche darüber, warum eine eigene Stimme für mich viel mehr ist als typische Brand Voice. Warum es nicht nur darum geht, welche Wörter wir benutzen oder wie ein Satz klingt. Sondern viel früher anfängt: Bei dem, was uns auffällt. Bei den Fragen, die wir stellen. Bei dem, was wir miteinander verbinden. Bei unserer Perspektive. Und ich spreche darüber, warum ich die entscheidende Grenze auch nicht zwischen „mit KI“ und „ohne KI“ ziehe. Denn ein Text kann komplett von einem Menschen geschrieben sein und trotzdem vollkommen austauschbar wirken. Und jemand kann KI nutzen und trotzdem etwas veröffentlichen, in dem sehr klar eine eigene Haltung, Erfahrung und Perspektive sichtbar wird. Die spannendere Frage ist für mich deshalb längst nicht mehr: Hat hier KI mitgeschrieben? Sondern: Ist hier jemand erkennbar? In der Folge geht es unter anderem darum, • warum gute Formulierungen allein weniger besonders werden, wenn sie für alle leichter zugänglich sind • warum die eigene Perspektive dadurch eher wichtiger als unwichtiger wird • was für mich hinter einer eigenen Stimme wirklich steckt • wie ich KI selbst beim Schreiben nutze und wo ich merke: Das klingt gut, aber nicht nach mir • warum Haltung mehr ist als ein gut formulierter Satz • was Connecting the Dots mit Originalität zu tun hat • und warum Originalität für mich nicht bedeutet, einen Gedanken zu haben, den noch nie jemand vor uns hatte Denn vielleicht entsteht etwas Eigenes nicht dadurch, dass wir permanent komplett neue Gedanken erfinden. Sondern dadurch, wie wir Dinge verbinden. Welche Erfahrungen wir danebenstellen. Welche Frage wir daraus entwickeln. Wo wir widersprechen. Welche Aspekte wir wichtig finden. Und was davon nur durch unsere ganz eigene Geschichte überhaupt sichtbar wird. Genau dort wird es für mich interessant. Und genau dort kommen wir zu einem weiteren Punkt, der mich gerade besonders beschäftigt: Vertrauen. Denn wenn Texte immer perfekter werden können, wenn wir irgendwann kaum noch erkennen, wie etwas entstanden ist – warum vertrauen wir dann eigentlich einem Menschen? Was bleibt gleich, auch wenn sich die Technologie verändert? Und woran merken wir, dass hinter all den guten Sätzen tatsächlich jemand steht? Genau da mache ich in dieser Folge bewusst einen Punkt. Und genau dort geht es in der nächsten weiter. Denn beim nächsten Mal möchte ich tiefer in die Frage einsteigen: Wie entsteht eigentlich Vertrauen – und warum bleibt das Muster dahinter vielleicht erstaunlich menschlich, selbst in Zeiten von KI? Den ausführlichen Blogartikel zur Folge findest du hier: Je besser KI schreiben kann, desto wichtiger wird deine eigene Stimme https://lisasofiezelgin.de/blog/ki-kommunikation-eigene-stimme.html Wenn dich die Gedanken aus dieser Folge interessieren, lies bzw. hör auch hier weiter: Am anderen Ende ist immer ein Mensch https://lisasofiezelgin.de/blog/am-anderen-ende-ist-immer-ein-mensch.html Connecting the Dots – über die Punkte in deiner eigenen Geschichte und darüber, wie aus Erfahrungen eine eigene Perspektive entsteht. Du bist dein Business – über Identität, Ausdruck und die Frage, was von dir in deiner Arbeit sichtbar wird. Mehr von mir und meiner Arbeit rund um Kommunikation, Personal Brand, Human Resonance und The Human Side of AI findest du hier: https://lisasofiezelgin.de Auf Instagram können wir uns hier verbinden: https://www.instagram.com/lisasofiezelgin @lisasofiezelgin Und wenn du noch näher dabei sein möchtest, komm gern in meinen kostenlosen Telegram-Raum Give Your Vision Your Voice. Dort teile ich Gedanken, neue Folgen, Texte und Dinge, die manchmal noch gar nicht fertig genug für Instagram sein müssen. 🤍 https://t.me/+r3UYQtU8KjlmODcy Bis zur nächsten Folge & Give your Vision your Voice. Deine Lisa 🤍

  3. Oct 17

    62 4 Jahre "give your vision your voice": 4 Dinge, die mich meine bisherige Podcast-Journey gelehrt hat

    4 Jahre give your vision your voice... wow. Ganz ehrlich: Wenn ich diese Zahl so schreibe, finde ich sie selbst ein bisschen verrückt. Vier Jahre. Vier Jahre Mikro an. Gedanken raus. Zweifel mitnehmen. Trotzdem veröffentlichen. Neu anfangen. Umdenken. Weitergehen. Und wenn ich heute auf diese Zeit schaue, dann denke ich gar nicht als Erstes an Zahlen, Folgen oder irgendeinen Meilenstein. Ich denke eher an all die Versionen von mir, die in diesen vier Jahren am Mikro saßen. Die mutige. Die unsichere. Die euphorische. Die müde. Die, die ganz genau wusste, was sie will. Und die, die überhaupt keine Ahnung hatte. Und irgendwie waren sie alle richtig. Deshalb wollte ich diese Jubiläumsfolge auch gar nicht zu groß machen. Kein Best-of. Kein „schaut mal, was ich alles geschafft habe“. Sondern eher: Was ist eigentlich geblieben? Welche Dinge haben sich für mich immer wieder bestätigt? Welche Sätze würde ich heute meinem früheren Ich sagen? Und welche Gedanken tragen mich gerade vielleicht sogar mehr denn je? Es sind genau vier geworden. :-)   1. Du musst nicht bereit sein. Du musst dich entscheiden. Ich glaube, ich habe ziemlich viele Dinge in meinem Leben angefangen, ohne mich wirklich bereit zu fühlen. Diesen Podcast übrigens auch. Und rückblickend bin ich sehr froh, dass ich nicht gewartet habe, bis ich mich sicher genug, gut genug oder vorbereitet genug fühle. Weil ich glaube, dass wir uns ganz oft einreden: „Wenn ich erst noch ein bisschen klarer bin …“ „Wenn ich erst noch mehr weiß …“ „Wenn ich erst noch mutiger bin …“ „Wenn der richtige Moment kommt …“ Dann. Aber manchmal kommt dieser Moment gar nicht vorher. Manchmal entsteht er erst durchs Losgehen. Und vielleicht ist das eine der wichtigsten Sachen, die ich in den letzten Jahren gelernt habe: Du kannst wählen. Nicht immer alles. Nicht jede Situation. Nicht jede Karte, die dir das Leben hinlegt. Aber sehr oft deinen nächsten Schritt. Und manchmal verändert genau der alles.   2. Fertig bringt dich weiter als perfekt. Das ist für mich ehrlich gesagt immer noch ein Lernfeld. ;-) Ich liebe es, Dinge schön zu machen. Ich liebe Details. Ich liebe Sprache. Ich kann Stunden an einem Satz hängen und denken: Noch nicht ganz. Und manchmal ist genau das eine Stärke. Und manchmal ist es einfach nur eine verdammt gute Ausrede, etwas noch nicht rauszugeben. Ich glaube inzwischen sehr daran, dass Dinge leben müssen. Ein Text muss gelesen werden. Eine Idee muss ausgesprochen werden. Eine Folge muss veröffentlicht werden. Sonst bleibt sie perfekt in meinem Kopf liegen und verändert genau gar nichts. Und deshalb versuche ich mich immer wieder daran zu erinnern: Es darf gut sein. Es darf durchdacht sein. Es darf mir entsprechen. Aber es muss nicht makellos sein. Manchmal ist „fertig“ mutiger als „perfekt“.   3. Verlier nicht den Teil in dir, der groß genug träumt. Ich habe lange überlegt, wie ich dieses Learning nennen will. Und eigentlich meine ich damit: Behalt dir ein Stück Naivität. Nicht im Sinne von blauäugig. Sondern diesen Teil in dir, der noch nicht sofort sagt: Das geht nicht. Das ist unrealistisch. Das macht man so nicht. Da gibt es doch schon andere. Wer bist du denn, dass du das kannst? Dieser Teil, der stattdessen fragt: Warum eigentlich nicht? Ich liebe diesen Gedanken, dass oft genau die Menschen etwas verändern, die „verrückt genug“ sind, zu glauben, dass sie es können. Weil so vieles, was später selbstverständlich wirkt, irgendwann mal eine ziemlich unrealistische Idee war. Und ich merke auch bei mir: Immer wenn ich mich zu sehr absichere, zu vernünftig werde, zu sehr versuche, alles vorher zu wissen, verliere ich ein bisschen von dieser Energie. Und ich möchte sie mir behalten. Diese Lust. Diese Neugier. Dieses „mal gucken, was passiert“. Ich glaube, wir brauchen mehr davon.   4. Hör auf dein Herz... und gib ihm einen Plan. Das ist wahrscheinlich der Satz, der mich gerade am meisten begleitet. Weil ich beides kenne. Nur fühlen. Und mich dann in Möglichkeiten verlieren. Und nur planen. Und irgendwann merken, dass ich auf einem super durchdachten Weg laufe, der sich gar nicht mehr nach mir anfühlt. Ich glaube mittlerweile nicht mehr an entweder oder. Nicht Herz oder Verstand. Nicht Intuition oder Strategie. Sondern beides. Das Herz darf sagen: Da will ich hin. Und der Verstand darf fragen: Okay. Wie kommen wir da hin? Ich finde dieses Zusammenspiel gerade unglaublich schön. Weil es weich und klar gleichzeitig sein kann. Du musst nicht alles durchplanen. Aber du darfst deinem Gefühl eine Richtung geben. Und vielleicht ist genau das auch ein bisschen das, was dieser Podcast für mich in den letzten vier Jahren war. Ein Ort, an dem ich gedacht habe. Gefühlt habe. Ausprobiert habe. Mich verändert habe. Ein Ort, an dem nicht jede Folge perfekt war. Aber jede irgendwie ein kleiner Punkt auf dem Weg. Und wenn du schon länger zuhörst, dann möchte ich einfach Danke sagen. Wirklich. Dass du dir meine Gedanken anhörst. Dass du mich teilweise schon so lange begleitest. Dass du hier bist. Und wenn du erst seit Kurzem dabei bist: Wie schön, dass du da bist. 🤍 Ich habe gerade das Gefühl, dass in meinem Leben und in meiner Arbeit ganz viel in Bewegung ist. Vielleicht ist genau deshalb dieser Rückblick gerade so schön. Weil er mich daran erinnert: Du musst noch nicht wissen, wo alles hinführt. Du darfst anfangen. Du darfst wählen. Du darfst unperfekt sein. Du darfst groß träumen. Und du darfst deinem Herzen einen Plan geben.   Mehr von mir findest du auf meiner Website: https://lisasofiezelgin.de Auf Instagram: https://www.instagram.com/lisasofiezelgin @lisasofiezelgin Und wenn du noch näher dabei sein möchtest, dann komm gern in meinen kostenlosen Telegram-Raum: https://t.me/+r3UYQtU8KjlmODcy Danke für 4 Jahre give your vision your voice. Auf alles, was war. Und auf alles, was noch kommt. 🤍 Give your vision your voice! Deine Lisa

  4. Oct 9

    61 Du bist dein Business und was das mit deinem Gefühl von Stimmigkeit zu tun hat

    Du bist dein Business. Was passiert, wenn du auf dein Business schaust und eigentlich alles stimmt – die Website, die Angebote, die Kommunikation – und es sich trotzdem nicht mehr ganz nach dir anfühlt? Genau darum geht es in dieser Folge. Nicht um das perfekte Branding. Nicht um die nächste Strategie. Sondern um die Frage, wie schnell wir uns im eigenen Business von uns selbst entfernen können, obwohl wir ursprünglich genau dafür losgegangen sind: für mehr Freiheit, mehr Ausdruck, mehr Eigenes. Wir sprechen darüber, wie aus Orientierung irgendwann Anpassung werden kann, warum selbst Authentizität zur Performance werden kann und was passiert, wenn wir zwar immer besser wissen, wie man ein Business führt, aber immer weniger spüren, wie wir unseres eigentlich führen wollen. Es geht um Business Identity, um die Version von dir, die dein Business jeden Tag hervorbringt – und um die Frage: Zu wem macht mich mein eigenes Business eigentlich? Denn ein Business ist nicht nur Ausdruck unserer Identität. Es formt sie auch mit. Vielleicht trainierst du darin Klarheit. Mut. Kreativität. Vertrauen in deine eigene Stimme. Vielleicht aber auch Anpassung, Selbstzweifel oder das Gefühl, ständig irgendeiner Erwartung entsprechen zu müssen. Und manchmal wissen wir längst, dass etwas nicht mehr stimmt – bevor wir bereit sind, es uns wirklich einzugestehen. Diese Folge ist eine Einladung, genau dort einmal hinzuschauen. Nicht sofort alles umzubauen. Nicht direkt eine neue Positionierung zu suchen. Sondern erst einmal wahrzunehmen: Wo fühlt sich mein Business wirklich nach mir an – und wo nicht mehr? Hier gehts zum dazugehörigen Blogartikel „Du bist dein Business: Warum deine Marke bei dir beginnt“ Mehr zu Business Identity, Personal Brand, Sprache und Sichtbarkeit findest du auf meiner Website Wenn du dich mit mir verbinden möchtest: Du findest mich auf Instagram unter @lisasofiezelgin   Bis nächsten Donnerstag & give your vision your voice! Deine Lisa 🤍   P.S. Komm so gern in meinen kostenlosen Telegram-Raum give your vision your voice

  5. Oct 1

    60 Am anderen Ende ist immer ein Mensch

    Am anderen Ende ist immer ein Mensch. Eigentlich ein ziemlich einfacher Satz. Und trotzdem glaube ich, dass wir genau das erstaunlich oft vergessen. Wenn wir über Kommunikation sprechen. Über Marketing. Über Content. Über Social Media. Über Websites, Positionierung, Zielgruppen, Personal Brands. Wir überlegen: Was will ich sagen? Wie formuliere ich es? Wie bekomme ich Aufmerksamkeit? Wie werde ich verstanden? Aber was passiert eigentlich auf der anderen Seite? Warum bleibt ein einziger Satz aus einem ganzen Buch manchmal tagelang bei uns – während wir tausend andere sofort wieder vergessen? Warum hören zwei Menschen exakt dieselben Worte und bei einem passiert gar nichts, während der andere denkt: Ja. Genau das. Warum vertrauen wir manchen Menschen fast intuitiv Warum berührt uns etwas? Warum erinnern wir uns? Und warum rauscht so vieles einfach an uns vorbei? Genau um diese Fragen geht es in dieser Folge. Und irgendwie merke ich gerade immer mehr: Sie ziehen sich schon sehr, sehr lange durch mein Leben. Von meinem Studium und meiner Liebe zu Sprache über das Unterrichten von Deutsch als Fremdsprache, Redaktion, PR und Marketing bis zu meiner heutigen Arbeit mit Identität, Ausdruck und Personal Brands. Vielleicht ist auch das wieder ein bisschen Connecting the Dots. ;-) In der Folge erzähle ich unter anderem von diesen besonderen Momenten, in denen man einem Menschen förmlich ansehen kann, dass etwas gerade wirklich angekommen ist. Von Human to Human – einem Gedanken, der mich vor vielen Jahren schon sehr geprägt hat. Und davon, warum mir H2H inzwischen trotzdem nicht mehr ganz reicht. Denn zu wissen, dass auf beiden Seiten ein Mensch sitzt, ist für mich erst der Anfang. Mich interessiert das Dazwischen. Was passiert, wenn eine Botschaft auf einen Menschen mit seiner ganz eigenen Geschichte, seinen Erfahrungen, Erwartungen, Erinnerungen und Emotionen trifft? Genau dort beginnt für mich das, was ich Human Resonance nenne. Und vielleicht verändert sich Kommunikation schon durch eine einzige kleine Frage: Nicht nur: Was möchte ich sagen? Sondern: Was soll beim anderen Menschen passieren? Soll er etwas verstehen? Soll er sich gesehen fühlen? Soll er neugierig werden? Soll er sich erinnern? Soll er etwas plötzlich anders betrachten? Soll er eine Entscheidung treffen? Manchmal verändert allein diese Frage schon komplett, wie wir kommunizieren. Den Gedanken hinter dieser Folge habe ich auch auf meinem neuen Blog noch einmal etwas verdichteter aufgeschrieben: „Am anderen Ende ist immer ein Mensch“ → https://lisasofiezelgin.de/blog/am-anderen-ende-ist-immer-ein-mensch.html  Und wenn du meine neue Website noch nicht kennst, dann schau dich dort sehr gerne ein bisschen um. Sie zeigt gerade ziemlich genau das, was sich auch bei mir und in meiner Arbeit neu sortiert und verbindet: → https://lisasofiezelgin.de  ✨ Lass uns so gerne verbinden :)   Auf Instagram findest du mich hier: → https://www.instagram.com/lisasofiezelgin  @lisasofiezelgin Und wenn du dir einen noch persönlicheren Ort für deine Vision, deine Ideen und dein Business wünschst, dann komm sehr gerne in meinen kostenlosen Telegram-Raum give your vision your voice. Ein Space für Impulse, Gedanken, Sprache, Identität und alles, was gerade durch dich entstehen möchte. Ein bisschen wie der Podcast – nur näher, spontaner und direkter. 🤍 → https://t.me/+r3UYQtU8KjlmODcy    Ich wünsche dir ganz viel Freude mit dieser Folge. Bis nächsten Donnerstag & give your vision your voice!   Deine Lisa

  6. Sep 24

    59 "Connecting the Dots": Wie du erkennst, was längst zu dir gehört

    Was, wenn du dich oder dein Business gar nicht (wieder) neu erfinden musst? Was, wenn ein großer Teil davon längst da ist? In deinen Erfahrungen. In deiner Biografie. In den Themen, die immer wieder auftauchen. In beruflichen Stationen, die auf den ersten Blick vielleicht gar nichts miteinander zu tun haben. In Fragen, die dich schon seit Jahren begleiten. In dieser Folge geht es um Connecting the Dots – und um meine ganz eigene Interpretation davon. Für mich bedeutet es nicht, im Nachhinein eine perfekte Geschichte aus dem eigenen Leben zu bauen. Und auch nicht, jeden Umweg künstlich mit Bedeutung aufzuladen. Es bedeutet, genauer hinzuschauen. - Welche Punkte sind schon da? - Was zieht sich durch? - Was hat dich immer wieder interessiert? - Welche Fähigkeiten, Themen, Erfahrungen und Fragen tauchen in deinem Leben immer wieder auf? - Und was passiert, wenn du beginnst, sie miteinander zu verbinden? Gerade bei mir selbst ist unglaublich viel in Bewegung. Meine neue Website ist online, meine Arbeit entwickelt sich weiter, Themen wie Identität, Ausdruck, Human Resonance und Personal Brand verbinden sich gerade auf eine neue Art miteinander. Und ich merke dabei immer stärker: Vielleicht entsteht Klarheit nicht dadurch, dass wir noch mehr suchen. Vielleicht entsteht sie dadurch, dass wir anfangen zu erkennen, was längst da ist. In dieser Folge spreche ich darüber, – warum deine Vergangenheit oft Hinweise auf deine nächste Richtung enthält – warum vermeintliche Umwege manchmal wichtige Punkte deiner Geschichte sind – was Connecting the Dots mit Identität und Positionierung zu tun hat – warum gute Kommunikation persönlicher wird, wenn wir sie mit unserer eigenen Geschichte verbinden – und warum zehn Menschen über dasselbe Thema sprechen können – aber nur du es durch deine Punkte erzählen kannst. Diese Folge ist gleichzeitig ein kleines persönliches Update aus einer Phase, in der bei mir gerade vieles neu entsteht und sich gleichzeitig erstaunlich vertraut anfühlt. Vielleicht, weil es gar nicht komplett neu ist. Vielleicht verbinden sich einfach gerade die Punkte. ;-) Meine "neue" Website findest du hier: https://lisasofiezelgin.de Und wenn du nach der Folge Lust hast, deine eigenen Punkte einmal neu anzuschauen, dann frag dich: Welche Themen, Erfahrungen und Fragen ziehen sich schon viel länger durch mein Leben, als ich bisher wahrgenommen habe? Vielleicht liegt genau dort schon mehr von deiner Richtung, als du denkst. Bis nächsten Donnerstag & give your vision your voice! Deine Lisa   P.S. Lass uns gerne auf Instagram verbinden :) @lisasofiezelgin

  7. Sep 17

    58 Die Fabel von der kleinen Kerze: Leuchtest du auch, wenn niemand hinsieht? Eine kurze Geschichte über Sichtbarkeit und Vertrauen

    Was, wenn du etwas mit ganzem Herzen in die Welt gibst – und erstmal passiert scheinbar… nichts? Wenig Reaktionen. Wenig Resonanz. Vielleicht keine Buchung, kein Kommentar, kein großes Zeichen vom Universum, das dir zuflüstert: „Ja. Genau so. Weitermachen.“  Wie schnell beginnen wir dann, an uns zu zweifeln. An unseren Worten. Unserer Idee. Unserem Angebot. Manchmal sogar an unserer ganzen Vision. Und genau hier beginnt die Geschichte, die ich dir in dieser Folge erzählen möchte. Die Fabel von der kleinen Kerze, die trotzdem leuchtete. 🕯️✨ Sie stammt aus Woche 2 meines Business Identity Codes – aus der Woche rund um Sichtbarkeit, Präsenz und Verkörperung. Ein Schüler fragt seinen Meister, wie er sichtbarer werden kann. Denn er tut sein Werk mit Leidenschaft – aber hat das Gefühl, niemand würde es sehen. Die Antwort des Meisters ist eine kleine Kerze. Eine Kerze, die nichts dafür tut, sichtbar zu sein. Sie brennt. Sie gibt Licht. Sie spendet Wärme. Sie verändert den Raum. Auch dann, wenn niemand ihr dafür applaudiert. Und vielleicht liegt genau darin etwas, das wir in einer Welt aus Likes, Reichweite, Zahlen und unmittelbarer Resonanz manchmal vergessen: Nicht alles, was wirkt, wird sofort gespiegelt. Nicht jeder Mensch, den deine Worte erreichen, schreibt dir. Nicht jede Idee, die etwas in Bewegung bringt, bekommt sofort Applaus. Nicht jede Saat zeigt dir am nächsten Morgen schon, was aus ihr werden wird. Und fehlende Bestätigung ist nicht automatisch fehlende Wirkung. Vielleicht bedeutet Sichtbarkeit deshalb nicht nur, den Mut zu haben, sich zu zeigen. Vielleicht bedeutet sie auch, dem eigenen Wirken lange genug zu vertrauen, um zu bleiben. In der Folge erzähle ich dir die Fabel und nehme dich anschließend mit in drei Reflexionsfragen rund um dein eigenes Wirken, dein Vertrauen und die Frage, wie abhängig dein Licht noch davon ist, dass jemand im Außen sagt: Ich sehe dich. ✨ Diese Folge ist ein Teil des Business Identity Codes Die Fabel stammt aus Woche 2 meines Business Identity Codes – meinem Telegram-Raum für Selbstständige und Unternehmer:innen, die ihr Business nicht nur machen, sondern aus ihrer eigenen Identität heraus führen und verkörpern möchten. Es geht um Identität. Verantwortung. Klarheit. Sichtbarkeit. Präsenz. Führung. Ausdruck. Und immer wieder um die Frage: Wer bist du in deinem Business, wenn das Außen dir gerade noch nicht sagt, wer du sein sollst? Den kompletten Business Identity Code bekommst du aktuell für einmalig 22 €. Hier kommst du direkt zum Programm Business Identity Code: https://t.me/+AlDdWTViprg4ZWJi    🤍 In meinem kostenlosen Telegram-Raum Give Your Vision Your Voice teile ich weitere Gedanken, Audio-PowerTalks, Geschichten und Impulse rund um Sprache, Identität, Sichtbarkeit, Storytelling und den Weg einer Vision von innen nach außen. Hier gehts zum Raum auf Telegramm: https://t.me/+r3UYQtU8KjlmODcy   Mehr über mich & meine Arbeit: https://lisasofiezelgin.de   Vielleicht brauchst du heute nicht noch eine neue Strategie, um heller zu leuchten. Vielleicht brauchst du nur die Erinnerung: Dein Licht wirkt nicht erst dann, wenn jemand anderes es sieht. Es brennt längst. 🕯️✨ Give your vision your voice. Deine Lisa 🤍

  8. Sep 14

    57 Sichtbar oder wirklich da? Warum präsent sein stärker wirkt als Reichweite

    Wir leben in einer Zeit, in der uns ständig erzählt wird, wir müssten sichtbarer werden. Mehr posten. Uns mehr zeigen. Mehr von und über uns erzählen. Und bitte einfach öfter online sein. Und vielleicht kennst du dieses Gefühl auch: Du machst all das – und trotzdem fühlt es sich manchmal an, als würdest du zwischen all den Posts, Reels, Stories und Worten irgendwie… verschwinden. Du bildest dir das nicht ein, denn: sichtbar sein und präsent sein sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Du kannst jeden Tag posten – und trotzdem kaum spürbar, echt und da sein. Und du kannst einen Raum betreten, einen Satz sagen, einen einzigen Text veröffentlichen – und es bleibt etwas von dir. Genau darum geht es in dieser Folge. Denn in dieser Podcastfolge teile ich mit dir eine Audionotiz aus meinem Programm „Business Identity Code“. Und wir gehen direkt einen Schritt weiter nach außen und schauen uns an: Was passiert, wenn deine Vision sichtbar wird? Und vor allem: Wie schaffst du es, dich dabei nicht einfach nur zu zeigen, sondern wirklich da zu sein? Denn Präsenz beginnt nicht bei Instagram. Sie beginnt bei dir. Bei der Art, wie sehr du hinter deinen Worten stehst. Wie sehr du dir selbst erlaubst, Raum einzunehmen. Wie sehr das, was außen zu sehen ist, mit dem übereinstimmt, was innen längst da ist. Vielleicht brauchst du also gar nicht die nächste Strategie, um noch ein bisschen sichtbarer zu werden. Vielleicht darfst du aufhören, ständig zu fragen: Wie werde ich gesehen? Und anfangen zu fragen: Wie möchte ich da sein?   In dieser Folge geht es um: den Unterschied zwischen Sichtbarkeit und Präsenz warum mehr Content nicht automatisch mehr Wirkung erzeugt weshalb echte Präsenz lange vor dem nächsten Post beginnt wie Identität, Verkörperung und Sichtbarkeit zusammenhängen warum Menschen nicht nur wahrnehmen, was du sagst, sondern auch, wie sehr du selbst darin stehst und warum du nicht lauter werden musst, um mehr Raum einzunehmen ✨ Business Identity Code Diese Audio-Notiz stammt aus Woche 2 meines Business Identity Codes – meinem Telegram-Raum rund um unternehmerische Identität, Verantwortung, Klarheit, Sichtbarkeit, Präsenz und Ausdruck. Vier Wochen, in denen es nicht darum geht, deinem Business noch eine neue Schicht Strategie überzustülpen. Sondern darum, die Person dahinter bewusster einzunehmen. Nicht: Wie muss ich sein, damit mein Business funktioniert? Sondern: Wer bin ich – und wie darf mein Business daraus entstehen? Der komplette Business Identity Code ist aktuell für einmalig 22 € verfügbar. Link zum Business Identity Code auf Telegram: https://t.me/+AlDdWTViprg4ZWJi    🤍 Give Your Vision Your Voice-Channel auf Telegram Noch näher dran an meinen Gedanken, meiner Arbeit und allem, was mich rund um Sprache, Identität, Sichtbarkeit, Storytelling und Visionen beschäftigt, bist du in meinem kostenlosen Telegram-Raum Give Your Vision Your Voice. Dort teile ich Audio-PowerTalks, Gedanken, kleine Perspektivwechsel, Behind the Scenes – und manchmal genau das, was mir morgens mit dem ersten Matcha durch den Kopf schießt. 🍵 Deine Einladung in den Ort für dich & deine Vision: https://t.me/+r3UYQtU8KjlmODcy   Mehr über mich & meine Arbeit findest du hier: https://lisasofiezelgin.de   Aufmerksamkeit kann man kaufen. Präsenz nicht. Und vielleicht ist genau das die schönere Frage: Nicht: Wie kann ich noch sichtbarer werden? Sondern: Was passiert, wenn ich wirklich da bin?   Give your vision your voice. 🦋   Deine Lisa 🤍

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