Wann hast Du das letzte Mal etwas geschafft, von dem Du vorher dachtest: „Das kann ich nicht“? Vielleicht war es ein schwieriges Gespräch. Ein klares Nein. Eine Entscheidung, die Dir Angst gemacht hat. Ein Neuanfang. Oder eine Situation, von der Du keine Ahnung hattest, wie Du sie bewältigen sollst. Und dann kam dieser Moment danach: „Verdammt. Ich hab’s gemacht.“ Genau in solchen Momenten passiert etwas unglaublich Wichtiges. Wir sammeln einen Beweis über uns selbst: Ich kann handeln. Ich kann Herausforderungen bewältigen. Ich kann etwas bewirken. Und genau darum geht es in dieser Folge: um Selbstwirksamkeit. Der Begriff wurde maßgeblich durch den Psychologen Albert Bandura geprägt und beschreibt unsere Überzeugung, durch die eigenen Fähigkeiten und das eigene Handeln Herausforderungen bewältigen und Einfluss nehmen zu können. Dabei bedeutet Selbstwirksamkeit ausdrücklich nicht: „Ich kann alles.“ Sie bedeutet auch nicht, dass wir unser Leben vollständig kontrollieren können. Denn das können wir nicht. Das Leben passiert. Menschen verlassen uns. Pläne scheitern. Wir verlieren einen Job. Werden krank. Menschen, die wir lieben, werden krank. Andere treffen Entscheidungen, deren Konsequenzen auch uns betreffen. Selbstwirksamkeit beginnt an einem anderen Punkt: „Ich kann nicht immer bestimmen, was mir passiert. Aber ich kann Einfluss darauf nehmen, was ich jetzt damit mache.“ In dieser Folge erfährst Du unter anderem: ✨ Was Selbstwirksamkeit eigentlich ist und warum sie sich von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen unterscheidet. ✨ Warum eigene Bewältigungserfahrungen so wichtig dafür sind, dass wir uns selbst etwas zutrauen. ✨ Welche Rolle Vorbilder, Ermutigung und unsere Interpretation körperlicher und emotionaler Reaktionen spielen. ✨ Was erlernte Hilflosigkeit mit dem Gefühl zu tun hat, unserem Leben ausgeliefert zu sein. ✨ Warum wir Menschen manchmal Selbstwirksamkeit nehmen, obwohl wir eigentlich nur helfen wollen. ✨ Weshalb Selbstwirksamkeit nicht bedeutet, alles alleine schaffen zu müssen – und warum Unterstützung anzunehmen sogar ein Ausdruck davon sein kann. ✨ Warum Veränderung häufig nicht mit einem riesigen mutigen Schritt beginnt, sondern mit einer kleinen Handlung, die unserem System zeigt: „Ich kann etwas tun.“ ✨ Und weshalb Selbstwirksamkeit nichts damit zu tun hat, immer erfolgreich zu sein. Denn Du kannst mutig handeln und trotzdem scheitern. Du kannst eine Grenze setzen und einen Menschen dadurch verlieren. Du kannst Dich bewerben und eine Absage bekommen. Du kannst eine Entscheidung treffen und später feststellen, dass sie Dich nicht dorthin geführt hat, wohin Du wolltest. Selbstwirksamkeit garantiert Dir nicht, dass alles gut ausgeht. Sie schenkt Dir etwas anderes: Das Vertrauen, dass Du auch mit dem umgehen kannst, was nicht nach Plan läuft. 🎙️ In Podcastfolge 182 „Selbstwirksamkeit: Die Erfahrung, dass Du Deinem Leben nicht ausgeliefert bist“ spreche ich über Ohnmacht und Handlungsspielräume, über unsere Prägungen und Erfahrungen, über Selbstverantwortung und darüber, wie wir das Vertrauen in unsere eigene Wirksamkeit Schritt für Schritt wieder stärken können. 💛 Wenn Du gerade an einem Punkt stehst, an dem Du weißt, dass sich etwas verändern muss, aber Deine eigenen Möglichkeiten kaum noch sehen kannst, dann ist genau das ein Teil meiner Arbeit. Ich werde Dir nicht sagen, wie Du Dein Leben zu leben hast. Ich möchte mit Dir herausfinden, was Dich festhält, welche alten Überzeugungen Deinen Blick vernebeln und wie Du wieder Zugang zu Deinen eigenen Ressourcen, Deiner Klarheit und Deiner Handlungsfähigkeit bekommst. Wenn Du herausfinden möchtest, ob ich die richtige Begleitung für Dich bin, dann lade ich Dich zu einem kostenlosen Life Call ein. 🔗 Hier geht’s zu Deinem Life Call. Und wenn Dir diese Folge gutgetan hat, freue ich mich, wenn Du sie mit einem Menschen teilst, der gerade ein bisschen mehr von diesem Gefühl gebrauchen kann: Ich bin meinem Leben nicht ausgeliefert. Ich kann etwas tun.