WORK IT OUT! Der Podcast über New Work

Anna-Maria Sperber und Nina Kohl-Haefke

New Work ist für viele gescheitert. Und vielleicht fühlt es sich auch so an: Zwischen Meeting-Marathon, KI-Hype und alten Strukturen. Aber was, wenn nicht die Idee gescheitert ist – sondern unsere Umsetzung? Genau deshalb gibt es WORK IT OUT! Anna-Maria Sperber & Nina Kohl-Haefke sprechen ehrlich, nahbar und fundiert darüber, wie sich Arbeit wirklich verändert. Mit Expert:innen, Studien und eigenen Learnings liefern sie Impulse und stellen die Fragen, die wir endlich beantworten müssen, um Arbeit besser zu gestalten.

  1. #55 Die Periode zu ignorieren kostet Unternehmen Millionen - mit Carolina Spiess zyklusbasiertes Arbeiten verstehen

    May 26

    #55 Die Periode zu ignorieren kostet Unternehmen Millionen - mit Carolina Spiess zyklusbasiertes Arbeiten verstehen

    Warum verliert eine Frau durchschnittlich fast 9 Arbeitstage Produktivität pro Jahr – und trotzdem spricht kaum ein Unternehmen darüber? Weil es um ein schambesetztes Thema geht, das ein echtes Tabu in der Arbeitswelt ist. Und das, obwohl es vollkommen normal ist, sich jeden Monat wiederholt und rund 50 % der arbeitenden Bevölkerung betrifft. Es geht um den weiblichen Zyklus und die Periode. Dafür haben Nina und Anna-Maria die zertifizierte Menstrual Health Coach Carolina Spiess eingeladen. Sie coacht und berät Unternehmen vom Startup bis zum Großkonzern. Denn der Menstruationszyklus ist äußerst relevant für Führung und Wertschöpfung. Unternehmen, die das ignorieren, riskieren jährlich Millionen. Was zu Beginn wie ein Wellnessthema klingt, ist in Wirklichkeit eine strukturelle Frage: Unsere Arbeitswelt läuft im 24-Stunden-Takt – der biologisch für Männer designt ist, nicht für Frauen. Carolina erklärt, was Unternehmen an Produktivität konkret verlieren, wenn sie das ignorieren, was zyklusorientiertes Arbeiten wirklich bedeutet (und was nicht) – und warum das Thema auch für Männer relevant ist. Highlights aus Folge 55: Get to know Caro in 3 Hashtags: #Selbstführung, #Zyklusgesundheit, #NewWorkVon HPV-Diagnose zum Business Case: Wie Carolina aus einem Tabu-Thema ihre Mission gemacht hatDie vier Zyklusphasen erklärt: Von der inneren Beyoncé bis zur inneren Lana Del Rey und was das konkret für den Arbeitsalltag bedeutet.Zyklus als Self-Leadership-Tool: Wie Frauen ihre Stärken phasengerecht einsetzen können, auch bei DienstreisenFür alle CEOs: "PMS to ROI!" Warum 9 verlorene Produktiviteitstage pro Frau pro Jahr ein Unternehmensthema sind und kein WellnessprogrammMenstrual Leave ja oder nein? Warum eine einzelne Maßnahme ohne Aufklärungsarbeit ins Leere läuftStigmatisierung vs. Offenheit: Carolinas ehrliche Antwort auf die Angst, der eigenen Karriere durch Transparenz beim Zyklus zu schadenWie Carolina konkret mit Unternehmen arbeitet: von Vorträgen bis zur TeamentwicklungMänner & Zyklus: 3 konkrete Tipps, wie Männer das Thema nicht nur verstehen, sondern aktiv unterstützenMehr zum Thema: Carolina auf LinkedInConsulting und Coaching von CarolinaLiteraturempfehlung: Period Power von Maisie HillMcKinsey Studie zu Frauengesundheit (1 Dollar investiert - 3 Dollar wirtschaftliches Wachstum)

    59 min
  2. #54 Mensch & Maschine – mit Anna Kopp über KI-Transformation, Frauen in Tech und neue Leistung

    May 12

    #54 Mensch & Maschine – mit Anna Kopp über KI-Transformation, Frauen in Tech und neue Leistung

    KI ist gerade überall – aber die Debatte ist oft ein Mix aus übertriebenen Versprechungen, Angst und schwammigen Antworten auf die wichtige Frage: Wie verändert sich die Arbeitswelt unter dieser Technologie wirklich und wo braucht es komplett neue Ansätze für diese neue Welt? In dieser Folge wollen wir endlich konkrete Lösungen für drei wichtige Bereiche: 1. Mensch & KI: Wie nehmen wir alle Mitarbeitenden mit und wo ist KI ein klares No-Go? 2. Frauen & KI: Welche Rolle spielen Frauen in der KI-Welt und wie sieht echtes Male Allyship aus? 3. Performance-Management im KI-Zeitalter: Wie können wir Leistung messen, wenn Arbeitsstunden nicht mehr das Maß der Dinge sind? Dafür ist Anna Kopp der perfekte Reality-Check: CIO/CDO bei Microsoft Deutschland, seit über drei Jahrzehnten in Tech unterwegs, Global Lead von Women@Microsoft. Sie gibt uns Einblicke in ihre Arbeit und beweist, wie man das neue Bild von Mensch & KI in Symbiose zum Leben erweckt. Highlights aus Folge 54: Get to know Anna in 3 Hashtags: #authentic, #introvert, #lovewhatyoudo Was bedeutet es, „the most uncommon CIO“ zu sein? KI-Transformation bei Microsoft: Klare Chefsache, Ownership und wie man alle Mitarbeitenden mitnimmtWo KI nicht ran sollte: Annas klare Grenzziehung zwischen sinnvollem Einsatz und echten No-GosWie Unternehmen mit KI dem Wissensmanagement und den demografischen Wandel begegnen könnenAnna steht für Female Empowerment: Was möchte sie damit bewirken?Nur 30 % der KI-Fachkräfte sind Frauen - was das für die Zukunft der Arbeit bedeutet und was Microsoft mit dem Programm SkillHer in AI dagegen tutKarrieretipps für Frauen: Sichtbarkeit schlägt ÜberstundenMale Allyship und woran man es erkennt, wer wirklich handelt und nicht nur davon redetPerformance im KI-Zeitalter: Warum Microsoft auf Impact statt Anwesenheit setzt Work & Prioritize like a Boss: Annas Top-Hacks für Kalenderhoheit und produktive SelbstführungMehr zum Thema: Anna auf LinkedInSkillHer in AI

    1h 12m
  3. #53 Warum wir alle so gestresst sind – und was das über unsere Arbeitswelt sagt mit Dr. David Bausch

    Apr 28

    #53 Warum wir alle so gestresst sind – und was das über unsere Arbeitswelt sagt mit Dr. David Bausch

    Warum fühlen sich gerade alle so gestresst? Dauerbeschäftigt. Permanent erreichbar. Immer das nächste To-do im Kopf – und das, obwohl Technologie uns eigentlich entlasten sollte. In dieser Folge sprechen Nina und Anna-Maria mit Dr. David Bausch über die Frage, ob Stress wirklich ein individuelles Problem ist oder ein Symptom dafür, dass wir Arbeit grundsätzlich falsch organisiert haben. Im Gespräch wird schnell klar: Viele Organisationen reagieren auf steigende Belastung noch immer mit oberflächlichen Maßnahmen – statt echte Transformation zu gestalten. Gleichzeitig verstärken neue Technologien wie KI oft genau die Dynamiken, die uns ohnehin schon überfordern. Mit seinem neuen Buch „Das Ende der Arbeitswelt, wie wir sie kannten“ geht David einen Schritt weiter: Er beschreibt, warum klassische Ansätze nicht mehr greifen und zeigt mit den Big Five of Humane Work einen Rahmen, wie Organisationen Arbeit wirklich neu denken können. Wir sprechen darüber, warum wir in unsicheren Zeiten immer wieder in alte Muster zurückfallen, weshalb Stress heute oft sogar als Statussymbol gilt – und was sich verändern muss, damit Arbeit in Zukunft nicht nur effizient, sondern auch gesund und nachhaltig funktioniert. Highlights aus Folge 53: Warum sich gerade so viele Menschen dauerhaft gestresst fühlenDigitaler Stress: Warum das Problem nicht individuell, sondern strukturell istHustle Culture & Stress als StatussymbolKI als neue Belastungsprobe für OrganisationenWarum viele „New Work“-Maßnahmen nur an der Oberfläche wirkenRegression: Warum wir in Krisenzeiten in alte Muster zurückfallenDie Big Five of Humane Work als neuer TransformationsrahmenWarum Arbeit als System gedacht werden mussOrganisationale Resilienz & Emergenz verständlich erklärtKonkrete Impulse für deinen ArbeitsalltagMehr zum Thema: Davids aktuelles Buch: Das Ende der Arbeitswelt, wie wir sie kanntenDas Ende der Arbeitswelt als HörbuchZusammenarbeiten mit David bei Digi2placeDavid auf LinkedIn

    1h 3m
  4. #52 New Performance statt Hustle Culture: Wie wirksame Arbeit wirklich funktioniert (aus dem Archiv mit Benjamin Rolff)

    Apr 14

    #52 New Performance statt Hustle Culture: Wie wirksame Arbeit wirklich funktioniert (aus dem Archiv mit Benjamin Rolff)

    Der aktuelle Stressreport der Techniker Krankenkasse zeigt ein deutliches Bild: Trotz jahrelanger Debatten über New Work und moderne Arbeitsmodelle steigen die Belastungszahlen und psychischen Erkrankungen stetig an. Warum schaffen wir es trotzdem immer noch nicht, ein gesundes Leistungsverständnis zu etablieren? In dieser Folge greifen Anna-Maria und Nina ein Gespräch mit Benjamin Rolff auf, das heute relevanter ist denn je. Gemeinsam analysieren sie die hartnäckige Präsenz der „Hustle Culture“ – jener Logik, die Leistung vor allem über Schnelligkeit und Dauerbelastung definiert. Benjamin stellt dem sein Konzept der „New Performance“ gegenüber: Ein Ansatz, der Wirksamkeit, Nachhaltigkeit und die Gesundheit des Einzelnen in das Zentrum rückt, statt sie dem Erfolg unterzuordnen. Wir werfen einen ehrlichen Blick darauf, warum der Wandel so langsam vorangeht und wie wir Leistung für Individuen und Organisationen grundlegend neu definieren können. Highlights aus Folge 52: Der Status Quo: Warum die Hustle Culture trotz New-Work-Trends so tief in unseren Systemen verankert bleibt.Performance Update: Warum klassische Leistungslogiken nicht mehr zur heutigen Arbeitswelt passen.New Performance definiert: Wie wir Wirksamkeit und Ergebnisse messen können, ohne die Gesundheit zu opfern.Individuelle & organisationale Hebel: Was es braucht, um den Shift vom „Mehr“ zum „Besser“ konkret umzusetzen. Mehr zum Thema: Benjamin Rolff auf LinkedIn TK Stressreport 2025 Werbung | Partner dieser Folge: Führung ist heute zu komplex, um sie allein zu meistern. Connect4Leadership bringt Führungskräfte in Peer-Learning-Formaten zusammen und ergänzt den Austausch durch KI-gestützte Reflexion. So entsteht Leadership Development, das nicht im Seminarraum bleibt, sondern im Alltag wirkt. Mehr dazu unter: www.connect4leadership.com

    1h 2m
  5. #51 Einsam an der Spitze: Warum brauchen wir ein neues Verständnis von Leadership, Julia Hennhöfer?

    Mar 31

    #51 Einsam an der Spitze: Warum brauchen wir ein neues Verständnis von Leadership, Julia Hennhöfer?

    Einsamkeit ist das größte Tabu der Teppichetage. Während Anforderungen und Druck 2026 explodieren, sitzen Führungskräfte isolierter da denn je. In dieser Folge sprechen Anna-Maria und Nina mit Julia Hennhöfer, Gründerin von Connect4Leadership. In ihrer Arbeit zeigt sich immer wieder ein zentrales Muster bei Führungskräften: Steigende Anforderungen, wachsender Druck - und gleichzeitig kaum echte Räume für Austausch und Reflexion. Genau hier setzt ihr Ansatz an. Statt Führung als individuelle Aufgabe zu denken, stellt sie Co-Creation, Peer Learning und gemeinsames Lernen auf Augenhöhe in den Mittelpunkt, ergänzt durch die Entwicklung einer KI, die Führungskräfte in ihrer Reflexion begleiten soll. Im Gespräch wird deutlich: Es geht längst nicht mehr nur um neue Methoden, sondern um ein neues Verständnis von Führung. Wir sprechen darüber, warum Führung oft ein einsamer Job geworden ist, warum klassische Programme nicht mehr greifen und was passiert, wenn Führungskräfte anfangen, voneinander zu lernen. Highlights aus Folge 51: ​Get to know Julia – ihre 3 Hashtags und ihr persönlicher Weg in die Leadership-Entwicklung​Warum klassische Leadership-Programme oft an der Realität vorbeigehen​Warum immer weniger Talente freiwillig in die Führung gehen (und wie wir das stoppen)​Co-Creation statt Einsamkeit: Wie gemeinsames Lernen Führung wirklich verändert​Coaching per Prompt? Wie Julia Hennhöfer KI nutzt, um Reflexion zu ermöglichen​Wie Leadership Development in 5 Jahren aussehen könnte Mehr zum Thema: ​Connect4Leadership Website: https://connect4leadership.com/​Julia Hennhöfer auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/juliahennh%C3%B6fer/ ​Clifton StrengthsFinder: https://www.gallup.com/cliftonstrengths/de/strengthsfinder.aspx

    52 min
  6. Mar 17

    #50 Folgen WORK IT OUT! & die Frage: Ist das jetzt das Ende von New Work?

    „New Work is Dead.“ So titelt aktuell ein Magazin über die Zukunft der Arbeit. Kickertische, Obstkörbe, bunte Post-its – viele halten das Konzept inzwischen für gescheitert. Aber war das jemals wirklich New Work? In dieser Jubiläumsfolge feiern Nina und Anna-Maria 50 Folgen WORK IT OUT! – und ziehen eine ehrliche Zwischenbilanz: Was haben sie aus drei Jahren Podcast über die Zukunft der Arbeit gelernt? Der Podcast entstand mitten in der Corona-Pandemie. Die Arbeitswelt stand plötzlich Kopf: Hybrid Work über Nacht, Führung im Krisenmodus, Organisationen auf der Suche nach Orientierung. Aus vielen Gesprächen entstand eine zentrale Frage: Wie wollen wir eigentlich arbeiten? Heute zeigt sich: New Work wurde oft banalisiert – reduziert auf Homeoffice, Kickertische oder Feelgood-Programme. Dabei ging es im Kern immer um etwas anderes: psychologisches Empowerment. Also darum, dass Menschen sich in ihrer Arbeit wirksam, kompetent und selbstbestimmt fühlen. Doch aktuelle Zahlen zeigen auch: Die Herausforderungen bleiben groß. Deutschland hat so viele Erwerbstätige wie nie zuvor – gleichzeitig steigen Krankenstände, Überstunden und psychische Belastungen. Und während KI als Produktivitätsturbo gefeiert wird, nutzen viele Unternehmen sie vor allem zur Effizienzsteigerung statt zur echten Transformation von Arbeit. Ist New Work also wirklich tot? Oder beginnt gerade erst die eigentliche Debatte darüber, wie Arbeit in Zeiten von KI, Dauerkrisen und gesellschaftlichem Wandel gestaltet werden muss? Highlights aus Folge 50: Wie WORK IT OUT! mitten in der Corona-Pandemie entstanden istEin Quiz durch drei Jahre PodcastgeschichteWarum New Work nie Kickertisch und Obstkorb warDie ursprüngliche Idee von New Work nach Frithjof BergmannAktuelle Zahlen zum Arbeitsmarkt in DeutschlandWarum Wissensarbeit sich nicht sinnvoll in Stunden messen lässtKI zwischen Produktivitätsversprechen und Workload-ParadoxStudien der Universität St. Gallen zu „High Energy“-OrganisationenWelche Themen die Zukunft der Arbeit prägen werden: Leadership, Selbstführung und KIWerbung | Partner dieser Folge:  Diese Folge wird unterstützt von Personio – der All-in-One HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Personio hilft Teams dabei, HR-Prozesse effizienter zu machen, damit mehr Zeit für das Wesentliche bleibt: die Menschen. Download kostenloser KI-Readiness Check: ⁠⁠www.personio.de/workitout-ki-check

    1h 2m
  7. #49 Feministische KI - Sneak Peek in Eva Genglers Buch und Lösungen gegen KI-Ungerechtigkeit

    Mar 3

    #49 Feministische KI - Sneak Peek in Eva Genglers Buch und Lösungen gegen KI-Ungerechtigkeit

    „Und Eva ließ sich von der Schlange verführen, pflückte den Apfel – und setzte damit alles Böse in die Welt.“ Diese Adam-und-Eva-Erzählung kennen wir alle. Und sie setzt früh ein Muster, das bis heute wirkt: Die Frau ist schuld. Nicht als Zufall, sondern als Ordnung. Eine Logik, die über Jahrhunderte mitgeschrieben hat, wie Ungerechtigkeit, beschränkte Freiheit oder weniger Rechte gegen Frauen legitimiert wurden. Als unsere heutige Gästin Eva Gengler diese Geschichte in der Grundschule hört, wird das für ihre heutige Karriere zum Schlüsselmoment. Weil sie sofort spürt: Das ist kein Märchen – das ist ein System, und ich möchte als Feministin etwas dagegen tun. Aber was hat das mit heute zu tun? Ungerechtigkeit in Systemen wurde fortgetragen - in KI-Systeme. Denn wenn die Vergangenheit unfair war, dann kann eine Technologie, die daraus lernt, gar nicht neutral sein. Sie wird unweigerlich zum Verstärker von Ungleichheit. Das trügerische Versprechen von "neutral", "objektiv", "auf Logik basierend" ist eine Lüge, die unter dem Deckmantel von Effizienz und dem Anschein von Fakten leise weiter wächst. Die Antwort darauf ist eine feministische KI-Revolution. Eva möchte diese mit ihrem am 9. März erscheinenden Buch weiter vorantreiben. Nina und Anna-Maria haben die Ehre, Eva kurz vor der Buchpremiere dazu zu interviewen. Es gibt einen Sneak Peek in die Seiten von „Feministische KI: Warum Künstliche Intelligenz Ungerechtigkeit verstärkt und was wir dagegen tun müssen“. Highlights aus Folge 49: Evas drei Hashtags: #Feminismus, #Kreativitätliebend, #neugierigWie ist Eva von der Feministin zur feministischen KI gekommen?In einfachen Worten: Das ist feministische KI1 + 1 ist eben nicht gleich 2. Konkrete Beispiele von heute, die zeigen, wie wir Frauen durch KI-Systeme diskriminiert werden.Die Ursache des ProblemsWas hat es mit Kapitel "Das Zusammenspiel von KI und Macht" auf sich?Lösungsansätze für den gerechten Umgang mit KIDie Feminist AI Community und der Fair AI Prompting GuideMehr zum Thema: Eva Gengler auf LinkedInEvas Buchfeminist AI Community Fair AI Prompting Guide - ein Leitfaden für UnternehmenWerbung | Partner dieser Folge: Diese Folge wird unterstützt von Personio – der All-in-One HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Personio hilft Teams dabei, HR-Prozesse effizienter zu machen, damit mehr Zeit für das Wesentliche bleibt: die Menschen. Download kostenloser Leitfaden KI-Expertentipps für HR: ⁠www.personio.de/workitout-ki

    1 hr
  8. #48 Smart City München - Mit Dr. Nina Böhm den KI Bias in der Verwaltung hacken

    Feb 17

    #48 Smart City München - Mit Dr. Nina Böhm den KI Bias in der Verwaltung hacken

    KI in der öffentlichen Verwaltung? „Das funktioniert nicht – und ehrlich gesagt ist Verwaltung doch auch total langweilig.“ Nicht, wenn man Dr. Nina Böhm zuhört. Sie ist Digitalisierungsstrategin bei der Landeshauptstadt München, KI-Realistin mit Haltung und jemand, der Verwaltung nicht verwaltet, sondern neu denkt. Denn Nina hat einen Traum: Eine Verwaltung, die für Bürger:innen praktisch unsichtbar wird. Du wirst geboren, hast einen digitalen Account und ab da läuft vieles „zero touch“! Dokumente sind schon da, Leistungen kommen proaktiv, du wirst proaktiv an Fristen erinnert... Ein Staat, der dich durch Lebenslagen begleitet, nicht durch einen Papierjungle. Und genau hier wird’s spannend: Wenn KI so tief in der Verwaltung verwurzelt wird, dann müssen wir das Thema Bias mitdenken. KI wird oft erzählt wie ein neutraler Fortschrittsmotor. Aber genau das ist die gefährlichste Illusion: Algorithmen sind nicht neutral. Sie tragen die Weltbilder ihrer Daten, ihrer Entwickler:innen und ihrer Nutzer:innen weiter. Damit landet Diskriminierung am Ende dort, wo sie richtig weh tut: in Verwaltung, Gesundheit, Bildung – also in Systemen, die über Teilhabe entscheiden. In dieser Folge sprechen Anna-Maria und Nina mit Dr. Nina Böhm darüber, wie Bias in KI entsteht, was wir konkret dagegen tun können und wie die Landeshauptstadt München bei der KI-Transformation längst weiter ist, als viele denken. Highlights aus Folge 48: Get to know Nina - ihre 3 Hashtags: KI, Positivity, Female EmpowermentWas hat Nina motiviert von der Automobilindustrie in die Verwaltung zu wechseln? Und ist Verwaltung wirklich so langweilig, wie wir alle stereotyp denken..Was interessiert Nina im Kontext KI am meisten und was möchte sie konkret mitgestalten im KI Zeitalter“Die gefährlichste Lüge über KI ist, der Algorithmus ist neutral” - Nina zeigt uns anhand von konkreten Beispielen auf, wie Bias sich in KI niederschlägt. Was hilft wirklich gegen Bias? Drei Ebenen: Daten, Algorithmus, Outcome – plus: warum „Human in the loop“ in der Verwaltung zentral istHeiß diskutiertes Thema: Was denkt Nina über KI in HR?München ist längst am Machen: MUCGPT, KI-Competence Center, intelligente Suche, KI-Check beim WohngeldantragChange im System mit 43.000 Mitarbeitenden: Hackathons, Schulungen, interne Enablement-Angebote Ninas große Vision über die Zukunft der VerwaltungMehr zum Thema: Dr. Nina Böhm auf LinkedIn Hack the Bias WebsiteMUCGPT Agentic AI Hub – Initiative des BMDS für Pilotprojekte mit Kommunen Werbung | Partner dieser Folge: Diese Folge wird unterstützt von Personio – der All-in-One HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen. Personio hilft Teams dabei, HR-Prozesse effizienter zu machen, damit mehr Zeit für das Wesentliche bleibt: die Menschen. Download kostenloser Leitfaden KI-Expertentipps für HR: www.personio.de/workitout-ki

    1h 9m

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