Inside Red Bull-BORA-hansgrohe - Podcast zur Tour de France

Tobias Ruf, Korbinian Sautter, OVB Podcast

Im Podcast "Inside Red Bull-BORA-hansgrohe" von ovb-online.de gibt es exklusive Informationen zum deutschen Radsport-Team Red Bull-BORA-hansgrohe bei der Tour de France. Täglich blickt Teammanager Ralph Denk auf die Etappe zurück und gibt Einblicke hinter die Kulissen des Radsports. Abschließend gibt es eine Vorschau auf die kommende Etappe. Ihr habt Fragen an Ralph Denk? Schickt sie an tobias.ruf@ovbmedia.de

  1. 5d ago

    Rückblick - „Mein persönliches Ziel bleibt: Ich will die Tour gewinnen“

    In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk zunächst von der 21. und letzten Etappe der Tour de France 2026. „Die Bilder und das Rennergebnis waren beeindruckend. Das war Radsport pur. Man sollte darüber diskutieren, dieses Format bei einer Tour öfter einzusetzen und die eine oder andere Flachetappe damit zu ersetzen“, sagt der 52-Jährige. Anschließend blickt der Teammanager auf die Tour de France 2026 zurück. „Es war meine 13. Tour de France. Wir durften schon viele gute Gesamtergebnisse feiern, wie beispielsweise den dritten Platz mit Florian Lipowitz im Vorjahr. Jetzt sind wir mit Remco Zweiter geworden, damit sind wir sehr glücklich. Mein persönliches Ziel bleibt aber klar: Ich will irgendwann die Tour de France gewinnen“, sagt ein zufriedener Denk. Trotz der erfolgreichsten Tour seiner langen Managerkarriere ist ein weinendes Auge dabei. „Ich habe gestern Florian Lipowitz vermisst. Für ihn hat es mir massiv leidgetan. Er wäre meiner Meinung nach ein klarer Kandidat fürs Podium gewesen, mit ihm hätten wir höchstwahrscheinlich die Teamwertung gewonnen. Ich wünsche mir, dass er stärker zurückkommt und bei der WM starten kann“, betont Denk. Im letzten Teil geht es um die Personalplanung und die zweite Saisonhälfte. „Wir werden höchstwahrscheinlich vier Rookies von der U23 ins Profiteam holen. Das ist eine Zahl, die mich sehr stolz macht“, sagt Denk. Primoz Roglic wird das Team hingegen verlassen. „Wir werden noch einmal alles daran setzen, mit ihm um den Sieg bei der Vuelta zu fahren. Wir sind ihm sehr dankbar für die Zeit in unserem Team. Er hat für uns mit der Vuelta, der Katalonien-Rundfahrt und dem Criterium du Dauphiné drei wichtige Rundfahrten gewonnen. Primoz ist für mich ein großer Champion und war ein wichtiges Add-on im gesamten Projekt“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Sirotti

  2. Jul 25

    20. Etappe: "Wir hätten mehr Risiko gehen können für den Etappensieg"

    In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 20. Etappe der Tour de France 2026. „Wir sind super happy mit der Etappe. Die ganze Mannschaft hat einen tollen Job gemacht“, sagt der 52-Jährige. „Man kann diskutieren, ob wir Jai Hindley früher hätten zurückholen sollen oder ob Remco früher hätte attackieren sollen. Aber unser primäres Ziel war es, den zweiten Platz in der Gesamtwertung zu sichern. Wir hätten mehr Risiko gehen können für den Etappensieg. Das hätten wir wohl auch gemacht, wenn wir nicht schon zwei Siege in der Tasche gehabt hätten“, betont der Teammanager. Auf die Frage, ob Evenepoel in der stärksten Verfassung seiner bisherigen Karriere ist, antwortet Denk mit einem „Ja“ und ergänzt: „Er war vor zwei Jahren schon einmal Dritter bei der Tour. Aber der Radsport hat sich unheimlich weiterentwickelt. Mit seiner Leistung vor zwei Jahren stünde er heute nicht auf dem Podium.“ Im Hintergrundthema geht es um die Abschlussfeier in Paris. Denk gibt Details über die Party zum Ende der Tour de France. Im letzten Teil geht es um die 21. Etappe, die am Sonntag gefahren wird. 89 Kilometer werden rund um Paris zurückgelegt. „Remco ist auf einem ähnlichen Rundkurs Olympiasieger geworden. Aber auch morgen wird unser Ansatz sein, gut durchzukommen. Sollte sich eine Gelegenheit bieten, um den Etappensieg zu kämpfen, werden wir das tun“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Photo News

    20. Etappe: "Wir hätten mehr Risiko gehen können für den Etappensieg"
  3. Jul 22

    17. Etappe: „Das war Chaos pur heute – und am Ende zu schwer für Nico“

    In der aktuellen Ausgabe berichtet Denk von der 17. Etappe der Tour de France 2026. „Das war Chaos pur heute. Es kamen viele Interessen auf einmal zusammen. Es ging um das Grüne Trikot und viele Teams haben noch nichts auf der Habenseite“, sagt der 52-Jährige. Red Bull-BORA-hansgrohe war mit zwei Fahrern in der Spitzengruppe vertreten. „Nico Denz hatte freie Fahrt, aber es war am Ende für ihn zu schwer da vorne. Jai Hindley hatte eher eine Aufpasserrolle. Man muss in diesen großen Gruppen Präsenz zeigen und darf nicht in die Defensive geraten", betont der Teammanager. Florian Lipowitz wurde nach seinem Schlüsselbeinbruch bereits operiert, auch hier gibt Denk ein Update. „Es geht ihm den Umständen entsprechend sehr gut. Ich habe heute Vormittag mit ihm gesprochen. Die Enttäuschung ist riesig, aber er hat einen gefassten Eindruck auf mich gemacht und sogar etwas Galgenhumor gezeigt. Er ist nicht der erste Protagonist, der so die Tour de France verlässt, und sicher auch nicht der letzte.“ Im Hintergrundthema beantwortet Denk verschiedene Hörerfragen. Es geht um UV-Schutz während der Etappen, die Deutschlandtour im August, einen möglichen Tourstart in Berlin 2029 und die Funkeinblendungen im TV. Im letzten Teil geht es um die 18. Etappe, die am Donnerstag gefahren wird. 185 Kilometer müssen zwischen Voiron und Orcières-Merlette zurückgelegt werden. „Ich glaube nicht, dass die Fahrer ums Gesamtklassement morgen alle Karten auf den Tisch legen. Wir sind gut daran gelegen, es erstmal abwartend angehen zu lassen“, sagt Denk abschließend. Foto: IMAGO / Sirotti

    17. Etappe: „Das war Chaos pur heute – und am Ende zu schwer für Nico“

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