Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast

Radiofabrik

Die Werkspost ist der politische Salzburg-Kommentar aus der Radiofabrik Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und bringt die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht's zum Newsletter-Abo. In diesem Werkspost-Podcast, oder kurz Werkspodcast, vertiefen die Verfasser:innen des Newsletter-Kommentars das jeweilige Thema in einem Studiogespräch mit einem oder mehreren Gästen. Am Donnerstag nach der Newsletter-Aussendung ist der Werkspodcast um 18:30 Uhr auch auf der Radiofabrik zu hören.   Finanziert aus Eigenmitteln der Radiofabrik, Mitteln des NKRF – Nichtkommerzieller Rundfunkfond (2023) der RTR & der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung    

  1. Jul 8

    Jedes Dorf braucht einen Regenbogen

    Queeres Leben ist auch am Land präsent, bleibt jedoch oft unsichtbar. Wer nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht fühlt sich im Ort oft beobachtet, allein oder hat Angst vor Ablehnung. Deshalb ist Sichtbarkeit am Land so wichtig. Initiativen wie die Heublumen im Pinzgau schaffen mit Pride-Paraden, einem queeren Volksfest sowie regelmäßigen Treffen wichtige Orte der Sichtbarkeit, Begegnung und Unterstützung. Gerade für junge Menschen sind solche Angebote und sichtbare Vorbilder entscheidend, um die eigene Identität selbstbewusst entwickeln zu können.  Sie merken dadurch, dass sie mit ihren Erfahrungen nicht allein sind. Auch das Projekt „queer durchs Land“ der HOSI Salzburg verstärkt die queere Jugendarbeit in den Salzburger Gauen und bietet gemeinsam mit den Heublumen Beratung sowie Unterstützung für Betroffene, Angehörige und Vereine. Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Florian Niederseer, Gründer und Obperson des Vereins Heublume, über Pride Parades, das Heublumenfest und das queere Leben am Land. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Jedes Dorf braucht einen Regenbogen“ von Stefanie Ruep lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Stefanie Ruep Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  2. Jun 10

    Zwischen Boomern und Zoomern: Wie Generationen ins Gespräch kommen

    Boomer und Zoomer sind zwei Generationen, aufgewachsen in völlig unterschiedlichen Welten. Die Wertvorstellungen lagen selten weiter auseinander. Die Baby-Boomer dominieren noch die Politik. Als bevölkerungsstärkste Generation bestimmen sie die Wahlurnen. Was beiderseits fehlt, sind Verständnis und Verständigung. Dafür braucht es verlässliche Daten, Sachargumente und eine Portion Kompromissbereitschaft. Diese Werkspost taucht in die Generationenforschung ein. Sie versucht zu verstehen, warum vor allem zwischen zwei Generationen die Luft brennt. Und, warum es insbesondere in der Verkehrspolitik um mehr geht als das eigene Auto. Katja Ilnizki spricht in dieser Episode mit Generationenübersetzerin Susanne Vietz darüber, wie Generationen (wieder) ins Gespräch kommen und dabei womöglich sogar einen Konsens finden können. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Zwischen Boomern und Zoomern: Wie Generationen ins Gespräch kommen“ von Katja Ilnitzki lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Katja Ilnizki Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  3. May 27

    United by music – oder die altbekannte Spaltung

    Das Motto des diesjährigen Eurovision Song Contest in Wien lautet „United by Music“. Doch wie geeint ist Österreich politisch tatsächlich? Zwischen Stadt und Land, Regierung und Opposition sowie neuen gesellschaftlichen Konfliktlinien zeigen sich deutliche Spannungen. Während in der Stadtregierung eine rot-rot-grüne Mehrheit regiert, sitzt in der Landesregierung ein schwarz beziehungsweise türkis-blaues Bündnis. Historisch standen sich vor allem die bürgerliche ÖVP und die sozialdemokratische SPÖ gegenüber. Heute prägen zusätzlich Themen wie Migration, Klimawandel, Teuerung, Feminismus oder queere Lebensrealitäten die politische Debatte. Doch Salzburg ist nicht neu gespalten, aufgrund von neuen Problemen verschieben sich lediglich die Konfliktlinien. Parteien, wie FPÖ, Neos, KPÖ+ und Grüne, decken diese neuen Themen und damit einhergehende Konflikte stärker ab, was sich auch im Wahlverhalten spiegelt. Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Politikwissenschaftler Reinhard Heinisch von der Uni Salzburg über die politische Polarisierung in Stadt, Land und Bund. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „United by music – oder die altbekannte Spaltung“ von Lukas Oberauer lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Lukas Oberauer Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  4. May 13

    Präventive Wolfsabschüsse werden keine Schafe schützen

    Mit den beiden präventiven Abschüssen von Wölfen inszeniert sich Jagd- und Naturschutzlandesrätin Marlene Svazek (FPÖ) als Kämpferin für die Anliegen der Almbauern. Doch mit der neuen Wolfsverordnung macht die FPÖ-Chefin den Landwirten nur falsche Hoffnungen. Denn zwei Wölfe im Innergebirg abzuschießen, wird nicht zu weniger Rissen von Ziegen und Schafen führen. Die präsentierte Verschärfung ist nichts als populistische Symbolpolitik, um den Betroffenen zu vermitteln, dass irgendetwas getan wird. Anstatt den betroffenen Bauern vorzugaukeln, die beiden präventiven Abschüsse würden etwas bringen, sollten in Salzburg endlich wirkliche Präventivmaßnahmen ergriffen werden. Die Herden können mit Zäune, Hunde und Hirten geschützt werden. Statt pauschal zu sagen, das geht in unserer kleinräumigen Landwirtschaft nicht. Was nicht heißt, dass es gar keine Abschüsse geben soll. Nähert sich ein Wolf trotz der Herdenschutzmaßnahmen mehrfach einer Weide oder reißt Tiere, sollte er geschossen werden. Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Lukas Ende vom Naturschutzbund über die präventiven Wolfsabschüsse im Land Salzburg. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Präventive Wolfsabschüsse werden keine Schafe schützen“ von Stefanie Ruep lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Stefanie Ruep Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  5. Apr 29

    Billige Polit-Punkte auf Gleis 5

    Seit Anfang April ist der Salzburger Hauptbahnhof in den Medien dauerpräsent. Über Drogenhandel, Gewalt, verwahrlosten Zustände bis hin zu sexueller Gewalt prägen wurde berichtet. Während nachhaltig Lösungen viel Zeit und Geld erfordern, wittern einige Politiker die Chance, sich als Hardliner in Szene zu setzen. Das Sicherheitsempfinden der Anwohner*innen schwindet. Die Spitze des Eisbergs: Die Salzburger Nachrichten recherchierten den fassungslosmachenden Fall eines 14-jährigen Mädchens, das mit dem Versprechen nach Drogen in Wohnungen gelockt worden sei und dort massiven sexuellen Missbrauch erfahren habe. Nicht ganz zu Unrecht hat sich deswegen in den Medien und der öffentliche Debatte der Begriff “Brennpunkt” etabliert. Auch wenn etwa der Landespolizeidirektor Bernhard Rausch gegenüber dem ORF angibt, dass es in jüngster Zeit keine “Häufungspunkte” gab. Dass das Thema Bahnhof aber nun wieder heiß diskutiert wird, sollte als Chance begriffen werden. Nur: Eine wirkliche Verbesserung der Situation am Bahnhof und zwar für alle Beteiligten: Anwohner*innen, Reisende und all jene Menschen, auf die man gern abfällig schielt, ist ein politischer Kraftakt. David Mehlhart spricht in dieser Episode mit Sozialgeograf und Armutsforscher Andreas Koch von der Uni-Salzburg, über den Bahnhof und öffentliche Räume in Salzburg. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Billige Polit-Punkte auf Gleis 5“ von David Mehlhart lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: David Mehlhart Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  6. Apr 15

    Das S-Bike ist eine Chance für Salzburg

    Es gibt sie noch, die guten Nachrichten. Diesmal kommen solche ausgerechnet aus dem ewigen Jammertal der Salzburger Verkehrspolitik. Das Busnetz hat neue Linien bekommen, die Takte werden spürbar verdichtet. Oder anders gesagt: Bei den Öffis ist in der jüngeren Vergangenheit einiges weitergegangen, auch wenn es noch viel Nachholbedarf gibt, wie die unten im Infoteil angehängten Zahlen deutlich machen. Die Versäumnisse der vergangenen Jahrzehnte lassen sich eben nicht mit einem Fingerschnippen aufholen. Und gleich noch eine gute Nachricht: Läuft alles nach Plan, dann wird die Stadt Salzburg noch heuer mit dem S-Bike ein Leihradsystem bekommen. In der ersten Phase soll es rund 600 Leihräder mit über 60 Stationen geben. Die Kosten von rund 1,66 Millionen Euro pro Jahr teilen sich Land und Stadt Salzburg, der Verkehrsverbund ist als Partner an Bord. Aus Sicht der Verkehrsplanung kann das S-Bike-System vor allem eines bringen: Die letzte Meile von und zu den Haltstellen wird vereinfacht. Schnelle Wege in der Stadt können ebenfalls mit dem Leihrad absolviert werden. Zielgruppe sind damit in erster Linie die Salzburger und Salzburgerinnen. Thomas Neuhold spricht in dieser Episode mit Stadträtin Anna Schiester, über das S-Bike und den öffentlichen Verkehr. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Das S-Bike ist eine Chance für Salzburg“ von Thomas Neuhold lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Thomas Neuhold Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  7. Apr 1

    Zwischen Küche, Werkstatt und Secondhand-Läden

    In Salzburg gibt es Betriebe, die gesellschaftliche Verantwortung nicht nur propagieren, sondern sie auch leben: Das Restaurant Schmankerl in der Stadt Salzburg, die Second-Hand Shops Tao oder Anderskompetent mit ihren vielseitigen Projekten. All diese Initiativen geben Menschen, welche auf dem regulären Arbeitsmarkt kaum Chancen hätten, eine Perspektive und zeigen, dass Inklusion nicht von Mitleid, sondern von Mut und echtem Willen zur integrativen Teilhabe lebt. Diese Initiativen schaffen Selbstständigkeit, Zugehörigkeit und entlasten gleichzeitig das Sozialsystem. Und trotzdem kämpfen genau diese Projekte jedes Jahr ums Überleben, gefangen zwischen befristeten Fördertöpfen und endlosen Anträgen. Wenn soziale Einrichtungen mehr Zeit mit Bürokratie als mit Menschen verbringen, läuft etwas falsch. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass auch die Politik zeigt, was sie kann – mit langfristiger Unterstützung statt kurzfristiger Versprechen. Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Christian Moik, Geschäftsführer der Soziale Arbeit GmbH, über die Reintegration in den Arbeitsmarkt. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Zwischen Küche, Werkstatt und Secondhand-Läden“ von Lukas Oberauer lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Lukas Oberauer Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

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