Im Gruppetto Hamburg

Tobias Puck

Alles begann mit einem Ausflug mit Freunden und Freundesfreunden. Für ein langes Wochenende zwischen den Corona-Lockdowns ging es 3 Tage lang in die französischen Alpen. Wie zu erwarten, ging einiges schief. Aber als Gruppe erlebten wir eine der aufregendsten Zeiten, die wir je hatten. 500 km, 15000 Höhenmeter und nur eine Toilette für alle schweißte uns zusammen. Drei Jahre später ist daraus eine riesige Community entstanden. Wie das passieren konnte und was wir in dieser Zeit erlebt, gelernt, welche Fehler wir gemacht haben und was das Fahrradfahren für uns ausmacht, erzählen wir euch hier.

  1. #77 – 40 Stunden, 713 Kilometer und 0 Spass

    Jun 30

    #77 – 40 Stunden, 713 Kilometer und 0 Spass

    Die heißesten Tage des Sommers. Andreas und Tobi haben das Hamburg Backyard durchgezogen – und brauchen diese Folge, um zu verarbeiten, was da mit ihnen passiert ist. Es beginnt mit schlechten Vorzeichen: Felgenbruch, Lampenprobleme, ein loses Tretlager. Das Universum wollte warnen. Nach wenigen Kilometern dreht sich Andreas Lenker komplett weg – und bleibt für die restlichen 650 Kilometer lose. Später stirbt Tobi's Garmin. mehrere hundert Kilometer ohne Route und nur eine Funzellampe als Orientierung. Dazwischen: ein erbitterter Zweikampf mit einem zweiten Pair, entschieden durch das, was die beiden "taktische Kriegsführung" nennen. Ein Hotelstopp in Malchin, der sie vom Spitzenduell auf Platz 3 zurückwirft. Und die ehrliche Erkenntnis, dass dieses Event mit Leistung nichts zu tun hat – sondern nur mit der Frage, wie viel Schmerz man im Kopf aushält. Die beiden sprechen offen über die Dynamik im Pair: warum man nie gleichzeitig starke Momente hat, wann Genervtsein gefährlich wird, und wie man sich trotzdem durch 40 Stunden Sattelqual navigiert. Das Fazit fällt eindeutig aus: Es hat zu keinem Zeitpunkt Spaß gemacht. Sie werden es nie wieder tun. Und sie würden es trotzdem jedem einmal empfehlen. Außerdem in dieser Folge:  Die Chili-Cracker-Entscheidung, die zwei Klopausen kosteteErnährung im Extremfall: 14 Gels gegen eine Handvoll KaubonbonsFriedhelm, der vermeintliche Tourist Warum das nächste Format höchstens 250 Kilometer haben darf Viel Spaß beim Hören!

    42 min

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Alles begann mit einem Ausflug mit Freunden und Freundesfreunden. Für ein langes Wochenende zwischen den Corona-Lockdowns ging es 3 Tage lang in die französischen Alpen. Wie zu erwarten, ging einiges schief. Aber als Gruppe erlebten wir eine der aufregendsten Zeiten, die wir je hatten. 500 km, 15000 Höhenmeter und nur eine Toilette für alle schweißte uns zusammen. Drei Jahre später ist daraus eine riesige Community entstanden. Wie das passieren konnte und was wir in dieser Zeit erlebt, gelernt, welche Fehler wir gemacht haben und was das Fahrradfahren für uns ausmacht, erzählen wir euch hier.

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