Motorcultur - Der Podcast für automobile Underdogs

Sascha Fillies und Dr. Benni Krasemann

Sascha Fillies (Direktor Erwin Hymer Museum) und Dr. Benni Krasemann (PetrolPunx, Autoblogger, Youtuber) sprechen über, meistens, klassische Fahrzeuge, die ihnen im Alltag, auf Messen, Treffen, der eigenen Garage und im Job begegnen. Dabei wird immer wieder über den Tellerrand geschaut - denn das Herz schlägt für Exoten aller Art. www.motorcultur.de www.instagram.com/motorcultur_podcast Mail: info@motorcultur.de

  1. 3d ago

    Folge 116: Im Porsche ist Welle los!

    Folge 116, also natürlich die W116-Folge. Welcher wäre eurer? Der 6.9 natürlich. Sascha hat ihn gefahren, Benni war einmal fast eine Woche in einem 350 SE unterwegs – blau außen, beiges Velour, Colorglas, Stahlfelgen mit Radkappe. Nicht gekauft. Bereut bis heute. Vorher: Bennis Porsche 924 ist wieder da. Tacho-Welle rausgerutscht, Sprengring fehlte, Ersatzteil kostet 60 Cent. Riecht nicht mehr nach Benzin. Herzlichen Dank ans Classic Wheels Team in Einbeck. Und Texels Tripel aus dem Philipp-Paket macht diese Folge zu einer etwas lustigeren als üblich. Aus dem Postfach: Ivica korrigiert die Aussprache von Suzuki. Was folgt, ist ein kleiner Exkurs durch japanische Markennamen. Mr. X meldet sich: Sein Vater hatte einen Phaeton W12, nicht abgeriegelt, 290 km/h, kein Espresso gereicht. Außerdem: Gibt es in Deutschland eigentlich Oldtimer-Auktionen? Kurze Antwort: selten, durchwachsen, Retro Klassik hat es probiert. PS-Speicher #KaffeeUndKarossen Einbeck im Regen: Nissan Skyline R32 GTST mit Mine-Dekor, Mazda 323 BG GT-R mit der wilden Frontverschürzung und drei Hutzen auf der Haube, Mitsubishi Lancer Evo IV, VW Quantum dreitürig – oder zweitürig? Besitzer Jörg besteht auf zwei Türen, weil hinten eine Klappe ist, kein Türe. Und ein Citroën HY, Wellblech-Transporter nach Junkers-Vorbild, 1947 bis 1981 gebaut, 473.289 Stück – und Louis de Funès lässt grüßen. Parkung: Sascha parkt einen Opel Vectra i500 – schwarz, 2,5 Liter Sechszylinder, Handschalter, 195 PS, 2.500 Stück gebaut, BBS-Felgen, schwarzes Leder, 215.000 km, 5.000 Euro. Benni parkt eine Alfa Romeo Giulietta Tipo 116 von Zender – Dreifarblackierung in der Garage aufgetragen, AR-Tellerfelgen, 2-Liter-Doppelnocken, Zylinderkopfdichtung neu, 7.200 Euro. Beide schön. Beide kompliziert. aninfo@motorcultur.de https://instagram.com/motorcultur_podcast https://motorcultur.de Musik (Intro und Outro) von Motorcultur Podcast

    Folge 116: Im Porsche ist Welle los!
  2. Aug 31

    Folge 113: Suchen, finden und nicht kaufen!

    Polnische Biere, eine Bücherkiste aus Göttingen und ein Abschied. Alf Kremers hört auf. Der Youngtimer-Redakteur, dem wir unsere Kiesplatz-Appreciation-Tour auf YouTube gewidmet haben, verabschiedet sich. Vier Seiten Best-of in der aktuellen Ausgabe. Wir verneigen uns! Ali hat eine Kiste Bücher und Zeitschriften vorbeigebracht – darunter die Veritas-Story, ein AMS-Archivheft vom 26. August 1994 mit Zeichnungen von Z3, SLK und Boxster noch als Prototypen, das große Buch vom Siebten Sinn, da ist die Freude groß. Das Buch-Highlight der Folge ist aber der gerade erschienene zweite Band der Wartburg-Trilogie von Lars Leonhardt über den 353, bzw. die Jahre 1966.1988. Einer der besten Bände, die Benni dieses Jahr in den Händen hatte. Außerdem: Bei der Monterey-Auktion von Broad Arrow wurde ein Citroën GS Birotor von 1973 aus dem Mullen Automotive Museum für 5.600 Dollar versteigert – Estimate war 20.000 bis 30.000. Champagner-Metallic, Bronze-Dach, 1.740 km. Ein Stehzeug, das einfach niemand gesehen hat. Dann das Hauptthema: Die Dauerparkung. Was landet eigentlich immer wieder auf dem Parkplatz, ohne dass es je zum Kauf kommt – und warum? Bei Sascha: Jaguar. Alle Varianten, XK8 bevorzugt, Sechszylinder, Schalter, weiß. Beim Kauf hält die Angst vor dem Zwölfzylinder zurück. Dazu: Bischofberger-Wohnmobile, ein Ford Ka Lufthansa-Edition und ein Borgward Caravano – falls je einer auftaucht. Bei Benni: Triumph, Daihatsu, MG bis 1990, Rover bis 1994, Nissan Figaro, Maserati Biturbo, Ferrari bis Dezember 1990. Und wer immer dabei ist: ein Fiat 131 Mirafiori, ein Wartburg 353 (ohne Kaufabsicht, nur wegen der Geschichte), und der Rover 827 Coupé – Vollausstattung, Honda-V6, nie gekauft. Wegen Angst. Außerdem: sieben Ferrari 456 GT-Kombis für den Sultan von Brunei, der 456 als Traumauto für rund 60.000 Euro, und ein Reverse-Replica-Gedankenexperiment, das uns alle betrifft. info@motorcultur.de https://instagram.com/motorcultur_podcast https://motorcultur.de Musik (Intro und Outro) von Motorcultur Podcast

    Folge 113: Suchen, finden und nicht kaufen!
  3. Jul 20

    Folge 110: Mit dem Ssangyong in die Sommerpause

    Die letzte Folge vor der Sommerpause. Daumen ist fast wieder dran. Los geht’s! Zuerst: Hörerpost. Andreas hört alles nach. Roman schickt ein Foto von einem in die Länge gezogenen Saab 95 Rechtslenker auf dem Stelvio. Das führt zu einer kurzen Debatte über Pässe, Geländeautos und warum sich da ein Roadtrip anbieten würde. Dann Fotos von Stefan aus Griechenland: ein früher Daihatsu Kleintransporter, ein Citroën BX mit Service-Citroën-Schild an der Wand, ein Daewoo Matiz in der Basic-Version ohne lackierte Stoßfänger. Und dann: ein SsangYong Actyon am Meer – und ein Musso mit Daewoo-Badge. Der Einstieg ins Thema. SsangYong. Doppeldrache, das bedeutet der Name. Ein Mischkonzern, 1939 gegründet mit Seife. Dann Zement, Papier, Öl, Schifffahrt, Bau. Ab 1986 auch Autos – durch die Übernahme der Dong-A Motor Workshop, die seit den 60ern Jeeps für die US-Armee gebaut hatte. 1987 dazu: Panther Westwinds aus England, die kleine britische Retro-Schmiede. 1991 der große Deal: Technologiepartnerschaft mit Daimler-Benz. Fünf Prozent Aktienanteile. OM-Motoren in Lizenz. Ein Designer aus Deutschland fährt nach Seoul und bringt 39 Kollegen mit. Was daraus entstand sind einzigartige Fahrzeuge: der Musso, gezeichnet von Ken Greenley vom Royal College of Art, inspiriert vom Delfin, mit einem Mercedes-Motor und einem bemerkenswert guten Luftwiderstandsbeiwert. Der Chairman, auf der 124er-Plattform, mit dem M104-Sechszylinder, schottischem Sitzleder aus einer Gerberei nach persönlichem Wunsch des Firmenchefs – und so gut, dass Mercedes Designänderungen verlangte und den Export in alle Kernmärkte verbat. Deshalb kennen wir ihn nicht. Und der Rodius, Greenley-Design, inspiriert von Luxusjachten, kurz vor dem Launch auf Geheiß des koreanischen Steuerrechts vom Neun- zum Elfzylinder umkonstruiert. Das erklärt einiges. Dazwischen: Übernahmen durch Daewoo, SAIC, Mahindra. Fabrikbesetzung, 77 Tage Streik, Insolvenzen. Heute: KGM. Parkung: Sascha parkt den Purple Thunder – einen Jaguar-Umbau mit Sidepipes, Vinyldach, sechs (!)Wolf-Race-Felgen und einer Kabine, die für sich spricht. Benni parkt einen Aston Martin Lagonda Serie 2 in Weiß – Einspeichen-Lenkrad, Touch-Buttons, roter Teppich, beiges Leder, Wurzelholz. William Towns-Design. Die Hölle, wahrscheinlich. Trotzdem. Was der Ferrari Luce mit dem VW Up verbindet, erfahrt ihr nach der Sommerpause. Habt einen schönen Sommer. Testet Chips. Schickt Fotos. Abonniert den Podcast. info@motorcultur.de https://instagram.com/motorcultur_podcast https://motorcultur.de Musik (Intro und Outro) von Motorcultur Podcast

    Folge 110: Mit dem Ssangyong in die Sommerpause

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