Gutes im Ganztag – Gemeinsam Schule machen

Ein Podcast der Schulbehörde Hamburg

Der bundesweite Rechtsanspruch auf Ganztag kommt. In „Gutes im Ganztag“ geben Host Björn Steffen und seine Gäste Insights, Tipps und Erfolgsbeispiele. Alle 14 Tage neu. Für Lehrkräfte, Schulverantwortliche und alle, die den Ganztag an Schulen aktiv mitgestalten. TOP 10: https://open.spotify.com/playlist/3DiOnFPhG8bAUpmIbMv0Pg?si=toVT7zg6T16f0j7 https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/bsfb/themen/ganztag/podcast-997518 Feedback: schulverpflegung@bsb.hamburg.de Infos: www.hamburg.de/schulen/ganztag Cover Artist: Jutta Drewes Produktion: Sounds and Pods Hamburg

  1. 5d ago

    Schultoiletten gemeinsam verbessern – mit dem neuen Hilfsportal der German Toilet Organization

    Diese Folge hilft dir, Schultoiletten als pädagogischen Ort zu verstehen und konkrete Schritte zu gehen.  Schultoiletten werden in Schulen täglich genutzt – und erhalten wenig Aufmerksamkeit. Thilo Panzerbieter, Geschäftsführer der German Toilet Organization (GTO), zeigt in dieser Folge von Gutes im Ganztag, wie ein gemeinsamer Rundgang durch eine Grundschultoilette bei Schulleitung, Hausmeister, Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern in wenigen Minuten Dinge sichtbar macht, die seit Jahren unbemerkt geblieben sind. Am Ende weißt du, wie das neue Hilfsportal „Toiletten machen Schule" aufgebaut ist und welche Methode du direkt an deiner Schule ausprobieren kannst.   Inhaltsangabe Björn Steffen spricht in dieser Folge von Gutes im Ganztag mit Thilo Panzerbieter, Geschäftsführer der German Toilet Organization (GTO). Genau zwei Jahre nach dem ersten deutschen Schultoilettengipfel, der unzählige  Medienberichte ausgelöst hat und bis heute Anfragen von Schulen, Schulträgern und Verwaltungen generiert. Im Mittelpunkt steht das neue Hilfsportal „Toiletten machen Schule", das 15 Jahre GTO-Erfahrung in vier Schritten strukturiert: Mitstreiter finden, Situation analysieren, Lösungen entwickeln, langfristig verankern. Warum scheitern Verbesserungsversuche oft? Weil Schuldzuweisungen das gemeinsame Handeln blockieren, zwischen Hausmeister, Schulleitung, Lehrkräften, Eltern und Schülerinnen und Schülern, die denselben Ort täglich nutzen, aber unterschiedliche blinde Flecken mitbringen. Ein Rundgang durch eine Grundschule nach der Vier-Sinne-Methode macht das in wenigen Minuten spürbar: Eine Mutter in Kabine 3 schafft es nicht, ein Stück Klopapier wegzuspülen, weil niemand erklärt hatte, wie ein Druckspüler funktioniert. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat die funktionierende Schultoilette 2025 als Symbol für spürbaren staatlichen Wandel in eine Haushaltsrede eingebaut. Ein Thema, das in der Schulentwicklung Hamburg wie bundesweit an Gewicht gewinnt.   In dieser Folge erfährst du: Wie die Vier-Sinne-Inspektion in der Praxis abläuft und was sie in einer Grundschule sichtbar gemacht hat, das seit Jahren niemand wahrgenommen hatteWarum Meldeverfahren an Schulen häufig stillschweigend aufgegeben werden und was es braucht, damit sie funktionierenWie das neue Hilfsportal „Toiletten machen Schule" der GTO aufgebaut ist und für wen der Einstieg gedacht istWarum die Schultoilette der erste Ort ist, an dem Schülerinnen und Schüler ohne Erwachsene mit öffentlichem Eigentum umgehen und was das für den Schulalltag bedeutetLINKS ZU DIESER FOLGE  Vier-Sinne-Inspektiontoiletten-machen-schule.deGerman Toilet Organization e.V.germantoilet.org Hast du selbst gute Ideen oder Erfahrungen zum Ganztag? Teile sie mit uns – alle Infos und Kontaktmöglichkeiten findest du auf der Hamburger Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/bsfb) oder du schreibst direkt an schulverpflegung@bsfb.hamburg.de „Gutes im Ganztag – Gemeinsam Schule machen" ist ein Podcast der Hamburger Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung. Host & Redaktion: Björn Steffen. Redaktionelle Beratung, Produktion und Sounddesign: Sounds and Pods Hamburg. Cover: Jutta Drewes

    32 min
  2. Jun 11

    Auf der Reise zur Qualitätsentwicklung im Ganztag – mit dem Hamburger HandgepäK

    Diese Folge hilft dir als Einstieg, um das HandgepäK – die Handreichung zur Entwicklung gemeinsamer pädagogischer Konzepte – für die Qualitätsentwicklung im Ganztag deines Schulstandorts zu nutzen. Konkret und nahe an der multiprofessionellen Praxis. Darum geht's Die Arbeit an pädagogischen Konzepten ist nicht immer leicht, sind sie einmal erstellt, werden sie oft über Jahre nicht wieder angefasst. Das HandgepäK setzt genau dort an: Es bietet einen strukturierten, modularen Einstieg in die gemeinsame Qualitätsentwicklung von Schule und Jugendhilfe. Jula Schüler, Fachberatung für Kinder- und Jugendhilfe beim DRK Hamburg, und Lars Mackenzie, Referent für pädagogische Ganztagsentwicklung bei der Bildungsbehörde Hamburg, erklären, wie das Instrument aufgebaut ist und wie es in der Praxis wirkt. Inhaltsangabe In dieser Folge von Gutes im Ganztag spricht Björn Steffen mit Jula Schüler (DRK Hamburg, Fachberatung für Ganztägige Bildung und Betreuung und Schulkooperationen) und Lars Mackenzie (Bildungsbehörde Hamburg, Referent für pädagogische Ganztagsentwicklung) über das HandgepäK – die Handreichung zur Entwicklung gemeinsamer pädagogischer Konzepte für den Ganztag. Warum stagniert Qualitätsentwicklung an Schulstandorten häufig? Weil der Einstieg fehlt. Das HandgepäK setzt dem 18 Themenfelder entgegen, die modular und unabhängig voneinander bearbeitbar sind. Jedes Themenfeld umfasst drei Seiten: Kinderperspektive, allgemeine Reflexionsfragen, Organisatorisches, Tipps, Hinweise und eine rechtliche Rahmung sowie Wegweiser zu weiterführenden Impulsen. Der Landesrahmenvertrag GBS verpflichtet Hamburger GBS-Standorte, ein gemeinsames pädagogisches Konzept zu erstellen und fortzuschreiben. Das HandgepäK liefert dafür die Arbeitsgrundlage und ist auch für andere Formen von Ganztagsschulen hilfreich. In den bisherigen Praxistests waren die Rückmeldungen sehr gut: Auf einer Testveranstaltung der Diakonie wurden alle ausgegebenen Themenfelder am Ende mitgenommen, keines blieb auf dem Tisch liegen. Die Redaktionsgruppe aus Jugendhilfe und Behörde hat das Instrument in einem langen Aushandlungsprozess entwickelt, an dessen Entstehung sich ablesen lässt, was auch an Schulstandorten auf die multiprofessionellen Teams wartet – und wie das Instrument ihre Zusammenarbeit voranbringen kann.   In dieser Folge erfährst du: Wie das HandgepäK aufgebaut ist und warum du thematisch einsteigen kannst, wo es für deinen Standort gerade brennt, ohne eine bestimmte Reihenfolge einhalten zu müssenWarum Themen wie Aufsicht, Ferienzeiten und Lernzeiten am häufigsten zu Reibung führen, und wie das Instrument genau diese Aushandlung strukturiert statt vermeidetWoran Kinder laut Lars Mackenzie erkennen, ob ein gemeinsames pädagogisches Konzept am Standort tatsächlich gelebt wirdWas passiert, wenn ein Standort seit über zehn Jahren kein Konzept überarbeitet hat, und wo man in diesem Fall anfängtLinks:   HandgepäK – Handreichung zur Entwicklung gemeinsamer pädagogischer Konzepte   Hast du selbst gute Ideen oder Erfahrungen zum Ganztag? Teile sie mit uns – alle Infos und Kontaktmöglichkeiten findest du auf der Hamburger Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/bsfb) oder du schreibst direkt an schulverpflegung@bsfb.hamburg.de „Gutes im Ganztag – Gemeinsam Schule machen" ist ein Podcast der Hamburger Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung. Host & Redaktion: Björn Steffen. Redaktionelle Beratung, Produktion und Sounddesign: Sounds and Pods Hamburg. Cover: Jutta Drewes

    35 min
  3. May 21

    Gedankenräume erkunden im Ganztag: Kulturelle Schulentwicklung mag es spicy

    Diese Folge hilft dir, kulturelle Schulentwicklung im Ganztag konkret anzugehen. Mit 5 erprobten Modellen aus 15 Jahren Hamburger Schulpraxis.   Die Episode in der Zusammenfassung   Du möchtest an Deiner Schule kulturelle Bildung voranbringen, weißt aber nicht, wo Du anfangen und was zu wem passen könnte? Matthias Vogel ist Jurist, Filmemacher und Kulturagent in Hamburg. Und hat in 15 Jahren an mehreren Hamburger Schulen fünf Modelle kultureller Schulentwicklung entwickelt, vom Stärken ästhetischer Fachbereiche bis zur Kunst als Mittel der Beziehungsgestaltung. Er verrät, welches Modell zu deiner Schule passt und warum der Einstieg nicht mit dem spektakulärsten Projekt beginnen muss. Darum geht’s genau   In dieser Folge von Gutes im Ganztag spricht Host Björn Steffen mit dem Hamburger Jurist, Filmemacher und Kulturagent Matthias Vogel. Sein Schwerpunkt: die kulturelle Schulentwicklung in Hamburg. Zentrales Gesprächsbeispiel ist das Projekt „Machtvakuum“ am Grund- und Stadtteilschule Alter Teichweg: Neun Schulwochen lang übernahmen, finanziert durch den Projektfonds Kultur und Schule, eine Schildkröte, drei Grundschulkinder und eine KI die Schulleitung. Der echte Schulleiter war im Sabbatical.  Klingt cool, ganz so einfach ist die Sache nicht immer. Wenn Schulleitung und Kollegium ohne gemeinsames Modell in unterschiedliche Richtungen ziehen, droht das Projekt zu scheitern. Projekte wie das Machtvakuum sind keine Anfängerübung.  Vogel benennt fünf erprobte Wege, die funktionieren, von ästhetischen Fachbereichen bis zu Kunst als Beziehungsgestaltung. Überraschungen bietet die Folge auch. Zum Beispiel diese: Klassische Schulausflüge ins Theater erzeugen beim Großteil der Jugendlichen nicht mehr, sondern weniger Lust auf Kultur.    In dieser Folge erfährst du:  Warum das Projekt „Machtvakuum" am Alten Teichweg nur nach 15 Jahren Aufbauarbeit möglich war Was die fünf Modelle kultureller Schulentwicklung unterscheidet und wie du herausfindest, welches zu deiner Schule passtWarum Schulausflüge ins Theater laut Besucherforschungs-Metastudie häufig das Gegenteil von Begeisterung bewirken Weshalb das Wohlgefühl von Kindern in der Schule, laut einer Familienbefragung im Auftrag des Hamburger Ganztagsreferats, wichtiger ist als jedes LernzielLINKS ZU DIESER FOLGE  Kulturagenten Hamburg Begleitfilm „Fünf Modelle kultureller Schulentwicklung" (YouTube)  Ganztag als Lern- und Lebensort – Was wünschen sich Hamburger Familien von der Schule? Schreibe uns gerne! Hast du selbst gute Ideen oder Erfahrungen zum Ganztag? Teile sie mit uns – alle Infos und Kontaktmöglichkeiten findest du auf der Hamburger Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung oder du schreibst direkt an schulverpflegung@bsfb.hamburg.de Impressum „Gutes im Ganztag – Gemeinsam Schule machen“ ist ein Podcast der Hamburger Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung. Host & Redaktion: Björn Steffen. Redaktionelle Beratung, Produktion und Sounddesign: Sounds and Pods Hamburg. Cover: Jutta Drewes

    32 min
  4. Apr 30

    Eltern und Ganztag: Wie berechtigte Sorge zu aktiver Beteiligung werden kann

    Diese Folge hilft dir zu verstehen, warum Elternbeteiligung oftmals scheitert und was Schulen konkret anders machen können. Mit Hülya Melic, Referentin für Elternfortbildung in Hamburg. Für Eltern ist es wichtig, dass es ihren Kindern an der Schule gut geht. Sie sind sorgeberechtigt – und damit zur Sorge berechtigt. Schulen müssen diese Sorgen ernst nehmen, dafür gibt es Strukturen. Trotzdem hakt es manchmal. Warum? Björn Steffen spricht mit Hülya Melic, die seit fünf Jahren Elternfortbildungen an Hamburger Schulen gibt und selbst langjährige Erfahrung in Elternkammer und Bundeselternrat mitbringt. Elternbeteiligung, sagt sie, scheitert nicht an fehlendem Interesse, sondern daran, dass Eltern ihre Mitwirkungsrechte schlicht nicht kennen. Das Hamburger Schulgesetz benennt „Eltern" über 150 Mal. Doch in der Praxis wissen viele weder von dieser Rechtsgrundlage noch davon, wie Klassenelternvertretung, Ganztagsausschuss oder Elternrat wirklich zusammenspielen. Hülya Melic beschreibt, wie Schulen, die das gut machen, konkret arbeiten: Schulleitung und Eltern sitzen im Kreis, nicht in Reih und Glied. Die Schule wartet nicht auf Themen, sondern bringt selbst welche ein. Und Konferenztermine werden so gelegt, dass berufstätige Eltern sie auch wahrnehmen können. Ein weiterer Praxisimpuls: Wie Schulen mit dem Meinungsecho aus WhatsApp-Gruppen umgehen und warum das direkte Gespräch in neun von zehn Fällen das Problem auflöst. IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU: – Warum Elternbeteiligung im Ganztag so oft abnimmt – und was das mit Schichtarbeit, Bildungsbiografien und Unkenntnis der Rechte zu tun hat. – Wie Schulen Eltern proaktiv einbinden können, statt auf Beschwerden zu warten. – Welche Informationskette es in Hamburg gibt, wenn ein Problem die Klassenebene übersteigt. – Warum WhatsApp-Gruppen Schulkonflikte manchmal aufblasen können und wie eine sachliche Gesprächsstruktur das wieder erden kann. Schüler- und Elternvertretungen in Hamburg aufgepasst: Das ZSJ bietet pro Schuljahr bis zu drei kostenlose Fortbildungen für schulische Gremien – ob Schülerrat, Elternrat, Kreiselternrat oder Kreisschülerrat. Die Themen reichen von Grundlagen der Klassenvertretung und Schulkonferenz bis hin zu Digitalisierung und Diversität. Besonders: Die Fortbildungen laufen im Peer-to-Peer-Format. Elternvertreterinnen lernen von erfahrenen Eltern, Schülerinnen von anderen Schülervertretungen. Außerdem gibt es zentrale Veranstaltungen, bei denen sich alle kostenlos anmelden können. Mehr Infos: Elternfortbildung: Elternfortbildungen – ZSJSchüler:innen-Fortbildung Hamburg: Schüler*innen-Fortbildung Hamburg / SFH – ZSJHast du selbst gute Ideen oder Erfahrungen zum Ganztag? Teile sie mit uns – alle Infos und Kontaktmöglichkeiten findest du auf der Hamburger Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung oder du schreibst direkt an schulverpflegung@bsfb.hamburg.de „Gutes im Ganztag – Gemeinsam Schule machen" ist ein Podcast der Hamburger Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung. Host & Redaktion: Björn Steffen. Redaktionelle Beratung, Produktion und Sounddesign: Sounds and Pods Hamburg. Cover: Jutta Drewes

    25 min
  5. Apr 16

    Kulinarpädagogik konkret: Wie aus selbstbestimmtem Essen ein selbstbestimmter Ganztag entwickelt werden kann

    Viele Ganztagsstandorte in Hamburg haben das Selbstbedienungsbuffet eingeführt. Aber der Rest des Nachmittags? Der läuft noch nach altem Muster. Daniel Ade, Standortleitung der Akademie für Schulkinder in Hamburg, erzählt, wie aus dem Kantinen-Umbau die Frage entstand: Warum eigentlich nur beim Essen? Am Ende weißt du, was es braucht, um Free Flow vom Mittagessen auf den ganzen Ganztag auszuweiten und welche Hürden dabei ehrlich benannt werden müssen. Darum geht's Björn Steffen spricht mit Daniel Ade, Standortleitung der Akademie für Schulkinder an der Schule beim Pachthof in Hamburg, über einen Veränderungsprozess, der beim Kantinen-Umbau beginnt und weit darüber hinausgeht. Ausgangspunkt ist die Einführung von Free Flow beim Mittagessen. Kinder holen sich ihr Essen selbst, aber Zeitpunkt und Tischpartner sind noch vorgegeben. Der nächste Schritt soll das ändern: Zwischen 13 und 15 Uhr sollen Kinder künftig selbst entscheiden, wann sie essen, wann sie Hausaufgaben machen und welche Angebote sie nutzen. Daniel beschreibt, wie sich dadurch auch die Beziehungsstrukturen verändern, weg von der zugewiesenen Bezugserzieherin, hin zu Beziehungen, die Kinder sich selbst suchen. Er benennt ehrlich, was das für das Team bedeutet: mehr Kommunikation, mehr Planung, und den Mut, ein jahrzehntelanges System loszulassen. In dieser Folge erfährst du: Wie Free Flow beim Essen der Startpunkt für eine breitere Öffnung des Ganztags werden kannWarum Beziehung im offenen System nicht wegfällt, sondern sich verändert – und was das für Fachkräfte konkret bedeutetWie ein gemischtes Planungsteam aus Erzieherinnen, Lehrkräften und Sozialpädagogen Ängste vor Veränderung auffangen kannWelche Fragen ihr euch stellen solltet, bevor ihr einen ähnlichen Prozess an eurem Standort startet Hast du selbst gute Ideen oder Erfahrungen zum Ganztag? Teile sie mit uns – alle Infos und Kontaktmöglichkeiten findest du auf der Hamburger Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung oder du schreibst direkt an schulverpflegung@bsfb.hamburg.de „Gutes im Ganztag – Gemeinsam Schule machen" ist ein Podcast der Hamburger Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung. Host & Redaktion: Björn Steffen. Redaktionelle Beratung, Produktion und Sounddesign: Sounds and Pods Hamburg. Cover: Jutta Drewes

    25 min
  6. Apr 2

    Digital ist besser – wie die Anmeldung zum Ganztag einfacher wird

    Die Anmeldung zum Ganztag in Hamburg war jahrelang Papierarbeit – für Eltern, Schulbüros und Kooperationspartner. Wie man das schrittweise digitalisiert, ohne auf die perfekte Gesamtlösung zu warten, erklärt Karen Melson aus dem Referat Ganztag, Struktur und Prozessentwicklung. Am Ende weißt du, welche Entscheidungen den Unterschied gemacht haben. Und was andere Schulträger davon mitnehmen können. Inhaltsangabe Björn Steffen spricht mit Karen Melson, die im Hamburger Ganztagsreferat die Digitalisierung des Anmeldeverfahrens verantwortet – und das Thema ursprünglich selbst als Mutter erlebt hat. Im Gespräch zeigt sich, wie komplex die Ganztags-Anmeldung wirklich ist: Ferienbetreuung, Mittagessen, Frühbetreuung, unterschiedliche Fördervoraussetzungen, alles muss abgebildet werden, für Eltern so einfach wie möglich. Hamburg hat bewusst mit einem „Minimum Viable Product" gestartet: erst der digitale Grundantrag, dann Schritt für Schritt weiter. Caterer wurden vor Jugendhilfeträgern angebunden, weil der Aufwand überschaubarer war. Schulbüros wurden von Anfang an einbezogen, Rückmeldungen ernst genommen. Heute liegt die Digitalisierungsquote bei über 60 Prozent, ein integrierter Chatbot für Eltern und Schulbüros ist in Planung. Der Rat fürs Nachmachen: auf bestehenden Lösungen aufbauen, kommunizieren und nicht auf die perfekte Gesamtlösung warten. In dieser Folge erfährst du: Warum Hamburg mit einem Minimalprodukt gestartet ist und was das für die Praxis bedeutetWie Schulbüros, Caterer und Jugendhilfeträger in den Digitalisierungsprozess eingebunden wurdenWelche Rolle Kommunikation und Ausdauer bei der Akzeptanz gespielt habenWas andere Schulträger, die die Digitalisierung noch vor sich haben, aus Hamburgs Erfahrungen mitnehmen könnenHast du selbst gute Ideen oder Erfahrungen zum Ganztag? Teile sie mit uns – alle Infos und Kontaktmöglichkeiten findest du auf Hamburger Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung oder Du schreibst direkt an schulverpflegung@bsfb.hamburg.de Impressum „Gutes im Ganztag – Gemeinsam Schule machen“ ist ein Podcast der Hamburger Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung. Host & Redaktion: Björn Steffen. Redaktionelle Beratung, Produktion und Sounddesign: Sounds and Pods Hamburg. Cover: Jutta Drewes

    23 min
  7. Mar 19

    Wie Hamburg zum "Musterland" des Ganztags wurde – und welche Hürden es dabei gab

    Hamburg gilt als Ganztagsvorreiter – aber was steckt wirklich dahinter? Wirf einen Blick hinter die Kulissen des Referats – mit Referatsleiterin Dr. Sibylle Reichmann. Flächendeckender Ganztag klingt nach einem Projekt, das irgendwann abgeschlossen ist. Sibylle Reichmann, Leiterin des Hamburger Ganztagsreferats, weiß nach elf Jahren: Das Gegenteil ist der Fall. Am Ende dieser Folge weißt du, welche falschen Annahmen Hamburg durch agiles Management letztlich vorangebracht haben und was andere Schulträger daraus mitnehmen können – bevor sie dieselben Umwege gehen.  Host Björn Steffen spricht mit Dr. Sibylle Reichmann, Leiterin des Referats Ganztag bei der Hamburger Bildungsbehörde, über den Aufbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Hamburger Ganztagsmodells. Hamburg hat den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung nicht schrittweise, sondern de facto auf einen Schlag eingeführt – für alle Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre. Was dabei unterschätzt wurde: die Teilnahmequote. Statt der erwarteten 50 bis 60 Prozent nehmen heute über 90 Prozent der Hamburger Grundschulkinder den Ganztag in Anspruch. Das Gespräch beleuchtet drei Praxisebenen: erstens die Strukturfragen rund um Gebäude, Mensen und Personal. Zweitens das Ringen zwischen Schule und Jugendhilfe um ein gemeinsames Bildungsverständnis und wie der Fokus auf Partizipation den Durchbruch brachte. Drittens die Digitalisierung der Anmeldeverfahren als unterschätzter Hebel für Qualität und Entlastung. Reichmann gibt außerdem einen klaren Hinweis für andere Schulträger: Inklusion und Ganztag gemeinsam zu denken spart auf lange Sicht erhebliche Nachsteuerung.  In dieser Folge erfährst du:  Welche Strukturvoraussetzungen beim Aufbau eines flächendeckenden Ganztags wirklich entscheidend sind – und was Hamburg anfangs unterschätzt hatWie die Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe trotz unterschiedlicher Sprache und Vorstellungen zu echter Kooperation werden kannWarum digitale Anmeldeverfahren mehr sind als Verwaltungsvereinfachung – und was dabei datenschutzrechtlich zu beachten istWeshalb Ganztag und Inklusion von Anfang an zusammen gedacht werden sollten, und was Hamburg daraus gelernt hatUnsere Bitte an Dich: Wenn Dir der Podcast etwas bedeutet, bewerte ihn auf deiner Lieblings-Podcastplattform. Für Dich sind das 30 Sekunden Deiner Zeit. Für uns und unsere Gäste entscheidet das mit darüber, wie oft dieser Podcast gesehen und gehört wird. Danke! Hast du selbst gute Ideen oder Erfahrungen zum Ganztag?Teile sie mit uns – alle Infos und Kontaktmöglichkeiten findest du auf Hamburger Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung oder Du schreibst direkt an  schulverpflegung@bsfb.hamburg.de Impressum   „Gutes im Ganztag – Gemeinsam Schule machen“ ist ein Podcast der Hamburger Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung. Host & Redaktion: Björn Steffen. Redaktionelle Beratung, Produktion und Sounddesign: Sounds and Pods Hamburg. Cover: Jutta Drewes

    33 min

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Der bundesweite Rechtsanspruch auf Ganztag kommt. In „Gutes im Ganztag“ geben Host Björn Steffen und seine Gäste Insights, Tipps und Erfolgsbeispiele. Alle 14 Tage neu. Für Lehrkräfte, Schulverantwortliche und alle, die den Ganztag an Schulen aktiv mitgestalten. TOP 10: https://open.spotify.com/playlist/3DiOnFPhG8bAUpmIbMv0Pg?si=toVT7zg6T16f0j7 https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/bsfb/themen/ganztag/podcast-997518 Feedback: schulverpflegung@bsb.hamburg.de Infos: www.hamburg.de/schulen/ganztag Cover Artist: Jutta Drewes Produktion: Sounds and Pods Hamburg

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