O-Ton Pädiatrie

O-Ton Pädiatrie

So breit wie das Spektrum in der Kinder- und Jugendmedizin ist auch das Spektrum unserer Podcast-Themen: Im Fokus stehen neue Leitlinien, Aktuelles aus Diagnostik und Therapie, STIKO-Empfehlungen, Berichte und Empfehlungen aus dem Behandlungsalltag, Sozialpädiatrie, häufige und seltene Erkrankungen.

  1. Reisemedizin: Krank von der (Tropen-)Reise zurück – worauf sollte man achten?

    8H AGO

    Reisemedizin: Krank von der (Tropen-)Reise zurück – worauf sollte man achten?

    In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Martin Dennebaum (Universitätsmedizin Mainz) über Reise- und Tropenmedizin bei Kindern. Welche lebensbedrohlichen Infektionen müssen Kinderärztinnen und Kinderärzte nach einer Fernreise rasch ausschließen? Welche Erkrankungen nehmen zu, welche werden seltener? Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen Malaria, Dengue-Fieber, Typhus, Reisediarrhö und Hauterkrankungen. Außerdem geht es um Reiseanamnese, Inkubationszeiten und Risikogruppen wie „Visiting Friends and Relatives“ (VFR). Ein wichtiger Punkt ist die Prävention, damit Kinder und Jugendliche gut geschützt auf Reisen gehen können und gar nicht erst erkranken. In O-Ton Pädiatrie hat unser Experte Tipps für die reisemedizinische Beratung, zu Standard- und Reiseimpfungen für Kinder, zur Malariaprophylaxe, zum Sonnenschutz – und Antwort auf die Frage, wann Familien von Tropenreisen mit Kindern eher abzuraten ist. Weiterführende Links: Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universitätsmedizin Mainz: https://www.unimedizin-mainz.de/medizinische-mikrobiologie-und-hygiene/ Infektiologischer Konsiliardienst: https://www.unimedizin-mainz.de/medizinische-mikrobiologie-und-hygiene/infektionsmedizin-diagnostik-und-patientenversorgung/infektiologischer-konsiliardienst.html Infektiologischer Leitfaden Krank von der (Tropen-)Reise zurück: Worauf man achten sollte: https://www.kinderaerztliche-praxis.de/a/infektiologischer-leitfaden-krank-von-der-tropen-reise-zurueck-worauf-man-achten-sollte-2538216 Diese Podcast-Episode wird ermöglicht durch Takeda. Wir danken unserem heutigen Partner für die Unterstützung der Produktion dieses Audio-Formats. Unsere Sponsoring-Partner haben keinen Einfluss auf die Inhalte. Takeda - Denk an Dengue: www.dengue.de

    36 min
  2. Schattenkinder – Geschwister chronisch kranker Kinder im Blick behalten

    MAY 5

    Schattenkinder – Geschwister chronisch kranker Kinder im Blick behalten

    In dieser Folge von O Ton Pädiatrie spricht Privatdozentin Dr. Gundula Ernst, Diplom Psychologin an der Lehreinheit Medizinische Psychologie der Medizinischen Hochschule Hannover, über die Situation von „Schattenkindern“ – Geschwistern von chronisch kranken Kindern und Jugendlichen. Sie erläutert, welche psychischen und familiären Belastungen entstehen können, welche Warnsignale Kinderärztinnen und Kinderärzte beachten sollten und wann psychologische Unterstützung sinnvoll ist. Zugleich betont sie die Bedeutung offener Kommunikation innerhalb der Familie und zeigt Fördermöglichkeiten auf, etwa durch gezielte Schulungs- und Unterstützungsangebote wie das Projekt MODUS oder Geschwister Workshops. Auch positive Aspekte und Entwicklungschancen für betroffene Kinder werden diskutiert. Weiterführende Links: • PD Dr. Gundula Ernst: https://www.mhh.de/institute-zentren-forschungseinrichtungen/forschungs-und-lehreinheit-medizinische-psychologie/unser-team/mitarbeiter/gundula-ernst • Kompetenznetz Patientenschulung (KomPaS): Modulares Schulungsprogramm für chronisch kranke Kinder, Jugendliche und deren Familien (ModuS): https://www.kompetenznetz-patientenschulung.de/modus-schulungen/ • ModuS-Geschwisterworkshops: https://www.kompetenznetz-patientenschulung.de/modus-geschwisterworkshop/ • „Psychologische Aspekte bei chronischen Erkrankungen: Worauf ist zu achten“ – Folge 10 von O-Ton Pädiatrie, Gesprächspartnerin: Prof. Dr. Karin Lange: https://www.kinderaerztliche-praxis.de/o-ton-paediatrie • Geschwisterkinder-Netzwerk (umfangreiche Informationen, Beratung und Kontakt zu Geschwister-Gruppen und weiterführende Links): https://www.geschwisterkinder-netzwerk.de/; Tipps für Eltern: https://www.geschwisterkinder-netzwerk.de/angebot/fuer-eltern/tipps-fuer-eltern.html?file=files/geschwisterkinder-netzwerk/downloads/geschwister/GK_Tipps-fuer-Eltern.pdf&cid=364 • Stiftung FamilienBande – Gemeinsam für Geschwister: https://www.stiftung-familienbande.de/ • Unterstützungsangebote für Geschwister, gesammelt von der Stiftung FamilienBande: https://www.stiftung-familienbande.de/angebots-suche.html • Elternratgeber der Stiftung FamilienBande – Sammlung von Informationen, Anregungen und Vorschlägen zum Thema Geschwisterkinder: https://www.stiftung-familienbande.de/fileadmin/16-06-01_Elternratgeber_komplett.pdf • Informationen zu familienorientierter Rehabilitation (FOR) für die ganze Familie: https://www.betanet.de/familienorientierte-rehabilitation.html • Beratungsangebot des Kindernetzwerks: https://www.kindernetzwerk.de/beratung. Das Kindernetzwerk bietet unregelmäßig auch Geschwisterworkshops an, zudem gibt es weitere Vernetzungs-, Fortbildungs- und Peer-Beratungsmöglichkeiten. • Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e.V.: https://www.betreuungsnetz.org/ • Geschwisterangebote der Deutschen Kinderkrebsstiftung: https://www.kinderkrebsstiftung.de/wir-helfen/nach-der-diagnose/geschwisterangebote/ • Geschwisterkinder – Schattenkinder? https://diabetes-anker.de/eltern-und-kind/geschwisterkinder-schattenkinder/ • Warum Geschwister von Kindern mit Typ-1-Diabetes manchmal im Schatten stehen: https://diabetes-anker.de/leben-mit-diabetes/warum-geschwister-von-kindern-mit-typ-1-diabetes-manchmal-im-schatten-stehen/ • Erfahrungsbericht: „Nonie blickt’s: Schneemann im Sommer – au Backe … zuhören!“ https://diabetes-anker.de/eltern-und-kind/nonie-blickts-schneemaenner-im-sommer-au-backe-zuhoeren/ https://bit.ly/4f2bkWF

    32 min
  3. Anaphylaxie: Management schwerer Allergiereaktionen in der Kinderarztpraxis

    APR 7

    Anaphylaxie: Management schwerer Allergiereaktionen in der Kinderarztpraxis

    „Eine Anaphylaxie ist kein stärkerer Ausschlag oder ein bisschen Allergie, sondern wirklich ein medizinischer Notfall. Die Symptome können sich innerhalb von Minuten entwickeln und auch schnell bedrohlich werden“, erklären Professor Christiane Lex und Dr. Susanna Bednarzik – und plädieren für eine „mutigere“ Gabe von Adrenalin, wenn es notwendig ist. In dieser Folge von O Ton Pädiatrie sprechen die beiden Expertinnen über das Erkennen und Behandeln der Anaphylaxie bei Kindern – vom ersten Symptom bis zur Akuttherapie in der Praxis. Sie erläutern, warum Adrenalin intramuskulär das Mittel der Wahl ist, wie typische Auslöser wie Erdnuss, Kuhmilch oder Cashew identifiziert werden, und welche Rolle Schulungen, Notfallsets und Elternaufklärung spielen. So können die Patientinnen und Patienten im Allergienotfall sicher versorgt werden. Weiterführende Links: • AWMF-S2k-Leitlinie „Akuttherapie und Management der Anaphylaxie“: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/061-025 • Artikel „Anaphylaxie in der kinderärztlichen Praxis“: https://www.kinderaerztliche-praxis.de/a/cme-anaphylaxie-anaphylaxie-in-der-kinderaerztlichen-praxis-2514281 • Arbeitsgemeinschaft Anaphylaxie (AGATE): www.anaphylaxieschulung.de Hier findet sich eine Liste zertifizierter Schulungszentren in Deutschland. • Expertenforum Anaphylaxie: www.anaphylaxie-experten.de Hier können Schulungsvideos und Erfahrungsberichte angesehen werden. • Gesellschaft für pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin: https://www.gpau.de/eltern-kinderinfos/ : Hier gibt es Eltern- und Kinderinformationen zum Download. Gedruckte Exemplare des Anaphylaxie-Passes und Notfallpläne im A-4-Format können durch medizinisches Fachpersonal per E-Mail bei der Geschäftsstelle bestellt werden. • Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.: www.daab.de Hier können viele anschauliche Informationen bezogen werden. Abonniert man den DAAB-Newsletter, erhält man z. B. auch Informationen über Rückrufe, fehlerhafte (Lebensmittel-)Deklarationen oder Spureneinträge.

    26 min
  4. Impf-Update: STIKO-Empfehlungen 2026 und andere aktuelle Impffragen

    MAR 24

    Impf-Update: STIKO-Empfehlungen 2026 und andere aktuelle Impffragen

    Was ist neu in den STIKO-Empfehlungen 2026? Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf, Chefarzt am Klinikum Worms und Chefredakteur der „Kinderärztlichen Praxis“, erläutert relevante Änderungen für die pädiatrische Praxis. Meningokokken: Verzicht auf die MenC-Impfung, stattdessen MenACWY-Impfung für Jugendliche – warum wird diese Entscheidung kontrovers diskutiert? Pneumokokken: 20-valenter Konjugat-Impfstoff für Risikokinder – für welche Zielgruppen genau? RSV: Passive Immunisierung mit monoklonalen Antikörpern versus maternale Impfung – welcher Ansatz ist sinnvoller? HPV: Warum ist eine frühe Impfung für Jungen und Mädchen so wichtig? Auch die neue Reise-Impfempfehlungen zu Chikungunya wird thematisiert. Abschließend gibt Prof. Knuf einen Ausblick auf aktuelle Entwicklungen in der Impfstoffforschung – von neuen Pneumokokken-Vakzinen bis zur Influenza-Impfung für Kinder. Es tut sich viel in diesem Bereich! Weiterführende Links: • STIKO-Empfehlungen 2026: RKI - Epidemiologisches Bulletin - Epidemiologisches Bulletin 04/2026 • Stellungnahme HPV: https://www.buendnis-kjg.de/stellungnahmen/stellungnahmen-infektionskrankheiten-impffragen/hpv-impfung-ab-9-jahren/ • Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Worms: https://www.klinikum-worms.de/kinderklinik.html https://www.medical-tribune.de/medizin/paediatrie/impf-update-stiko-empfehlungen-2026-und-andere-aktuelle-impffragen

    32 min
  5. Lernmythen: Wie Kinder wirklich (besser) lernen

    MAR 10

    Lernmythen: Wie Kinder wirklich (besser) lernen

    In dieser Folge sprechen Nicole Finkenauer und Angelika Leidner mit Prof. Michael Skeide über neurokognitive Grundlagen des Lernens sowie über verbreitete Lernmythen. Der Fokus liegt auf der frühkindlichen und pränatalen Gehirnentwicklung, sensiblen Phasen des Lernens und den Veränderungen während der Pubertät. Weitere Schwerpunkte sind die Bedeutung von Schlaf, Ernährung und Bewegung, der Einfluss digitaler Medien, ADHS und Aufmerksamkeit sowie die multifaktorielle Entstehung von Lernstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie. Abschließend werden praxisnahe Hinweise für den Umgang mit Lernschwierigkeiten und die Rolle elterlicher Unterstützung diskutiert. Themen und Zeiten: • Frühkindliche und pränatale Gehirnentwicklung (2:34) • Lernen während der Pubertät (7:03) • Lernentwicklungsstörungen (Legasthenie, Dyskalkulie, Diagnose) (11:19) • Lernen bei ADHS, Aufmerksamkeitsrhythmus (17:20) • Schlaf, Schlafhygiene (20:36) • Ernährung und Bewegung als Lernförderung (23:08) • Lerntypen: ein Mythos? (28:42) • Soziale Medien und ihr Einfluss auf das Belohnungssystem; Bildschirmzeit (31:05) • Mit der Hand schreiben – was bringt das? (34:33) • Lernen im Erwachsenenalter – Tipps und Tricks (36:36) • Unterstützung durch die Eltern – der Coaching-Ansatz (41:43) Weiterführende Links: • Prof. Skeide seit 1. Januar 2026: Institut für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Medizinische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel: https://www.medizin.uni-kiel.de/de/einrichtungen/klinisch-theoretische-institute/institut-fuer-kinder-und-jugendpsychatrie • Prof. Skeide bis Ende 2025: Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften: https://www.cbs.mpg.de/de und Forschungsgruppe Frühkindliche Lernentwicklung (Leitung: Prof. Skeide): https://www.cbs.mpg.de/selbststaendige-forschungsgruppen/fruehkindliche-lernentwicklung am • Laufende Projekte: https://gepris.dfg.de/gepris/person/333727491 • Buch „Schlauer im Schlaf und andere Lernmythen: https://www.m-vg.de/mvg/shop/article/25280-schlauer-im-schlaf-und-andere-lernmythen/

    45 min

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