Zimmer für 2

Stefanie Krause-Weise

Willkommen im „Zimmer für Zwei" – deinem Raum für echte Geschichten, ehrliche Gespräche und inspirierende Begegnungen. Hier dreht sich alles um Frauen wie dich: mutig, vielseitig und voller Leben. In jeder Episode triffst du auf spannende Gäste, die ihre Erfahrungen und Perspektiven teilen – manchmal nachdenklich, oft ermutigend und immer authentisch. Gastgeberin Steffanie Krause Weise, Foodfotografin und kreative Geschichtenerzählerin, öffnet die Tür zu einem Ort, an dem du dich verstanden und inspiriert fühlen kannst. Ob persönliche Herausforderungen, große Erfolge oder die kleinen Momente, die das Leben besonders machen – hier findest du Raum für all das, was gesagt werden muss. Alle zwei Wochen erwartet dich ein neues Gespräch, das bewegt und verbindet. Mach es dir bequem, lehn dich zurück und lass dich von den Geschichten anderer Frauen inspirieren. Zimmer für Zwei – weil deine Geschichte zählt. 🎥 Video & Podcastproduktion Storylens by Thomas Stähler https://www.storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram Stefanie Krause - Weise: https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Instagram Storylens: https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: https://www.traumundkonzept.de Mail: Steffi: info@traumundkonzept.de Storylens: contact@storylens.de

  1. 2h ago

    Wenn Frauen nicht gehört werden - mit Rosalie

    In dieser Folge von Zimmer für zwei spricht Steffi mit Rosalie über eine Geschichte, die viele Frauen kennen, auch wenn sie selten so klar ausgesprochen wird: Schmerzen sind da, Beschwerden sind da, das eigene Bauchgefühl ist da, aber trotzdem dauert es viel zu lange, bis jemand wirklich hinhört. Rosalie erzählt von ihrem Weg vom sportlichen Mädchen, das Ballett und rhythmische Gymnastik machte, hin zu einer jungen Frau, die seit dem Jugendalter mit Symptomen lebt, für die sie lange keine klare Erklärung bekam. Es geht um Körperbild, Leistungsdruck, Schmerzen, Scham, Zweifel und darum, wie schwer es sein kann, dem eigenen Körper zu vertrauen, wenn andere ihn immer wieder kleinreden. Ein zentraler Teil der Folge ist Rosalies Erfahrung im Gesundheitssystem. Sie war bei über zwanzig Ärzten, bis sie endlich mehr Klarheit bekam. Im vergangenen Jahr erhielt sie die Diagnose Adenomyose. Außerdem lebt sie mit Lichen sclerosus. In der Folge spricht sie darüber, was diese Diagnosen verändert haben: nicht, weil plötzlich alles einfach wurde, sondern weil ihr Körper endlich einen Namen für das bekam, was sie so lange gespürt hatte. Rosalie erzählt auch von einem schlechten Erlebnis in einem Endometriosezentrum, von Wut, Enttäuschung und dem Moment, in dem sich ihr Bauchgefühl bestätigt hat. Sie spricht darüber, wie oft Beschwerden von Frauen zu schnell auf die Psyche geschoben werden und warum sie heute anderen Frauen sagen möchte: Lass dir nichts einreden. Bleib dran. Du darfst für dich einstehen. Neben den körperlichen Beschwerden geht es auch um emotionale Belastungen, den Tod ihres Vaters, Stress als Auslöser für Krankheitsschübe und die Frage, was mit einem Traum passiert, wenn der eigene Körper Grenzen setzt. Rosalie wollte Musicaldarstellerin werden. Dieser Traum gehört zu ihrer Geschichte, weil er zeigt, dass chronische Krankheit nicht nur medizinisch ist. Sie betrifft Identität, Zukunft, Alltag, Beziehungen und das Bild, das ein Mensch von sich selbst hat. Diese Folge ist keine einfache Heilungsgeschichte. Sie ist ehrlicher. Es geht nicht darum, so zu tun, als könne man alles mit genug Disziplin, Ernährung oder Übungen lösen. Rosalie spricht offen darüber, dass es trotz antientzündlicher Ernährung, Beckenbodenübungen, Osteopathie und bewusstem Umgang mit dem Körper schlechte Tage gibt. Und genau deshalb ist diese Folge wichtig: Sie macht sichtbar, wie viel Kraft es kostet, mit chronischen Beschwerden zu leben, und wie entscheidend es ist, sich nicht einschüchtern zu lassen. Eine Folge über Frauen, Schmerz, Körpergefühl, Diagnose, Selbstbehauptung und den Satz: Ich bilde mir das nicht ein.   Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stählerstorylens.de https://www.storylens.de contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Steffi:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_zwei Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: https://www.zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Rosalie: https://www.instagram.com/rosablauroth https://www.tiktok.com/@rosablauroth

    1h 3m
  2. Jun 18

    Ich musste mein Leben neu lernen - Mit Sarah Sapienza

    In dieser Folge von Zimmer für zwei spricht Steffi mit Sarah Sapienza über ein Leben, das sich durch eine rheumatische Erkrankung komplett verändert hat. Sarah war früher ein anderer Mensch. Sie hat gefeiert, Alkohol getrunken, im Hier und Jetzt gelebt und ihren Körper lange nicht so ernst genommen, wie sie es heute tut. Dann kam die Diagnose Rheuma. Was zunächst wie ein medizinischer Begriff klingt, wurde für sie zu einem Bruch im ganzen Leben. Schmerzen, Einschränkungen, Tabletten, Nebenwirkungen und die Erkenntnis, dass ihr altes Leben so nicht mehr zurückkommt. Besonders einschneidend war der Moment, in dem Sarah aufstand, Schmerzen in den Beinen spürte und begriff: Mein Leben wird nie wieder wie vorher. Aus einem Leben voller Bewegung wurde ein Alltag, der zeitweise nur noch aus Couch, Schmerz, Erschöpfung und Nebenwirkungen bestand. Im Sommer 2024 wurde diese Belastung noch größer. Ein Tablettenwechsel, starke körperliche Reaktionen, Gürtelrose und das Gefühl, emotional kaum noch etwas fühlen zu können, brachten sie an einen Punkt, an dem es nicht mehr nur um Krankheit ging, sondern um die Frage, wie man überhaupt weitermacht. Diese Folge erzählt nicht von einer schnellen Lösung. Sie erzählt von Abschieden. Von alten Freundschaften, von einer Beziehung, von Alkohol, von Gewohnheiten, von einem früheren Ich. Sarah spricht darüber, was es kostet, wenn man das eigene Leben neu sortieren muss, obwohl man sich das nie ausgesucht hat. Gleichzeitig ist diese Folge kein reines Krankheitsgespräch. Es geht um ein neues Leben. Um Ernährung, Bewegung, bewusstere Entscheidungen, einen Mann, der Halt gibt, und um die Entscheidung, die eigene Geschichte öffentlich zu teilen, damit andere Menschen sich mit ihren Schmerzen und ihrer Angst weniger allein fühlen. Wichtig ist Sarah dabei: Ihr Weg ist ihr persönlicher Weg. Gerade beim Thema Medikamente soll nichts falsch verstanden werden. Nur weil sie für sich bestimmte Entscheidungen getroffen hat, bedeutet das nicht, dass andere Menschen denselben Weg gehen sollen. Jede Krankheit, jeder Körper und jede medizinische Situation ist anders. Diese Folge ist für Menschen, die wissen, wie einsam Krankheit machen kann. Für Menschen, die einem alten Leben hinterhertrauern. Für Menschen, die gerade nicht wissen, ob es wieder gut werden kann. Und für alle, die verstehen wollen, dass chronischer Schmerz nicht nur den Körper betrifft, sondern das ganze Leben.   Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler www: https://www.storylens.de  mail:  contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Stefanie:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Sarah: https://www.tiktok.com/@chronisch_sarah

    1h 18m
  3. Jun 11

    Wenn der Körper entscheidet - Mit Kea-Marie Friedrichs

    In dieser Folge spricht Steffi mit Kea-Marie Friedrichs, 20 Jahre alt, aus Ostfriesland. Kea-Marie ist jung, offen, extrovertiert und steht mitten im Leben. Sie macht ein duales Studium, arbeitet, gibt Nachhilfe, engagiert sich im Gesundheitswesen und möchte anderen Menschen helfen. Gleichzeitig trägt sie eine Geschichte mit sich, die man ihr auf den ersten Blick nicht ansieht. Schon als Kind musste Kea-Marie lernen, dass ihr Körper nicht selbstverständlich funktioniert. Asthma, Neurodermitis, Allergien, regelmäßige Arztbesuche, Medikamente und körperliche Einschränkungen gehörten früh zu ihrem Alltag. Später kam Morbus Crohn dazu. Eine Diagnose, die nicht nur medizinisch etwas verändert, sondern das ganze Leben mitplant: Essen, Termine, Arbeit, Reisen, Beziehung, soziale Kontakte und selbst die Frage, ob irgendwo eine Toilette erreichbar ist. Kea-Marie erzählt in dieser Folge von ihrer Kindheit mit Krankheit, von dem Weg zur Diagnose, von starken körperlichen Veränderungen, von Schüben, Schmerzen, Blutverlust, Krankenhausaufenthalten, künstlicher Ernährung, Kortison und einer Bluttransfusion, die sie psychisch stark belastet hat. Sie spricht auch darüber, wie es ist, mit 20 Jahren schon sehr früh erwachsen sein zu müssen, Hilfe anzunehmen, Grenzen zu setzen und trotzdem nicht aufzugeben. Diese Folge ist keine Heldengeschichte und kein einfacher Mutmach-Spruch. Sie zeigt, wie viel Kraft chronische Krankheit im Alltag kostet. Sie zeigt aber auch, warum Offenheit wichtig ist. Denn Kea-Marie möchte nicht, dass Menschen mit chronischen Krankheiten sich verstecken müssen. Sie möchte aufklären, Tabus brechen und anderen das Gefühl geben: Du bist nicht allein. Du darfst Hilfe suchen. Du darfst Angst haben. Und dein Leben ist nicht vorbei, nur weil dein Körper dich zwingt, anders zu leben. Es geht um Morbus Crohn, Asthma, junge Jahre mit schwerer Krankheit, psychische Belastung, Familie, Liebe, Beziehung, Sexualität, Arbeit, Studium, Scham, Kontrolle und den Wunsch, trotz allem ein eigenes Leben zu führen. Eine ehrliche Folge über einen Körper, der oft Grenzen setzt, und eine junge Frau, die gelernt hat, nicht jede Grenze als Ende zu sehen. In dieser Folge sprechen wir über chronische Krankheiten, Morbus Crohn, Asthma, körperliche Schmerzen, Krankenhausaufenthalte, Bluttransfusion, Medikamente und psychische Belastung. Die geschilderten Erfahrungen sind persönliche Erlebnisse von Kea-Marie Friedrich und ersetzen keine medizinische, psychologische oder therapeutische Beratung. Wenn du selbst Beschwerden hast, gesundheitlich unsicher bist oder dich psychisch stark belastet fühlst, wende dich bitte an medizinische oder therapeutische Fachstellen. In akuten Notfällen oder bei unmittelbarer Gefahr wähle bitte die 112. Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler www: https://www.storylens.de  mail:  contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Stefanie:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Kea-Marie: https://www.instagram.com/hautlungedarm https://www.tiktok.com/@ehautlungedarm

    1h 8m
  4. Jun 4

    Wenn Kunst deine Seele heilt - Mit Ela Eleonore

    In dieser Folge von „Zimmer für zwei" spricht Steffi mit Ela Eleonore. Ela bringt eine Geschichte mit, die nicht leicht ist, aber genau deshalb wichtig bleibt. Es geht um eine Kindheit, die von Gewalt und Unsicherheit geprägt war. Es geht um Selbsthass, um Drogen, Alkohol und Medikamente. Es geht um eine Beziehung, die nicht gesund war, um seelisches Niedermachen, um das lange Hoffen, dass sich etwas verändert, und um den Moment, in dem Ela mit ihrer Tochter gegangen ist. Ein entscheidender Wendepunkt in Elas Leben war die Geburt ihres ersten Kindes. Im Vorgespräch beschreibt sie ihre Tochter als Schutzengel. Nicht, weil ein Kind für die Rettung eines Erwachsenen verantwortlich ist, sondern weil durch dieses Kind etwas in ihr wach wurde: der Wille, anders zu leben. Nicht mehr nur auszuhalten. Nicht mehr nur zu funktionieren. Nicht mehr darauf zu warten, dass jemand von außen kommt und alles löst. Ela spricht darüber, dass es keinen Retter in der Not gibt, wenn man die eigene Verantwortung dauerhaft wegschiebt. Dieser Satz ist unbequem, aber er ist einer der stärksten Gedanken dieser Folge. Denn Elas Geschichte erzählt nicht von einer schnellen Heilung und nicht von einem perfekten Neuanfang. Sie erzählt davon, wie schwer es sein kann, alte Muster zu verlassen, Menschen zu verlieren, sich selbst neu zu begegnen und trotzdem weiterzugehen. Ein besonderer Teil dieser Folge ist Elas Kunst. Für sie ist Kunst nicht einfach Dekoration, Hobby oder schöne Oberfläche. Kunst wurde für sie zu einem Weg, Schmerz sichtbar zu machen, ohne daran festzuhalten. Sie malt nicht nur für sich selbst, sondern auch für Menschen, die sich durch Bilder gesehen fühlen. In dieser Folge geht es deshalb auch um die Frage, was Kunst bewegen kann, wenn Worte nicht reichen. „Du entscheidest nicht, wo du herkommst, sondern wo du hingehst." Dieser Gedanke zieht sich durch das Gespräch. Nicht als einfacher Spruch, sondern als harte, gewachsene Erkenntnis einer Frau, die viel erlebt hat und heute trotzdem nicht nur über Verletzung sprechen will, sondern über Veränderung, Verantwortung und die Möglichkeit, sich selbst wiederzufinden. Diese Folge ist für Menschen, die am Boden liegen und nicht wissen, wie sie wieder aufstehen sollen. Für Menschen, die glauben, ihr Leben müsse so bleiben, wie es gerade ist. Und für alle, die verstehen wollen, warum Kunst manchmal mehr sein kann als ein Bild an der Wand. „Zimmer für zwei" wird produziert von Thomas Stähler von Storylens.de. Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler www: https://www.storylens.de  mail:  contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Stefanie:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Ela: https://www.tiktok.com/@elaelenoreartist https://www.instagram.com/elaelenore.artist https://www.ela-elenore-artist.de

    1h 18m
  5. May 28

    Raus aus Angst, rein ins Leben - Mit Nicole Leverenz

    In dieser Folge von „Zimmer für zwei" spricht Steffi mit einer Frau, deren Geschichte nicht an einem einzigen Punkt bricht, sondern an mehreren Stellen neu zusammengesetzt werden musste. Früher war da ein Leben, das sich frei angefühlt hat. Eine schöne Kindheit, Jugend, Familie, Kinder, der Wunsch nach einem normalen Leben. Doch in ihrer ersten Ehe wurde aus Beziehung Angst. Sie erlebte Gewalt, Drohungen und den Druck, dass ihr die Kinder genommen werden könnten. Fünf Jahre lang litt sie darunter. Fünf Jahre, in denen sie nicht nur um sich selbst, sondern auch um ihre Kinder kämpfte. Eine Schlüsselszene steht für die ganze Härte dieser Zeit: Sie wird auf ein Bett gedrückt, bekommt kaum noch Luft, schafft es, auf den Boden zu klopfen, der Nachbar hört es, die Polizei kommt. Es ist einer dieser Momente, in denen eine Frau nicht dramatisieren muss, weil die Wahrheit schon schwer genug ist. Aber diese Folge bleibt nicht in der Gewalt stehen. Sie erzählt auch davon, wie schwer Trennung wirklich sein kann, wenn Angst, Kinder, Schuldgefühle und Drohungen ineinandergreifen. Sie erzählt vom Mut, trotzdem zu gehen. Vom langen Kampf ums Sorgerecht. Und von einer neuen Liebe, die ihr später zeigte, wie man behandelt werden darf. Ihr heutiger Mann blieb. Auch dann, als Krankheit, Schmerzen, Aussetzer und Unsicherheit immer mehr Raum einnahmen. Denn ein zweites großes Thema dieser Folge ist Fibromyalgie. Seit 2023 lebt sie mit starken Beschwerden, die Diagnose kam erst später. Schmerzen bei Bewegungen, viele Medikamente ohne echte Hilfe, Fibro Fog, Vergesslichkeit, Tage, an denen einfache Sätze kaum noch verständlich sind, und Momente, in denen sie sogar vertraute Menschen nicht erkennt. Einmal erkennt sie beim Einkaufen ihre eigene Tochter nicht. Solche Augenblicke zeigen, wie tief diese Erkrankung in den Alltag eingreift. Diese Folge ist keine einfache Mutmachgeschichte. Sie sagt nicht: Alles wird gut, wenn man nur stark genug ist. Sie erzählt ehrlicher. Manche Dinge bleiben schwer. Manche Krankheiten verschwinden nicht. Manche Wunden heilen nicht einfach, nur weil man die gefährliche Situation verlassen hat. Und trotzdem liegt in dieser Geschichte eine klare Kraft: Geh, wenn du in Gewalt lebst. Lass dich nicht fertig machen. Hol dir Hilfe. Und glaube nicht, dass du wertlos bist, nur weil jemand dich so behandelt hat. „Zimmer für zwei" gibt dieser Geschichte Raum, ohne sie auszuschlachten. Es geht um Gewalt, aber nicht um Sensation. Es geht um Krankheit, aber nicht um medizinische Versprechen. Es geht um Liebe, aber nicht um Kitsch. Es geht um eine Frau, die weiterlebt, obwohl vieles in ihrem Leben nicht leicht geworden ist. Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler www: https://www.storylens.de  mail:  contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Stefanie:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Nicole: https://www.tiktok.com/@veyo112

    57 min
  6. May 21

    Teil 2: Warum Sexualberatung normal sein sollte - Mit Sarah Nerb

    In diesem zweiten Teil von Zimmer für zwei wird es fachlich, ehrlich und sehr nah an dem, was viele Menschen beschäftigt und trotzdem kaum offen aussprechen. Sarah Nerb spricht über Sexualität nicht als Provokation, sondern als Lebensrealität. Über Scham. Über falsche Erwartungen. Über Partnerschaften, die eigentlich gut sind und trotzdem an Sprachlosigkeit, Druck oder Überforderung leiden. Über das, was nach außen oft still aussieht, innen aber längst arbeitet. Sarah erzählt, warum sie sich entschieden hat, Sexualberatung professionell zu ihrem Thema zu machen. Sie spricht über ihren Weg von Journalismus, Studium, Familie und klassischem Berufsleben hin zu einer Arbeit, in der Menschen mit Fragen, Unsicherheiten, Konflikten und sehr unterschiedlichen Lebensrealitäten auf sie zukommen. Junge Erwachsene, Paare, ältere Menschen, Menschen mit Scham, mit Unsicherheit, mit konkreten Problemen oder einfach mit dem Gefühl, dass etwas nicht stimmt und sie nicht wissen, wie sie es aussprechen sollen. Diese Folge räumt mit Mythen auf, die Beziehungen unter Druck setzen. Mit dem Gedanken, gute Partnerschaften müssten sexuell messbar sein. Mit Vorstellungen darüber, wie oft Sex „normal" sei. Mit der Idee, Sexualität müsse ein Leben lang gleich funktionieren. Und mit der Scham, die vor allem viele Frauen bis heute davon abhält, offen über Bedürfnisse, Krisen oder Veränderungen zu sprechen. Es geht auch um Lebensphasen. Um Sexualität zwischen 20 und 40. Zwischen 40 und 60. Und darüber hinaus. Um die Wahrheit, dass sich Intimität verändern darf, ohne dass gleich etwas kaputt ist. Um Paare, die nach einem Kind nicht plötzlich keine Liebe mehr haben, sondern oft einfach keine Sprache, keinen Raum und keine Entlastung. Und um die Erkenntnis, dass professionelle Hilfe in diesem Bereich viel normaler sein sollte, als wir sie bis heute behandeln. Diese Folge ist kein lauter Tabubruch. Sie ist ein ruhiges, klares und wichtiges Gespräch über eines der Themen, das Beziehungen prägt, Menschen verunsichert und trotzdem noch immer zu oft im Verborgenen bleibt. Diese Folge dient der persönlichen Einordnung und allgemeinen Information. Sie ersetzt keine medizinische, psychologische, therapeutische oder sexualmedizinische Beratung. Persönliche Beispiele aus dem beruflichen Kontext wurden anonymisiert oder allgemein gehalten. Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler www: https://www.storylens.de  mail:  contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Stefanie:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Sarah: https://www.liebesleben-regensburg.de https://www.instagram.com/wuschelsarah

    1h 6m
  7. May 14

    Teil 1: Warum wir nicht ehrlich über Sex reden - Mit Sarah Nerb

    In dieser Folge von Zimmer für zwei geht es um ein Thema, das fast jeder kennt, aber nur wenige wirklich offen besprechen: Sexualität. Nicht als Provokation. Nicht als Schlagzeile. Sondern als Teil von Beziehung, Selbstbild, Alltag, Unsicherheit und echter Lebensrealität. Sarah Nerb ist zu Gast und erzählt, warum sie sich entschieden hat, in ein Feld zu gehen, das gesellschaftlich oft zwischen Halbwissen, Peinlichkeit und falschen Erwartungen hängt. Dabei kam sie ursprünglich aus einer ganz anderen Richtung: Medien, Studium, Redaktion, Pressearbeit, Familie, ein klassischer Berufsweg mit Verantwortung und Struktur. Und trotzdem war da irgendwann der Punkt, an dem klar wurde: Dieses Thema ist größer. Wichtiger. Und vor allem näher am echten Leben vieler Menschen, als öffentlich oft sichtbar wird. Sarah spricht darüber, warum Sexualberatung für sie kein Randbereich ist, sondern etwas, das viel selbstverständlicher sein sollte. Sie erzählt von ihrem Weg in die Ausbildung, von den Entscheidungen, die dafür nötig waren, vom Preis, den so ein Aufbau neben Beruf und Familie mit sich bringt, und von der Klarheit, die daraus entstanden ist. Vor allem aber geht es in dieser Folge um das, was hinter dem Thema steht: Scham. Druck. Falsche Normen. Die Vorstellung, es gäbe im Intimleben ein richtig und ein falsch, eine Zahl, eine Norm, einen Maßstab. Gerade Frauen tragen an dieser Stelle oft mehr Unsicherheit, als man von außen ahnt. Dazu kommen gesellschaftliche Bilder, die viel zeigen, aber wenig erklären. Das Ergebnis ist oft nicht Freiheit, sondern Vergleich, Druck und Schweigen. Diese Folge schaut genau da hin. Warum fällt es uns so schwer, offen über Sex zu sprechen? Warum glauben so viele Menschen, mit ihren Fragen allein zu sein? Warum ist professionelle Hilfe in diesem Bereich noch immer nicht so normal, wie sie sein sollte? Und was würde sich verändern, wenn wir dieses Thema endlich nicht mehr peinlich, sondern menschlich behandeln würden? Ein Gespräch über einen ungewöhnlichen Weg. Über Haltung. Über Aufklärung ohne Kitsch. Und über die wichtige Erkenntnis, dass Sexualität kein Randthema ist, sondern mitten ins Leben gehört. Diese Folge dient der allgemeinen Information und persönlichen Einordnung. Sie ersetzt keine medizinische, psychologische, therapeutische oder sexualmedizinische Beratung. Persönliche Beispiele aus dem beruflichen Kontext wurden allgemein gehalten oder anonymisiert. Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler www: https://www.storylens.de  mail:  contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Stefanie:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Sarah: https://www.instagram.com/wuschelsarah https://www.liebesleben-regensburg.de

    57 min
  8. May 7

    Blind geworden. Nicht aufgegeben. - Mit Andrea_Blindlife

    Manche Geschichten hört man nicht nebenbei. Diese hier gehört dazu. In dieser Folge von Zimmer für zwei spricht Steffi mit Andrea Blindline über ein Leben, das schon früh von Krankheit geprägt war und trotzdem nie aufgehört hat, nach vorne zu wollen. Andrea lebt seit ihrer Kindheit mit Diabetes. Was für viele abstrakt klingt, bedeutete für sie schon früh Krankenhaus, Einschränkungen und medizinische Eingriffe. Später kamen weitere massive Einschnitte dazu: eine Amputation, Nervenschäden, mehrere Herzinfarkte und schließlich 2019 ein Koma, aus dem aus drei Tagen drei Monate wurden. Andrea spricht darüber, was es heißt, drei Herzstillstände zu überleben, an der Herz-Lungen-Maschine zu hängen und danach in ein Leben zurückzukommen, das mit dem alten kaum noch etwas zu tun hat. Sie erzählt von dem Moment, in dem ihre Mutter gesagt bekam, dass sie es vermutlich nicht schaffen wird. Sie spricht über das Aufwachen, über Pflegebedürftigkeit, über den Verlust von Freiheit und über eine Nahtoderfahrung, die sie noch lange in Träumen begleitet hat. Doch damit war ihr Weg nicht vorbei. Ein Jahr später folgt eine Augen-OP. Andrea hatte vorher schon ein schlechtes Gefühl. Als sie aufwacht, ist plötzlich alles schwarz. Statt eines Auges wurden beide operiert. Kurz darauf wird sie blind entlassen. Zwei Wochen später wird ihr rechtes Auge entfernt. Auch darüber spricht sie offen. Nicht, um zu schockieren, sondern weil genau dort eine Wahrheit liegt, die viele Menschen lieber umgehen: Dass es Momente gibt, in denen das Leben nicht nur schwer ist, sondern brutal. Diese Folge bleibt aber nicht in der Härte stehen. Andrea erzählt auch von ihrem tiefen Loch danach. Von Rückzug, von Zweifeln, von starkem Zunehmen und von einer Schmerzmittelabhängigkeit, aus der sie sich gemeinsam mit ihrer Mutter wieder herauskämpfen musste. Sie spricht darüber, was es bedeutet, trotzdem weiterzumachen. Hilfe zu suchen. Sich neu zu orientieren. Einen Blindenführhund an seiner Seite zu haben. Wieder Nähe zuzulassen. Sport als Rettung zu entdecken. 57 Kilo abzunehmen. Und sich nicht länger nur als das zu sehen, was einem passiert ist. Es geht in dieser Folge um Krankheit, Blindheit, Überleben und Würde. Aber es geht genauso um Disziplin, Bindung, Stolz, Rückhalt und um die Entscheidung, sich nicht von der eigenen Krankheit steuern zu lassen. Andrea spricht ehrlich über ihre Mutter, die für sie alles ist. Über den wiedergefundenen Kontakt zum Vater. Über Menschen, die geblieben sind. Und über die Frage, wie man ein neues Leben annimmt, ohne das alte ständig zurückzuwünschen. Diese Folge ist für alle, die wissen, wie es sich anfühlt, wenn der Körper nicht mitmacht. Für alle, die sich nach einem harten Einschnitt selbst nicht mehr richtig kennen. Und für alle, die einen ehrlichen Beweis brauchen, dass Mut nicht laut sein muss, um echt zu sein. Hinweis: In dieser Folge werden persönliche Erfahrungen zu schwerer Krankheit, Koma, Herzstillständen, Sucht und Erblindung geschildert. Die Inhalte ersetzen keine medizinische, psychologische oder therapeutische Beratung. Bei akuten gesundheitlichen oder psychischen Krisen bitte unverzüglich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, im Notfall über die 112. Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler www: https://www.storylens.de  mail:  contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Stefanie:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Andrea: https://www.tiktok.com/@andrea_blindlife https://www.instagram.com/andrea_blindlife

    1h 7m

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Willkommen im „Zimmer für Zwei" – deinem Raum für echte Geschichten, ehrliche Gespräche und inspirierende Begegnungen. Hier dreht sich alles um Frauen wie dich: mutig, vielseitig und voller Leben. In jeder Episode triffst du auf spannende Gäste, die ihre Erfahrungen und Perspektiven teilen – manchmal nachdenklich, oft ermutigend und immer authentisch. Gastgeberin Steffanie Krause Weise, Foodfotografin und kreative Geschichtenerzählerin, öffnet die Tür zu einem Ort, an dem du dich verstanden und inspiriert fühlen kannst. Ob persönliche Herausforderungen, große Erfolge oder die kleinen Momente, die das Leben besonders machen – hier findest du Raum für all das, was gesagt werden muss. Alle zwei Wochen erwartet dich ein neues Gespräch, das bewegt und verbindet. Mach es dir bequem, lehn dich zurück und lass dich von den Geschichten anderer Frauen inspirieren. Zimmer für Zwei – weil deine Geschichte zählt. 🎥 Video & Podcastproduktion Storylens by Thomas Stähler https://www.storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram Stefanie Krause - Weise: https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Instagram Storylens: https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: https://www.traumundkonzept.de Mail: Steffi: info@traumundkonzept.de Storylens: contact@storylens.de