"Jetzt mal pädagogisch"

Boch Media Production

Herzlich willkommen zu 'Jetzt mal pädagogisch' – Eurem Podcast für systemische, pädagogische und bedürfnisorientierte Ansätze im Umgang mit jungen Menschen. Mein Name ist Santina, ich bin Sozialpädagogin und systemische Therapeutin, und gemeinsam werden wir die vielfältigen Facetten der Pädagogik erkunden. Anhand konkreter Beispiele schauen wir systemisch ressourcenorientiert auf Herausforderungen mit Kindern und Jugendlichen in Familienkontexten.

  1. 3d ago

    #44 Wenn Loyalität schmerzt

    Kinder zwischen Liebe, Schuld und Zugehörigkeit Kinder können Menschen lieben und vermissen, obwohl sie durch diese verletzt, vernachlässigt oder enttäuscht wurden. Sie können sich in einem neuen Zuhause sicher und wohlfühlen – und gleichzeitig große Sehnsucht nach ihren Eltern haben. Geraten Kinder zwischen wichtige Bezugspersonen, entsteht schnell ein schmerzhafter Loyalitätskonflikt: Darf ich Papa vermissen, ohne Mama zu verletzen? Darf ich meine Pflegeeltern liebhaben, ohne meine leiblichen Eltern zu verraten? Und darf es mir an einem neuen Ort überhaupt gut gehen? In dieser Folge zeigt Santina, wie sich solche inneren Konflikte im Verhalten von Kindern äußern können und wie Erwachsene einen sicheren, entlastenden Raum schaffen.  was ein Loyalitätskonflikt ist und warum er Kinder so stark belastetin welchen Situationen er entstehen kann – etwa bei Trennung, Patchwork, Fremdunterbringung oder familiären Konfliktenwarum Rückzug, Wut, starke Anpassung, Schlafprobleme oder körperliche Beschwerden mögliche Signale sein könnenweshalb Kinder die Verantwortung für Konflikte häufig bei sich selbst suchenwie eine allparteiliche, wertschätzende Haltung entlastetwarum das Verhalten eines Elternteils klar benannt werden darf, ohne die Person als Ganzes abzuwertenwie Erwachsene Gefühle validieren, Verantwortung sortieren und Schuld sowie Scham reduzieren könnenwelche Bedeutung verlässliche Strukturen, Co-Regulation und altersgerechte Antworten habenwie Genogramme, Lebenslinien, Erinnerungen und persönliche „Schatzkästchen“ den Blick auf die Ressourcen des Kindes stärkenEin Kind darf mehrere Menschen lieben, vermissen und sich gleichzeitig an einem neuen Ort sicher fühlen. Diese Gefühle schließen sich nicht gegenseitig aus. Welche Gedanken nimmst du aus dieser Folge mit? Hast du eine pädagogische Frage, ein Thema für eine kommende Folge oder eine persönliche Erfahrung, die du – gerne anonym – mit uns teilen möchtest? 📱 Instagram: @santina.boch🌐 Mehr über Santina: www.boch.de Du möchtest Kinder und Jugendliche professionell, systemisch und beziehungsorientiert begleiten? Informationen zu unserer pädagogischen Arbeit und zu beruflichen Möglichkeiten findest du unter: 🌐 www.consocio.de🌐 www.spz-sf.de Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere „Jetzt mal pädagogisch“, teile sie mit Menschen, für die dieses Thema wichtig sein könnte, und hinterlasse eine Bewertung. Schön, dass du da bist. Schön, dass es dich gibt. Mach’s dir schön und bis zur nächsten Folge.Deine Santina

  2. Aug 28

    #43 Hallo Geschwisterchen

    Geschwisterbeziehungen: Wenn plötzlich alles anders wird Wenn ein Baby in die Familie kommt, verändert sich nicht nur der Alltag – auch für das ältere Kind beginnt eine völlig neue Lebensphase. Freude, Stolz und Neugier treffen dabei nicht selten auf Eifersucht, Wut, Unsicherheit oder Traurigkeit. In dieser Folge von „Jetzt mal pädagogisch“ schaut Santina darauf, was hinter diesen Gefühlen steckt und wie Eltern ihre Kinder bindungs- und bedürfnisorientiert durch diese Veränderung begleiten können. warum die Geburt eines Geschwisterkindes für Kinder eine große emotionale Umstellung bedeutetweshalb Eifersucht und Geschwisterrivalität völlig normale Reaktionen sein könnenwelche Bedürfnisse hinter schwierigem Verhalten steckenwarum Vergleiche und Schuldzuweisungen Konkurrenz verstärken könnenwie Geschwister Schritt für Schritt zu einem starken Team werden können1. Exklusivzeit schaffen – kleine, verlässliche Momente ungeteilter Aufmerksamkeit können viel bewirken. 2. Gefühle benennen statt Verhalten nur zu korrigieren – erst verstehen, was hinter Wut, Ablehnung oder Eifersucht steckt. 3. Das ältere Kind in seine neue Rolle begleiten – groß sein dürfen, ohne plötzlich immer groß sein zu müssen. 4. Das Wir-Gefühl stärken – weniger Konkurrenz, mehr Gemeinsamkeit und Zugehörigkeit. 5. Positive Begegnungen ermöglichen – kleine gemeinsame Erfahrungen schaffen, aus denen Geschwisterbindung wachsen kann. Und vor allem: Es geht nicht um perfekte Elternschaft oder darum, jeden Geschwisterkonflikt zu verhindern. Kinder brauchen eine ausreichend gute, verlässliche Beziehung, in der Gefühle Platz haben und Verbindung immer wieder neu entstehen darf. Du hast Fragen, Gedanken oder einen Themenwunsch für eine der nächsten Folgen? 📱 Instagram: @santina.boch🌐 www.boch.de Wenn dir die Folge gefällt, folge „Jetzt mal pädagogisch“, teile sie mit anderen Eltern oder Pädagog und hinterlasse uns gerne eine Bewertung. Damit hilfst du, unsere systemische und bedürfnisorientierte Perspektive auf Kinder weiterzutragen. Schön, dass du da bist. 💛 In dieser Folge erfährst du:5 konkrete Strategien für euren Familienalltag:💛 Kontakt & Austausch

  3. Aug 21

    #42 Emotions

    Folge 42: Emotionsregulation – Kinder durch starke Gefühle begleiten Wut, Frust, Angst, Traurigkeit oder völlige Überforderung: Kinder erleben Gefühle oft mit einer Intensität, die für uns Erwachsene ganz schön herausfordernd sein kann. Doch Emotionsregulation ist nichts, was Kinder einfach können müssen. Sie entwickelt sich Schritt für Schritt – und vor allem in Beziehung. In dieser Folge von „Jetzt mal pädagogisch“ schauen wir darauf, wie Kinder lernen, mit starken Gefühlen umzugehen und welche wichtige Rolle wir Erwachsenen dabei spielen. Du erfährst unter anderem: warum Kinder ihre Gefühle nicht einfach „abschalten“ können,weshalb Co-Regulation der Weg zur Selbstregulation ist,warum hinter herausforderndem Verhalten häufig ein überforderndes Gefühl steckt,wie wir Kindern Halt geben können, ohne jedes Verhalten zu erlauben,und warum unsere eigene Regulation als Erwachsene dabei so entscheidend ist.Eine Folge über Gefühle, Beziehung und die Frage, wie wir Kindern helfen können, sich selbst immer besser zu verstehen – mit liebevoller Führung statt Druck und Bewertung. 💚 Kontakt & Austausch📧 santina@boch.de🌐 www.boch.de📱 Instagram: @Santina.boch Du möchtest unsere Arbeit unterstützen?Abonniere „Jetzt mal pädagogisch“, bewerte den Podcast und teile die Folge mit Menschen, für die dieses Thema ebenfalls hilfreich sein könnte. 💚 Kinder- und Jugendhilfe bei consocio Mehr über unsere pädagogische Arbeit, unsere Einrichtungen und berufliche Möglichkeiten findest du unter: 🌐 www.consocio.de/unternehmen/podcast/ 🌐 www.spz-sf.de

  4. Aug 14

    #41 Über sich hinauswachsen

    🌲 Erlebnispädagogik: Wenn Kinder über sich hinauswachsen Was passiert, wenn Kinder nicht ständig funktionieren müssen, sondern erleben, ausprobieren, mutig sein und über sich hinauswachsen dürfen? In dieser besonderen Folge von „Jetzt mal pädagogisch“ hat Santina einen Gast im Podcast: Sven Rodenbach – Erzieher und Erlebnispädagoge. Gemeinsam sprechen die beiden darüber, warum Erlebnispädagogik so viel mehr ist als Klettern, Kanufahren und Abenteuer – und weshalb gerade Natur, Bewegung und echte Herausforderungen Kindern Räume eröffnen können, in denen Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit und Beziehung wachsen. 🌿 Warum kann Langeweile etwas Wertvolles sein?🌿 Weshalb ist der Wald eine echte „Ja-Umgebung“ für Kinder?🌿 Wie können Kinder durch Herausforderungen erfahren: „Ich kann das!“?🌿 Was bedeutet Challenge by Choice – und warum ist Freiwilligkeit so wichtig?🌿 Wie begleiten wir Kinder mit belastenden Erfahrungen, ohne ihre Gefühle wegmachen zu wollen?🌿 Warum ist Reflexion ein so wichtiger Bestandteil von Erlebnispädagogik?🌿 Und weshalb sollten wir aufhören zu erwarten, dass Kinder einfach nur „funktionieren“? Sven erzählt außerdem von seinem Abenteuertagebuch, gemeinsamen Erfahrungen mit Kindern und davon, wie wertvoll es sein kann, Erfolge und besondere Momente festzuhalten. Denn an schwierigen Tagen kann die Erinnerung helfen: „Schau mal, was du schon alles geschafft hast.“ Ein besonders schönes Bild aus dieser Folge: Von null auf einen Meter kann ein viel größerer Schritt sein als von zwanzig auf zwanzig Meter. Es geht nicht darum, höher, schneller oder weiter zu kommen. Es geht darum, den eigenen nächsten Schritt zu wagen. Und vielleicht ist das eine der wichtigsten Botschaften dieser Folge: Kinder müssen nicht funktionieren. Sie brauchen Erwachsene, die sie sehen, ihnen etwas zutrauen und Räume schaffen, in denen sie selbst erfahren können, was alles in ihnen steckt. Sven RodenbachErzieher & Erlebnispädagoge 🌐 svenrodenbach.de Sven verbindet in seiner Arbeit Natur, Abenteuer, Teambuilding sowie Kinder- und Jugendarbeit und bildet inzwischen auch Erlebnispädagog:innen aus. „Jetzt mal pädagogisch“ ist der Podcast für eine systemische und bedürfnisorientierte Pädagogik – für Eltern, Pädagog:innen und alle, die Kinder entwicklungsgerecht begleiten möchten. Mit Santina Boch, Sozialpädagogin, systemischer Therapeutin und Mutter. Du hast Gedanken zu dieser Folge, eine Frage oder ein Thema, über das Santina unbedingt einmal sprechen sollte? 📩 Santina persönlich: santina@boch.de🌐 Website: www.boch.de📱 Instagram: @santina.boch Wenn dir „Jetzt mal pädagogisch“ gefällt, freuen wir uns riesig, wenn du: ⭐ dem Podcast folgst,⭐ eine Bewertung hinterlässt,⭐ die Folge mit Menschen teilst, für die sie hilfreich sein könnte,⭐ und uns deine Fragen, Gedanken und Themenwünsche schickst. Denn je mehr Menschen unseren Podcast entdecken, desto mehr können wir gemeinsam dazu beitragen, Kinder beziehungsorientiert, bedürfnisorientiert und mit liebevoller Führung zu begleiten. 🎧 Schön, dass du Teil von „Jetzt mal pädagogisch“ bist. 🎙️ Unser Gast💛 Jetzt mal pädagogisch❤️ Unterstütze unseren Podcast

    #41 Über sich hinauswachsen
  5. Aug 7

    #40 Mit Kindern trauern

    Nach einer längeren persönlichen Pause ist „Jetzt mal pädagogisch“ zurück. In dieser Folge spricht Santina darüber, wie Kinder Tod, Abschied und Trauer erleben und wie Eltern sie dabei ehrlich, altersgerecht und liebevoll begleiten können. Kinder trauern anders als Erwachsene. Oft wechseln sich intensive Trauer, Fragen, Spiel und scheinbare Unbeschwertheit ab. Je nach Alter verstehen Kinder den Tod unterschiedlich und brauchen passende Antworten, Sicherheit und verlässliche Bezugspersonen. In dieser Folge geht es unter anderem um: das kindliche Verständnis von Tod in verschiedenen Altersstufen,häufige Fragen wie „Wo ist Opa jetzt?“ oder „Musst du auch sterben?“,klare und kindgerechte Sprache über Sterben und Tod,den Umgang mit Ängsten, Schuldgefühlen und wiederkehrenden Fragen,die Teilnahme an Beerdigungen und persönliche Abschiedsrituale,Erinnerungsboxen, Fotos, Briefe, Kerzen und andere tröstliche Ideen,Verhaltensveränderungen wie Albträume, Anhänglichkeit, Wut oder Rückschritte.Die wichtigste Botschaft: Kinder brauchen keine perfekten Antworten. Sie brauchen Erwachsene, die ihre Fragen ernst nehmen, Gefühle aushalten und Sicherheit vermitteln. Das Leben eines Menschen endet – die gemeinsame Liebe, die Erinnerungen und die Verbindung dürfen bleiben. Buchtipp: „Geht Sterben wieder vorbei?“ Kontakt:Instagram: @santina.bochE-Mail: santina@boch.deWebsite: www.boch.de Wenn dir die Folge gefällt, abonniere den Podcast, hinterlasse eine Bewertung und teile ihn mit Menschen, für die dieses Thema hilfreich sein könnte.

  6. Apr 10

    #39 Zähneputzen

    Warum das scheinbar kleine Alltagsthema so oft zu großem Stress führt Zähneputzen klingt erstmal banal und ist gleichzeitig in vielen Familien ein hochsensibles Alltagsthema. Zweimal am Tag prallen hier oft Bedürfnisse, Zeitdruck, Widerstand und Verantwortung aufeinander. Aus einem kleinen Ritual wird schnell ein Machtkampf. In dieser Folge spricht Santina darüber, warum Zähneputzen für Kinder oft viel mehr ist als nur Zähneputzen. Es geht um Autonomie, Körpergrenzen, Übergänge, Überforderung und die Frage, wie wir Kinder auch in solchen herausfordernden Momenten liebevoll, klar und gewaltfrei begleiten können. Du erfährst in dieser Folge: warum Kinder sich beim Zähneputzen so häufig verweigernweshalb Widerstand oft nichts mit “nicht wollen”, sondern mit Überforderung zu tun hatwarum Zähneputzen ein besonders sensibles Thema rund um Körpergrenzen istweshalb Festhalten keine Lösung ist und welche Folgen Gewalt im Alltag haben kannwie du mit klarer Führung und echter Empathie durch die Situation gehen kannstwie Kinder beim Zähneputzen mitbestimmen dürfen, ohne dass die Verantwortung abgegeben wirdwelche spielerischen Ideen und Rituale Zähneputzen leichter machen könnenwie Übergänge, Wahlmöglichkeiten und Verbindung den Alltag entspannen könnenDiese Folge ist für Eltern, Bindungspersonen und pädagogische Fachkräfte, die Kinder achtsam begleiten und auch in stressigen Situationen Beziehung vor Machtkampf stellen wollen. Wenn du aus der Folge etwas für dich mitnehmen konntest, freue ich mich, wenn du den Podcast abonnierst, teilst oder eine Bewertung dalässt. Kontakt:E-Mail: santina@boch.deWebsite: www.boch.deInstagram: Santina.boch

  7. Mar 20

    #38 Gesunde Grenzen

    Autorität, Grenzen & liebevolle Führung – Wie wir Kinder wirklich begleiten In dieser Folge von „Jetzt mal pädagogisch“ geht es um ein Thema, das viele Eltern und pädagogische Fachkräfte beschäftigt – und oft verunsichert: Wie viel Autorität braucht es in der Begleitung von Kindern?Und wie gelingt es, Grenzen zu setzen, ohne die Beziehung zu verlieren? Zwischen bedürfnisorientierter Pädagogik und autoritären Erziehungsstilen entsteht für viele ein Spannungsfeld:👉 Zu streng will man nicht sein👉 Zu nachgiebig aber auch nicht Doch was ist eigentlich der richtige Weg? 🌱 Darum geht’s in dieser Folge Du erfährst: warum bedürfnisorientierte Begleitung nicht bedeutet, dass Kinder grenzenlos handeln dürfen weshalb Kinder klare Führung brauchen – und was das wirklich heißt wie deine eigene Kindheit dein heutiges Verhalten beeinflusst warum wir unter Stress oft in alte Muster zurückfallen wie du zwischen „zu hart“ und „zu nachgiebig“ deinen eigenen Weg findest 🧠 Wissenschaftlich fundiert Diese Folge verbindet Praxis und Forschung: Bindungstheorie (Bowlby & Ainsworth):Sichere Bindung + verlässliche Führung = gesunde Entwicklung Selbstbestimmungstheorie (Deci & Ryan):Kinder brauchen Bindung, Autonomie und Kompetenzerleben Erziehungsstile (Baumrind):Der autoritative Stil (warm + klar) fördert soziale Kompetenz und Selbstregulation 🧩 Was ist liebevolle Führung? Liebevolle Führung bedeutet: Verantwortung übernehmen in Beziehung bleiben klare Grenzen setzen Gefühle begleiten Oder einfacher:👉 Ich bin klar – und gleichzeitig zugewandt. 🎭 Beispiel aus dem Alltag Ein Kind ist wütend und schlägt: ❌ Autoritär:„Hör sofort auf!“ → Angst, Beschämung, keine Regulation ❌ Nachgiebig:„Du bist wütend, ich verstehe das.“ → keine Grenze, keine Orientierung ✅ Liebevolle Führung:„Ich sehe, dass du wütend bist. Ich lasse nicht zu, dass du schlägst.“ → klare Grenze + emotionale Begleitung + Sicherheit 🛠️ Konkrete Impulse für deinen Alltag Klarheit vor Diskussion: Nicht alles ist verhandelbar Gefühle begleiten – Verhalten begrenzen: Beides gehört zusammen Ruhe bewahren: Dein Nervensystem reguliert das deines Kindes Körperliche Präsenz statt viele Worte: Besonders in emotionalen Situationen Eigene Muster reflektieren: Woher kommt meine Reaktion gerade? 💬 Zentrale Botschaft der Folge Kinder brauchen keine perfekten Erwachsenen –sondern verlässliche. Verlässlich heißt:👉 Ich bin da👉 Ich begleite dich👉 Und ich halte die Grenze 📢 Besonderes aus dieser Folge Santina teilt außerdem eine berührende Rückmeldung aus der Praxis:Eine Kita-Leitung berichtet, wie der Podcast ihr Team und die Elternarbeit bereichert – und fragt sogar nach pädagogischen Elternabenden. 👉 Ja, diese können individuell angefragt werden. 📩 Kontakt & Feedback Du hast Fragen, Gedanken oder wünschst dir konkrete Beispiele?Dann melde dich gerne: E-Mail: santina@boch.de Website: www.boch.de Instagram: Santina.boch ⭐ Wenn dir der Podcast gefällt:Abonniere „Jetzt mal pädagogisch“, teile die Folge mit anderen und hinterlasse eine Bewertung.

  8. Mar 13

    #37 Kinderängste

    Jetzt mal pädagogisch - Folge 37: Kinderängste begleiten – Warum wir Angst nicht wegreden sollten Angst gehört zum Leben dazu. Für Kinder genauso wie für Erwachsene. In dieser Folge spricht Santina darüber, warum Angst kein Problem ist, das schnell beseitigt werden muss, sondern ein wichtiges Schutzgefühl mit einer sinnvollen Funktion. Du erfährst, was bei Angst im Gehirn und im Körper von Kindern passiert, warum gut gemeinte Sätze wie „Du brauchst keine Angst zu haben“ oft nicht wirklich helfen und was Kinder stattdessen brauchen, um mit ihren Gefühlen umgehen zu lernen. Ein besonderer Blick geht auch auf Kinder, die in ihren frühen Lebensjahren Belastendes erlebt haben. Gerade bei ihnen zeigt sich, wie eng Angst, Beziehung, Sicherheit und Nervensystem zusammenhängen. In dieser Folge geht es unter anderem um: die Funktion von Angst aus entwicklungspsychologischer und neurobiologischer Sicht die Rolle von Amygdala, Stresssystem und Selbstwirksamkeit warum Angst nicht durch Kleinreden verschwindet was Co-Regulation in angstauslösenden Situationen so wichtig macht wie Kinder lernen können, Angst Schritt für Schritt zu bewältigen konkrete Beispiele aus dem Alltag, etwa Angst vor dem Einschlafen oder vor Hunden ein persönliches Abendritual, das Kindern Sicherheit und Schutz vermitteln kann Diese Folge richtet sich an Eltern, Pädagoginnen, Pädagogen und alle, die Kinder feinfühlig, systemisch und bedürfnisorientiert begleiten möchten. „Komm mit, Angst“ von Laura Malina SeilerWeitere Infos findest du hier:https://malia-verlag.com/collections/kinderbucher E-Mail: santina@boch.deWebsite: www.boch.deInstagram: Santina.boch Buchempfehlung aus der FolgeKontakt

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Herzlich willkommen zu 'Jetzt mal pädagogisch' – Eurem Podcast für systemische, pädagogische und bedürfnisorientierte Ansätze im Umgang mit jungen Menschen. Mein Name ist Santina, ich bin Sozialpädagogin und systemische Therapeutin, und gemeinsam werden wir die vielfältigen Facetten der Pädagogik erkunden. Anhand konkreter Beispiele schauen wir systemisch ressourcenorientiert auf Herausforderungen mit Kindern und Jugendlichen in Familienkontexten.

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