Mitte 20. Neuseeland. Leben am Meer. Von außen alles perfekt. Und ich habe mir täglich vorgestellt, ob es möglich wäre, kurz vor dem Linienbus den Fuß auf die Straße zu setzen - ein gebrochenes Bein, ein paar Quetschungen - genug für ein paar Wochen Krankenhaus. Genug für eine Pause - eine Pause, die nicht als Versagen gilt. Ich weiß, das klingt verrückt. Aber ich weiß auch - ich bin nicht allein. Ich erlebe Menschen, die erst mit Lähmungserscheinungen aufwachen, bevor sie sich eingestehen: Ich habe ein Burnout. Ich erlebe Menschen, bei denen die Krebsdiagnose zum Reset führt. Ich lese Bücher wie "Open" von Andrew Agassi, in dem er schreibt, dass er Tennis gehasst hat – und trotzdem einen Grand Slam nach dem anderen gewonnen hat, weil er den Traum seines Vaters gelebt hat. Wir scheinen fast darauf zu warten - auf den Schicksalsschlag - bevor wir in Bewegung kommen. Bevor wir unser Leben umkrempeln, weil wir spüren: Das ist nicht mehr mein Leben. In dieser Folge erzähle ich von meinem Weg. Von Neuseeland über Wien zurück nach Vorarlberg. Von unzähligen Jobs in völlig unterschiedlichen Branchen – Wirtschaft, Journalismus, Sozialwirtschaft. Ich dachte lange: Mit mir stimmt etwas nicht. Warum finde ich nicht diesen einen perfekten Job, diese eine Berufung? Heute sehe ich das anders. Ich habe intuitiv etwas richtig gemacht - ich bin immer der Lebensfreude gefolgt. Wenn etwas nicht mehr gepasst hat, bin ich weitergezogen. Manchmal im wörtlichen Sinne. Manchmal durch Jobwechsel. Lebensfreude ist mein Leitstern. Und sobald die Lebensfreude zu gering wird, richte ich meinen Kurs neu aus. Aber dafür braucht es etwas, das die meisten nicht tun: Innehalten, Pausen, Stille. Wir halten uns lieber beschäftigt - Jobs, Kinder, Haushalt, Hobbys, Ehrenamt. Und jede Minute Stille füllen wir mit dem Smartphone. Weil wir Angst haben vor den Fragen, die hochkommen könnten: Ist es das gewesen? Mache ich wirklich das, was ich möchte? Aber genau diese Fragen brauchen wir. Und die Stille, um die Antworten kommen zu lassen. In dieser Folge teile ich, wie ich im Alltag immer wieder checke, ob ich auf Kurs bin. Meine erste Stunde des Tages gehört absolut mir. Yoga, Meditation, Journaling. Nicht immer derselbe Ablauf, aber die Stunde ist fix. Selbst meine Kinder wissen das inzwischen. Für dich kann es mit zehn Minuten starten. Aber es muss ein unumstößlicher Termin sein. Sonst passiert es nicht. Und dann: Komm in die Stille. Lass kommen, was kommt. Deine innere Stimme weiß, ob du auf Kurs bist. Mehr Lebensfreude gefällig? Hol dir meinen Newsletter "Zurück zur Lebensfreude" für wöchentliche Impulse: https://go.daredo.at/newsletter #zurückzurlebensfreude #letsdareanddo Teile und like "Dare & Do - der Podcast für mehr Lebensfreude" gerne, damit er noch mehr Menschen erreicht und noch mehr Menschen vorgeschlagen wird. Ich freue mich über deine 5-Sterne-Bewertung, wenn dir der Podcast gefällt und nicht vergessen: abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen Du hast Fragen, Anregungen oder Feedback? Ich freu mich drauf! Website: daredo.at LinkedIn Instagram - dianapanzirsch_daredo