Zellgenossen - 20 Minuten länger leben

Silke Sturm · ZELLVITA

Salut und willkommen bei ZELLGENOSSEN. Ich bin Silke Sturm, Gründerin von ZELLVITA. Aus meiner eigenen Erfahrung mit einer Autoimmunerkrankung entstand der Wunsch, Gesundheitswissen klar und alltagstauglich zu machen. In diesem Podcast erfährst du, wie Gene, Ernährung und Lebensstil deine Gesundheit und Lebenserwartung beeinflussen. Wissenschaftlich fundiert, verständlich erklärt und direkt umsetzbar. Mit meinem Master in Molekularbiologie übersetze ich aktuelle Forschung in praktische Impulse, die dir helfen, bewusster und gesünder zu leben.

  1. Aug 23

    NQO1 zeigt wie sehr Umwelt und Zellschutz miteinander verbunden sind

    NQO1 UND p53: UNSERE GENETISCHEN ZELLSCHÜTZER Das Gen NQO1 enthält die Bauanleitung für ein Enzym, das bestimmte reaktive Stoffe umwandelt und dadurch oxidativen Stress begrenzen kann. Es spielt unter anderem beim Umgang mit Benzol-Abbauprodukten und bestimmten Medikamenten eine Rolle. Genetische Varianten wie NQO1*2 können die Aktivität des Enzyms deutlich vermindern. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass ein Mensch krank wird oder nicht „entgiften“ kann. Entscheidend sind immer auch Schadstoffmenge, Dauer der Belastung, Lebensstil, weitere Gene und der allgemeine Gesundheitszustand. Besonders interessant ist die Verbindung zwischen NQO1 und p53. Das Protein p53 wird als „Wächter des Genoms“ bezeichnet. Es erkennt DNA-Schäden, stoppt bei Bedarf die Zellteilung und kann schwer geschädigte Zellen beseitigen. NQO1 kann dazu beitragen, p53 vor einem zu schnellen Abbau zu schützen. Auch beim Medikamentenstoffwechsel können genetische Unterschiede relevant sein. Sie können beeinflussen, wie schnell Wirkstoffe abgebaut, aktiviert oder transportiert werden. Ein Gentest darf jedoch niemals dazu führen, Medikamente selbstständig abzusetzen oder anders zu dosieren. Der Zellvita-Performance-Gentest betrachtet genetische Varianten rund um Stoffwechsel, oxidativen Stress, Medikamentenverarbeitung und die Reaktion auf Umweltstoffe. Er kann persönliche Besonderheiten sichtbar machen und eine Grundlage für gezieltere Gespräche mit Ärzten oder Apothekern schaffen. Zellvita.de : Performance Gentest ist hier die erste Wahl, wenn Ihr wissen wollt, wie gut Ihr mit Umwelt - und Medikamtenbelastungen umgehen könnt.

  2. Aug 20

    Wie alt bist du wirklich ?

    Wie alt sind wir wirklich? Unser Geburtsdatum verrät nur unser kalendarisches Alter. Biologische Alterstests versuchen dagegen, bestimmte molekulare Muster des Körpers mit Referenzdaten zu vergleichen.In dieser Folge sprechen wir über:• den Unterschied zwischen kalendarischem und biologischem Alter• warum es nicht die eine perfekte „biologische Uhr“ gibt• DNA-Methylierung, Glykane und Proteomik als drei unterschiedliche Messansätze• biologisches Alter versus Pace of Aging• die einfache Probenentnahme des MoleQlar-Tests per Wangenabstrich• warum verschiedene Testsysteme nicht direkt miteinander vergleichbar sind• wie man einen Wiederholungstest sinnvoll für Verlaufskontrollen nutzen kann• warum Sport, Ernährung, Schlaf, Stressregulation und Socialising die Basis jeder Longevity-Strategie bleibenMOLEQLAR-TEST BESTELLENBestelllink:https://www.healthii.de/moleqlar-biologischer-alterstest-healthii-kit-08000000Hinweis: Im Podcast selbst steht ausschließlich der MoleQlar-Test im Mittelpunkt. Der Link dient nur als Bestellmöglichkeit. Zum Zeitpunkt der redaktionellen Prüfung am 7. August 2026 wurde der verlinkte MoleQlar-Test für 99,00 Euro angeboten. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern. hier gibts den test: ab dem 1. Sep auch über meinen Link auf meiner homepage zellvita.de 10% günstiger : https://moleqlar.com/products/epi-proteomics-test?variant=54449618157953&trc_gcmp_id=20733729051&trc_gag_id=153864763423&trc_gad_id=679436252624&utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_term=&klar_source=google&klar_cpid=20733729051&klar_adid=679436252624&gad_source=1&gad_campaignid=20733729051&gbraid=0AAAAABmmasd2ZzyooNIGBCRkePGjJK278&gclid=CjwKCAjwy5rUBhB5EiwAIoAtCkR_LL1n1mRuobMtz0jKqCUO1MmUaJ4IW9w4514L0I0ptlMj9tCMRxoCw1gQAvD_BwE Sichert euch 10% Rabatt auf eure gesamte Bestellung bei tisso.de   Nutzt den Rabattcode: 492309034 Zu Tisso Mit dem Code gibt es 5-10% Rabatt auf Eure Forschungspeptide:   Nutzt den Rabattcode: AYnH9Pu6d8 Zellvita und das Team von Ästhetik Genesis bieten Euch ein umfangreiches Programm aus ästhetischer Medizin, Rückentherapie und orthomolekularer Medizin. Für Vitalität bis ins hohe Alter. Primal PeptidesAusgebildet & Vernetzt

  3. Jun 9

    TAURIN DAS UNTERSCHÄTZTE MOLEKÜL

    Taurin: Ein unterschätztes Molekül für Mitochondrien, Darm und gesundes Altern? Viele kennen Taurin vor allem als Bestandteil von Energydrinks. Dabei ist das schwefelhaltige Molekül an zahlreichen grundlegenden Prozessen unseres Körpers beteiligt – ganz unabhängig von Koffein und Marketing. Streng genommen ist Taurin keine klassische proteinbildende Aminosäure, sondern eine Aminosulfonsäure. Besonders hohe Konzentrationen finden sich in Organen und Geweben, die viel Energie benötigen: im Gehirn, im Herzen, in der Muskulatur und in der Netzhaut. Unser Körper kann Taurin aus den schwefelhaltigen Aminosäuren Cystein und Methionin selbst herstellen. Zusätzlich nehmen wir es über tierische Lebensmittel auf – insbesondere über Fisch, Meeresfrüchte, Fleisch und dunkles Geflügelfleisch. Taurin ist ein echtes Multitalent: Es stabilisiert Zellmembranen, reguliert den Flüssigkeits- und Ionenhaushalt und beeinflusst die Verteilung von Calcium innerhalb der Zellen. Diese Funktionen sind unter anderem für den Herzrhythmus, die Muskelkontraktion und die Reizweiterleitung im Nervensystem wichtig. Auch in den Mitochondrien spielt Taurin eine besondere Rolle. Dort unterstützt es die korrekte Bildung bestimmter Proteine der Atmungskette und kann dazu beitragen, oxidativen Stress zu begrenzen. Taurin ist also nicht einfach nur ein direktes Antioxidans – es hilft den Mitochondrien vielmehr Was macht Taurin im Körper? Darüber hinaus wird Taurin in der Leber an Gallensäuren gebunden. Diese sogenannten taurinkonjugierten Gallensäuren erleichtern die Fettverdauung und verbinden Leber, Darm und Mikrobiom miteinander. Im Darm können Bakterien taurinkonjugierte Gallensäuren wieder aufspalten und dadurch Taurin freisetzen. So entsteht ein komplexes Wechselspiel zwischen Ernährung, Leberstoffwechsel, Gallensäuren und Darmflora. Besonders spannend ist eine aktuelle Untersuchung zum Thema Schlafmangel: In einem Mausmodell veränderte chronischer Schlafentzug die Zusammensetzung des Darmmikrobioms. Gleichzeitig nahm die Menge an mikrobiell beeinflusstem Taurin ab. Die Folge war eine geschwächte Darmbarriere. Wichtige Verbindungsproteine zwischen den Darmzellen wurden vermindert, Entzündungsprozesse nahmen zu und auch die zirkadiane Regulation des Darmgewebes geriet aus dem Gleichgewicht. Eine Tauringabe verbesserte in diesem Tiermodell die Darmbarriere und stabilisierte Teile der gestörten zirkadianen Signalwege. Was hat das Darmmikrobiom damit zu tun?Ist Taurin ein Longevity-Molekül? Eine viel beachtete Studie aus dem Jahr 2023 zeigte, dass Taurin bei Mäusen die gesunde Lebensspanne und auch die Lebenserwartung verlängern konnte. Bei Affen verbesserten sich verschiedene Gesundheitsparameter. Die Forschenden beobachteten unter anderem weniger mitochondriale Störungen, DNA-Schäden, Zellalterung und chronische Entzündungsprozesse. Bei Menschen ist die Situation allerdings weniger eindeutig. Während die Studie von 2023 einen altersabhängigen Rückgang der Taurinspiegel beschrieb, kam eine große Untersuchung aus dem Jahr 2025 zu einem anderen Ergebnis: In mehreren Populationen blieben die Taurinspiegel mit zunehmendem Alter stabil oder stiegen sogar an. Taurin ist deshalb wahrscheinlich kein universeller Biomarker des Alterns. Seine Bedeutung könnte vielmehr davon abhängen, wie alt und aktiv ein Mensch ist, wie er sich ernährt und ob Erkrankungen oder tatsächliche Mangelzustände vorliegen. Lit: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41094491/ u. v . m.

    TAURIN DAS UNTERSCHÄTZTE MOLEKÜL
  4. Jun 3

    WARUM DEIN GEHIRN IMMER WEITER SCROLLEN WILL.... DIE GENETIK HINTER DOPAMIN & CO

    Wir leben in einer Welt voller Reize – von ständigen Benachrichtigungen auf dem Smartphone über 20-Sekunden-Videoclips bis hin zum Multitasking, das zur Normalität geworden ist. Ständige Dopamin-Kicks durch Likes, Benachrichtigungen usw. Handy-, Internet- und Videospielsucht sind real und beruhen auf der Dopamin-Ausschüttung.Warum sollte man die ständigen Dopamin-Schübe reduzieren? Jede Art von Reiz, der zu einem ständigen Dopamin-Schub führt, birgt Suchtpotenzial. Die Dopaminausschüttung im Nucleus accumbens steuert Belohnung und Lernen – sowohl im positiven als auch im süchtig machenden Sinne. Das Gehirn ist plastisch und kann so umprogrammiert werden, dass es zu vermehrtem Konsum anregt (mehr Zeit in sozialen Medien, mehr Süßigkeiten, mehr Kokain). Es kommt zu einer Anpassung an den höheren Dopaminspiegel, einer verminderten Hemmung durch GABA und Veränderungen in der Amygdala. Ein Mangel an Dopamin führt dann zu einem negativen emotionalen Zustand.Kann ein einzelnes Gen beeinflussen, wie gestresst du dich fühlst. Das COMT-Gen baut Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin ab. Arbeitet es langsamer, bleiben diese Botenstoffe länger aktiv. Das kann Vorteile haben – aber auch Herausforderungen. Deine Gene sind kein Schicksal – sie sind eine GebrauchsanweisungJeder Like und jede Benachrichtigung aktiviert unser Dopaminsystem. Genetische Unterschiede können beeinflussen, wie stark wir auf solche Reize reagieren. Den Gentest auf Deine Stressgenetik gibt es bei uns in der Praxis: https://www.zellvita.de/ Lit.: unbedingt empfehlenswert: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9179985/

    WARUM DEIN GEHIRN IMMER WEITER SCROLLEN WILL.... DIE GENETIK HINTER DOPAMIN & CO

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