Single Malt Stories - Der Whisky Podcast

@whisky84grad

Stell dir vor, wir sitzen am Kamin, ein Dram im Glas, ich erzähle dir von meinen Reisen, Begegnungen und Erlebnissen. Single Malt Stories ist mehr als Tasting Notes – es sind Whisky-Momente, die berühren. Und immer wieder mit Gästen, die ihre eigenen Geschichten teilen.

  1. Mar 31 ·  Bonus

    Whis-Cast x Single Malt Stories – Wilson & Morgan im Glas

    Eine Bonusfolge über Independent Bottler, Lieblingswhiskys, Schottland-Momente und sechs Abfüllungen von Wilson & Morgan. Stell dir vor… zwei Mikrofone reichen plötzlich nicht mehr aus. Weil heute zwei Podcast-Welten aufeinandertreffen, die dieselbe Sprache sprechen: Whisky, Geschichten und echte Leidenschaft. In dieser besonderen Bonusfolge trifft Whis-Cast auf Single Malt Stories – Der Whisky Podcast. Steve und Jo sitzen mit mir, Philipp von Whisky84Grad, am Tisch – und gemeinsam öffnen wir sechs Abfüllungen von Wilson & Morgan, einem unabhängigen Abfüller aus Italien, der in Deutschland für viele noch immer ein echter Geheimtipp ist. Was dann passiert, ist mehr als nur ein Tasting. Es ist ein Abend voller Aromen, Erinnerungen, Lieblingsdestillerien, verrückter Whisky-Momente und der Frage, was einen wirklich guten Independent Bottler ausmacht. Wir sprechen über meine ersten Schritte mit Whisky, warum Whisky84Grad eigentlich Whisky84Grad heißt, über Schottland, das Meer, Outdoor-Tastings und natürlich über die Whiskys selbst – ehrlich, spontan und vor laufendem Mikro. Freu dich auf eine Folge mit Tiefgang, Humor, ehrlichen Eindrücken und sechs Drams, die zeigen, wie spannend unabhängige Abfüllungen sein können. In dieser Folge geht es unter anderem um: das erste persönliche Treffen und die Geschichte hinter diesem Podcast-Crossover meine Whisky-Anfänge zwischen Vorurteilen, Wandertour und Highland Park 18 warum Wilson & Morgan für mich so spannend ist die Philosophie hinter Reifung, Brennereicharakter und Fassauswahl die Geschichte hinter dem Namen Whisky84Grad Whiskywanderungen, Spaziergänge und Tastings zwischen Heidelberg, Hamburg und St. Peter-Ording sechs ganz unterschiedliche Abfüllungen von Wilson & Morgan im direkten Vergleich Verkostete Whiskys: Wilson & Morgan – Glenlossie 2010Wilson & Morgan – Ben Nevis 12 JahreWilson & Morgan – Clynelish 20 JahreWilson & Morgan – Ardmore 14 JahreWilson & Morgan – Caol Ila 12 JahreWilson & Morgan – Laphroaig 2014 Link zum Online-Tasting: https://anny.co/book/tastings?from=organization&fromName=Whisky84grad&s=online-tasting&step=period 20 % Rabatt auf Whisky Wanderungen & Spaziergänge: Code: WHIS-CAST www.whisky84grad.de Schenk dir einen Dram ein, lehn dich zurück und komm mit uns an den Tisch. Diese Folge ist ein Treffen unter Whiskyfreunden – mit allem, was dazugehört. Slàinte mein Freund.

    1h 37m
  2. Mar 27

    B05#04 | Die stillen Legenden – Rosebank und die Rückkehr der Eleganz

    Stell dir vor…du stehst an einem ruhigen Kanal in den Lowlands. Kein raues Meer, kein dramatisches Panorama. Nur fließendes Wasser, vorbeiziehende Boote – und ein Ort, der einmal Whisky gemacht hat… und dann plötzlich verschwunden ist. Genau hier beginnt diese Folge von Single Malt Stories. In der Serie „Die stillen Legenden“ geht es um Destillerien, die mehr sind als nur Orte der Produktion.Sie sind Erinnerungen. Geschichten. Emotionen. Heute nehme ich dich mit zu Rosebank.Einer Destillerie, die für ihre Eleganz bekannt war – und genau deshalb unersetzlich wurde. Während ich selbst einen 32 Jahre alten Rosebank im Glas habe – geprägt von Zitrus, floralen Noten, feiner Süße und einer fast schwer greifbaren Tiefe – tauchen wir gemeinsam ein in: – die Anfänge am Kanal in Falkirk– die Kunst der Dreifachdestillation und ihre unglaubliche Leichtigkeit– die Rolle von Rosebank als verbindendes Element großer Blends wie Johnnie Walker– den Moment, als 1993 plötzlich alles still wurde– und die fast unglaubliche Geschichte der gestohlenen Brennblasen Doch diese Folge erzählt noch mehr.Sie erzählt von Verlust.Von Erinnerung.Und davon, dass manche Dinge zurückkommen können. Ein Whisky, der nicht laut ist…sondern berührt. Also nimm dir einen Moment.Schenk dir einen besonderen Dram ein…und hör genau hin, welche Geschichte er dir erzählt. Slàinte, mein Freund.

    11 min
  3. Mar 20

    B05#03 | Die stillen Legenden – Benrinnes und die Tiefe unter der Oberfläche

    Stell dir vor…du stehst am Fuß eines Berges in der Speyside. Kein Ort für Postkarten. Kein Name in großen Buchstaben. Nur Wind, Erde und dieser massive Ben Rinnes, der einfach da ist – ruhig, kraftvoll, unbeeindruckt. Genau hier beginnt diese Folge von Single Malt Stories. In der Serie „Die stillen Legenden“ geht es um Destillerien, die selten im Mittelpunkt stehen – und doch die Struktur der gesamten Whiskywelt prägen. Heute nehme ich dich mit zu Benrinnes.Eine Destillerie, die nicht versucht zu gefallen… sondern Substanz schafft. Während ich selbst einen Dram im Glas habe – geprägt von Honig, reifen Früchten, dunkler Schokolade, Gewürzen und einer fast öligen Tiefe – tauchen wir gemeinsam ein in: – die bewegte Geschichte zwischen Hochwasser, Zerstörung und Neuanfang– den ungewöhnlichen Weg der partiellen Dreifachdestillation– die Rolle von Benrinnes als tragendes Fundament großer Blends– und die Frage, warum manche Whiskys nicht glänzen müssen, um unverzichtbar zu sein Dieser Whisky ist nicht laut.Er will dich nicht überzeugen.Er fordert dich heraus, einen Moment länger zu bleiben. Und genau dann beginnt er, sich zu zeigen. Vielleicht liegt darin die eigentliche Stärke –nicht im ersten Eindruck…sondern in der Tiefe, die bleibt. Also nimm dir Zeit.Für den zweiten Schluck.Für den dritten. Und hör genau hin, was dieser Whisky dir erzählt. Slàinte, mein Freund.

    10 min
  4. Feb 27

    B4#04 | Interview mit Pütti von "Kammer Kirsch" (Teil 4/4)

    Dieses Gespräch ist Teil einer 4-teiligen Interview-Reihe mit Sebastian Püttmann (Pütti). Das komplette Interview dauerte rund zwei Stunden und wurde bewusst in vier Episoden à ca. 30 Minuten aufgeteilt – damit jeder Whisky, jede Geschichte und jeder Gedanke Raum bekommt. Teil 4 ist das Schlusskapitel – und gleichzeitig der Blick hinter den Vorhang. Nicht auf die großen Marken. Sondern auf das, was passiert, wenn jemand Whisky nicht nur verkauft oder präsentiert – sondern damit spielt, tüftelt, scheitert, lernt und wieder neu beginnt. Ich frage Sebastian am Anfang ganz bewusst: Gibt es etwas, das du so noch nie erzählt hast? Und dann öffnet sich eine Tür, mit der man nicht rechnet. Sebastian erzählt von seinem „Hobby“, das eigentlich mehr ist als das: Er arbeitet mit 10-Liter-Fässern, frisch gebaut, medium getoastet – handwerklich aus Bayern. Und er verfolgt dabei eine Idee, die aus Trotz geboren wurde: Single Casks dürfen nicht nur Luxus für wenige sein. Wenn Preiswahnsinn zur Norm wird, sucht er den Gegenweg – und baut sich seine eigene kleine Welt. Nach der Vorbelegung wird gelüftet, getrocknet, neu befüllt – und am Ende entsteht etwas, das du so kaum irgendwo findest: kleine, verrückte, richtig gute „Single-Cask-Momente“ zum Kurs, bei dem niemand das Gefühl hat, ausgenommen zu werden. Und dann wird’s kreativ – auf die gute Art: Kaffee-Finish, aber nicht über Zucker und Likör, sondern über echte Kaffeearomen, die von Whisky zu Whisky wandern. Ein Experiment mit dunklem Weizenbier, eingefroren und konzentriert – so gut, dass sogar Produzenten neugierig wurden. Pläne für neue Projekte: ein 16-jähriger Single Malt mit Finish in einem französischen süßen Weißwein aus Bordeaux, ein 15-jähriger Amontillado-Sherry als nächstes Kapitel, und ein weiteres Infinity Cask, bei dem alles zusammenkommt, was sonst nie zusammenfinden würde. Am Ende bleibt nicht nur ein Abschluss – sondern ein Gefühl: Wir sind noch lange nicht am Ende. Weder mit Whisky. Noch mit Geschichten. Und ja: Zum Schluss kommt nochmal der freundliche Schubs in Richtung Gewinnspiel, weil manche Drams zu gut sind, um sie alleine zu trinken. Warum Sebastian angefangen hat, “seinen eigenen Weg” zu gehen (Single-Cask-Preise & Gegenentwurf) 10-Liter-Fässer aus Bayern: Toasting, Qualität, Frische & Handwerk Vorbelegung & Trocknung: wie man Aromen sauber ins Fass bringt Kaffee-Finish ohne Zucker: Kaffeearomen „von Whisky zu Whisky“ Bier-Experimente: Eis-Destillat / Konzentration und die Reaktion von Produzenten Kommende Projekte: süßer Bordeaux-Weißwein-Finish, Amontillado, Infinity Cask Wie aus Hobby Haltung wird: „exklusiv“ muss nicht unerschwinglich sein Abschluss der Reihe: Dank, Ausblick, neue Folgen & mögliche neue Abfüllungen Wenn du beim Gewinnspiel dabei sein willst: Schreib mir eine Mail an philipp@whisky84grad.de (steht auch in den Shownotes). Warum willst du dieses Sample? Ich lose aus und schicke dem Gewinner ein Stück dieses Abends nach Hause. Schenk dir einen Dram ein.Und danke, dass du diese Reise mitgegangen bist. *unbezahlte Werbung

    14 min
  5. Feb 20

    B4#03 | Interview mit Pütti von "Kammer Kirsch" (Teil 3/4)

    Dieses Gespräch ist Teil einer 4-teiligen Interview-Reihe mit Sebastian Püttmann (Pütti).Das komplette Interview dauerte rund zwei Stunden und wurde bewusst in vier Episoden à ca. 30 Minuten aufgeteilt – damit jeder Whisky, jede Geschichte und jeder Gedanke Raum bekommt. Teil 3 ist das Kapitel, in dem plötzlich alles größer wird.Nicht lauter – sondern tiefer.Es geht um Stil-Entscheidungen, um Herkunft, um Menschen hinter dem Whisky – und um diese seltenen Abende, die man eigentlich nur „zufällig“ erlebt… und dann nie wieder vergisst. Wir starten mit einem Dram, der schon durch seine Zahl eine Geschichte erzählt: 100 Proof – aber nicht gleich 100 Proof.Wir sprechen über Imperial Proof vs. American Proof, über Umrechnungen, Traditionen und warum Whisky manchmal sogar in Zahlen Charakter zeigt.Im Glas: ein 12-jähriger, sherry-getriebener Whisky (Oloroso mit einem Hauch PX), abgefüllt als „Blueprint“ für eine neue Lowlands-Destillerie westlich von Glasgow, die erst seit Mai 2025 destilliert.Die Idee dahinter ist so simpel wie genial:Sie bauen die Destille – und während der eigene Spirit noch reift, bringen sie einen Whisky, der genau so schmecken soll, wie ihr Stil später einmal sein wird.Kein billiger Lückenfüller. Kein überteuertes „Wir müssen halt Umsatz machen“.Sondern ein Statement: So wird unsere Handschrift. Punkt. Und dann kippt die Folge – in die Art Geschichte, die du nicht planen kannst. Bad Homburg. Weniger Trubel. Mehr Zeit.Ein langes Gespräch mit Stewart Bowman (Arran / Isle of Arran Distillers).Danach wieder rüber zu Andrew Ferguson (The Speyside Distillery / „Lost Distillery“-Vibes).Und plötzlich kommt diese Nachricht:„Was machst du Donnerstagabend in Glasgow?“ Was dann passiert, ist Whisky wie ein Geheimgang:Du landest in einem Club, der eigentlich eine Anwaltskanzlei ist – mit einem Whisky-Kreis, der seine besten Leute einlädt.Und dort steht David Ferguson.Er zeigt seine ersten eigenen Abfüllungen – und mitten drin: Arran 22 Jahre, Single Cask, Bourbon Reifung, 47,2 %.Nur 88 Flaschen.Eine Farbe wie Cola-Schorle – aber ohne Finish, ohne Tricks.Und ein Geschmack, der beweist, wie stark ein Destillat sein kann, wenn es wirklich gut gemacht ist:Karamell, Praline, tropische Frucht – bei mir ganz klar Maracuja.Und vor allem: 22 Jahre Holz, ohne bitter zu werden.Das ist nicht nur „lecker“. Das ist Handwerk. Zum Schluss bleiben wir auf Arran – und gehen in Stewarts Handschrift:Ein Whisky aus der Signature Series, für Arran untypisch stark getorft: 42 ppm, 11 Jahre, rund 14.822 Flaschen.In der Nase kräftiger als erwartet – im Mund dann überraschend weich, getragen von dieser typischen Arran-Fruchtigkeit.Genau dieser Dram ist der Beweis, dass Torf nicht immer „Monster“ sein muss – sondern auch Eleganz haben kann. 12 Jahre · 100 Proof (Imperial Proof) · Sherry-lastig (Oloroso + etwas PX)→ „Blueprint“-Whisky für eine neue Lowlands-Destillerie westlich von Glasgow (Destillation seit Mai 2025) Arran 22 Jahre · Single Cask · Bourbon Reifung · 47,2 % · 88 Flaschen→ David Ferguson Selection / aus den frühen Arran-Jahren (Destillation 1998) Arran Signature Series (Stewart Bowman) · 11 Jahre · 42 ppm · 14.822 Flaschen→ Torf & tropische Frucht in Balance, überraschend weich im Mund Du willst mehr davon?Dann schreib mir – Fragen, Gedanken, oder einfach, welcher Dram dich in dieser Folge am meisten erwischt hat.Und wenn du beim Sample-Gewinnspiel dabei sein willst:Mail an: philipp@whisky84grad.de (steht auch in den Shownotes)Warum willst du dieses Sample? Ich lose aus. Schenk dir einen Dram ein.Wir sind mittendrin. *unbezahlte Werbung

    39 min

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