Ärzte mit Grenzen

von Fabian Lübke & Anette Frisch

In diesem Podcast sprechen wir über Gesundheit und nachhaltige Führung in medizinischen Einrichtungen. Du arbeitest im Gesundheitswesen, als MedizinerIn oder Pflegekraft, Führungskraft oder PersonalentwicklerIn im Krankenhaus? Dann bist du genau richtig bei uns! aerztemitgrenzen.substack.com

  1. 3d ago

    Episode 23: Ehrenamt, Engagement & Gemeinschaft - mit Gesa Luise Rittinghaus

    In dieser Folge sprechen wir mit Gesa Luise Rittinghaus, Psychologin und Unternehmensberaterin, die sich seit über 20 Jahren in Vereinen engagiert, Initiativen mitbegründet und Vorstandsarbeit gemacht und auch beruflich den Aufbau von Ehrenamt begleitet hat. Unter dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ (Erich Kästner) gibt uns Gesa einen Einblick, was sie persönlich mit dem Thema Ehrenamt verbindet und warum sie ehrenamtliches Engagement so wichtig findet. Wir sprechen u.a. über folgende Fragen: * Was entsteht daraus, wenn man Menschen zusammenbringt? * Welche gesellschaftlichen Strukturen braucht das Ehrenamt? * Was ist ein guter Zugang zum Thema und wie könnten niedrigschwellige Angebote aussehen? * Wie passen Individualismus und Ehrenamt zusammen? * Wie kann ich vorgehen, wenn ich eine ehrenamtliche Tätigkeit in mein Leben integrieren möchte? Außerdem unterhalten wir uns darüber, wie Menschen, die im Care-Bereich tätig sind und sich gerne ehrenamtlich engagieren würden, das passende Angebot finden könnten. Wir finden, es geht nicht darum, noch mehr desselben zu „geben“ (in diesem Fall ein sich Kümmern um andere), sondern nach einer Ergänzung zu suchen, die Freude und Energie gibt und sich sinnvoll anfühlt. Links: Spiral Dynamics – Wikipedia Ikigai – Wikipedia Periodensystem e.V. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit aerztemitgrenzen.substack.com

    1h 15m
  2. May 22

    Episode 22: Daten, Digitalisierung und KI in der Medizin - mit Dr. Johannes Starlinger

    In der heutigen Folge sprechen wir mit Dr.-Ing. Dr. med. univ. Johannes Starlinger. Er ist Arzt und Informatiker, sowie zertifizierter Spezialist für Medizinsoftware (Regulatory Affairs). Nach seiner Promotion zu Softwarearchitekturen für die Datenverarbeitung im Biomedizinischen Bereich, forschte er in der Forschungsgruppe für Wissensmanagement in der Bioinformatik an der Humboldt-Universität sowie an der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin unter anderem mit genetischen Daten, klinischen Daten und Daten aus der Primärversorgung. Parallel zu seiner akademischen Laufbahn war er ab 2014 als freiberuflicher IT-Berater und Softwareentwickler tätig. 2019 gründete er die Howto Health GmbH, über die er seither mit Kunden und Partnern angewandte Beratungs-, Forschungs- und Entwicklungs-Projekte im Bereich Datenanalytik, Maschinelles Lernen und Informationssysteme im Gesundheitsbereich durchführt. Shownotes: * Wie lässt sich der Begriff KI definieren - und wie nutzen wir (Anette, Johannes und Fabian) LLM-Angebote wie Claude oder ChatGPT? * Der Unterschied zwischen generativen KI Systemen und maschinellem Lernen * Konkrete Anwendungsbeispiele für KI und maschinelles Lernen im medizinischen Bereich * Der „Gap“ zwischen dem technischen Ist- Zustand in vielen medizinischen Einrichtungen und dem was zukünftig möglich ist / möglich wird * Die Grenzen und Risiken von LLM-Systemen * Die Entwicklung von Kommunikation, Daten und Schnittstellen im medizinischen Alltag * Welche Faktoren beeinflussen Qualität und Verlässlichkeit von KI Systemen im medizinischen Bereich? * Software als Medizinprodukt: Was bedeutet das genau? * Wie nehmen wir Innovation und Fortschritt allgemein wahr, wie bewerten wir die aktuellen Entwicklungen und was machen wir wenn uns (manchmal) der Enthusiasmus für neue Technologien fehlt? * Einsatz und Umgang mit KI-Assistenten in der Softwarentwicklung * Produktivität als aktuell wesentlicher „Driver“ für KI Systeme und die Herausforderungen die damit einhergehen * Bemessungsfaktoren in den Benefits von KI-Systemen * Veränderungen in der Aus- und Weiterbildung von MedizinerInnen * Johannes’ positive Vision von Technologie in der (medizinischen) Zukunft * Risiken und Gefahren von KI Systemen im Bereich Social Media, Gesellschaft in der Zukunft, mentaler Gesundheit und Kreativität * Johannes’ individueller Umgang mit Produktivität, Technologie und KI im Alltag * Gegenwart und Zukunft von Datenerhebung & Datenerkennung * Data Science und Machine Learning als Arbeitsbereiche in der Medizin * Was sind wichtige Faktoren die medizinische Einrichtungen berücksichtigen könnten / sollten wenn sie in neue Technologien investieren möchten? Links: Benedict’s Newsletter — Benedict Evans The Horse: A Galloping History of Humanity ———————— Türkische Linsensuppe (via Claude.ai): Turkish Red Lentil Soup (Mercimek Çorbası) A silky, warming Turkish soup with red lentils, vegetables, and warm spices * 1 cup red lentils, rinsed * 3 tbsp olive oil * 1 medium onion, diced * 1 medium carrot, diced * 2 garlic cloves, minced * 6 cup vegetable or chicken broth * 2 cup water * 1 tsp ground cumin * 1/2 tsp red pepper flakes (optional) * 1 pinch salt and black pepper * 2 tbsp fresh lemon juice * 2 tbsp fresh mint or parsley (optional) * Heat 3 tbsp olive oil in a large pot over medium heat. Add 1 medium onion, diced, 1 medium carrot, diced, and 2 garlic cloves, minced. Sauté for 5-7 minutes until softened and fragrant. * Add 1 cup red lentils, rinsed to the pot and stir to coat with oil, about 1-2 minutes. Pour in 6 cup vegetable or chicken broth and 2 cup water. Bring to a boil, then reduce heat and simmer. * Simmer for 20-25 minutes, stirring occasionally, until lentils are very soft and start to break down. The soup should have a slightly thick, creamy texture. * Stir in 1 tsp ground cumin and 1/2 tsp red pepper flakes (optional). Season with 1 pinch salt and black pepper to taste. Add 2 tbsp fresh lemon juice to brighten the flavors. * For a smoother soup, use an immersion blender to partially or fully blend the soup. Leave it chunky if you prefer texture. * Ladle into bowls and top with 2 tbsp fresh mint or parsley (optional) if desired. Serve with crusty bread and a drizzle of olive oil. For a creamier texture, add a splash of heavy cream or coconut milk at the end. Some Turkish cooks make a spiced oil topping by frying minced garlic and red pepper flakes in olive oil and drizzling it over individual bowls. Store leftovers in the fridge for up to 5 days or freeze for up to 3 months. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit aerztemitgrenzen.substack.com

    1h 27m
  3. Episode 21: Performance under Pressure - mit Dr. Dorothea Sauer

    May 8

    Episode 21: Performance under Pressure - mit Dr. Dorothea Sauer

    In der heutigen Folge möchten wir von Dr. Dorothea Sauer wissen, wie sie mit dem Druck umgeht, der ihr als Notfallärtzin in ihrem Berufsalltag begegnet. Dorothea ist klinische Akut- und Notfallmedizinerin, Palliativmedizinerin, Sportmedizinerin und Ultraschallausbilderin und hat bereits in verschiedenen Funktionen – Fach-, Ober- & Chefärtzin – im In- und Ausland vor allem in Kliniken gearbeitet. Zu folgenden Erkenntnissen sind wir während unseres Gesprächs gelangt: * Folgendes kann helfen, wenn ich unter Druck leistungsfähig bleiben muss: * Vor allem zu Beginn der Berufskarriere: Zum Ausdruck bringen, dass ich etwas nicht weiß. Fragen stellen, nachlesen, sich Dinge abschauen, Erfahrung sammeln. * Bestimmte Systematiken und Arbeitsphilosophien nutzen, die einen Rahmen und dadurch Sicherheit geben, z.B. Buchstabenkurse in der Notfallmedizin, Checklisten etc. * Das eigene Handlungsspektrum kennen und die Sicherheit nutzen, die Erfahrung mit sich bringt. „Du erkennst nicht, was du noch nicht gesehen hast.“ * Klar unterscheiden: Woher kommt der Stress? Ist es eine Situation, in der ich sehr schnell eine Entscheidung treffen muss? Ist es die Anzahl der zu behandelnden Patient:innen? Einordnen in Kategorien sind hilfreich. * Nur wenn ich mich als Person reflektiere, wie ich unter Stress reagiere, kann ich das auch adäquat meinem Team gegenüber kommunizieren und um Unterstützung bitten. Darüber zu reden, was der Stress mit mir macht, hilft massiv, die Arbeit an sich und die Zusammenarbeit mit anderen zu verbessern. * Im Team offen über die eigene mentale Kapazität sprechen, z.B. in Form von „grünen Kügelchen“. Dabei repräsentieren 100% „grüne Kügelchen“ 100% mentale Kapazität und damit auch Leistungsfähigkeit. Ab 70% sollte ich langsam daran denken, die „grünen Kügelchen“ wieder aufzufüllen. Wenn ich diese oder eine ähnliche Form nutze, im Team über Belastungsgrenzen zu sprechen, kann ich als Teammitglied oder Führungskraft viel besser einschätzen, welche Person ich noch zusätzlich belasten kann und wer bereits am Limit ist. * Es besteht viel Wissen um Resilienzfaktoren, gesunde und nachhaltige Führung – dieses Wissen in den Alltag zu bringen, gelingt häufig noch nicht. Es gilt, diese Lücke zwischen Erkenntnis und Umsetzung anzugehen, vor allem in Führungspositionen. (Dabei muss natürlich bedacht werden, dass Vieles aufgrund der vorherrschenden Strukturen, Ressourcenknappheit etc. derzeit noch nicht gelebt wird.) * Ein Gefühl von Selbstwirksamkeit hilft, die eigene Rolle gut auszufüllen und auch die Grenzen dieser anzuerkennen. Wenn mir mein Fokus und meine Intention klar sind, fällt es leichter, mich daran zu erinnern, warum ich da bin! * Doros persönlicher Tipp zum Umgang mit Überlastung: * Sich abgrenzen * Klar machen, dass es eine Rolle ist, in der ich agiere * Wenn ich bestimmte Dinge nicht mehr in der Hand habe, weil ich z.B. weder Operieren noch ein zusätzliches Bett auf einer Station bereitstellen kann, nochmal prüfen, ob ich meine Rolle erfüllt habe und dann akzeptieren, dass ich nichts mehr tun kann * „Wenn Feierabend ist, ist auch Feierabend.“ - das Vorleben, vor allem von Führungskräften und pünktlich nach Hause gehen * Die Kompetenz der Priorisierung nicht nur für die berufliche Rolle anwenden, sondern auch für das Privatleben. Das hilft bei der Abgrenzung Zum Schluss zitiert Doro diesen tollen Satz aus ihrem Lieblingspodcast: „Was wir tun und leisten ist total wichtig! Keep on doing what you do, because what you do matters.” Wir wünschen euch viel Spaß beim Hören! Links & Empfehlungen: * Buch-Tipp: Unreasonable Hospitality: The Remarkable Power of Giving… * Podcast-Tipp von Doro: EM:RAP | Emergency medicine reviews and perspectives This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit aerztemitgrenzen.substack.com

    1h 4m
  4. Apr 10

    Episode 20: Change Management mit Anna Nissen

    In unserer 20. Folge sprechen wir mit Anna Nissen, systemische Organisationsentwicklerin und Change Expertin, zum Thema Change Management. Dabei legen wir den Fokus auf menschliche Faktoren, die für Veränderungsprozesse von erheblicher Relevanz sind. Wir beleuchten folgende Aspekte von Change Management: * Die Unterscheidung zwischen: * Optimierung (Bestehendes ein Stück verändern und besser machen), * Veränderung (nicht nur was ich mache, sondern auch wie), * Transformation (Umdenken, das Ende ist noch gar nicht klar und es gibt noch keinen konkreten Plan für die Umsetzung). * Wie Menschen individuell auf herausfordernde Veränderungen reagieren und wie man sie dabei unterstützen kann, besser mit Veränderungen umgehen. * Den Umgang mit „Change fatigue“, Schock, Widerstand, Sorge/ Angst, Überlastung sowie Zeitdruck. * Wie die Change Kurve von Kübler Ross als Diagnosetool bei Veränderungen Teams, Individuen und Führungskräften helfen kann. * Welche Rolle Führungskräfte in Change Prozessen spielen und wie sie ihre Teams und Mitarbeitenden abholen und unterstützen können, durch die Change Kurve zu gehen. * Die aus unserer Sicht wichtigsten Stellschrauben bei Veränderungsprozessen: * Kommunikation (am besten über etablierte Kommunikationskanäle) * aktives Zuhören (empathisch und im Sinne von Verstehen wollen, was den Widerstand auslöst) * Partizipation ermöglichen (z.B. Einbindung von Expert:innen und internen Stakeholdern in den Veränderungsprozess), * verschiedene Perspektiven einholen (hierarchieübergreifend und crossfunktional). Wer ganz praktische Tipps für interaktive Change-Übungen für Teams sucht, findet diese gegen Ende unserer Aufnahme. Und Buchtipps gibt’s noch obendrauf. Viel Spaß beim Hören! Links: * Anna Nissen, impacta * Kübler Ross Change Kurve: 7-Phasen-Modell (Veränderungsmanagement) – Wikipedia * Amy Edmundson: Die angstfreie Organisation * Robert A. Caro: The Power Broker This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit aerztemitgrenzen.substack.com

    1h 16m
  5. Episode 19: mit Regina Lackermeier

    Mar 13

    Episode 19: mit Regina Lackermeier

    In Folge 19 begrüßen wir Regina Lackermeier, Ärztin und Healthcare Consultant. Mit ihr sprechen wir über die größten Herausforderungen, vor denen Gesundheitsorganisationen heute stehen, und über die Hebel, mit denen sich Veränderungen auf individueller, teambezogener und technischer Ebene anstoßen lassen. Regina erzählt, * wie ihr idealer Arbeitstag aussieht und was sie an ihrer Arbeit als Unternehmensberaterin besonders schätzt, * warum sie sich beruflich neu orientiert hat und was sie aus ihrer Zeit als Radiologin vermisst, * welchen Mehrwert es bringt, medizinische Erfahrung mit einem externen Blick auf Organisationen zu verbinden, * welche menschlichen, teambezogenen und strukturellen Herausforderungen sie in Gesundheitseinrichtungen beobachtet, * wo sie das größte Potenzial für künstliche Intelligenz im klinischen Alltag sieht, * weshalb Kliniken in Datenqualität und Schnittstellen investieren sollten und warum digitale Prozesse nicht einfach über analoge Strukturen gestülpt werden können, * wie entscheidend klare Rollen und Verantwortlichkeiten für erfolgreiche Veränderungsprozesse sind, * und was sie gerne schon als Ärztin in Ausbildung gewusst hätte. Unsere wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch: Individuelle Ebene:Veränderungen bedeuten für Mitarbeitende, die oft ohnehin am Limit arbeiten, zusätzliche Belastung. Entscheidend ist daher eine Kommunikation auf Augenhöhe, ein schrittweises Vorgehen und das Setzen realistischer, kleinerer Ziele statt eines 100‑Prozent‑Anspruchs. Teamebene:Teams umfassen weit mehr als Ärzt:innen und Pflegekräfte. Auch Verwaltung, IT, Reinigung und viele weitere Bereiche verfolgen dasselbe Ziel. Persönliche Begegnungen und Austausch auf Augenhöhe stärken das gemeinsame Verständnis und die Zusammenarbeit. Strukturelle und technische Ebene:Das größte Potenzial sieht Regina in der Reduktion von Dokumentationsaufwand durch digitale Systeme. Voraussetzung dafür sind hochwertige Daten, eine gute digitale Aufbereitung und funktionierende Schnittstellen. Erst wenn Systeme miteinander sprechen, lassen sich die Möglichkeiten technischer Lösungen und künstlicher Intelligenz voll ausschöpfen. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit aerztemitgrenzen.substack.com

    59 min
  6. Episode 18: mit Christoph Altstaedt

    Feb 21

    Episode 18: mit Christoph Altstaedt

    In Folge 18 sprechen wir mit Christoph Altstaedt, ausgebildetem Pianisten und Dirigenten, der nicht nur als freischaffender Dirigent und Vertretungsprofessor für Dirigieren an der Musikhochschule in Frankfurt tätig ist, sondern zugleich als Assistenzarzt in der Anästhesie in einer Essener Klinik arbeitet. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie sich zwei so unterschiedliche berufliche Welten mit Familie verbinden lassen. Dabei sprechen wir über: - die Vereinbarkeit zweier anspruchsvoller Berufe mit dem Familienalltag - die Voraussetzungen, die es dafür braucht und wie Teilzeitarbeit die nötige Flexibilität schafft - Unterschiede und Parallelen zwischen Musik und Medizin: Verantwortung, Entscheidungswege, Emotionsarbeit und Arbeitsstrukturen - den Gewinn aus beiden Welten wie unendlich große Lernfelder und lebenslanges Lernen, unterschiedliche Verantwortungsgrade und Perspektiven - den Einfluss von KI auf beide Tätigkeitsfelder - Tipps für junge Ärzt:innen: ein äußerst flexibler, durchlässiger Arbeitsmarkt mit vielen Möglichkeiten - Tipps für junge Musiker:innen: ein herausforderndes Umfeld, in dem frühe Erfahrungen wichtig sind – und in dem es trotz aller Hürden viele andere Wege gibt, wenn Plan A nicht aufgeht Natürlich verabschieden wir Christoph nicht, ohne ihm einen Musiktipp zu entlocken! Live zu sehen ist Christoph z.B. Ende September 2026 mit der Bundesärztephilharmonie in Essen. Weiterführende Links: Christoph-altstaedt.com Christoph Altstaedt bei Wikipedia Konzert der Bundesärztephilharmonie This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit aerztemitgrenzen.substack.com

    1h 10m
  7. Episode 17: Verantwortung mit Doreen Reinbacher

    Jan 30

    Episode 17: Verantwortung mit Doreen Reinbacher

    In der heutigen Folge sprechen wir mit Doreen Reinbacher, Ärztin, Internistin und Notfallmedizinerin aus Berlin. Wir sprechen unter anderem über folgende Themen: * Arztserien und Realismus in der Notfallmedizin (mit Doreen’s aktuellem Serientipp) * Wie gehe ich mit hoher Verantwortung im medizinischen Alltag um? * Rollenverteilung, Verantwortung und Abläufe in der Notfallmedizin * Fehlerkultur, Kommunikation und Imposter-Syndrom im Klinik-Alltag * Zugeben von “Nicht-wissen“ als Raum für Wachstum * Selbstverantwortung, Balance und Gesundheit im Alltag * Tipps & Tricks zur Schlafgesundheit im Schichtdienst * Umgang mit mentaler Belastung in der Notfallmedizin * Abwehrmechanismen und Vorurteile * Umgang mit Drogen, Trauma, Sexualisierter Gewalt und Extremsituationen * Prä-klinische Mechanismen zur Fall- und Einsatznachsorge * Möglichkeiten und Herausforderungen in Weiterbildung / Supervision für MedizinerInnen * Strategien zum Umgang mit schwierigen Situationen und Stress * Historische Einordnung von Herausforderungen in medizinischen Berufen * Arbeitsverdichtung, „Overcrowding“ und Burnout * Die Rolle von Menschlichkeit im Alltag und die „leisen Töne“ * Welche Ratschläge würdest du jüngeren KollegInnen mit auf den Weg geben? * Umgang mit Chatbots und KI in Notfallsituationen * Verantwortung als wichtiges Thema für bewusste Reflektion Links: Doreen Reinbacher bei LinkedIn Deklaration von Genf (PDF) This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit aerztemitgrenzen.substack.com

    1h 4m
  8. Episode 16: Self-care Teil 2 - Gesunde Gewohnheiten

    Jan 16

    Episode 16: Self-care Teil 2 - Gesunde Gewohnheiten

    In Folge 16 nehmen wir uns das Thema Gewohnheiten vor und sprechen darüber, wie wir es schaffen können, unsere (Neujahrs-)Vorsätze in die Tat umzusetzen. Die Idee für diese Folge entstand beim Lesen des Buchs „Good Habits, Bad Habits“ von Wendy Wood, einer britischen Psychologie-Professorin, die darüber schreibt, warum und wie die Ausbildung “guter” Gewohnheiten uns dabei helfen kann, unser Verhalten langfristig und nachhaltig zu verändern. Die Autorin empfiehlt anhand ihrer Forschungsergebnisse folgendes Vorgehen: 1. Ein stabiles Umfeld schaffen: Gewohnheiten sind stark kontextgebunden, das heisst wenn wir Dinge immer im gleichen Kontext (Ort, Tageszeit, Menschen, Hilfsmittel etc.) tun, fällt es uns leichter, Gewohnheiten auszubilden. 2. Reibungsverluste reduzieren: Den Kontext so gestalten, dass die Hürden so gering wie möglich sind, z.B. ein Fitnessstudio zu wählen, dass sich in der Nähe oder auf dem Weg von Arbeit und Wohnort befindet oder den Fernseher vorsorglich aus dem Schlafzimmer zu entfernen. 3. Belohnungen einbauen: Die Einhaltung der Gewohnheit mit einem guten Gefühl verknüpfen - idealerweise ist die Belohnung ein Teil der eigentlichen Handlung. Wer z.B. mehr Sport machen möchte, hat die Belohnung nach dem Workout durch die Ausschüttung von Hormonen schon gleich mit dabei! 4. Wiederholen, bis etwas automatisch abläuft: “Just do it!”, und das immer wieder. So lange, bis keine Gedanken für das eigentliche Tun mehr nötig sind. Gesundheitseinrichtungen, die ihre Mitarbeitenden bei der Ausbildung gesunder Gewohnheiten unterstützen wollen, empfehlen wir, die Gesundheit der Mitarbeitenden als Teil der Organisationswerte zu verankern und diese durch ihre Führungskräfte in den Berufsalltag aller Mitarbeitenden zu bringen. Dabei spielen viele Angebote eine Rolle, die u.a. im Beruflichen Gesundheitsmanagement (BGM) zu finden sind. Weitere Informationen dazu gibt es auch in: Episode 11: Betriebliches Gesundheitsmanagement mit Mika Steinke Wer noch Ideen für eine neue Gewohnheit sucht, kann sich am Ende der Folge von Fabian inspirieren lassen und sich dem Thema „inneres Bemühen“ widmen! Viel Spaß beim Hören! Buch-Empfehlungen: Wendy Wood, Good Habits – Gewohnheiten für immer ändern James Clear, Atomic Habits This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit aerztemitgrenzen.substack.com

    1h 1m

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In diesem Podcast sprechen wir über Gesundheit und nachhaltige Führung in medizinischen Einrichtungen. Du arbeitest im Gesundheitswesen, als MedizinerIn oder Pflegekraft, Führungskraft oder PersonalentwicklerIn im Krankenhaus? Dann bist du genau richtig bei uns! aerztemitgrenzen.substack.com

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