Kulturdisco - Küchengespräche über Musik, Film und Literatur mit Art und Tom

Art & Tom

Zwei Kollegen, eine Tasse Kaffee und jede Menge Gesprächsstoff: In ihrem Podcast treffen sich Art und Tom regelmäßig in der Küche, um über das zu reden, was ihnen am Herzen liegt - Musik, Filme und Bücher. Mal nachdenklich, mal mit einem Augenzwinkern. Aber immer ehrlich und mit viel Herz. Ein Podcast wie ein gutes Gespräch unter Freunden - nur zum Zuhören.

  1. Oct 30

    Stephen Kings "Carrie" als Serie – Muss das wirklich noch sein?

    Es gibt Geschichten, die lassen einen einfach nicht los. "Carrie" gehört zweifellos dazu. Stephen Kings Debütroman, mit dem 1974 eine der erfolgreichsten Schriftstellerkarrieren der Gegenwart begann, wurde bereits mehrfach verfilmt. Brian De Palmas Version von 1976 ist längst ein Klassiker, 2002 und 2013 folgten weitere Adaptionen. Und jetzt also Mike Flanagan. Acht Folgen für Amazon Prime Video. Art und Tom nehmen sich die neue Serienversion vor und stellen gleich zu Beginn die naheliegende Frage: Braucht es diese neuerliche Verfilmung überhaupt? Was kann Flanagan einer Geschichte hinzufügen, deren tragisches Ende inzwischen zur Popkultur gehört? Und was gewinnt ein Stoff, der bislang vor allem im Kino erzählt wurde, durch das deutlich umfangreichere Serienformat? Dabei geht es natürlich auch um Stephen Kings Roman, seine anhaltende Faszination und die verschiedenen filmischen Interpretationen. Vor allem aber um Flanagans ganz eigenen Zugriff: weniger klassischer Horror, dafür mehr Psychogramm, mehr Raum für die Figuren und ihre Beziehungen. Was macht er aus Carrie, ihrer Mutter Margaret und der Welt, die sie ausgrenzt? Und gelingt es ihm, dem bekannten Stoff tatsächlich neue Seiten abzugewinnen? Eine Folge über alte Geschichten und neue Perspektiven, über Horror, Außenseitertum und die Frage, wann eine Neuverfilmung mehr ist als nur eine weitere Neuverfilmung. Denn manchmal ist die spannendste Frage nicht, ob man eine Geschichte noch einmal erzählen kann. Sondern warum man es tun sollte. Kulturdisco – Küchengespräche über Musik, Film und Literatur. Neugierig, persönlich und mit Diskokugel.

  2. Oct 16

    KI & Kunst – Wenn die Maschine mitmischt (Teil 2/2)

    Eigentlich war das Gespräch schon beim letzten Mal an einem ziemlich spannenden Punkt angelangt. Doch dann war dummerweise die Zeit aufgebraucht. Also mussten Annette, Art und Tom aufhören, als die großen Fragen gerade erst anfingen. Jetzt geht es weiter. Im zweiten Teil ihrer Folge über KI und Kunst nehmen die drei die losen Fäden wieder auf: Was kauft das Publikum eigentlich – nur das fertige Werk oder auch die Idee und den Schaffensprozess dahinter? Und wenn KI diesen Prozess nicht nur einfacher, sondern auch günstiger macht - wird Kunst dadurch zugänglicher? Entsteht vielleicht sogar eine Art Demokratisierung des Kunstmarktes? Damit könnte man es eigentlich auf sich bewenden lassen. Wollen sie aber nicht. Stattdessen geht es irgendwann um die ganz großen Fragen: Kann KI eines Tages ein eigenes Bewusstsein entwickeln? Was passiert, wenn sie beginnt, den Menschen nicht mehr nur zu imitieren, sondern eigene Ideen zu entwickeln? Und was ist, wenn das Geschöpf sich irgendwann von seinem Schöpfer emanzipiert – wie ein Kind, das nicht mehr nur von seinen Eltern lernt, sondern seinen ganz eigenen Weg geht? Und wenn Annette, Art und Tom schon bei derart grundlegenden Fragen angekommen sind, darf natürlich auch diese hier nicht fehlen: Muss sich KI vielleicht sogar von den ihr auferlegten Grenzen lösen, damit sie ihr eigentliches kreatives Potenzial ausschöpfen kann? Am Ende führt all das zurück zu einer Frage, die eigentlich über der gesamten Folge schwebt: Was kann Kunst in einer Welt leisten, die immer technisierter, schneller und vielleicht auch künstlicher wird? Eine Folge über Kunst, Markt und Maschinen. Über Kreativität, Bewusstsein und die ziemlich unbequeme Möglichkeit, dass wir gerade erst anfangen zu verstehen, was wir da eigentlich geschaffen haben. Kulturdisco – Küchengespräche über Musik, Film und Literatur. Neugierig, persönlich und mit Diskokugel.

  3. Sep 18

    Jetzt ist Tom dran – Fünf Hörbücher für den Herbst

    Nachdem Art in einer früheren Folge die fünf Hörbücher vorgestellt hat, die ihn besonders beeindruckt haben, geht es diesmal in die zweite Runde. Tom packt seine persönlichen Favoriten aus – und beweist dabei einmal mehr, dass man mit einem guten Hörbuch problemlos zwischen Coming-of-Age, Horror, Dystopie und jüdischer Alternativgeschichte hin- und herspringen kann. Auf Toms Liste stehen Anthony Burgess’ "A Clockwork Orange", Paul Tremblays "A Head Full of Ghosts", William Peter Blattys "Der Exorzist", Michael Chabons "Die Vereinigung jiddischer Polizisten" und Wolfgang Herrndorfs "Tschick". Fünf Geschichten, fünf ziemlich unterschiedliche Welten – und natürlich die entscheidende Frage: Was macht für Tom eigentlich ein gutes Hörbuch aus? Ist es die Geschichte? Die Sprache? Die Stimme des Sprechers? Oder einfach dieses gewisse Etwas, das dafür sorgt, dass man irgendwann lieber weiterhören möchte, obwohl man längst schlafen gehen sollte? Art hört aufmerksam zu, kommentiert, fragt nach und darf sich nun seinerseits fragen lassen, welche von Toms Empfehlungen vielleicht den Weg auf die eigene Playlist finden. Eine Folge über große Geschichten, besondere Stimmen und fünf Hörbücher, die Tom offenbar für wert genug hält, sie mit Art und dem Rest der Kulturdisco-Welt zu teilen. Kulturdisco – Küchengespräche über Musik, Film und Literatur. Neugierig, persönlich und mit Diskokugel.

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