Friedenskirche Singen - Predigten und Seminare

Friedenskirche Singen

Willkommen beim Podcast der Friedenskirche Singen – hier findest du Predigten und Seminare zum Nachhören: bibeltreu, alltagsnah und ermutigend. Ob im Alltag, unterwegs oder zu Hause – lass dich durch Gottes Wort stärken und inspirieren. Wir sind eine evangelische Freikirche im BEFG und sind als Gemeinde Unterwegs - Mit Jesus - Mit dir - Für unsere Stadt. Neue Folgen erscheinen regelmäßig. Jetzt abonnieren und mit uns im Glauben wachsen! Mehr unter www.friedenskirche.de.

  1. Der unfruchtbare Weinberg - Predigt der Friedenskirche Singen vom 07.06.2026 von Jorin Jansen

    3d ago

    Der unfruchtbare Weinberg - Predigt der Friedenskirche Singen vom 07.06.2026 von Jorin Jansen

    Titel: Der unfruchtbare Weinberg Prediger: Jorin Jansen Bibeltext: Jesaja 5,1–7 & Matthäus 21,33–46 Beschreibung:Der Prophet Jesaja beginnt mit einem Lied. Es klingt zunächst freundlich, beinahe fröhlich. Ein Weinberg wird beschrieben, liebevoll angelegt, sorgfältig gepflegt und mit allem ausgestattet, was für eine reiche Ernte notwendig ist. Doch das Lied nimmt eine unerwartete Wendung. Trotz aller Fürsorge bleibt die Frucht aus. Dieses Bild wird zu einer der eindringlichsten Botschaften der Bibel. Gott vergleicht sein Volk mit einem Weinberg, in den er alles investiert hat. Er hat bewahrt, versorgt, geführt und geliebt. Doch statt Gerechtigkeit findet er Ungerechtigkeit. Statt Frucht findet er Widerstand. Statt Dankbarkeit begegnet ihm Gleichgültigkeit. Jahrhunderte später greift Jesus dieses Bild wieder auf. Im Gleichnis von den bösen Weingärtnern wird deutlich, wie weit Gottes Geduld reicht. Immer wieder sendet er seine Boten. Schließlich sendet er sogar seinen eigenen Sohn. Doch auch ihn lehnen die Menschen ab. Die Predigt führt mitten hinein in die unbequeme Frage, die beide Texte stellen: Wie steht es eigentlich um die Frucht unseres Lebens? Schnell denken wir bei solchen Worten an andere Menschen, an die Gesellschaft oder an die Kirche im Allgemeinen. Doch Jesaja und Jesus richten ihren Blick zuerst auf Gottes Volk. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: „Was läuft in der Welt falsch?“, sondern: „Was wächst in meinem Leben?“ Dabei wird deutlich, dass Gottes Gericht nicht zuerst in spektakulären Strafen besteht. Die erschütterndste Form des Gerichts ist, wenn Gott einen Menschen sich selbst überlässt. Wenn seine Stimme verstummt. Wenn seine Fürsorge zurückgewiesen wird. Wenn der Weinberg ohne den Weingärtner bleibt. Doch genau hier beginnt die Hoffnung des Evangeliums. Denn die Botschaft endet nicht mit dem Gericht, sondern mit der Einladung zur Umkehr. Buße bedeutet nicht bloß Reue oder ein schlechtes Gewissen. Buße bedeutet Heimkehr. Es ist die Rückkehr des verlorenen Sohnes in die Arme seines Vaters. Es ist die Entscheidung, wieder dorthin zu gehen, wo man eigentlich schon immer hingehört hat. Die Predigt erinnert daran, dass Gott bis heute nach Frucht sucht – nicht nach religiöser Perfektion, sondern nach Herzen, die sich ihm neu zuwenden. Nicht unsere guten Vorsätze retten uns, sondern Jesus Christus, der unsere Gerechtigkeit geworden ist. In ihm wird das Gericht abgewendet. In ihm finden wir Vergebung, Annahme und die Kraft zu einem neuen Leben. Eine Predigt über Gottes Geduld, die Ernsthaftigkeit der Umkehr und die überwältigende Barmherzigkeit eines Gottes, der Menschen nicht aufgibt, sondern sie nach Hause ruft. Die entscheidende Frage lautet dabei nicht: „Wie weit bin ich von Gott entfernt?“, sondern: „Bin ich bereit, heute wieder nach Hause zu kommen?

    22 min
  2. Vergiss nicht, was du empfangen hast! Predigt der Friedenskirche Singen vom 24.05.2026 (Pfingstsonntag) von Jorin Jansen

    Jun 6

    Vergiss nicht, was du empfangen hast! Predigt der Friedenskirche Singen vom 24.05.2026 (Pfingstsonntag) von Jorin Jansen

    Titel: Vergiss nicht, was du empfangen hast! Prediger: Jorin Jansen Bibeltext: 2. Timotheus 1,6–8 Beschreibung:Pfingsten erinnert uns an das große Geschenk Gottes: den Heiligen Geist. Doch viele Christen kennen die Erfahrung, dass die Begeisterung der ersten Zeit mit Jesus im Laufe der Jahre nachzulassen scheint. Die Freude wird schwächer, der geistliche Hunger kleiner, das Gebet kraftloser. Was ist aus dem Feuer geworden, das einst im Herzen brannte? Genau in eine solche Situation hinein schreibt Paulus an seinen geistlichen Sohn Timotheus. Er erinnert ihn nicht an etwas, das er erst noch erwerben müsste, sondern an etwas, das ihm bereits geschenkt wurde: „Lass die Gabe Gottes zur vollen Entfaltung kommen.“ Diese Predigt nimmt uns mit auf die Spur dieser Erinnerung. Sie zeigt, dass der Heilige Geist keine vergangene Erfahrung, sondern eine gegenwärtige Realität ist. Christen leben nicht von der Erinnerung an frühere Begegnungen mit Gott, sondern aus der Kraft dessen, der heute noch in ihnen wohnt. Paulus beschreibt den Heiligen Geist als den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Wo menschliche Möglichkeiten an ihre Grenzen stoßen, beginnt Gottes Kraft zu wirken. Wo unsere natürliche Liebe versagt, offenbart sich die grenzenlose Liebe Christi. Wo Chaos, Schuld und Versagen unser Leben bestimmen wollen, schenkt der Geist Gottes einen neuen Weg der Besonnenheit und Orientierung. Gleichzeitig spricht die Predigt ehrlich über geistlichen Mangel, über die Sehnsucht nach den „ersten Tagen“ des Glaubens und über die Erfahrung, dass Christen oft hinter dem zurückbleiben, was Gott eigentlich für sie vorgesehen hat. Doch die Antwort darauf lautet nicht mehr Anstrengung, sondern eine neue Hinwendung zum Heiligen Geist. Pfingsten ist deshalb nicht nur die Erinnerung an ein Ereignis vor zweitausend Jahren. Es ist die Einladung Gottes, sich neu erfüllen zu lassen. Nicht aus eigener Kraft zu leben, sondern aus der Gegenwart dessen, der in uns wohnt. Wo ist das Feuer deiner ersten Liebe geblieben?Erinnerst du dich noch daran, was Gott dir geschenkt hat?Und bist du bereit, den Heiligen Geist neu wirken zu lassen? Eine Predigt über geistliche Erneuerung, die Kraft des Heiligen Geistes und die Hoffnung, dass Gott auch heute noch Herzen entzündet und Leben verändert. „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Timotheus 1,7)

    26 min
  3. Die frohmachende Botschaft - Predigt der Friedenskirche Singen vom 17.05.2026 von Pastor Steffen Schirling

    May 18

    Die frohmachende Botschaft - Predigt der Friedenskirche Singen vom 17.05.2026 von Pastor Steffen Schirling

    Prediger: Pastor Steffen Schirling, zu Gast aus der IC.Ministry Christus Gemeinde Schwenningen Predigtthema: Die frohmachende Botschaft Bibeltext: Matthäusevangelium 4,23 Beschreibung: Heute haben wir Pastor Steffen Schirling zu Gast gehabt. Was ist das Evangelium eigentlich wirklich? Viele Christen würden spontan sagen: die gute Nachricht. Doch in dieser Predigt wird ein tieferer Gedanke entfaltet: Das Evangelium ist nicht nur eine gute Nachricht – es ist eine frohmachende Botschaft. Anhand von Matthäusevangelium 4,23 wird sichtbar, wie Jesus durch Galiläa zog und Menschen nicht einfach nur belehrte, sondern ihre Herzen aufrichtete. In einer Welt voller Krankheit, Hoffnungslosigkeit, religiösem Druck und gesellschaftlicher Dunkelheit brachte Jesus etwas völlig anderes: Hoffnung, Freude und Gnade. Die Predigt verbindet persönliche Erfahrungen aus Gemeindegründung, Mission und evangelistischem Dienst mit der zentralen Frage: Wie kann die Kirche heute wieder Menschen wirklich erbauen – statt sie zusätzlich zu belasten? Dabei wird deutlich:Evangelisation bedeutet nicht in erster Linie Druck oder religiöse Pflicht, sondern Menschen mit der Realität der Gnade Gottes in Berührung zu bringen.Gerade dort, wo Menschen zerbrochen, müde oder innerlich leer sind, entfaltet das Evangelium seine größte Kraft. Besonders bewegend wird die Predigt dort, wo die Begegnung Jesu mit der Samariterin betrachtet wird. Jesus deckt ihre Schuld nicht zu – und dennoch läuft sie voller Freude zurück in die Stadt. Warum?Weil sie erkennt: Gott sieht alles - und begegnet ihr trotzdem mit Gnade. Genau darin liegt die Kraft des Evangeliums. Nicht darin, menschliches Versagen kleinzureden, sondern darin, dass Gottes Barmherzigkeit größer ist als unsere Schuld. Immer wieder zieht sich durch die Predigt dieser Gedanke: Je dunkler die Welt wird, desto heller leuchtet das Evangelium.Je schwerer die Nachrichten werden, desto notwendiger wird eine Gemeinde, die Hoffnung bringt. Dabei bleibt die Botschaft nicht theoretisch. Die Predigt ruft Christen neu dazu auf: Licht in einer dunklen Welt zu seinMenschen aufzurichten statt niederzudrückenHoffnung zu sprechen, wo Angst herrscht und sich daran zu erinnern, dass Gottes Gnade auch heute noch Menschen verändertGleichzeitig wird klar: Christsein bedeutet nicht, einfach „cool“ oder angepasst zu sein, sondern zu einem anderen Reich zu gehören. Zu einem Reich, das nicht von Angst, Hass oder Hoffnungslosigkeit geprägt ist – sondern von der Gegenwart Gottes. Am Ende bleibt eine kraftvolle Ermutigung: Die Welt mag dunkler werden. Aber genau dadurch wird das Licht Christi umso sichtbarer. Denn Gottes Geschichte mit dieser Welt endet nicht im Chaos – sondern mit einer letzten Hoffnung:„Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen.“

    33 min
  4. Erweckung und Fasten - was ist der Zusammenhang? Predigt der Friedenskirche Singen vom 03.05.2026 von Jorin Jansen

    May 3

    Erweckung und Fasten - was ist der Zusammenhang? Predigt der Friedenskirche Singen vom 03.05.2026 von Jorin Jansen

    Titel: Erweckung und Fasten – was ist der Zusammenhang? Prediger: Jorin Jansen Bibeltext: Matthäus 6, 16–18; Joel 2, 12–17; Apostelgeschichte 13, 1–5 Beschreibung: Fasten – für viele klingt das nach Verzicht, Disziplin oder vielleicht sogar nach religiöser Pflicht. Doch was hat Fasten wirklich mit geistlicher Erweckung zu tun? Diese Predigt geht einer entscheidenden Frage nach: Warum spielt Fasten in der Bibel eine so zentrale Rolle – gerade dann, wenn Gott sein Volk neu ausrichten und verändern will? Jesus selbst spricht davon, wie wir nicht fasten sollen: nicht zur Schau, nicht aus Stolz, nicht, um vor anderen fromm zu wirken. Denn ein solches Fasten bleibt äußerlich – und letztlich wirkungslos. Doch gleichzeitig wird klar: Jesus verwirft das Fasten nicht. Im Gegenteil – er setzt es voraus. Im Alten Testament ruft Gott sein Volk immer wieder zur Umkehr – und verbindet diesen Ruf mit Fasten, Gebet und echter Herzensveränderung. Besonders im Buch Buch Joel wird deutlich: Selbst im Angesicht von Gericht gilt Gottes Einladung noch immer: „Auch jetzt noch – kehrt um zu mir von ganzem Herzen.“ Die Predigt zeigt, dass es Gott nie um äußere Rituale ging, sondern um eine radikale, ganzheitliche Hinwendung des Herzens. Halbherzigkeit hat keinen Platz. Es geht nicht um ein bisschen Religion neben vielen anderen Lebensbereichen – sondern um ein ungeteiltes Herz, das ganz Gott gehört. Fasten wird dabei neu verstanden: Nicht als gesundheitlicher Trend oder Selbstoptimierung, sondern als geistlicher Ausdruck einer inneren Haltung: „Gott, du bist mir wichtiger als alles andere.“ Im Neuen Testament wird diese Haltung konkret sichtbar: In der Apostelgeschichte dient die erste christliche Gemeinschaft Gott mit Gebet und Fasten – und genau dort beginnt geistliche Bewegung. Der Heilige Geist spricht, sendet und wirkt. Die Predigt macht deutlich: Erweckung beginnt nicht irgendwo „da draußen“ – sondern hier. In uns. Nicht durch Programme, Aktivitäten oder äußeren Erfolg, sondern durch die Gegenwart Gottes. Wenn Gottes Gegenwart das Entscheidende ist – warum suchen wir sie so wenig? Warum nehmen wir uns nicht Zeit für Gebet, Lobpreis und Fasten? Diese Predigt ist eine klare und herausfordernde Einladung: Zurück zu einem Leben, das Gott ernst nimmt. Zurück zu einem ungeteilten Herzen. Zurück zu einer Abhängigkeit vom Heiligen Geist. Denn am Ende steht diese einfache, aber kraftvolle Wahrheit: Erweckung geschieht dort, wo Menschen bereit sind, Gott wirklich Raum zu geben. Vielleicht ist jetzt genau die Zeit, neu zu sagen: „Herr, ich suche dich – mit ganzem Herzen.“

    46 min

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