Selbstakzeptanz beginnt dort, wo Du aufhörst, gegen Dich selbst zu kämpfen.Viele von uns glauben, sie könnten sich erst dann wirklich lieben, wenn sie endlich disziplinierter, erfolgreicher, gesünder, schlanker, geordneter oder emotional stabiler sind.Wenn die Sucht überwunden ist.Wenn das Business läuft.Wenn die Depression verschwunden ist.Wenn der Körper endlich richtig aussieht.Wenn keine Fehler mehr passieren.Doch genau darin liegt die Falle: Wir lieben nicht den Menschen, der wir heute sind. Wir lieben nur eine ideale Version von uns, die vielleicht irgendwann einmal existieren soll.In diesem Video spreche ich sehr persönlich über meinen eigenen Kampf mit Selbsthass, Depression, Leistungsdruck, Rauchen, Rückfällen, chaotischen Anteilen und der Angst, nicht gut genug zu sein. Ich erzähle von Momenten, in denen ich nicht nur mich selbst, sondern auch andere Menschen für genau jene Schwächen verurteilt habe, die ich in mir selbst nicht annehmen konnte.Echte Selbstliebe bedeutet nicht, alles an Dir großartig zu finden. Sie bedeutet auch nicht, dass Du Dich niemals verändern darfst.Selbstakzeptanz bedeutet zunächst:„So wie ich heute bin, darf ich da sein.“Mit Deiner Stärke und Deiner Erschöpfung.Mit Deiner Ordnung und Deinem Chaos.Mit Deiner Liebe und Deiner Wut.Mit Deinen Fortschritten und Deinen Rückfällen.Mit Deinem Licht und Deinem Schatten.Ein zentrales Bild dieser Folge stammt aus meiner Therapie: der Unterschied zwischen einem mächtigen, perfekten Schreibtisch und einem alten, wackeligen Stuhl. Mein Ego wollte der beeindruckende Tisch sein. Doch meine Aufgabe bestand nicht darin, den Stuhl abzulehnen und zwanghaft etwas anderes aus ihm zu machen. Meine Aufgabe war es, den Stuhl anzunehmen, seinen Wert zu erkennen und ihn Schritt für Schritt liebevoll zu pflegen.Vielleicht musst Du heute nicht Dein ganzes Leben verändern.Vielleicht reicht es für den Anfang, Dich nicht länger zu verlassen.In diesem Video erfährst Du:warum Selbstoptimierung oft aus Selbstablehnung entstehtweshalb Du Dich nicht erst verändern musst, um liebenswert zu seinwie unterdrückte Schattenseiten unser Verhalten beeinflussenwarum wir an anderen oft das verurteilen, was wir in uns selbst ablehnenwie Selbstakzeptanz und persönliche Entwicklung zusammenpassenweshalb kleine Fortschritte vollkommen ausreichenwie Du liebevoller mit Rückfällen, Schwächen und schwierigen Phasen umgehstwarum innerer Frieden nicht durch Perfektion, sondern durch Annahme entstehtSelbstliebe ist kein Schalter, den Du einmal umlegst. Es gibt Phasen der Annahme und Phasen der Ablehnung. Der Weg besteht darin, dass die liebevollen Momente langsam häufiger, tiefer und stabiler werden.Du musst nicht perfekt werden. Du darfst lernen, dem Menschen in Dir nicht länger die Liebe zu verweigern.Schreib gerne in die Kommentare:Welchen Teil von Dir versuchst Du noch immer zu bekämpfen?Wenn Du diese Themen persönlich vertiefen möchtest: In meiner Integrativen Bewusstseinsbegleitung verbinde ich nondirektives Coaching mit Körperarbeit, Atmung, Selbstliebe, Zielklärung und alltagstauglicher Spiritualität.Webseite: https://tobikrick.com/