Ocean Zero – Zwischen Himmel und Erde

Dominik Dahmen

Ich bin Dominik – 25 Jahre Crewlife, dann kam der Moment, in dem ich lernen musste, wieder frei zu atmen. In Ocean Zero – Zwischen Himmel und Erde teile ich Reisegeschichten aus und um die Welt, Vanlife und meinen Alltag unterwegs. Ehrlich, ruhig, manchmal mit Humor: über mentale Gesundheit, Angst, Heilung, Neuanfang und die kleinen Momente, die dich verändern. Wenn du auch suchst: Willkommen an Bord.

  1. Mar 9

    Kapitel 2.1 - Alltag - Von alten Flügeln und neuen Wegen | Alltag zwischen Abschied, Videografie und Neuanfang

    In dieser Folge spreche ich über einen Alltag, der von außen vielleicht still wirkt, sich innen aber nach einem kompletten Umbruch anfühlt. Nach fast 25 Jahren Fliegerei bei Lufthansa musste ich mein altes Leben loslassen und stand plötzlich an einem Punkt, an dem nichts mehr selbstverständlich war. Ich erzähle von diesem Dazwischen. Von dem Verlust meines Berufs, von falschen Menschen und falschen Versprechen, von Angst, Unsicherheit und der Frage, wie man sich selbst wiederfindet, wenn ein ganzes Lebenskapitel endet. Gleichzeitig geht es um das, was neu entstanden ist: meine Leidenschaft für Videografie. Ich spreche darüber, wie sich dieses neue Studium anfühlt, warum Lernen nicht nur inspirierend, sondern oft auch überfordernd sein kann und weshalb man von außen kaum sieht, wie viel Arbeit, Zeit, Kraft und Herzblut wirklich hinter kreativen Wegen steckt. Es geht um Final Cut Pro, Technik, Social Media, tägliche Lives, Blog, Podcast und darum, wie es ist, jeden Tag weiterzumachen, obwohl man sich manchmal fühlt, als wäre man erst bei Schritt fünf von hundert angekommen. Diese Folge ist persönlich. Ehrlich. Direkt. Und sie ist vielleicht genau das, was Alltag manchmal wirklich ist: kein perfektes Bild, kein Ankommen, sondern ein Weg zwischen alten Ängsten, neuen Perspektiven, kleinen Erfolgen und der leisen Hoffnung, dass sich aus all dem wieder etwas Echtes bauen lässt. Danke, dass ihr mit an Bord seid.

    Kapitel 2.1 - Alltag - Von alten Flügeln und neuen Wegen | Alltag zwischen Abschied, Videografie und Neuanfang
  2. Feb 11

    Kapitel 3.14 - Reiseblog - Shanghai 2. Teil

    In Teil 2 nehme ich euch mit rein in das Shanghai, das sich anfühlt wie ein Film: laut, schnell, neonhell – und manchmal so intensiv, dass dein Kopf kurz flackert. Der Tag startet mit Jetlag um vier Uhr morgens, meinem Rettungsring Kaffee und dem ersten „Okay, jetzt geht’s wirklich los“. Dann geht’s runter in die Unterwelt der Stadt: Shanghai Science & Technology Museum Station, A.P. Plaza – dieser berühmte Market, wo Shanghai in einer Rolltreppe passiert. Oben Zukunft, unten Realität. Gänge, Neonlicht, „my friend“ von allen Seiten und Verhandlungskunst als Sportart. Ich wollte nur kurz schauen… und stand zehn Sekunden später schon mit Taschenrechner im Gespräch. Willkommen in Shanghai. Zwischendrin brauchten wir Luft – und plötzlich wird die Stadt leiser: Old City, Yu Garden, Pagodendächer, Lampions, enge Gassen. Shanghai ist eben nicht nur Glas und Skyline, sondern auch Tradition, Handwerk und Geschichte, die sich zwischen den Hochhäusern versteckt. Am Abend dann Teppanyaki: Feuer, Show, gemeinsames Lachen, Geschichten vom Tag – und endlich mal Essen, das auch für mich als Pescetarier funktioniert. Tag 3 wird dann Großstadt pur: Nanjing Road ist keine Straße, sondern ein Strom. Menschen, Licht, Tempo – Shanghai entschuldigt sich nicht dafür, dass es so ist, wie es ist. Und weil man irgendwann einen Gegenton braucht, tauchen wir in die Teekultur ein: ein Teemarkt, Aufguss um Aufguss, plötzlich Ruhe im Kopf. Danach French Concession zum Durchatmen – Bäume, alte Villenfassaden, Cafés – und natürlich Wukang Road, diese Ecke aus tausend Reels, wo man automatisch kurz stehen bleibt. Mit drin ist auch mein persönlicher „Work-Stop“: der DJI Store. Nicht nur Sightseeing, sondern ein kleines Upgrade für Luftraumwerk und meine Videoprojekte – weil Shanghai für mich nicht nur Reise ist, sondern auch Zukunft. Und am Ende: der Bund. Der Moment, wenn Pudong anfängt zu leuchten, der Pearl Tower glüht und die Skyline wie angezündet wirkt. Kein großes Drama – eher ein stiller Abschied. Zurück Richtung Flughafen, Heimreise – und dieser Rückflug, der sich für mich wie „Premium für die Seele“ anfühlt: Ruhe, Schlaf, Reset. Danke fürs Zuhören. Wir sehen uns im Mai wieder – wohin es geht, bleibt noch ein kleines Geheimnis. Willkommen an Board.

    Kapitel 3.14 - Reiseblog - Shanghai 2. Teil
  3. Feb 8

    Kapitel 3.13 - Reiseblog - Der Abschiedsflug - China - Shanghai

    In dieser Folge nehme ich euch mit nach Shanghai – und es ist mehr als ein Städtetrip. Es ist ein Kontrastprogramm: laut, schnell, überwältigend. Und für mich persönlich auch ein Stück Rückkehr. Ich war knapp 25 Jahre bei Lufthansa. Mein Ausstieg war eher ein Schnitt als ein sauberes Ende – ohne diesen klassischen Abschiedsflug, ohne den Moment, in dem man innerlich wirklich „Tschüss“ sagt. Und genau dieses offene Ende hat mich länger begleitet, als ich zugeben wollte. Manchmal reicht ein Flughafen-Geräusch, eine Durchsage oder das Rollen von Koffern auf Fliesen – und plötzlich ist alles wieder da. Dann kam die Einladung von Sabine und Peer. Zwei Menschen, mit denen es irgendwann mal als Fliegerbekanntschaft angefangen hat – und daraus ist echte, tiefe Freundschaft geworden. Sie hatten Shanghai im Dienstplan und haben mich gefragt, ob ich mitkomme. Und ich wusste sofort: Diese Tür nehme ich. Wir fliegen kurz vor dem chinesischen Neujahr nach Pudong, erleben Crew-Life von innen, landen in einer Stadt, die technisch gefühlt ein paar Jahre voraus ist – und ich merke unterwegs, dass dieser Flug für mich etwas heilt. Nicht groß, nicht dramatisch. Eher leise. Wie ein nachgereichter Schlussakkord. Teil 1 ist Ankommen, Einordnen, Erinnern: Flughafen-Vibes, Crewbus, Hotelrealität – und das erste Abendessen, bei dem ich als Pescetarier schnell lerne, dass Shanghai kulinarisch manchmal ein kleiner Endgegner sein kann. Am Ende gibt’s noch meinen wichtigsten Life-Hack für China: DiDi über Alipay. Taxis anhalten war gestern – so fährst du stressfrei wie ein Local. Danke fürs Zuhören. Willkommen an Bord.

    Kapitel 3.13 - Reiseblog - Der Abschiedsflug - China - Shanghai

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