FemGeo: Ein Podcast über Feministische Geographien

Elisabeth Militz, Malou Gorriz

FemGeo ist ein Podcast über Feministische Geographien. Im Podcast sprechen Malou Gorriz, Bachelorstudentin, und Elisabeth Militz, Assistenzprofessorin, beide vom Geographischen Institut der Universität Innsbruck, über Themen, Forschungsperspektiven und Konzepte Feministischer Geographien. Im Fokus stehen Interviews mit deutschsprachigen feministischen Geograph*innen über die Themen feministische Arbeitsgeographien, feministische Politische Ökologie, feministische Stadtgeographien, Queere und Trans Geographien und feministische Geographien des Wohnens.

Episodes

  1. Apr 15

    Feministische Stadtgeographien der Gesundheit (mit Prof. Dr. Iris Dzudzek, Dr. Susanne Hübl und Lisa Kamphaus, M.A.)

    In dieser Folge sprechen wir (Malou Gorriz und Elisabeth Militz) mit Iris Dzudzek (Professorin für Kritische Stadtgeographie, Universität Münster), Susanne Hübl (wissenschaftliche Mitarbeiterin in der AG Kritische Stadtgeographie, Universität Münster) und Lisa Kamphaus (wissenschaftliche Mitarbeiterin in der AG Kritische Stadtgeographie, Universität Münster) aus feministisch-geographischer Perspektive über Gesundheit. Es geht zunächst um den Unterschied zwischen klassischen Gesundheitsgeographien und feministischen, kritisch geographischen Sichtweisen auf Fragen von Gesundheit. Zentrale Themen unseres Gesprächs sind Machtverhältnisse, urbane Gesundheitsgerechtigkeit, Community-Forschung in Stadtteilen wie Berg Fidel (Münster), partizipative Methoden, Sorge-Infrastrukturen und die Bedeutung sozialer Determinanten für Gesundheit. Projekte wie Inframap und Poliklinik-Syndikat zeigen, wie feministische Ansätze Gesundheitsungleichheiten sichtbar machen und gesellschaftliche Veränderungen anstoßen. Herausforderungen in ihrer Forschung sehen Iris, Susanne und Lisa vor allem im Bereich der Ressourcenverfügbarkeit (vor allem Zeit für die Forschung und Aufwandsentschädigung für Forschungsteilnehmende), dem Anspruch von Forschung auf Augenhöhe die politische Veränderung antreibt und der Wirkmächtigkeit von hegemonialem Wissen über Gesundheit. Zitierte Literatur- und Quellenverweise Dzudzek, Iris und Füller, Henning (2023): „Gesundheit.“ In Transformative Geographische Bildung: Schlüsselprobleme, Theoriezugänge, Forschungsweisen, Vermittlungspraktiken, hrsg. von Eva Nöthen und Verena Schreiber. Berlin, Heidelberg: Springer. doi: 10.1007/978-3-662-66482-7_5. Dzudzek, Iris und Strüver ,Anke (2020): „Urbane Gesundheitsgerechtigkeit. Öko-sozialepidemiologischeForschungsperspektiven für eine Kritische Stadtgeographie verkörperter Ungleichheiten.“ Geographische Zeitschrift 2020: 1–23. doi: 10.25162/gz-2020-0005. Bůžek, Richard, Hübl, Susanne, Kamphaus, Lisa und Dzudzek, Iris. (2022): „Wenn die Verhältnisse unter die Haut gehen – Urbane Gesundheit relational gedacht.“ sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung 10 (1): 41–71. doi: 10.36900/suburban.v10i1/2.702 . Link zur Inframap einer sorgenden Stadt: https://experience.arcgis.com/experience/66e96040acc54efdad853ba4c46d7e1e Polykliniksyndikat: https://poliklinik-syndikat.org/ Sozialmedizinischer Newsletter: https://upstream-newsletter.de/ Film über Community Forschung in Münsters Stadtteil BergFidel: https://www.youtube.com/watch?v=Sur_V5VODXE Credits Idee und Konzept: Elisabeth Militz und Malou Gorriz Musik: Christine Pichler Logo: Malou Gorriz Schnitt: Malou Gorriz Unser Dank gilt Andi Brigo für die technische Unterstützung und Klaus Förster. Lizenz: CC-BY-4.0 (dieser Podcast ist eine freie Bildungsressource (open educational ressource)

  2. Apr 1

    Feministische Geopolitik (mit Prof. Dr. Carolin Schurr)

    In dieser Folge sprechen wir (Malou Gorriz und Elisabeth Militz) mit Prof. Dr. Carolin Schurr (Professorin für Sozial- und Kulturgeographie an der Universität Bern) über Feministische Geopolitik. Carolin erklärt zunächst, wie sich die verschiedenen Ansätze und Perspektiven der klassischen, kritischen, feministischen, intimen und reproduktiven Geopolitik voneinander unterscheiden lassen bzw. welche unterschiedlichen Fragen sie stellen. Außerdem bekommen wir einen Einblick in ihre langjährigen Forschungsarbeiten zu Fragen der transnationalen Reproduktion und erfahren, wie z.B. Leihmutterschaft oder auch Sterilisationspraktiken geopolitisch sind. Anhand konkreter Beispiele erläutert Carolin das zentrale Konzept des Global Intimate, d.h. die vielfältigen Verschränkungen von intimen, privaten Entscheidungen mit geopolitischen, gesellschaftlichen Fragen und (post)kolonialen Machtverhältnissen. Im Laufe des Gesprächs erfahren wir auch, wie Carolin zu ihrer Forschung gekommen ist, was ihr am meisten Freude bereitet und wo sie Herausforderungen sieht. Zitierte Literatur- und Quellenverweise Calkin, Sydney & Freeman, Cordelia (2026): De Gruyter Handbook of Feminist Political Geography, De Gruyter, DOI:10.1515/9783111289274. Damoisel, Mathilde & Ramonet, Tancrede (2010): A Woman’s Womb (Film). DIE ZEIT, Der Nachrichtenpodcast “Was jetzt?” Fall, Juliet (2024): Bornées. Une histoire illustrée de la frontière. (Engl.: Along the Line. Writing with Comics and Graphic Narrative in Geography.) Fall, Juliet (2014): Feminist Political Geography (Film). Schurr, Carolin et al. (2021-2025): Reproductive Geopolitics: Governing and Contesting In/Fertility in the Global Intimate (Projektwebsite des mLAB an der Universität Bern). Credits Idee und Konzept: Elisabeth Militz und Malou Gorriz Musik: Christine Pichler Logo: Malou Gorriz Schnitt: Malou Gorriz Unser Dank gilt Andreas Brigo für die technische Unterstützung und Klaus Förster. Lizenz: CC-BY-4.0 (dieser Podcast ist eine freie Bildungsressource (open educational ressource)

  3. Mar 17

    Feministisch Kartieren (mit Dr. Katrin Singer und Dr. Katharina Schmidt)

    In dieser Folge sprechen wir (Malou Gorriz und Elisabeth Militz) mit Katrin Singer (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg) und Katharina Schmidt (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Flensburg) über feministisches Kartieren und feministisch-geographische Perspektiven auf Kartographie. Es geht um das Kartieren als geographische Methode, die immer auch kritisch und feministisch durchgeführt werden kann. Katharina und Katrin erklären in dieser Folge, dass vor allem auch das Darstellen des Kartierungsprozesses und der Austausch darüber feministisch und reflektiv sei, genauso wie intime Themen und Emotionen zu kartieren (z.B. Bodymapping). Dabei erzählen Katrin und Katharina auch immer wieder über ihre Forschungen und ihre mit dem feministischem Kartieren verbundenen Freundinnenschaft: Katharina kartiert und forscht über die Versorgungsinfrastrukturen von wohnungslosen Frauen und Katrin beschäftigt sich mit Flüssen, beispielsweise kartiert sie seit einigen Jahren unterschiedliche Themen, Menschen und mehr als Menschen rund um die Tide Elbe. Wir erfahren im Gespräch auch von den Arbeiten vieler anderer Menschen, die feministisches Kartieren unterschiedlich umsetzen und die auch Katharinas und Katrins Praxis des Kartierens geprägt und inspiriert haben. Alle erwähnten (Counter-)Mappings Kartierungen sind in den Sendungsnotizen verlinkt. Zitierte Literatur-und Quellenverweise 1.       Filme Arte: Wie mächtig sind Landkarten. https://www.youtube.com/watch?v=6pC65klSzrQ Arte: Gegenkartografie: Was Google Maps euch nicht zeigt. https://www.youtube.com/watch?v=aUZOWIQpqTk Dokumentarfilm „Dreading the map“ von Sonia E. Barrett mit Pat Noxolo: https://www.youtube.com/watch?v=Wnfd4HRMn3M Firelei Báez (Arbeiten von Künstlerin): https://www.youtube.com/watch?v=ht5o3mfMsDw Yuki~you. Ein Flow-Motion vom Kritischen Kartieren (vom Hamburger Studi Kollektiv Kartattack) https://www.youtube.com/watch?v=0AngxcMMqns 2.       Literatur Singer, K.; Schmidt, K. & Neuburger, M. (2023): Artographies –Kreativ-künstlerische Zugänge zu einer machtkritischen Raumforschung. Singer, K.; Schmidt, K. (2026): Beyond Mere Methods: Thematic and Critical Engagements with Feminist C/artographies. In: VisQual Methodbox.  3.       Feministische Kartograph*innen & Kollektive: AG KGGU: Karto FemGeo Broschüre und Atlas 2020 (beides von Studierenden erstellt) o  Atlas (2020): https://www.geo.uni-hamburg.de/geographie/abteilungen/integrative-geographie/ag-kritische-geographie/aktuelles/atlas-2020.pdf o  FemGeo Broschüren:https://ag-kggu.net/femgeo-broschueren-von-studierenden/ Colectivo Miradas Criticas del Teritorio desde el Feminismo https://miradascriticasdelterritoriodesdeelfeminismo.wordpress.com/about/ “Fearless Collective: Fearless Futures. A Feminist Cartographers Toolkit.” https://www.awid.org/resources/co-creating-fearless-futures-feminist-cartographers-toolkit Geography and Gender Research Group (Autonomen Uni Barcelona) https://webs.uab.cat/geografia-genere/ Iconoclasistas: https://iconoclasistas.net/ Kelly, Meghan (Fokus auf digitale Mappings und GIS) https://meghankelly-cartography.github.io/ Olmedo, Elise (Fokus auf sensitive und künstlerische Mappings) https://storytelling.concordia.ca/elise-olmedo/ Orangotango (Kollektiv). https://orangotango.info/ o  Kollektiv Orangotango (2018): This Is Not an Atlas.A Global Collection of Counter-Cartographies.Transcript Verlag, Bielefeld. o  Kollektiv Orangotango (2024): Beyond Molotovs. A Visual Handbook of anti authoritarian strategies. Transcript Verlag, Bielefeld. Visionscarto.net (unabhängige Forschungsgruppe) Credits Idee und Konzept: Elisabeth Militz und Malou Gorriz Musik: Christine Pichler Logo: Malou Gorriz Schnitt: Malou Gorriz Unser Dank gilt Andreas Brigo für die technische Unterstützung und Klaus Förster. Lizenz: CC-BY-4.0 (dieser Podcast ist eine freie Bildungsressource (open educational ressource)

  4. Jan 30

    Sonderfolge: im Gespräch mit dem AK FemGeo in Innsbruck

    In dieser Folge spricht Elisabeth Militz mit Lene Jonsson, Malou Gorriz, Sarah Rasi, Sophia Gersmann und Lea Jaeger aus dem AK FemGeo in Innsbruck – dem studentischen Arbeitskreis für Feministische Geographien an der Uni Innsbruck. Die Mitglieder des AK FemGeo Innsbruck erzählen in der Folge warum und wie sie den studentischen Arbeitskreis gegründet haben, was sie während der vergangenen Semester bereits für Aktivitäten organisiert haben und welche Ideen und Ziele sie für den AK in der Zukunft haben. Es geht auch grundsätzlicher um die Organisation eines solchen studentischen Arbeitskreises, sowie auch um die (notwendige bzw. mehr oder weniger vorhandene) universitäre Unterstützung. Freut euch darauf im Gespräch zu erfahren, auf was Lene, Lea, Sarah, Malou und Sophia stolz sind bezogen auf den AK FemGeo und was sie sich für die Zukunft des AKs wünschen. Gegen Ende der Folge geben die Mitglieder des AK FemGeo in Innsbruck außerdem noch Tipps für andere Menschen an anderen Standorten, die auch einen studentischen Arbeitskreis gründen wollen.  Zitierte Literatur- und Quellenverweise Autor*innenkollektiv Geographie und Geschlechter (Hrsg.). (2021). Handbuch Feministische Geographien: Arbeitsweisen und Konzepte. Verlag Barbara Budrich, Opladen, Berlin, Toronto. Kern, L. (2019). Feminist City. Verso Verlag. ISBN 9781771134576.  Ein paar Events, die wir besucht haben: (für Vernetzung und Updates Insta vom AK FemGeo: akfemgeo_uibk) Vernetzungstreffen für Feministische Geographien: „Unerhört! Zwischen unerträglicher Stille und empörendem Lärm“, am 13.-15.06.2024, Bonn. Credits auch an AK FemGeo, Heidelberg! Demonstration: “Stoppt Feminizide” (mehrmals) organsiiert von “FAK – Feministsiches Aktionskollektiv”. Geodiskurse (Wintersemster 2024/25): Maria Anne Fitzgerald | Writing Feminist Geographies through Patchwork Ethnography (16.1.2025) Anke Strüver | Lebensmittel liefern lassen: Die Reorganisation häuslicher sozialer Reproduktion durch ortsbasierte Arbeitsplattformen (9.1.2025) Devran Koray Öcal | Revisiting State Violence through Perpetrators’ Lenses: A Feminist Embodied and Everyday Analysis (3.12.2024) Roberta Hawkins | Digital disruptions: Technologies, nature and care (12.11.2024) Lesung: Buch von Sibel Schick “Weißen Feminismus canceln – Warum unser Feminismus feministischer werden muss”, aep-Frauenbibliothek, 28.03.2025. Demonstration: “Mieten essen leben auf” am 17.10.2025. Demonstration (inkl. eigenen Redebeitrag): “16 Tage gegen Gewalt an Frauen 2025”, am 29.11.2025, über die Rolle von Flinta* im Zuge der Klimakrise Ausstellung der Nachhaltigkeitswoche (inkl. eigener Beitrag), am 10.11.2025. Vortrag: “Femi(ni)zide patriarchale Gewalt bekämpfen: Politisierung von Gewalt im öffentlichen Raum in Wien” von Marcela Torres-Heredia, am 15.12.2025. Offenes „Stoppt Femi(ni)zide“ Treffen – Input und gemeinsames Planen organisiert von Frauenvernetzung Tirol, am 07.12.2025 & 12.01.2026. Credits Idee und Konzept: Elisabeth Militz und Malou Gorriz Musik: Christine Pichler Logo: Malou Gorriz Schnitt: Malou Gorriz Unser Dank gilt Andi Brigo für ihre technische Unterstützung und Klaus Förster für die finanzielle Unterstützung. Lizenz: CC-BY-4.0 (dieser Podcast ist eine freie Bildungsressource (open educational ressource)

  5. 12/15/2025

    Feministische Geographien des Wohnens (mit Linda Pasch, M.A.)

    In dieser Folge sprechen wir (Malou Gorriz und Elisabeth Militz) mit Linda Pasch (wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in an der Universität in Bonn) über Feministische Geographien des Wohnens. Linda forscht in Wohngemeinschaften mit Menschen mit Demenz über das Zuhause-Machen, Pflege im Alter und Smart-Home Technologien (z.B. digitale Sprachassistenzsysteme oder Sturzerkennungssensoren). Im Zentrum von Lindas Forschung stehen Fragen nach Wohnen im Alter und dem Zusammenhang zwischen Altern, Technologien und Pflegearbeit. Wir bekommen einen Einblick in Lindas Forschung und erfahren, was Forschende beachten sollten, wenn sie mit Menschen mit Demenz forschen. Linda erzählt, wie hoffnungsvoll es sein kann bei der Forschung in Demenz-WGs emanzipatorische Praktiken des Sorgens kennenzulernen und wie es gleichzeitig oft auch sehr herausfordernd sein kann in Demenz-WGs zu forschen. Am Schluss reflektieren wir noch einmal die forschungsethischen Aspekte einer feministisch-geographischen Wohnforschung.     Zitierte Literatur- und Quellenverweise Dolores Hayden (1981): Wie könnte eine nicht-sexistische Stadt aussehen? Überlegungen zum Wohnen, zur städtischen Umwelt und zur menschlichen Arbeit, in: Sub\urban, Jg. 5 (2017) Nr: 3, 69-86. DOI: https://doi.org/10.25595/418. Lisa Jandi (2022): Agnes und Amir – WG mit einer 101-Jährigen. Reportage ZDF/Arte. (Link zum Film in voller Länge ist leider nicht mehr auf Arte verfügbar)   Credits Idee und Konzept: Elisabeth Militz und Malou Gorriz Musik: Christine Pichler Logo: Malou Gorriz Schnitt: Malou Gorriz Unser Dank gilt Felix Berkmann und Andreas Brigo für ihre technische Unterstützung und der Universität Innsbruck für die finanzielle Unterstützung. Lizenz: CC-BY-4.0 (dieser Podcast ist eine freie Bildungsressource (open educational ressource)

  6. 12/02/2025

    Queere und Trans Geographien (mit Dr. habil. Jan Hutta)

    In dieser Folge sprechen wir (Malou Gorriz und Elisabeth Militz) mit Jan Hutta (ab Januar 2026 Professor für empirische Kulturwissenschaft an der Universität Hamburg) über Queere und Trans Geographien bzw. Geographien der Sexualitäten. Jan forscht über Gewaltverhältnisse bezogen auf Sexualitäten, transphobe Gewalt oder auch über gewaltsames Verschwindenlassen, vor allem im Kontext Brasilien. Es geht um Themen, Konzepte und Entstehungsgeschichten innerhalb von Queeren und Trans Geographien. Wir bekommen einen Einblick in Jans Forschung und erfahren, was ihm dabei Freunde bereitet, aber auch Herausforderungen mit sich bringt. Außerdem thematisiert Jan auch Gefühle und Affekte (wie z.B. Begehren oder Geborgenheit) als zentrale queer-feministische Perspektiven. Am Ende machen wir noch auf die Arbeit des Queering Feminist Geography Collective aufmerksam. ZitierteLiteratur- und Quellenverweise Bell, D., & Valentine, G. (1995). Mapping Desire: Geographies of Sexualities (1st ed.). Routledge. https:/doi.org/10.4324/9780203427897 Browne, K., Nash, C. & S. Hines (2010).Introduction: towards trans geographies. Gender, Place & Culture, 17(5), 573-577. https://doi.org/10.1080/0966369X.2010.503104 Hutta, J. & Schuster, N. (2022). Infrastrukturen städtischer Intimität. Einladung zu einem Gedankenspiel. sub\urban, 10 (2/3), 97-113. https://doi.org/10.36900/suburban.v10i2/3.819 Hutta, J. & Witzel, L. (2020): Einführungstext. In: Feministische Geo-Rundmail (2020): Nr. 82 Trans und queere Perspektiven. Kinkaid, E., Diamant, C., Koenig, N., Bandagi Kandlakunta, A., Rush-Morgan, R., … Smiles, N. D. (2025). Queeringfeminist geography III: calling all allies and accomplices. Gender, Place & Culture, 32(11), 1740–1748. https://doi.org/10.1080/0966369X.2025.2559901 Kinkaid, E., Koenig, N., Bandagi Kandlakunta, A., Sharp, W., Hicks, A. E., … Rush Morgan, R. (2025). Queering feminist geography IV: toward queer and trans-feminist coalition. Gender, Place & Culture, 1–12. https://doi.org/10.1080/0966369X.2025.2559903 Mader, J. (2020): Queering Spaces. Praktiken materieller Diskursproduktion. In: Feministische Geo-Rundmail (2020): Nr. 82 Trans und queere Perspektiven. Queering Feminist Geography Collective, Kinkaid, E., Sharp, W., Fogel, S., Bandagi Kandlakunta, A., Kirk, G., Naylor, L., L.T. E. Eaves, Koenig, N. Nelson, Ingrid, Deondre Smiles, N. & Emard, K. (2025). Queering feminist geography I: queer/trans inclusion, exclusion, and belonging. Gender, Place & Culture, 32(8), 1290–1301. https://doi.org/10.1080/0966369X.2025.2513079 Queering Feminist Geography Collective, Kinkaid, E., Sharp, W., Fogel, S., Bandagi Kandlakunta, A., Kirk, G., Naylor, L., L.T. E. Eaves, Koenig, N. Nelson, Ingrid, Deondre Smiles, N. & Emard, K. (2025). Queering feminist geography II: working through and working against trans-exclusionary feminisms. Gender, Place & Culture, 32(9), 1445–1455. https://doi.org/10.1080/0966369X.2025.2516848 Queering the Map. https://www.queeringthemap.com/   Credits Idee und Konzept: Elisabeth Militz und Malou Gorriz Musik: Christine Pichler Logo: Malou Gorriz Schnitt: Malou Gorriz Unser Dank gilt Felix Berkmann und Andreas Brigo für ihre technische Unterstützung und der Universität Innsbruck für die finanzielle Unterstützung. Lizenz: CC-BY-4.0 (dieser Podcast ist eine freie Bildungsressource (open educational ressource)

  7. 11/19/2025

    Feministische Stadtgeographien (mit Dr. Inken Carstensen-Egwuom)

    In dieser Folge sprechen wir (Malou Gorriz und Elisabeth Militz) mit Inken Carstensen-Egwuom (wissenschaftliche Mitarbeitern an der Universität Flensburg) über Feministische Stadtgeographien. Inken forscht im Bereich der postkolonialen feministischen Stadtgeographien, vor allem in deutschen Küstenstädten wie z.B. Flensburg. In dieser Folge geht es unter anderem um den Unterschied zwischen klassischen und feministischen Zugängen zu stadtgeographischen und stadtplanerischen Fragen. Außerdem spricht Inken über den Zusammenhang zwischen (post-)kolonialen, rassistischen Ungleichheiten und Geschlechterverhältnissen am Beispiel des Christiansenpark, einem Park aus der Kolonialzeit, in Flensburg. Wir erfahren, was Inken bei ihrer Forschung Freude bereitet, aber auch wo die Herausforderungen liegen. Am Ende der Folge sprechen Malou und Elisabeth noch kurz über den Mehrwert feministischer (stadtgeographischer) Forschung auf Leerstellen in bestehenden Auseinandersetzungen oder Umfragen hinzuweisen. Zitierte Literatur- und Quellenverweise Bauriedl, S. (2013): AndrozentrischeLeerstellen der Stadtforschung. Geschlechtliche Arbeitsteilung, heteronormative Geschlechterkonstruktion und deren sozialräumliche Organisation. Kommentar zu Hartmut Häußermann & Walter Siebels „Thesen zur Soziologie der Stadt“. sub\urban 1(1): 119-123. Bauriedl, S., Wörner L., Carstensen-Egwuom I. & Schmalen N. (o.D.): Christiansenpark – Ein Garten der Kolonialzeit. Website: Flensburg postkolonial. Belina, B., Naumann, M. & Strüver, A. (Hrsg.) (2024): Handbuch Kritische Stadtgeographie. Westfälisches Dampfboot, Münster. Zeitschrift sub\urban. Open Acess Online-Zeitschrift. Credits Idee und Konzept: Elisabeth Militz und Malou Gorriz Musik: Christine Pichler Logo: Malou Gorriz Schnitt: Malou Gorriz Unser Dank gilt Felix Berkmann und Andi Brigo für ihre technische Unterstützung und der Universität Innsbruck für die finanzielle Unterstützung. Lizenz: CC-BY-4.0 (dieser Podcast ist eine freie Bildungsressource (open educational ressource)

  8. 11/03/2025

    Feministische Politische Ökologie (mit Dr. Rosa Philipp)

    In dieser Folge sprechen wir (Malou Gorriz und Elisabeth Militz) mit Rosa Philipp (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Heidelberg) über Feministische Politische Ökologie und ihre Forschung auf diesem Gebiet. Rosa forscht über den Widerstand von vor allem indigenen Frauen am Istmo de Tehuantepec in Mexiko, Abya Yala/Lateinamerika, gegen infrastrukturelle Großprojekte. Wir lernen den Unterschied zwischen Politischer Ökologie und Feministischer Politischen Ökologie kennen und bekommen einen Einblickin Rosas Forschung. Ein zentrales Thema in dieser Folge im Podcast ist die Positionalität von Forschenden und die Notwendigkeit zur Reflexion der eigenen sozialen Position, die mit Forschungsvorhaben einhergeht. Rosa erzählt, wie sie in ihrem Forschungskontext mit ungleichen Machtverhältnissen, die ihre Forschung prägen, umgegangen ist. Zitierte Literatur- und Quellenverweise Astrid Ulloa (2020): Feminist Political Ecologies in Latin American Context. Wiley Online Libary. ISBN 978-111-93149-4-3. Lisa Neisa, Emmanuel Neisa, Diana Ospina, Liliana Bello, Katja Rodríguez, Catalina Buitrago, isabella Murillo, Silvia Juana, Fabiana Lucau & Pahola Ramos Barbour (2022): A Fight for life. Glyphosate and harm to productive health. Center for Reproductive Rights. Una Lucha por la vida. ISBN 978-628-95197-2-3. Kathrin Kühn (2023): Wissen, dass wir brauchen. Was ist Wissenschaft? Systemfragen, Deutschland Funk. Credits: Idee und Konzept: Elisabeth Militz und Malou Gorriz Musik: Christine Pichler Logo: Malou Gorriz Schnitt: Malou Gorriz Unser Dank gilt Felix Berkmann und Andi Brigo für ihre technische Unterstützung und der Universität Innsbruck für die finanzielle Unterstützung. Lizenz: CC-BY-4.0 (dieser Podcast ist eine freie Bildungsressource (open educational ressource)

  9. 10/16/2025

    Feministische Arbeitsgeographien (mit Prof. Dr. Karin Schwiter)

    In dieser Folge sprechen wir (Malou Gorriz und Elisabeth Militz) mit Karin Schwiter (Professorin für Labour Geography an der Universität Zürich) über feministische Arbeitsgeographien und ihre Forschung. Karin Schwiter forscht über Arbeitsverhältnisse und -bedingungen vor allem bezogen auf plattformbasierte Sorgearbeit und Live-In Care Work, also Pflegepersonal, das im Zuhause der zu Pflegenden 24 Stunden mit wohnt. In der Folge lernen wir den Unterschied zwischen klassischen Ansätzen der Geographien der Arbeit/Arbeitsgeographien und feministischen Arbeitsgeographien kennen und erhalten einen Einblick in Karins Forschung. Wir erfahren was ihr bei ihrer Forschung Freude bereitet, aber auch wo die Herausforderungen liegen. Am Ende der Folge sprechen Malou und Elisabeth noch kurz das Thema Emotionen als einen zentralen Aspekt feministisch-geographischen Forschens an. Zitierte Literatur- und Quellenverweise: Fraeser, Nina, Nina Schuster, und Anne Vogelpohl(2021): Feministische Geographien der Arbeit: Zusammenhänge von Prekarisierung, Gentrifizierung und Globalisierung. In Handbuch Feministische Geographien: Arbeitsweisen und Konzepte, 1. Aufl., hrsg. von Autor*innenkollektiv Geographie und Geschlecht. Verlag Barbara Budrich, 120-144 https://doi.org/10.2307/j.ctv1n9dk7q. Isabel Flükiger (2025): Gloria. Mohammed. Eine Erzählung von der dunklen Seite des Glücks. Rotpunktverlag. ISBN 978-3-03973-053-7.   Credits: Idee und Konzept: Elisabeth Militz und Malou Gorriz Musik: Christine Pichler Logo: Malou Gorriz Schnitt: Malou Gorriz Unser Dank gilt Felix Berkmann und Andi Brigo für ihre technische Unterstützung und der Universität Innsbruck für die finanzielle Unterstützung. Lizenz: CC-BY-4.0 (dieser Podcast ist eine freie Bildungsressource (open educational ressource)

  10. 10/16/2025

    Pilotfolge: Einführung in den FemGeo Podcast

    In der Einführungsfolge (dieser Staffel des FemGeo Podcast) stellen wir, Malou Gorriz und Elisabeth Militz, uns vor und erzählen wie und warum wir diesen Podcast gemeinsam produzieren (ca. bei Minute 22) und mit welchen Ressourcen (ca. bei Minute 25). Begleitet wird die Folge von O-Tönen von Malous Kommiliton*innen an der Universität Innsbruck und deren Bezug zu Feministischen Geographien. Dabei versuchen wir die Frage zu klären was Feminismus mit Geographie zu tun hat. Im Laufe der Folge erläutern wir zentrale Konzepte Feministischer Geographien, wie z.B. Intersektionalität (ca. bei Minute 10), Vergeschlechtlichung und Raum (ca.bei Minute 14) und Multiperspektivität (ca. bei Minute 29).  Außerdem geben wir kurze Einblicke in die feministisch geographische Forschung und Lehre und gehen dabei auf den Zusammenhang von Machtverhältnissen, Körpern und Emotionen ein. Zum Schluss diskutieren wir inwiefern wir uns selber als Feministische Geograph*innen sehen und geben einige Literaturempfehlungen für die weitere Vertiefung der Grundideen Feministischer Geographien über den Podcast hinaus. In der Folge zitierte Literatur- und Quellenverweise: Autor*innenkollektiv Geographie und Geschlechter (Hrsg.). (2021). Handbuch Feministische Geographien:Arbeitsweisen und Konzepte. Verlag Barbara Budrich, Opladen, Berlin, Toronto. Website des Arbeitskreis Feministische Geographien. ak-feministische-geographien.org Bauriedl, S., Fleischmann, K., Strüver, A., &Wucherpfenning, C. (2000). Verkörperte Räume – «verräumte»Körper. Zu einem feministisch-poststrukturalistischen Verständnis der Wechselwirkungen von Körper und Raum. Geographica Helvetica, 55(2), 130–134. Crenshaw, K. (1991). Mapping the Margins:Intersectionality, Identity Politics, and Violence against Women of Color. Stanford Law Review, 43(6), 1241–1299.  Fleischmann, K., & Meyer-Hanschen, U. (2005). StadtLand Gender. Einführung in Feministische Geographien. Ulrike Helmer Verlag. ISBN 3897411792. Hawkins, R., & Kern, L. (2024). HigherExpectations & How to Survive Academia. Make it Better for Others. ISBN 9781771136594. Kern, L. (2019). Feminist City. Verso Verlag. ISBN 9781771134576. Kern, L. (2022). Gentrification is Inevitable and Other Lies. Verso Verlag. ISBN 9781771135849. Schier, M., Bauriedl, S., & Strüver, A. (Hrsg.).(2010). Geschlechterverhältnisse, Raumstrukturen, Ortsbeziehungen: Erkundungen von Vielfalt und Differenz im spatial turn. Forum Frauen- und Geschlechterforschung, 27. Westfälisches Dampfboot. Miliz, E. & Schurr, C., & (2016).Affective Nationalism: Banalities of belonging in Azerbaijan. Political Geography 54: 54-63. Sojourner Truth. (1851 /o. J.). “Ain’t I aWoman?” The Combahee River Collective. (1977/ o. J.). The Combahee River Collective Statement. Strüver, A. (2020). Der kleine Unterschied und seine Großen Folgen – feministische Perspektiven in der Humangeographie. Aus: Gebhardt, H., Glaser, R., Radtke, U., Reuber, P. & Vött, A. (Hrsg.). Geographie. Physische Geographie und Humangeographische. 3. Auflage. Springer Spektrum, 681-687.   Credits: Idee und Konzept: Elisabeth Militz und Malou Gorriz Musik: Christine Pichler Logo: Malou Gorriz Schnitt: Malou Gorriz Unser Dank gilt Felix Berkmann und Andi Brigo für ihre technische Unterstützung und der Universität Innsbruck für die finanzielle Unterstützung. Lizenz: CC-BY-4.0 (dieser Podcast ist eine freie Bildungsressource (open educational ressource)

    Pilotfolge: Einführung in den FemGeo Podcast

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