Spuren zum Selbst

Stefan Proeller

Mein Name ist Stefan Proeller. Ich bin ganzheitlicher Arzt. Und interessiere mich für Menschen. Nicht nur für deren Krankheiten. Vor allem darum, warum sie so geworden sind, wie sie sind. Es geht mir um deren Weg. Deren Lebensweg. Und um die Spuren, die dieser hinterlässt.  Meine persönlichen Erfahrungen möchte ich mit Dir teilen. Ich gebe Dir keine Ratschläge. Wenn Du magst folgst Du mir, und begleitest mich auf meinem Weg. Dieser Podcast ist ein Stück gelebte Biographiearbeit, die ich mit Dir teile. Eine Reise zu mir. In mein Inneres. In meine Kindheit. In meine Geschichte.  Mit meinen Geschichten. Du begleitest mich, siehst in welche Situationen ich gerate. Du machst Dir mit mir zusammen Gedanken über Wege und Auswege. Die Erfahrungen teile ich mit Dir. Auch in den Grenzbereichen des Lebens.  Dieser Podcast erscheint in der Regel jede Woche  am Donnerstag  um 0 Uhr.

  1. May 27

    44 Eindringlinge im Inneren wie im Äußeren Garten, ein Modell um Liebe und Partnerschaft zu erklären?

    In dieser Episode des Podcasts „Spuren zum Selbst“ setze ich mich mit einem sehr persönlichen und tiefgründigen Thema auseinander: dem inneren Garten, einem symbolischen Raum, der die Intimität und Verletzlichkeit unseres Lebens widerspiegelt. Mein Freund Kornel hat mir ein Bild seines Gartens geschickt, in dem ein Fuchs umherstreift – ein Eindringling, der mich zum Nachdenken anregt. Ich frage mich, welche Rolle Fremde, sowohl gewollt als auch ungewollt, in unserem inneren Leben spielen.  Der innere Garten stellt einen völlig geschützten und privaten Bereich dar. Hier versuche ich, die fundamentalen Fragen aufzuwerfen: Wer hat tatsächlich Zutritt zu diesem inneren Bereich in unserer Lebensreise? Anfangs sind es meist die Eltern, deren Einfluss wir nicht leugnen können, gefolgt von den Menschen, denen wir nahe sind. Diese Menschen können sowohl positive Unterstützung als auch schmerzhafte Eindrücke hinterlassen. Es gibt jedoch auch ungewollte Eindringlinge – Menschen, die in unser Inneres gelangen und dort vielleicht mehr Schaden anrichten, als wir beabsichtigen. Ich stelle mir die Frage, ob enge Beziehungen, sei es zu Partnern oder Freunden, automatisch Zugang zu unserem inneren Garten bieten. Wie verhalten wir uns, wenn jemand, der einmal in unserem Leben war, nicht mehr an diesem intimen Ort sein sollte? In dieser Reflexion geht es nicht um einfache Antworten, sondern um die Erkundung unserer Gefühle und Grenzen. Ich sammle Gedanken darüber, wie äußere Einflüsse uns prägen und was geschieht, wenn diese Einflüsse schade anrichten. Zusätzlich berühre ich das Thema der emotionalen Nähe und des Teilens von Gefühlen innerhalb von Beziehungen. Was bedeutet es, unser Inneres zu teilen? Ist eine echte Partnerschaft ohne diese Teilung möglich? Diese Fragen laden dazu ein, über die Bedeutung von Intimität und Vertrauen nachzudenken.  Abschließend lade ich die Zuhörenden ein, aktiv an diesen Themen teilzunehmen und ihre Gedanken zu äußern. Vielleicht gibt es jemanden, der sich zu meinem Freund Kornels Erlebnis äußern möchte, oder es kommen neue Perspektiven auf das Thema hinzu. Ich plane, Kornel später direkt zu kontaktieren und seine Sichtweise zu dem Bild und unseren Gedanken auszutauschen. Diese Episode schließt mit der Hoffnung, dass die Zuhörer inspiriert sind, sich mit ihrem eigenen inneren Garten auseinanderzusetzen.

    8 min
  2. 43 Die Resilienz einer Mimose oder können Hochsensible Resilienz entwickeln?

    May 24

    43 Die Resilienz einer Mimose oder können Hochsensible Resilienz entwickeln?

    In dieser Episode des Podcasts „Spuren zum Selbst“ vertiefen wir uns in die Thematik des äußeren Gartens und dessen direkten Zusammenhang mit unserem inneren Garten. Ich besitze eine Mimose, die trotz eines strengen Frostes in diesem Winter stark gelitten hat. Diese Mimose ist nicht die echte schamhafte Sinnpflanze, sondern eine Akazie aus Südfrankreich, die die Wintermonate nicht gut überstanden hat. Dennoch gibt es faszinierende Neuerungen in ihrem Wachstum, die als starke Metapher für unsere eigene Resilienz dienen können. Die Mimose, bekannt für ihre zarte Natur und den duftenden süßen Harz, hat einen beeindruckenden Kampfgeist gezeigt, indem sie trotz frostiger Bedingungen einen neuen Trieb am Fuß des Stammes entwickelt hat. Auch wenn der obere Teil der Pflanze beschädigt oder gar abgestorben ist, entsteht aus der Wurzel ein neuer Ansatz, der Hoffnung und die Möglichkeit eines Neuanfangs symbolisiert. Ich beobachte diese Transformation seit Wochen und frage mich, welche Lehren ich daraus ziehen kann. Die Veränderung und das Überleben der empfindlichen Pflanze regen mich zur Reflexion über die eigene Widerstandskraft an. In dieser Folge lade ich die Zuhörer ein, über ihre eigene Resilienz und Verwundbarkeit nachzudenken. Die Frage stellt sich, inwieweit wir, ähnlich wie die Mimose, trotz widriger Umstände weiterwachsen und gedeihen können. Was bedeutet es, sensibel zu sein, und wie viel Widerstandskraft können wir aufbringen, wenn das Leben uns Herausforderungen stellt? Es ist eine Einladung an die Zuhörer, sich mit ihrem eigenen „inneren Garten“ zu beschäftigen und darüber nachzudenken, wie sie persönliche Wachstumsprozesse durchlaufen können, auch wenn sie sich als empfindlich oder verletzlich empfinden. Der Podcast schließt mit dem Gedanken, dass wir uns nicht zu früh geschlagen geben sollten. Auch in der Natur gibt es Beispiele von Pflanzen, die widerstandsfähiger sind, als es den Anschein hat. Ich fordere die Zuhörer auf, über ihre eigenen Erfahrungen nachzudenken und im besten Fall die gemeinsamen Gedanken und Erkenntnisse zu teilen. Wenn Ihnen gefällt, was Sie gehört haben, empfehle ich Ihnen, den Podcast mit anderen zu teilen und weiter zu verbreiten.

    6 min
  3. 00 Neues Kurzformat, innere und äußerer Achtsamkeit,Impulse für den  Alltag, während der bestehende Podcast aktiv bleibt.

    May 17

    00 Neues Kurzformat, innere und äußerer Achtsamkeit,Impulse für den Alltag, während der bestehende Podcast aktiv bleibt.

    In dieser Episode stelle ich ein neues Format vor, das parallel zu meinem bestehenden Podcast "Spuren zum Selbst" entstanden ist. Der Grund für dieses neue Konzept liegt darin, dass ich oft das Bedürfnis habe, meine Gedanken in kürzeren Formaten zu teilen. Anstatt die Themen in langen, ausufernden Diskussionen über 10, 15 oder sogar 30 Minuten zu behandeln, möchte ich die Zuhörer mit kurzen, prägnanten Impulsen erreichen. Das zentrale Thema dieses neuen Formats ist Achtsamkeit. Hier möchte ich mich mit dem inneren Teil von mir auseinandersetzen—meinem inneren Garten—und den Einflüssen, die von außen darauf wirken. Ich plane, verschiedene Begriffe und Konzepte zu beleuchten, die für mich bedeutend sind, und ich werde dabei erklären, wie sie mein Leben und meine Perspektive beeinflussen. Mein Ziel ist es, diese Gedanken so zu formulieren, dass du sie nicht nur verständlich aufnehmen kannst, sondern sie auch in deinem eigenen Alltag verinnerlichen kannst. Die neuen Episoden werden zwischen drei und sechs Minuten lang sein—kurzweilig und prägnant. Statt komplexer Ideen werde ich kurze Anregungen und Fragen anbieten, die dich in deinem täglichen Leben unterstützen und inspirieren können. Ich lade dich ein, diesen neuen Ansatz anzunehmen. Gleichzeitig bleibt der bestehende Podcast "Spuren zum Selbst" weiter aktiv, und ich hoffe, dass du mir auch dort treu bleibst. Wenn dir dieses neue Format gefällt, freue ich mich über ein Like und die Weiterempfehlung an Freunde. Viel Spaß beim Hören!

    3 min
  4. 38 Gartenprojekt 5 die Verbindung zwischen äußeren und innerem Garten gibt wertvolle Impulse. Frequenz und Resonanz

    May 13

    38 Gartenprojekt 5 die Verbindung zwischen äußeren und innerem Garten gibt wertvolle Impulse. Frequenz und Resonanz

    In dieser Episode von "Spuren zum Selbst" befasse ich mich mit dem Konzept des äußeren Gartens und seiner tiefen Verbindung zu unserem inneren Garten. Früh am Morgen, während ich diese Folge aufnehme, reflektiere ich über die Bedeutung, die der Umgang mit Pflanzen und der Natur für unser inneres Wohlbefinden hat. Der äußere Garten fungiert nicht nur als physischer Raum, sondern auch als ein Spiegelbild unserer inneren Zustände und Achtsamkeit.  Ich erkläre, wie die Zyklen der Natur, ähnlich der chinesischen Medizin, in unserem Garten sichtbar werden. So wie es mehrere Jahreszeiten gibt, erleben auch Pflanzen verschiedene Phasen wie Trockenheit und Feuchtigkeit. Aktuell befinden wir uns am Ende einer langen Trockenperiode, und ich teile meine Beobachtungen über die Stresssymptome der Pflanzen in meinem Garten. Diese alltäglichen Herausforderungen im Außen erfordern unsere Achtsamkeit; es ist entscheidend, ihre Bedürfnisse zu erkennen, um nicht nur ihre Gesundheit, sondern auch unsere eigene seelische Wohlfahrt zu fördern. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Pflege der Pflanzen. Ich bespreche, wie der richtige Umgang mit Wasser und Nährstoffen entscheidend ist, um das Wachsen und Gedeihen der Pflanzen zu gewährleisten. Zu viel oder zu wenig Pflege kann ihnen schaden, weshalb ich betone, dass die Aufmerksamkeit auf die spezifischen Bedürfnisse der Pflanzen ein Akt der Achtsamkeit darstellt, der uns ebenfalls in unserem inneren Garten hilft. Diese Fürsorge führt dazu, dass wir uns bewusster mit unserer Umgebung verbinden und die Rhythmen der Natur wiederentdecken. Im Verlauf der Episode ziehe ich Parallelen zwischen den äußeren Rhythmen der Natur und unserem eigenen inneren Rhythmus. Ich regte an, dass unser eigenes Wohlergehen und unsere innere Balance oft von der äußeren Welt abhängen. Diese Erkenntnis eröffnet einen Zugang zu einem respektvolleren Umgang mit der Natur und unserem selbst. Ich ermutige die Zuhörer, einen tiefen Blick in die Natur zu werfen und so ein Bewusstsein für den eigenen Rhythmus zu entwickeln. In diesem Zusammenhang spreche ich über die Idee der Resonanz – darüber, dass harmonische Schwingungen zwischen uns selbst und unserer Umgebung existieren und wie wichtig es ist, in Einklang mit diesen Schwingungen zu leben. Abschließend lade ich die Zuhörer ein, in ihrem Alltag achtsamer zu sein. Indem wir in unseren täglichen Tätigkeiten präsent sind und die uns umgebende Natur aufmerksam beobachten, können wir zu einem tieferen Verständnis und einer stärkeren Verbindung zu uns selbst und unserer Umwelt gelangen. In diesem Sinne möchte ich die Zuhörer dazu anregen, ihren eigenen Garten – sowohl im Außen als auch im Innen – aktiv zu pflegen und zu erkunden.

    7 min

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Mein Name ist Stefan Proeller. Ich bin ganzheitlicher Arzt. Und interessiere mich für Menschen. Nicht nur für deren Krankheiten. Vor allem darum, warum sie so geworden sind, wie sie sind. Es geht mir um deren Weg. Deren Lebensweg. Und um die Spuren, die dieser hinterlässt.  Meine persönlichen Erfahrungen möchte ich mit Dir teilen. Ich gebe Dir keine Ratschläge. Wenn Du magst folgst Du mir, und begleitest mich auf meinem Weg. Dieser Podcast ist ein Stück gelebte Biographiearbeit, die ich mit Dir teile. Eine Reise zu mir. In mein Inneres. In meine Kindheit. In meine Geschichte.  Mit meinen Geschichten. Du begleitest mich, siehst in welche Situationen ich gerate. Du machst Dir mit mir zusammen Gedanken über Wege und Auswege. Die Erfahrungen teile ich mit Dir. Auch in den Grenzbereichen des Lebens.  Dieser Podcast erscheint in der Regel jede Woche  am Donnerstag  um 0 Uhr.