boys do cry

Nico Rossmann, Adrian Draschoff

"boys do cry" ist ein Podcast über mentale Gesundheit, Glück und das echte Leben – mit Herz, Verstand und einer Prise Humor. Ein Podcast über das, was oft zu kurz kommt: echte Gespräche über mentale Gesundheit, innere Balance, Stressbewältigung und all die leisen wie lauten Gefühle, die das moderne Leben mit sich bringt. Ob Glück oder Trauer, Liebeskummer oder Lebensfreude, Burnout oder Balance – wir reden drüber. Offen, ehrlich, informiert, reflektiert und immer mit einem Augenzwinkern.

  1. Jul 10

    Freundlichkeit – warum sie mehr verändert, als wir denken

    Was passiert eigentlich, wenn wir freundlich sind – nicht aus Höflichkeit, nicht aus Kalkül, sondern einfach, weil wir uns dafür entscheiden? In dieser Folge sprechen wir über Freundlichkeit: darüber, warum sie oft unterschätzt wird, warum sie alles andere als naiv ist und wieso sie unser Leben manchmal mehr verändern kann, als wir denken. Auslöser ist eine ganz konkrete Begegnung: ein fremder Mann, der Nico und seine Freundin nach einer chaotischen Rückreise spontan vom Frankfurter Flughafen bis vor die Haustür fährt – einfach, weil er helfen wollte. Eine kleine Geste, die viel ausgelöst hat. Wir reden darüber, was Freundlichkeit eigentlich ist – und was eben nicht. Wo sie sich von People Pleasing unterscheidet, warum sie nichts mit Schwäche zu tun hat und weshalb Ehrlichkeit genauso dazugehört wie ein offenes Herz. Es geht um Kindheit, Erziehung, Kultur, Medienbranche, um unfreundliche Menschen auf dem Fahrradweg, um kleine Gesten im Alltag, um die Frage, warum uns manche extreme Freundlichkeit erst mal misstrauisch macht – und warum sie trotzdem so kraftvoll sein kann. Außerdem schauen wir auf die Forschung hinter dem Thema: Warum Freundlichkeit nicht nur anderen guttut, sondern auch uns selbst. Warum sie Stress reduzieren, den Selbstwert stärken und sogar ansteckend wirken kann. Es geht um das sogenannte „Helper’s High“, um den Ripple-Effekt von kleinen guten Taten und um die vielleicht schönste Erinnerung überhaupt: Dass schon ein ehrliches Kompliment, ein offenes Zuhören oder ein kurzer freundlicher Moment den Tag eines Menschen verändern kann – und manchmal sogar noch viel mehr. Eine Folge über Verbindung, Wärme, Mitgefühl und die Entscheidung, wie wir durch diese Welt gehen wollen.

  2. Jun 12

    Erste Hilfe für die mentale Gesundheit – Wie kann ich unterstützen?

    Wir alle kennen mindestens einen Menschen, dem es psychisch nicht gut geht oder dem es einmal nicht gut ging. Das ist auch nicht überraschend: Schätzungen zufolge erkranken jedes Jahr rund 27,8 % der Menschen in Deutschland an einer psychischen Erkrankung. Und trotzdem fällt es uns oft unglaublich schwer, das Thema anzusprechen. Was sage ich? Wie spreche ich jemanden darauf an? Was, wenn ich etwas Falsches sage? Darf ich überhaupt nachfragen? Und wie kann ich helfen, ohne mich aufzudrängen? Genau darüber sprechen wir in dieser Folge. Ausgangspunkt ist das Konzept Mental Health First Aid (MHFA) – Erste Hilfe für psychische Gesundheit. MHFA ist ein internationales Schulungsprogramm, das Menschen dabei unterstützt, psychische Probleme und Krisen frühzeitig zu erkennen, betroffene Personen anzusprechen und angemessen zu unterstützen – ähnlich wie ein Erste-Hilfe-Kurs, nur für die mentale Gesundheit. Mehr Infos dazu findet ihr hier: https://www.mhfa-ersthelfer.de Wir sprechen darüber: warum Zuhören oft wichtiger ist als gute Ratschläge wie man Menschen anspricht, ohne sie zu überfordern welche Warnsignale man kennen sollte was man tun kann – und was eher nicht warum man kein Therapeut sein muss, um helfen zu können Außerdem berichtet Nico von seinen persönlichen Erfahrungen – sowohl als ehemaliger Betroffener einer schweren Depression als auch aus seiner Arbeit als Mental Health Coach. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie wertvoll es sein kann, wenn ein Mensch einfach da ist und den ersten Schritt macht. Wenn ihr selbst Unterstützung sucht oder euch fragt, wie man professionelle Hilfe findet, hört gerne auch in unsere Folge 21: Ich brauche Hilfe! - Wie du einen Therapieplatz findest  Wichtige Anlaufstellen:Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117TelefonSeelsorge (kostenlos, anonym, rund um die Uhr): 0800 1110111In akuten Notfällen: 112Wir möchten euch mit der Folge Mut machen. Nicht, weil ihr nach dieser Folge alle Antworten habt. Sondern weil ihr vielleicht merkt: Man muss nicht perfekt helfen, um für jemanden da zu sein. ❤️

  3. May 29

    Imposter-Gefühl: Du kannst mehr als du denkst!

    Kennst du das Gefühl, dass du eigentlich ganz gut in dem bist, was du tust – und trotzdem jederzeit auffliegen könntest? Dass andere dich kompetent, erfolgreich oder talentiert finden, du selbst aber denkst: „Wenn die wüssten …“ Genau darüber sprechen wir in dieser Folge. Ausgehend von einem Social-Media-Spiel über „Imposters“ landen wir bei einem Gefühl, das viel ernster ist, als es erstmal klingt: dem Imposter-Selbstkonzept – also diesem ständigen inneren Zweifel, den eigenen Erfolg gar nicht verdient zu haben und nur durch Glück, Zufall oder gute Umstände da gelandet zu sein, wo man gerade steht.Wir reden darüber, warum dieses Hochstaplergefühl so viele Menschen betrifft, obwohl es keine psychische Krankheit ist – und warum es trotzdem richtig belastend werden kann. Es geht um Perfektionismus, Prokrastination, Selbstzweifel, Lob, das nicht ankommt, und um die Frage, warum selbst erfolgreiche Menschen wie Michelle Obama oder Albert Einstein an sich gezweifelt haben. Wir sprechen über unsere eigenen Erfahrungen mit dem Gefühl, nicht gut genug zu sein, über Schulzeit, Job, Bühne, Bücher, Podcast, Familie – und darüber, warum man sich selbst oft kleiner macht, als man eigentlich ist.Am Ende geht’s aber natürlich nicht nur ums Erkennen, sondern auch ums Verändern: Wie kommt man da raus? Wie lernt man, Erfolge wirklich sich selbst zuzuschreiben? Wie geht man mit Fehlern um, ohne direkt alles infrage zu stellen? Und wie schafft man es, Lob mal nicht wegzuwischen, sondern tatsächlich anzunehmen? Eine Folge über Selbstwert, alte Glaubenssätze, innere Unsicherheit – und über die vielleicht tröstlichste Erkenntnis von allen: Du bist wahrscheinlich viel kompetenter, als du selbst glaubst.Hier der Link zum Imposter Selbsttest: https://paulineroseclance.com/pdf/IPTestandscoring.pdf

  4. May 15

    Kritik – wie wir besser mit ihr umgehen

    Kennst du das Gefühl, dass dich Kritik sofort mitten ins Herz trifft – obwohl du eigentlich weißt, dass dein Gegenüber vielleicht gar nicht dich meint, sondern nur eine konkrete Sache?In dieser Folge sprechen wir über Kritikfähigkeit – also darüber, warum uns Kritik oft so heftig erwischt, warum wir sofort in den Verteidigungsmodus gehen, Tränen in die Augen bekommen, dichtmachen oder zurückschießen, obwohl wir tief drin eigentlich schon wissen: Das führt gerade zu gar nichts. Der Anlass kommt direkt aus dem Leben: ein Muttertag, der ganz anders lief als geplant, ein Gespräch, das eskaliert ist, und die ehrliche Frage, warum sich solche Momente oft nach einem alten, vertrauten Muster anfühlen.Wir reden darüber, was Kritik eigentlich ist, warum sie sich so schnell wie ein Angriff auf unsere ganze Person anfühlt und wieso unser Körper oft viel schneller reagiert als unser Verstand. Es geht um kindliche Prägungen, alte Glaubenssätze, Harmoniesucht, Perfektionismus und dieses Gefühl, am liebsten einfach aus der Situation fliehen zu wollen. Gleichzeitig schauen wir darauf, warum nicht jede Kritik automatisch wahr ist, wie man zwischen Kritik und Feedback unterscheiden kann und weshalb es so wichtig ist, nicht sofort mit den eigenen „Birnen“ zurückzuwerfen, wenn einem gerade ein „Apfel“ hingeworfen wurde.Am Ende geht’s aber vor allem darum, wie wir besser mit Kritik umgehen können: kurz atmen statt direkt feuern, zuhören statt gewinnen wollen, nachfragen statt dichtmachen – und lernen, dass Kritik nicht automatisch bedeutet, dass mit uns als Mensch etwas nicht stimmt. Eine Folge über Beziehung, Selbstwert, innere Kinder, verletzte Egos und die vielleicht wichtigste Frage überhaupt: Wie schaffen wir es, Kritik nicht nur auszuhalten – sondern vielleicht sogar etwas daraus mitzunehmen?

  5. May 4

    Mental Load – Wenn im Kopf nie Feierabend ist

    Kennst du das Gefühl, eigentlich gar nichts „Großes“ gemacht zu haben – und trotzdem komplett erschöpft zu sein? Dann könnte es sein, dass nicht dein Kalender voll ist, sondern dein Kopf. In dieser Folge sprechen wir über Mental Load – also über all die unsichtbaren To-dos, die ständig im Hintergrund mitlaufen: an den Einkauf denken, Geburtstage im Kopf haben, Termine koordinieren, den Haushalt organisieren, sich um Kinder, Familie, Arbeit und das ganze Alltags-Backoffice kümmern. Eben nicht die Aufgabe selbst, sondern das permanente Mitdenken davor, danach und dazwischen. Und genau das kann auf Dauer richtig belasten. Wir reden darüber, warum Mental Load oft so schwer greifbar ist und gerade deshalb so unterschätzt wird. Warum viele Paare darüber aneinandergeraten, obwohl eigentlich beide ihr Bestes geben. Warum Frauen davon statistisch immer noch häufiger betroffen sind als Männer. Und wie schnell aus „Ich sag dir das nur kurz“ plötzlich noch mehr Gewicht auf den Schultern der anderen Person landet. Dabei wird’s wie immer persönlich: Wir sprechen über unsere eigenen vollen Köpfe, über Beziehungen, Kommunikation, Verantwortung, Care-Arbeit, Familienalltag, alte Rollenbilder – und sogar über eine Astronautin auf der ISS, die aus dem All wegen Haushaltsfragen angerufen wurde. Ja, wirklich. Am Ende geht’s aber nicht nur darum, was uns überfordert – sondern auch darum, was helfen kann: besser verteilen, klarer kommunizieren, Verantwortung wirklich abgeben, Perfektion rausnehmen und den eigenen Kopf mal ein bisschen entlasten. Eine Folge über das unsichtbare Gewicht, das so viele mit sich herumtragen – und darüber, warum es manchmal schon ein riesiger Schritt ist, wenn man endlich sagen kann: Ich kann gerade nicht alles gleichzeitig tragen. Und ganz nebenbei erzählen wir auch, warum ihr uns ab jetzt im Zwei-Wochen-Rhythmus hört.

  6. Apr 24

    Alles hat zwei Seiten - warum Gegensätze uns stark machen

    Warum wollen wir im Leben eigentlich immer nur die schöne Hälfte? Licht ohne Dunkelheit. Glück ohne Trauer. Mut ohne Angst. Aber was, wenn genau das gar nicht funktioniert? In dieser Folge sprechen wir über Polaritäten – also über diese Gegensätze, die sich auf den ersten Blick widersprechen, in Wahrheit aber zusammengehören. Der Anlass kommt direkt aus dem Leben: Ein Satz von Nicos Schmerztherapeutin – „ohne Regen gibt es keinen Regenbogen“ – hat bei uns etwas ausgelöst und uns direkt zu Adrians Buch “Die sieben Türen” geführt. Darin geht es genau um diese großen Paare des Lebens: Licht und Dunkelheit, Mut und Angst, Liebe und Hass, Glück und Trauer, das Jetzt und die Unendlichkeit, Alles und Nichts, Leben und Tod. Und genau an diesen sieben Türen hangeln wir uns in dieser Folge entlang. Wir reden darüber, warum uns ständig eingeredet wird, wir müssten einfach nur glücklich, positiv und „im Licht“ sein – obwohl wir viele Dinge ohne ihre Gegenseite gar nicht verstehen oder wertschätzen könnten. Es geht um Depression und Heilung, um den Mut, durch die Angst zu gehen, um Trauer, die nicht falsch ist, sondern zeigt, dass etwas wichtig war, und um die Frage, warum Endlichkeit dem Leben überhaupt erst Gewicht gibt. Dabei wird’s persönlich, philosophisch, manchmal popkulturell – und wie immer ehrlich, witzig und nachdenklich. Eine Folge über das große Dazwischen und darüber, warum das Leben vielleicht genau dann leichter wird, wenn wir aufhören, immer nur eine Seite haben zu wollen.

  7. Apr 19

    Authentizität – Wann sind wir wirklich wir selbst?

    Kennst du das Gefühl, dass du im Alltag oft funktionierts – aber nicht immer wirklich du selbst bist? Dass du in manchen Momenten eine Rolle spielst, dich anpasst, Erwartungen erfüllst oder einfach die Version von dir zeigst, die gerade am besten in die Situation passt? In dieser Folge sprechen wir über Authentizität – also darüber, wann wir wirklich wir selbst sind und wann wir eher eine Maske tragen. Der Anlass kommt direkt aus dem Leben: Wir waren am Wochenende in München zu Gast beim 10-jährigen Podcast-Jubiläum von Laura Malina Seiler in der Olympiahalle – ein Abend voller Energie, Meditation, Live-Coachings und Gedanken, die bei uns noch lange nachgewirkt haben. Vor allem ein Bild ist hängen geblieben: die Vorstellung eines inneren Raums, in dem wir ganz wir selbst sind – und wie schwer es oft ist, diesen Raum wirklich zu betreten. Wir reden darüber, warum wir schon früh lernen, uns anzupassen, weshalb Rollen erstmal nichts Schlechtes sind und ab wann sie anfangen, uns von uns selbst zu entfernen. Es geht um Kindheit, Familie, Job, Beziehungen, Freundschaften, Bühne, Social Media – und sogar um diesen Podcast. Wir fragen uns, wie viel Anpassung normal ist, warum Authentizität nicht bedeutet, ungefiltert alles rauszuhauen, und wieso es manchmal so weh tun kann, nicht man selbst zu sein. Dabei wird es persönlich: Es geht um alte Muster, um Masken, um Depression, um das Gefühl, sich selbst irgendwann aus den Augen verloren zu haben – und um die Frage, wie man Schritt für Schritt wieder näher bei sich ankommt. Am Ende bleibt vielleicht vor allem diese Erkenntnis: Authentisch sein ist kein Schalter, den man einmal umlegt. Es ist Übung. Jeden Tag ein bisschen. Mal ein ehrliches Nein. Mal ein echter Satz. Mal ein kleiner Schritt näher zu dem Menschen, der man eigentlich schon immer war. Eine Folge über Rollen, Schutzmechanismen, Mut und die vielleicht wichtigste Frage überhaupt: Wer bist du, wenn du aufhörst, nur zu funktionieren?

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"boys do cry" ist ein Podcast über mentale Gesundheit, Glück und das echte Leben – mit Herz, Verstand und einer Prise Humor. Ein Podcast über das, was oft zu kurz kommt: echte Gespräche über mentale Gesundheit, innere Balance, Stressbewältigung und all die leisen wie lauten Gefühle, die das moderne Leben mit sich bringt. Ob Glück oder Trauer, Liebeskummer oder Lebensfreude, Burnout oder Balance – wir reden drüber. Offen, ehrlich, informiert, reflektiert und immer mit einem Augenzwinkern.

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