tiergestützt.beherzt – dein Podcast für TGI mit Herz

Katrin und Marie

tiergestützt.beherzt – der Podcast für tiergestützte Intervention, tiergestützte Pädagogik und tiergestützte Therapie mit Herz. Katrin Rauber und Marie Toffel sprechen mit Fachkräften, Expert*innen und engagierten Menschen über Haltung, Tierwohl, Beziehungsgestaltung und die Praxis der tiergestützten Arbeit. Dich erwarten inspirierende Interviews, fachlicher Austausch, praxisnahe Impulse und die besonderen Herzmomente, die entstehen, wenn Mensch und Tier sich begegnen. Für alle, die tiergestützte Arbeit achtsam, wirksam und mit Herz gestalten möchten. Miteinander. Achtsam. Wirkungsvoll.

  1. 35m ago

    Tiergestützte Therapie neu gedacht: Tierwohl, Zustimmung & tierassoziierte Therapie mit Jacqueline Boitier

    #40 Was bedeutet es eigentlich, tiergestützt zu arbeiten und was verändert sich, wenn wir unseren Blickwinkel erweitern? In dieser Folge von tiergestützt.beherzt haben wir Jacqueline Boitier, Ergotherapeutin aus der Schweiz, zu Gast. Sie nimmt uns mit in ihre Arbeit mit tiergestützter Therapie und in die tierassoziierte Therapie – also in therapeutische Ansätze, bei denen das Thema Tier im Mittelpunkt steht, auch wenn kein Tier anwesend ist. Jacqueline bringt nicht nur zahlreiche Methoden und konkrete Impulse mit, sondern stellt vor allem viele Fragen, die zum Nachdenken über die eigene tiergestützte Arbeit anregen. Wir sprechen über Ethik, Tierwohl, Nähe und Distanz und die Zustimmung des Tieres. Denn geht es wirklich nur darum, ein Nein des Tieres zu erkennen und zu respektieren? Oder müssen wir nicht genauso aufmerksam dafür sein, wann ein Tier Ja sagt und eine Begegnung aktiv mitträgt? Auch die Frage, wie wir es eigentlich rechtfertigen, Geld für den Einsatz eines Tieres zu nehmen, führt uns mitten hinein in grundsätzliche Überlegungen zu unserer professionellen Haltung. Und wir schauen darauf, was diese Themen mit der Arbeit mit Kindern machen können: Wo dürfen und sollen wir Kindern ermöglichen, ein Nein auszusprechen? Wo können wir Zustimmung und Selbstbestimmung stärken? Jacqueline ist außerdem als Dozentin an verschiedenen Instituten in der Schweiz tätig und bringt dadurch noch einmal eine ganz andere Perspektive auf Ausbildung, Ethik und professionelle tiergestützte Arbeit mit. Eine inhaltlich sehr volle Folge mit zahlreichen Methoden, ethischen Fragen und Denkanstößen – für alle, die ihre eigene Arbeit mit Tieren reflektieren und vielleicht auch einmal bewusst die Perspektive wechseln möchten. Jacqueline Boitier auf Instagram:@jacqueline.boitier

  2. Sep 23

    Wie Alpakas ohne Körperkontakt Soldat*innen mit PTBS im Herzen berühren – Andreas Meyer über Ausstieg, Neuanfang & TGI

    #39 Was passiert, wenn ein Leben, das lange von Verantwortung, Leistung und hohen beruflichen Positionen geprägt war, plötzlich nicht mehr funktioniert? Und wie kann daraus ein völlig neuer Weg entstehen? In dieser Folge von tiergestützt.beherzt sprechen wir mit Andreas Meyer über seinen außergewöhnlichen Lebensweg und seinen persönlichen Neuanfang. Andreas war viele Jahre als Soldat tätig, unter anderem im Auslandseinsatz, und arbeitete anschließend in hohen Positionen in der Automobilindustrie – zunächst in Deutschland und später international für Amerika. Irgendwann kam der Breakdown. Andreas erzählt offen davon, was dieser Einschnitt für ihn bedeutet hat und wie er schließlich seinen Weg in die tiergestützte Intervention (TGI) gefunden hat. Heute bietet er an seinem Forsthaus tiergestützte Intervention für Soldat*innen mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) an. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team aus Therapeutinnen und unter ärztlicher Begleitung entwickelt er Therapiewochen, in denen die Teilnehmerinnen mit seinen Alpakas arbeiten. Und genau hier liegt etwas ganz Besonderes: Alpakas sind keine Kuscheltiere. Sie wahren ihre Individualdistanz und suchen nicht automatisch körperliche Nähe. Gerade diese natürliche Distanz kann Menschen mit PTBS entgegenkommen, die Berührung und Nähe möglicherweise als belastend erleben. Die Begegnung muss nicht über Körperkontakt entstehen. Beziehung kann auch aus sicherer Entfernung wachsen – durch Beobachtung, gemeinsames Erleben und das vorsichtige Annähern aneinander. Wir sprechen darüber, was PTBS bedeutet, wie sich eine posttraumatische Belastungsstörung auf das Leben auswirken kann und welche Möglichkeiten tiergestützte Intervention in einem professionellen, interdisziplinären Setting eröffnen kann. Andreas nimmt uns außerdem mit in seine Erfahrungen beim Aufbau seines eigenen Angebots und erzählt, warum er heute Menschen berät, die sich mit tiergestützter Intervention selbstständig machen und ein eigenes Unternehmen aufbauen möchten. Eine Folge mit sehr viel Tiefgang, persönlichen Einblicken und Inspiration – über Soldaten, PTBS, Neuanfang, psychische Gesundheit, Alpakas, Selbstständigkeit und die vielfältigen Möglichkeiten tiergestützter Intervention. 📩 Kontakt zu Andreas Meyer:a.meyer@gmx.de

  3. Sep 16

    Tiergestützte Intervention mit Insekten: Gottesanbeterinnen

    #38 Was haben Gottesanbeterinnen, Achatschnecken und andere „ungeliebte“ Tiere mit tiergestützter Intervention zu tun? Mehr, als man vielleicht zunächst denkt! In dieser Folge von tiergestützt.beherzt ist Janine von Ratten-Scharfinesse zu Gast. Sie berichtet von ihrer Arbeit mit Gottesanbeterinnen und gibt uns Einblicke in die Möglichkeiten, Insekten und andere eher ungewöhnliche Tierarten in die tiergestützte Arbeit einzubeziehen. Ratten-Scharfinesse – Website Dabei geht es nicht nur um die Tiere selbst, sondern vor allem um ihren Mehrwert für Kinder, Jugendliche und das Ökosystem. Denn gerade Tiere, die viele Menschen zunächst mit Ekel oder Ablehnung verbinden, können einen ganz neuen Zugang zu Natur und Umwelt schaffen. Was passiert, wenn Kinder ein Insekt aus nächster Nähe kennenlernen? Sie werden neugierig, stellen Fragen und beginnen, ihre Umgebung aufmerksamer wahrzunehmen. Plötzlich wird ein kleines Tier am Wegesrand interessant: Wo lebt es? Was braucht es? Welche Rolle spielt es in unserem Ökosystem? Und wie können wir ihm begegnen, ohne ihm zu schaden? Wir sprechen über Gottesanbeterinnen, Insekten, Achatschnecken und tiergestützte Intervention mit ungewöhnlichen Tierarten – und darüber, wie Begegnungen mit diesen Tieren dazu beitragen können, Naturverbundenheit, Empathie und Verantwortungsbewusstsein zu fördern. Eine Folge über Tiere, die häufig übersehen oder sogar abgelehnt werden – und darüber, welches pädagogische Potenzial gerade in ihnen steckt. Denn tiergestützte Arbeit muss nicht immer Hund, Pferd oder Kaninchen bedeuten. Manchmal beginnt eine wertvolle Begegnung mit einem Tier, das ganz klein ist und auf den ersten Blick vielleicht gar nicht als „besonders“ wahrgenommen wird.

  4. Sep 9

    Stadttaubenhilfe: Tierschutz, Aufklärung & tiergestützte Intervention

    #38 Was haben Stadttauben eigentlich mit tiergestützter Intervention zu tun? Mehr, als man vielleicht auf den ersten Blick denkt. In dieser Folge von tiergestützt.beherzt haben wir gleich drei wunderbare Gäste zu Besuch: Friederike und Raissa aus Kassel sowie Penelope aus Dortmund-Lünen. Sie engagieren sich ehrenamtlich in der Stadttaubenhilfe und nehmen uns mit in ihre Arbeit. Wir sprechen darüber, woher unsere Stadttauben eigentlich kommen, warum sie auf unsere Unterstützung angewiesen sind und was hinter vielen Vorurteilen gegenüber diesen Tieren steckt. Vor allem aber geht es um die Frage: Was hat Stadttaubenhilfe mit tiergestützter Intervention zu tun? Denn tiergestützte Arbeit bedeutet für uns nicht nur, Verantwortung für die Tiere zu übernehmen, die wir aktiv in unserer Arbeit einsetzen. Tierschutz beginnt auch bei den Tieren, die mitten unter uns leben und die wir oft übersehen.Stadttauben gehören genauso zu unserer Umwelt wie all die anderen Tiere, denen wir im Alltag begegnen. Wir sprechen darüber, wie wir als tiergestützt arbeitende Menschen die Stadttaubenhilfe unterstützen können, warum Aufklärung so wichtig ist und wie wir Kinder und Jugendliche dafür sensibilisieren können, genauer hinzuschauen, Vorurteile zu hinterfragen und Verantwortung für Tiere zu übernehmen. Eine Folge über Stadttauben, Tierschutz, Tierwohl, Ehrenamt, Aufklärung und die Verantwortung, die wir als Menschen tragen – und darüber, warum es sich lohnt, auch den Tieren Aufmerksamkeit zu schenken, die nicht Teil unserer pädagogischen Arbeit sind. Stadttaubenhilfe KasselInstagram: @stadttaubenhilfe_kassel Stadttaubenhilfe Dortmund/LünenInstagram: @stadttaubenhilfedortmundluenen Cher AmiInstagram: @cherami_nev Infomaterial zur TaubenhilfeTaubenhilfe – Infomaterial Außerdem findet ihr hier weitere tolle Menschen, die sich für Tiere einsetzen: Igelstation KasselPechvogel Pflegestelle Cher Ami nimmt aktuell am SpardaVereint-Voting teil und kann mit etwas Glück eine Förderung von 3.000 € erhalten. Wenn ihr die Arbeit unterstützen möchtet, könnt ihr einmal täglich für das Projekt abstimmen: Jetzt für Cher Ami abstimmen 🕊️ Jede Stimme zählt!

  5. Aug 19

    Ratten in der tiergestützten Intervention: Haltung, Training & Tierwohl mit Melissa Fittig

    #35 In dieser Folge von tiergestützt.beherzt haben wir Melissa Fittig von Systemische Pfoten zu Gast. Sie arbeitet tiergestützt mit Ratten und Hunden und nimmt uns mit in die besondere Welt der Ratten in der tiergestützten Intervention. Wie kam Melissa überhaupt zu den Ratten? Welche Haltungsbedingungen und Bedürfnisse haben Ratten und was müssen Fachkräfte beachten, wenn sie Ratten tiergestützt einsetzen möchten? Wir sprechen über Tierwohl, Tierschutz und darüber, welche Verantwortung mit der Haltung und dem Einsatz dieser besonderen Tiere verbunden ist. Melissa erzählt von einzelnen Ratten, besonderen Herzmomenten mit ihren Klient*innen und davon, welche Beziehungen zwischen Mensch und Tier entstehen können. Gleichzeitig geht es um die Herausforderungen, die die Arbeit mit Ratten mit sich bringt – unter anderem bei der medizinischen Versorgung und wenn wir uns von einem Tier verabschieden müssen. Außerdem erfahren wir, wie Melissa ihre Ratten trainiert, welche Bedeutung freiwillige Kooperation und eine gute Beziehung im Training haben und warum es so wichtig ist, die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Tieres ernst zu nehmen. Eine Folge über Ratten in der tiergestützten Pädagogik, Tierwohl, Tierschutz, artgerechte Haltung, Training und die besonderen Begegnungen zwischen Mensch und Tier. Mehr über Melissa und ihre Arbeit findet ihr bei Systemische Pfoten.

  6. Aug 12

    Praktikum & Hospitation in der TGI

    #34 Wie sieht ein Praktikum oder eine Hospitation in der tiergestützten Intervention (TGI) eigentlich aus? Und wie können Praktikantinnen und Hospitantinnen sinnvoll in die praktische Arbeit mit Tieren integriert werden? In dieser Folge von tiergestützt.beherzt sprechen Katrin und Marie über ihre Erfahrungen mit Praktika und Hospitationen in der tiergestützten Arbeit. Wir zeigen, welchen Mehrwert Hospitationen für angehende Fachkräfte und Interessierte bieten können und welche Herausforderungen entstehen, wenn Menschen unsere Einsätze begleiten. Wir sprechen über konkrete Situationen aus der Praxis, die Gestaltung von Praktika und Hospitationen in der TGI und darüber, welche Rahmenbedingungen wichtig sind. Außerdem geht es um die Frage, was in einen Einsatz- oder Hospitationsvertrag gehört und wie eine gute Vorbereitung und Begleitung aussehen kann. Denn Hospitation bedeutet nicht nur Zuschauen: Es geht um Wissensweitergabe, fachlichen Austausch, Reflexion und einen verantwortungsvollen Einblick in die tiergestützte Intervention – immer unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Tieren, Klient*innen und Fachkräften. Zu Beginn erwartet euch ein besonderer Herzmoment von zwei Menschen, die sich während eines Praktikums kennengelernt haben. Und natürlich gibt es am Ende wieder eine Methode für die TGI-Praxis zum Mitnehmen. Eine Folge für alle, die selbst ein Praktikum oder eine Hospitation in der TGI anbieten, suchen oder sich für den Einstieg in die tiergestützte Arbeit interessieren.

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tiergestützt.beherzt – der Podcast für tiergestützte Intervention, tiergestützte Pädagogik und tiergestützte Therapie mit Herz. Katrin Rauber und Marie Toffel sprechen mit Fachkräften, Expert*innen und engagierten Menschen über Haltung, Tierwohl, Beziehungsgestaltung und die Praxis der tiergestützten Arbeit. Dich erwarten inspirierende Interviews, fachlicher Austausch, praxisnahe Impulse und die besonderen Herzmomente, die entstehen, wenn Mensch und Tier sich begegnen. Für alle, die tiergestützte Arbeit achtsam, wirksam und mit Herz gestalten möchten. Miteinander. Achtsam. Wirkungsvoll.

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