Dürften eure Töchter?

Donjeta und Helena

Jede Woche analysieren Donjeta und Helena popkulturelle Phänomene und verbinden sie mit Gesellschaftskritik, tauchen ab in die Rabbit Holes des Internets und verteilen Mikrofonverbote. "Dürften eure Töchter?” verbindet feministische Perspektiven, Humor und chronically-online-Vibes. Anfragen über hallo@duerfteneuretoechter.com Social Media-Kanäle: @duerfteneuretoechter @donaluxemburg @hierhelena

  1. 3d ago

    Eldest Daughter Syndrome und die ganz gewöhnliche Ausbeutung von Töchtern

    Perfektionismus, People Pleasing, Schuldgefühle: Auf TikTok hat das Eldest Daughter Syndrome längst eine eigene Symptomliste und eine Community. Und klar, der passende Taylor-Swift-Song darf nicht fehlen. Donjeta und Helena sind als älteste Töchter ausgewiesene Expertinnen und schauen sich an, woher der Begriff kommt und was die Studien wirklich hergeben, die überall als Beweis zitiert werden. Von der Geburtenreihenfolge bleibt dabei wenig übrig, von der Care-Arbeit umso mehr. Warum übernehmen Mädchen weltweit deutlich mehr Hausarbeit als ihre Brüder und wer kann es sich leisten, die älteste Tochter davon zu verschonen? Quellen •⁠ ⁠Rohrer, Julia M.; Egloff,Egloff, Boris & Schmuklen C. (2017): Probing Birth-Order Effects on Narrow Traits Using Specification-Curve Analysis. Psychological Science, 28(12), 1821–1832. •⁠ ⁠Damian, Rodica Ioana & Roberts, Brent W. (2015): The associations of birth order with personality and intelligence in a representative sample of US high school students. Journal of Research in Personality, 58, 96–105 •⁠ ⁠⁠Fox, Molly; Hahn-Holbrook, Jennifer et al. (2024): Mothers' prenatal distress accelerates adrenal pubertal development in daughters. Psychoneuroendocrinology 160. •⁠ ⁠⁠Borrell-Porta, Mireia; Costa-Font, Joan & Philipp, Julia (2019): The 'mighty girl' effect: does parenting daughters alter attitudes towards gender norms? Oxford Economic Papers, 71(1), 25–46, https://doi.org/10.1093/oep/gpy063 (frei zugänglich: https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=4119168) •⁠ ⁠⁠UNICEF (2016): Girls spend 160 million more hours than boys doing household chores every day, https://www.unicef.org/turkiye/en/node/2311 •⁠ ⁠⁠@katimorton: „What is eldest daughter syndrome? and do you have it? the 8 signs you have it…", 21.02.2024, TikTok, https://www.tiktok.com/@katimorton/video/7338071796152831275 •⁠ ⁠⁠@BoluBabalola: „being the eldest daughter really feels like being an unpaid intern version…", 27.06.2017, Twitter

  2. Jul 22

    Love Island & Lohnarbeit - Reality TV als Karriereweg (Pt. 2)

    Wie versprochen tauchen Donjeta und Helena noch einmal in die Welt des Reality TV ein und analysieren neue Formate wie „Love Island“, „Temptation Island“ etc. Der Unterschied in der Rolle der Kandidat*innen zu den älteren Formaten aus der letzten Folge könnte kaum größer sein. Wurde in Shows wie „Frauentausch“ noch auf die Teilnehmenden herabgeschaut und sich über ihre Situation lustig gemacht, werden heute Kandidat*innen regelrecht zu Stars. Reality TV hat sich damit zu einer eigenen Karriereleiter zum Influencertum entwickelt. Doch wie viel davon ist echt und wie viel wird bewusst für Sendezeit inszeniert?Welche Rolle spielen Reaction Formate auf YouTube und Podcasts in diesem ganzen System? Dazu hat uns unser erster special guest Stephi (@stephifashion) ein paar Fragen beantwortet. Man kennt sie aus Formaten wie „Love Island“, „Sommerhaus der Stars“ und „Temptation Island V.I.P“. Außerdem in den Formaten „Rabbit hole der Woche“ und „Mikrofonverbot“: Ein Familien-Podcast aus den USA, Jens Spahn und die Diskussion rund um Leihmutterschaft und natürlich das Ende der WM. Quellen: - Deschanel, Broey (2021): Love Island: A Flirtation with Surveillance. YouTube-Videoessay, https://www.youtube.com/watch?v=S8VqPxYM2tY - ⁠SWR Vollbild (2024): Wie fake ist Reality TV? Sex,ARD-Mediathekipulation – Reality Stars packen aus. ARD-Mediathek/YouTube. - Faust, Luisa: Reaction-Videos auf Reality-TV: Betreutes Gucken, taz v. 21.12.2024, https://taz.de/Reaction-Videos-auf-Reality-TV/!6054539/ - ⁠Nussbaum, Emily (2024): Cue the Sun! The Invention of Reality TV. New York: Random House. - ⁠Maruf, Ramishah: ‚Love is Blind' contestants are employees, Labor Board says. CNN v. 13.12.2024, https://www.cnn.com/2024/12/12/business/love-is-blind-nlrb-employees/index.html - ⁠Kohtz, Agnes und Sven Geißelhardt: Vorwürfe gegen Yasin Mohamed: Münchner TV-Star im Dschungelcamp ersetzt, Abendzeitung München v. 03.01.2025, https://www.abendzeitung-muenchen.de/promis/vorwuerfe-gegen-yasin-mohamed-muenchner-tv-star-im-dschungelcamp-ersetzt-art-1024961

  3. Jul 14

    Frauentausch & Klassenkampf – Reality TV als politisches Programm (Pt. 1)

    Frauentausch, Raus aus den Schulden, Hartz und herzlich: Kaum ein Genre hat so zuverlässig vorgeführt, auf wen Deutschland herabschauen darf, wie Reality TV. Donjeta und Helena tauchen in Teil 1 dieser Doppelfolge in die Geschichte des Reality TV ein: von versteckten Kameras über die erste Reality-Familie der Fernsehgeschichte bis zum „Sündenfall“ Big Brother. Sie zeigen, wie zeitgleich mit Sozialstaatsabbau ein ganzes Genre entstand, das Armut zum Charakterfehler erklärte. Wer profitiert davon, wenn wir auf andere herabschauen und was hat Dieter Bohlen mit neoliberaler Arbeitsmarktpädagogik zu tun? Mikrofonverbot gibt es diese Woche für eine Milliardärstochter, die den „Girlies" Überwachungstechnik als Accessoire andreht, und für alle, die sich zu jedem Aufreger schon mal die Netflix-Doku herbeiwünschen. In den Rabbit Holes gibt es Stoff für den nächsten Filmabend. Quellen: Klaus, Elisabeth & Röser, Jutta (2008): „Unterschichtenfernsehen": Beobachtungen zum Zusammenhang von Medienklassifikationen und sozialer Ungleichheit. In: Thomas, Tanja (Hrsg.): Medienkultur und soziales Handeln. Wiesbaden: VS Verlag.​Gäbler, Bernd (2012): Hohle Idole. Was Bohlen, Klum und Katzenberger so erfolgreich macht. Otto-Brenner-Stiftung, Arbeitsheft 72, https://www.otto-brenner-stiftung.deWüllenweber, Walter (2004): Unterschicht: Das wahre Elend. Stern, Dezember 2004.Tyler, Imogen (2008): "Chav Mum Chav Scum". Class Disgust in Contemporary Britain. Feminist Media Studies, 8(1), 17–34.​McRobbie, Angela (2004): Notes on 'What Not to Wear' and Post-Feminist Symbolic Violence. The Sociological Review, 52(2), 97–109.​Jensen, Tracey (2014): Welfare Commonsense, Poverty Porn and Doxosophy. Sociological Research Online, 19(3).​Ouellette, Laurie & Hay, James (2008): Better Living through Reality TV. Television and Post-Welfare Citizenship. Malden: Blackwell.​Spiegel (2011): Studie: Jugendliche halten Scripted-Reality-Sendungen für echt, https://www.spiegel.de/spiegel/vorab/a-802923.html- Panorama (2011): Das Lügenfernsehen. NDR-Doku, https://www.youtube.com/watch?v=im3XYfO86Ao​Neo Magazin Royale (2016): Verafake, https://www.youtube.com/watch?v=mG_Fyc-nyOs​Podcast: IMPERIUM: Die RTL StoryChristoph, Maria (2019): Darum gucken so viele Leute RTL II-Armutspornos wie 'Hartz und herzlich'. VICE: https://www.vice.com/de/article/armes-deutschland-und-hartz-und-herzlich-warum-gucken-so-viele-rtl-2-armutspornos/ Snethlage, Matej / Wagner, Patrick (2020): Armut im Fernsehen: Hartz und hässlich. TAZ: https://taz.de/Armut-im-Fernsehen/!5674710/ Gäbler, Bernd (2020): Armutszeugnis – Wie das Fernsehen die Unterschichten vorführt. OBS-Arbeitspapier 40, Otto Brenner Stiftung: https://archiv.otto-brenner-stiftung.de/armutszeugnis-wie-das-fernsehen-die-unterschichten-vorfuehrt/Bundesagentur für Arbeit: Statistik der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II): https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Navigation/Statistiken/Fachstatistiken/Grundsicherung-fuer-Arbeitsuchende-SGBII/Ueberblick/Ueberblick-Nav.html

  4. Jul 7

    Chat, warum so viel Misogynie auf Twitch?

    Alles begann mit einem viralen TikTok Video, das ursprünglich ein Mikrofonverbot werden sollte, aber dann eine ganz andere Frage ins Rollen brachte: „Wieso gibt es eigentlich so viel Misogynie auf Twitch?“ Grund genug für Donjeta und Helena mal in die Twitch-Welt einzutauchen, um rauszufinden, was da eigentlich los ist. Sie schauen sich die größten Creator und ihre Skandale an, sprechen über die Zuschauerschaft, die diese Streams konsumiert und die parasoziale Beziehung, die zwischen Streamern und ihren überwiegend männlichen Zuschauern entstehen. In den Rabbit holes geht es auch diese Woche mal wieder um zwei DET-Klassiker: Helenas WM-Rubrik und Donjetas Konzertbericht. Quellen: - Marcus, Josh (2024) „How Joe Rogan and the right-wing ‚manosphere‘ helped Propeller Trump to victory in 2024“ The Independent: ⁠⁠https://www.independent.co.uk/news/world/americas/us-politics/trump-joe-rogan-adin-ross-b2642756.html⁠⁠) - Rienäcker, Cai (2025) „Tod vor laufender Kamera schockiert Frankreich“ Tagesschau: ⁠⁠https://www.tagesschau.de/ausland/europa/frankreich-streamer-tod-100.html⁠⁠) - Kowert, R. Und Daniel Jr, E. (2021) „The one-and-a-half sided parasocial relationship: The curious case of live streaming“ In Computers in Human Behavior Reports - Roberts, Steven & Chawla, Tarang (2026) „The manosphere doesn’t just exploit boys’ insecurities. It manufactores them” LENS: ⁠⁠https://lens.monash.edu/the-manosphere-doesnt-just-exploit-boys-insecurities-it-manufactures-them/⁠⁠ - Wan, A. und Wu, L. (2020): “Understanding the Negative Consequences of Watching Social Live Streaming Among Chinese Viewers” In International Journal of Communication  - Gerrand et al (2025): „Mapping the Neo-Manosphere(s): New Directions for Research“ In Men and Masculinities - Troll, Sophie-Charlott (2025): „Warum Twitch mehr ist als Gaming“ KOM: ⁠⁠https://www.kom.de/digital/warum-twitch-mehr-ist-als-nur-gaming/⁠⁠ - Lydia (2025): „Katastrophe: Das sagt MontanaBlack 5 Jahre später über seinen berühmten Satz auf Twitch“ MEINMMO: ⁠⁠https://mein-mmo.de/montanablack-ueber-skandale/⁠⁠ - Ali, Dalia (2026) „Online-Stalking: Steamerin Honeypuu wehrt sich, während Kollegen den Täter befeuern“ Perspektive: ⁠⁠https://perspektive-online.net/2026/03/online-stalking-streamerin-honeypuu-wehrt-sich-waehrend-kollegen-den-taeter-befeuern/⁠⁠ - Kováts, E. Und Poim, M. (2015) „Gender as Symbolic Glue the Position and Role of Conservatives and Far Right Parties in the Anti Gender Mobilizations in Europe“ - Houmsi, S. (2026): „Twitch-Deutschland ist Toxic! - Wir müssen reden (mit Tamina)“ House of Houmsi, 21.03.2026 - @adivunsolicited „Argentina Internationally removed ist black people“, 29.06.2026, TikTok  - @thesimondavid: „Deutschland ist raus“, 02.07.2026, Instagram

  5. Jun 30

    Diagnose: Fangirl

    Gute Nachrichten, Girls: Eure Gefühle haben wieder eine Diagnose. „Parasozial" ist das Cambridge-Wort des Jahres 2025. Herzlichen Glückwunsch, ihr seid offiziell ungesund. Das Programm läuft seit 1844: Heinrich Heine erklärt die kreischenden Liszt-Fans zum Fall für „die Pathologie" und seitdem begeistern sich Mädchen, während irgendein erwachsener Mann mit Feuilleton-Zugang es zur Massenhysterie erklärt. Beatlemania? Liebeskrank. One-Direction-Fans oder ‚Swifties‘? „Tollwütige, höschennässende" Wesen (O-Ton GQ; dickes, fettes Mikrofonverbot!). 50.000 grölende Fußballmänner mit Pyro, Choreo und Polizeieinsatz? Klar, das ist Leidenschaft. In dieser Folge fragen sich Donjeta und Helena, warum weibliches Fandom nie einfach Begeisterung sein darf, sondern immer entweder lächerlich oder pathologisch. Es geht um die Geschichte der Fangirls, um unbezahlte Arbeit, die ganze Industrien trägt und um die parasoziale Maschine auf Social Media. Im Rabbithole geht’s u.a. um die überfällige Frage nach tierischem Klassenbewusstsein und Mikrofonverbot erhalten Personen, die den Hals nicht voll genug kriegen können. Quellen: •⁠ ⁠Cambridge Dictionary (2025) „Word of the Year 2025: Parasocial", Cambridge Dictionary: https://dictionary.cambridge.org/editorial/word-of-the-year •⁠ ⁠BBC News (2024) „Chappell Roan hits out at 'creepy' fan behaviour", BBC News: https://www.bbc.com/news/articles/cd6yg942lzlo •⁠ ⁠⁠Maguire, Emma (2016) „My Inner Fangirl", Kill Your Darlings: https://www.killyourdarlings.com.au/article/my-inner-fangirl/ •⁠ ⁠⁠ ⁠Urban Dictionary „fangirl": https://www.urbandictionary.com/define.php?term=fangirl •⁠ ⁠⁠ ⁠Johnson, Paul (1964) „The Menace of Beatlism", New Statesman: https://www.newstatesman.com/archive/2022/10/archive-menace-beatlism •⁠ ⁠⁠McLaughlin, Katherine (2020) „Why Do We Invalidate Things Liked by Teenage Girls?", Study Breaks: https://studybreaks.com/thoughts/interests-teenage-girls-invalidated/ •⁠ ⁠⁠Heaf, Jonathon (2013) „One Direction – GQ Cover-Interview" (September 2013), British GQ: https://www.gq-magazine.co.uk/article/one-direction-gq-covers-interview •⁠ ⁠⁠Altenhofer, Laura (2024) „Die Macht der Fangirls", Die Burgenländerin: https://dieburgenlaenderin.at/lifestyle/macht-der-fangirls/ •⁠ ⁠⁠Der Spiegel (2023) „Beyoncé lässt 98 U-Bahn-Stationen länger öffnen – für 100.000 US-Dollar", Der Spiegel: https://www.spiegel.de/panorama/leute/beyonce-laesst-98-u-bahn-stationen-laenger-oeffnen-fuer-100-000-us-dollar-a-89ba6316-7aa5-45ce-8e27-1cae7f5b7006 •⁠ ⁠⁠Jensen, Joli (1992) „Fandom as Pathology: The Consequences of Characterization", in: Lewis, Lisa A. (Hg.) The Adoring Audience: Fan Culture and Popular Media. Routledge.

  6. Jun 16

    Hygiene Olympics: Die Politik des Geruchs

    Als die in Cambridge promovierte Literaturwissenschaftlerin Ally Louks 2024 ein Foto ihrer Dissertation mit dem Titel: „Olfactory Ethics. The Politics of Smell in Modern and Contemporary Prose“ teilt, gerät das Internet in Rage. Von Abwertung der Geisteswissenschaften bis zu Drohungen, die zu polizeilichen Ermittlungen führten, war alles dabei. Donjeta und Helena haben dieses Phänomen beobachte und nehmen die warmen Sommertage zum Anlass, sich diesem Thema zu stellen und unter anderem auch ihr eigenes Verhalten und Denken zu reflektieren. Dafür tauchen sie in die Welt der Geruchspolitik ein und diskutieren über die sogenannte „Hygiene Olympics“ auf TikTok. Zu sauber um wahr zu sein? Genießt eine kritische Einordnung der 10 steps shower routines. Quellen: - Kettler, Andrew (2020) The Smell of Slavery :Olfactory Racism and the Atlantic World.Cambridge University Press - Largey, Gale Peter, and David Rodney Watson (1972)  “The Sociology of Odors.” The AmericanJournal of Sociology 77, (6): 1021–34. https://doi.org/10.1086/225257. - Louks, Ally (2024) „My research on the politics of smell divided the internet - here‘s what it‘s actually about“, The Conversation: https://theconversation.com/my-research-on-the-politics-of-smell-divided-the-internet-heres-what-its-actually-about-245899 - Ross, Amanda (2026) „There Is No Winning The Hygiene Olympics“,BYRDIE: https://www.byrdie.com/there-is-no-winning-the-hygiene-olympics-11923006 - Fry, Harry (2025) „An Aroma of Othering: Racialised Olfactory Politics and the Conditioning of Senses“,Retrospect Journal: https://retrospectjournal.com/2025/03/09/an-aroma-of-othering-racialised-olfactory-politics-and-the-conditioning-of-senses/ - Wakeley, Lily (2025) „Bite Me. Commercials cannibalism and selling Identity through scent“,Feminist Food Journal: https://www.feministfoodjournal.com/p/cosmetic-cannibalism - Klingman, Shannon (o. J.) „The dark history of feminine hygiene“,Lume Deodorant: https://lumedeodorant.com/blog/dark-history-feminine-hygiene?srsltid=AfmBOorhk8IAzs6iTo9V3b_juXuBmpoCNwPJVSQPKXZ1opPhbT2WznBs - Ferranti, Michelle (2011) „An Odor of Racism: Vaginal Deodorants in African-American Beauty Culture and Advertising“,ResearchGate: https://www.researchgate.net/publication/241891762_An_Odor_of_Racism_Vaginal_Deodorants_in_African-American_Beauty_Culture_and_Advertising - Vergès, Françoise (2025): „Olfactory Racism“, The mit press reader: https://thereader.mitpress.mit.edu/olfactory-racism/ - Blackett, L‘oréal (2024) „In the „Hygiene Olympics“ black folks always ein - but aren‘t wie tired?“, REFINERY29: https://www.refinery29.com/en-us/hygiene-olympics-cleanliness-black-women-social-media - Trovoada, Aliya (2025) „Hygiene olympics and its racist roots“, aliya‘s archives: https://aliyatrvd.substack.com/p/hygiene-olympics-and-its-racist-roots - Edet, Esther Uwanah (2025) „The Hygiene Olympics of Black Women (Why I‘m Unsubscribing)“ Medium: https://medium.com/fourth-wave/the-hygiene-olympics-of-black-women-why-im-unsubscribing-14369d9a9e3b - Xaroleena (2026) „The Hygiene Olympics Are Getting Ridiculous“, YouTube 28.05.2026: https://youtu.be/yuxTPpPK8SM?is=k0u-Vt0cLUR2W2Nx,  - Tiffany Ferg(2025) „Performative Hygiene & the Fear of Being Unclean“, YouTube 17.09.2025: https://youtu.be/1I2gFznHeLM?is=hQ3bCFIRQaKhOnE4 - WURLDSTAR (2024) „performative cleanliness & hygiene olympics“, YouTube 28.06.2026: https://youtu.be/PJ64jk-90Qw?is=kYjWe9b-rFSVwp0r - Mina Le (2023) „THE CULT OF CLEANLINESS“, YouTube30.01.2023: https://youtu.be/lN4uQkaLVS8?is=u5IUMASuM4BC3YyX - Intelexual Media (2023): „Black Women and The Hygiene Olympics“, YouTube 21.03.2023: https://youtu.be/oDDwjhxASqA?is=T-HCUR9tNzdGTo5W - Camryn Elyse (2024) „black women and the hygiene olympics“, YouTube 03.09.2024: https://youtu.be/bTgbF9DHWT8?is=6GnyyOQr4ji2RjZ8 - Cierra Tati (2023) „Enough with the Hygiene Olympics“, TikTok 19.12.2023: https://www.tiktok.com/@ciearratati/video/7314183567901347114?q=hygiene olympics&t=1705921035753

  7. Jun 9

    Intersektionalität: Nur noch Privilegiencheck statt Veränderung?

    Eine feministische Creatorin wird auf US-TikTok zur „TERF" erklärt und plötzlich streitet das halbe Internet über Strömungen des Feminismus. Für uns der perfekte Anlass für die Folge, auf die ihr gewartet habt.Donjeta und Helena erklären, was intersektionaler Feminismus eigentlich ist, woher er kommt und wie er zur dominanten Strömung im Feminismus wurde. Aber: Es gibt nicht nur Applaus. Wir nehmen die Kritik ernst; von den Vordenker:innen selbst, aus radikalfeministischer und aus marxistischer Perspektive. Außerdem wird diese Woche wieder einem Mann ein Mikrofon entzogen, der auffällig oft über seine Ex spricht, wir küren eine Werbung, die man gesehen haben muss, um sie zu glauben und tauchen in Libfem-Debatten über Botox ab. Quellen @Paris Mwenda auf TikTok, 19.5.2026, https://www.tiktok.com/@parismwendwa/video/7641356698174672141.Paris Mwenda: „Did I just get canceled?“, Substack, 25.05.2026, https://parisgitobu.substack.com/p/did-i-just-get-canceled @clios_world auf TikTok, 26.5.2026, https://www.tiktok.com/@clios_world/video/7644214483446975774Sojourner Truth, „Ain't I a Woman?" (1851). Wichtig: Zwei Fassungen. Die zeitnahe Mitschrift von Marius Robinson (1851) und die berühmte, spätere und bearbeitete Version von Frances Gage (1863). Zum Vergleich thesojournertruthproject.com Combahee River Collective (1977) „The Combahee river collective statement." Verfügbar über https://blackpast.org/african-american-history/combahee-river-collective-statement-1977/ Angela Davis (1981) Women, Race & Class, Random House.bell hooks (1982) Ain’t I a Woman: Black Women and Feminism, South End Press. Kimberlé Crenshaw (1989) „Demarginalizing the Intersection of Race and Sex“, University of Chicago Legal Forum, Vol. 1989, Art. 8Kimberlé Crenshaw (1991) „Mapping the Margins: Intersectionality, Identity Politics, and Violence against Women of Color“, Stanford Law Review 43(6), S. 1241–1299.Patricia Hill Collins (1990) Black Feminist Thought: Knowledge, consciousness, and the politics of empowerment. Routledge.Eve Mitchell (2013) I am a Woman and a Human: A Marxist-Feminist Critique of Intersectionality. Unity and Struggle, http://unityandstruggle.org/2013/09/12/i-am-a-woman-and-a-human-a-marxist-feminist-critique-of-intersectionality-theory/ 99 ZU EINS auf YouTube, „8.2 – Zur Kritik des Intersektionalismus“, 05.09.2021, https://www.youtube.com/watch?v=cPSOCz3KIm8 Friedrich Engels (1884): Der Ursprung der Familie, des Privateigenthums und des Staats. Im Anschluss an Lewis H. Morgan’s Forschungen. Angela Saini (2023) „The Patriarchs. How Men Came to Rule“, Fourth Estate.

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Jede Woche analysieren Donjeta und Helena popkulturelle Phänomene und verbinden sie mit Gesellschaftskritik, tauchen ab in die Rabbit Holes des Internets und verteilen Mikrofonverbote. "Dürften eure Töchter?” verbindet feministische Perspektiven, Humor und chronically-online-Vibes. Anfragen über hallo@duerfteneuretoechter.com Social Media-Kanäle: @duerfteneuretoechter @donaluxemburg @hierhelena