Gegen den Strom

Patrik Baab

GEGEN DEN STROM ist das Interview- und Analyseformat von Patrik Baab. Im Fokus: geopolitische Machtverschiebungen, Medienkritik, transatlantische Strukturen, Eurasien sowie Krieg und Frieden – mit historischem Tiefgang und politischer Brisanz. Zu Gast sind Militärs, Diplomaten, Wissenschaftler, Journalisten und Künstler mit einer anderen Perspektive, als sie in den etablierten Medien zu hören ist. Folgt GEGEN DEN STROM auf Spotify! Unterstützung: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzen

  1. 1d ago

    Peter Hänseler: Der Dritte Weltkrieg hat bereits begonnen – Russland, der Westen und der globale Machtkampf

    Peter Hänseler ist überzeugt: Der Dritte Weltkrieg hat bereits begonnen. Nicht als direkte Konfrontation zwischen den USA, Russland und China, sondern als globaler Machtkampf, der sich in regionalen Kriegen, Wirtschaftssanktionen und der Neuordnung internationaler Machtverhältnisse zeigt. Im Gespräch mit Patrik Baab entwickelt der Herausgeber von „Forum Geopolitica“ eine weitreichende Prognose: Russland werde den Krieg in der Ukraine gewinnen – und der Westen stehe vor dem Verlust seiner globalen Vorherrschaft. Hänseler verweist auf die veränderte Kriegsführung durch Drohnen, Russlands Rüstungsproduktion, Energie- und Rohstoffreserven, Staatsfinanzen und die aus seiner Sicht größere gesellschaftliche Bereitschaft, einen langen Krieg durchzuhalten. Doch Patrik Baab hält dagegen: Auch Russland zahlt einen hohen Preis. Investitionen werden zurückgestellt, Sanktionen verteuern Importe und Arbeitskräfte haben das Land verlassen. Hänseler stimmt zu: Krieg und Sanktionen schwächen Russland. Gleichzeitig vertritt er die These, dass dieser Druck Russland zu größerer wirtschaftlicher Eigenständigkeit zwingt. Damit verschiebt sich der Blick auf Deutschland. Was bedeuten hohe Energiepreise, Sanktionen und geopolitische Abhängigkeiten für den Industriestandort? Welche Interessen verfolgen die USA in Europa? Von dort führt das Gespräch zum größeren globalen Konflikt: Iran, China, Russland und die BRICS-Staaten auf der einen Seite, der „kollektive Westen“ auf der anderen. Hänselers zentrale These: Wir erleben einen historischen Machtwechsel. Der Westen verliere seine hegemoniale Stellung, während der globale Süden an Gewicht gewinnt. Hänseler erwartet, dass dieser Übergang von regionalen und stellvertretenden Kriegen begleitet wird. Am Ende steht die gefährlichste Frage: Was geschieht, wenn in diesem Machtkampf die nukleare Hemmschwelle fällt? Themen dieser Folge: – Warum Hänseler mit einem russischen Sieg rechnet– Drohnen und die veränderte Kriegsführung– Rüstungsproduktion, Energie und Rohstoffe– Schwächt der Krieg Russland trotz militärischer Vorteile?– Sanktionen und wirtschaftliche Eigenständigkeit– Mariupol und die Nachkriegsordnung– Deutschlands Energiekrise und industrielle Zukunft– Deutschland und die USA– Iran, China und Russland– BRICS und der globale Süden– Hänselers These vom Niedergang westlicher Hegemonie– Der „Dritte Weltkrieg“ als Kette regionaler Konflikte– Die Gefahr einer nuklearen Eskalation Peter Hänseler:„Der Erste, der eine solche Waffe einsetzt, der nimmt eine Hemmschwelle weg, die wir jetzt seit August 1945 haben.“ Mehr über Peter Hänseler und Forum Geopolitica:https://forumgeopolitica.com/de/https://forumgeopolitica.com/de/ueber/autor/peter-hanseler-3 Kapitel: 00:00 – Intro01:20 – Hat der Dritte Weltkrieg bereits begonnen?03:00 – Moderne Kriegsführung in der Ukraine06:20 – Russlands Rüstungsproduktion08:35 – Autarkie & Rohstoffe11:00 – Schuldenkrise im Westen15:30 – Inflation & Leitzinsen18:25 – Wehrbereitschaft: Russland vs. Westen22:23 – Sanktionen, Investitionen & Arbeitsmarkt31:47 – Wiederaufbau von Mariupol36:38 – Rohstoffe & Investitionen im Donbass40:12 – Eingefrorene russische Vermögen43:48 – Energiekrise & deutsche Industrie47:17 – USA, RAND & Europa52:33 – US-Interessen im Nahen Osten57:58 – Moskau, Peking & Teheran01:02:45 – BRICS & globaler Süden01:05:36 – Hegemoniewechsel & nukleare Eskalation Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG. Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzen Mehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG © 2026 Patrik Baab

    Peter Hänseler: Der Dritte Weltkrieg hat bereits begonnen – Russland, der Westen und der globale Machtkampf
  2. 2d ago

    (DEUTSCH) Scott Ritter: Der Krieg der Drohnen – Wiesbaden, CIA und die Gefahr einer nuklearen Eskalation

    Scott Ritter war US-Marineoffizier und UN-Waffeninspekteur. Im Gespräch mit Patrik Baab berichtet er von seiner Reise in den Donbass und erklärt, wie Drohnen, Satellitendaten und digitale Zielerfassung den Krieg verändert haben. Ausgangspunkt ist Starobilsk. Ritter besuchte dort ein College, das im Mai 2026 von Drohnen getroffen wurde, und schildert Gespräche mit Augenzeugen sowie seine Fahrt durch ein Gebiet unter Drohnengefahr. Er ist überzeugt, dass das College gezielt als ziviles Objekt angegriffen wurde. Von dort führt das Gespräch zur technischen Infrastruktur des Krieges: Starlink, Palantir, Satellitenaufklärung und die sogenannte „Kill Chain“. Ritter beschreibt, wie Daten verarbeitet und in Zielkoordinaten und Waffenwirkung übersetzt werden. Eine zentrale Rolle schreibt er dabei dem US-Stützpunkt Wiesbaden und der Zusammenarbeit zwischen den USA, der NATO und der Ukraine zu. Weitere Themen sind westliche Geheimdienststrukturen in der Ukraine seit 2014, Stay-Behind-Netzwerke sowie die Entstehung der Gruppe Wagner. Ritter schildert seine Sicht auf Wagner, Bachmut, Prigoschins Meuterei und dessen Tod. Besonders anschaulich wird das Gespräch beim modernen Drohnenkrieg: Ritter beschreibt Glasfaserkabel über Feldern und Wäldern, FPV-Drohnen, elektronische Kriegsführung und kleine Angriffstrupps. Nach seiner Analyse bestimmen Drohnen inzwischen Aufklärung, Kommunikation, Feuerleitung und Bewegung auf dem Gefechtsfeld. Im letzten Teil geht es um Angriffe auf das russische Hinterland, Odessa, Geheimdiplomatie zwischen Washington und Moskau und die Frage: Wie kann aus konventioneller Eskalation durch Fehlwahrnehmung und Fehlkalkulation eine nukleare Krise entstehen? Themen dieser Folge: – Ritters Reise in den Donbass und nach Starobilsk– Wie Drohnen den Ukrainekrieg verändert haben– Starlink, Palantir und die „Kill Chain“– Die Rolle des US-Stützpunkts Wiesbaden– CIA-Kooperation und Stay-behind-Strukturen seit 2014– Die Entstehung der Gruppe Wagner– Bachmut, Prigoschins Meuterei und sein Tod– Glasfaser- und FPV-Drohnen an der Front– Angriffe auf russische Energieinfrastruktur– Odessa und die wirtschaftliche Dimension– Geheimdiplomatie zwischen Washington und Moskau– Nukleardoktrin und die Gefahr einer Fehlkalkulation– Ritters Einschätzung zur Zukunft der Ukraine und Europas Scott Ritter:„The drones are what drives the war.“ Kapitel: 00:00:00 – Intro00:02:18 – Begrüßung und Vorstellung von Scott Ritter00:03:46 – Reise in den Donbass & Der Drohnenangriff in Starobilsk00:14:19 – Westliche Technologie im Einsatz: Starlink & Palantir00:25:22 – US-Stützpunkt Wiesbaden & Die Rolle der NATO00:31:48 – CIA-Präsenz und Spezialausbildung in der Ukraine seit 201400:35:00 – Nationalistische Bataillone & Ausländische Söldner00:38:04 – „Stay-Behind“-Netzwerke und Sabotage hinter den Linien00:46:50 – Die Ursprünge der Gruppe Wagner im Donbass (2014)00:54:51 – Wagner in Bachmut, Prigoschins Meuterei & der Flugzeugabsturz01:04:42 – Augenzeugenberichte aus Starobilsk & menschliche Schicksale01:08:18 – Die Revolution des Drohnenkriegs: Glasfaser & FPV-Taktiken01:24:27 – Angriffe auf das russische Hinterland & Energieinfrastruktur01:33:45 – Schließung des Hafens von Odessa & wirtschaftliche Folgen01:40:00 – CIA-Direktor in Moskau: Hintergründe & Geheimdiplomatie01:49:30 – Risiko einer nuklearen Eskalation & Treffen mit Botschafter Antonow02:02:05 – Westliche Nukleardoktrin & die Rolle der europäischen Staaten02:08:22 – Demografie der Ukraine, Kriegsausgang & geopolitische Folgen für Europa Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG. Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzen Mehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG © 2026 Patrik Baab

    (DEUTSCH) Scott Ritter: Der Krieg der Drohnen – Wiesbaden, CIA und die Gefahr einer nuklearen Eskalation
  3. 4d ago

    Cara MariAnna: Was ich im Westjordanland gesehen habe

    Warum reist eine amerikanische Journalistin selbst ins Westjordanland? Cara Marianna wollte nicht länger nur aus der Ferne beobachten. Mit ihrem Projekt „Palestinian Voices“ machte sie sich auf den Weg, um Menschen vor Ort zuzuhören – und ihre Geschichten einem westlichen Publikum zugänglich zu machen. Im Gespräch mit Patrik Baab berichtet Marianna von ihren Reisen nach Jerusalem, Bethlehem, Hebron und in ländliche Gemeinden des Westjordanlands. Ihre erste große Begegnung führt sie unmittelbar zurück ins Jahr 1948: Eine über 90-jährige Palästinenserin erzählt ihr, wie sie als 14-jähriges Mädchen unter einem Olivenbaum saß und plötzlich eine lange Kolonne vertriebener Menschen auf sich zukommen sah. Marianna schildert Begegnungen mit Kindern, Bauern, Aktivisten und Bewohnern von Flüchtlingslagern. In Bethlehem erlebt sie neugierige Kinder, die sie auf Englisch ansprechen und wissen wollen: „Palestine or Israel?“ In ländlichen Gebieten trifft sie dagegen auf Kinder, deren Alltag nach ihrer Darstellung von Gewalt, Verhaftungen und der Angst um ihre Familien geprägt ist. Das Gespräch führt weiter zu Beduinengemeinschaften und palästinensischen Dörfern, zu israelischen Siedlungen und Außenposten sowie zu Mariannas Beobachtungen von Verdrängung und eingeschränkter Bewegungsfreiheit. Sie beschreibt außerdem, wie Bewohner Angriffe und Übergriffe mit ihren Mobiltelefonen dokumentieren. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Flüchtlingslager. Marianna zeichnet den Weg von den Vertreibungen des Jahres 1948 über provisorische Zeltlager bis zu dicht bebauten Camps nach, in denen heute mehrere Generationen leben. Im letzten Teil wird das Gespräch politischer und kontroverser. Marianna äußert ihre Sicht auf den 7. Oktober, die Hannibal-Direktive, Besatzung und Widerstand, Sanktionen gegen Israel und eine mögliche politische Zukunft für Israelis und Palästinenser. Bei Patrik Baabs Frage nach einer möglichen False-Flag-Operation zieht sie jedoch ausdrücklich eine Grenze: Diese Frage könne sie nicht beurteilen. Themen dieser Folge: – Warum Cara Marianna selbst ins Westjordanland reiste– Das Projekt „Palestinian Voices“– Eine Zeitzeugin und ihre Erinnerung an 1948– Begegnungen mit Kindern in Bethlehem und ländlichen Gemeinden– Alltag, Checkpoints und eingeschränkte Bewegungsfreiheit– Beduinengemeinschaften und palästinensische Dörfer– Siedlungen, Außenposten und Siedlergewalt– Wie Palästinenser Übergriffe dokumentieren– Geschichte und Gegenwart der Flüchtlingslager– Mariannas Sicht auf den 7. Oktober und die Hannibal-Direktive– Mandela, Widerstand und internationale Sanktionen– Welche politische Lösung Marianna für möglich hält Cara Marianna:“As an American, I couldn’t sit still anymore.”„Als Amerikanerin konnte ich nicht länger stillsitzen.“ Kapitel: 00:00Beweggründe für die Reise ins Westjordanland06:17 - Recherche vor Ort & erste Kontakte08:26 - Begegnung mit einer Zeitzeugin von 1948 in Ost-Jerusalem12:47 - Einreise über die Allenby-Brücke & die Lage im Westjordanland14:33 - Siedlerkolonialismus & Völkerrecht17:06 - Eindrücke und Begegnungen mit Kindern20:52 - Kontrollpunkte, Überwachung & Repression22:04 - Siedlergewalt und die Rolle der Armee in Kissan25:31 - Arbeit mit „Go Palestine“ in Hebron27:00 - Die Situation der Beduinen & Masafer Yatta32:38 - Westliche Politik & Reaktionen34:01 - Das Leben und der Alltag in den Flüchtlingslagern38:20 - Zerstörung von Kultur und Identität39:19 - Der 7. Oktober & Inhaftierungen im Westjordanland43:20 - Handlungsoptionen: Was kann die internationale Gemeinschaft tun?46:12 - Parallelen zu Südafrika & Nelson Mandela49:01 - Ausblick, Lösungsansätze & Fazit Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG. Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzen Mehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG © 2026 Patrik Baab

    Cara MariAnna: Was ich im Westjordanland gesehen habe
  4. Oct 4

    Ulrike Sumfleth: Die NGO-Partei – ein Gegenmodell zur Macht der Konzerne?

    Nichtregierungsorganisationen stehen zunehmend in der Kritik: Wer finanziert sie? Wessen Interessen vertreten sie? Und wie unabhängig sind sie tatsächlich? Die Hamburger Publizistin Ulrike Sumfleth stellt eine andere Machtfrage. In ihrem Buch „Macht neu verteilen – Wie eine NGO-Partei den Lobbyismus umkehrt“ argumentiert sie, dass nicht das Etikett NGO entscheidend sei, sondern Abhängigkeit, Finanzierung und die dahinterstehenden Netzwerke. Im Gespräch mit Patrik Baab entwickelt Sumfleth daraus eine ungewöhnliche Idee: eine „NGO-Partei“. Sie soll sich systematisch für konzern- und möglichst staatsunabhängige zivilgesellschaftliche Organisationen öffnen und deren Expertise stärker in politische Entscheidungen einbringen. Sumfleth selbst will keine solche Partei gründen, sondern versteht ihr Modell als Konzept und Diskussionsangebot. Im Zentrum steht ihre Kritik an der Macht großer Konzerne und vermögender Eigentümer. Sumfleth argumentiert, dass Kapital nicht nur wirtschaftliche Macht schafft, sondern auch Zugang zu Experten, Kommunikationsnetzwerken und politischer Beratung. Deshalb fragt sie: Wer bestimmt eigentlich, wer als Experte gehört wird? Doch könnte eine solche NGO-Partei nicht selbst zum Ziel von Lobbyisten werden? Wie verhindert man Karriereinteressen, Fraktionsmacht und Unterwanderung? Was passiert, sobald Koalitionen geschlossen werden müssen? Patrik Baab konfrontiert Sumfleths Modell mit genau den Problemen, die sie bestehenden Parteien vorwirft. Das Gespräch führt von staatlich finanzierten NGOs und sogenannten GONGOs über Lobbyismus und Transparenz bis zu Brüssel, dem BSW und der Frage nach einer neuen politischen Interessenvertretung. Besonders zugespitzt wird die Debatte, als Sumfleth die heutige gesellschaftliche Ungleichheit mit der Situation vor 1789 vergleicht und von einer „vorrevolutionären Phase“ spricht. Am Ende formuliert sie ein bewusst schmales politisches Fundament: höhere Steuern auf sehr große Vermögen und Konzerne sowie Klima-, Arten- und Umweltschutz. Bei einem anderen zentralen Thema räumt Sumfleth dagegen selbst eine Leerstelle ein: Krieg und Frieden habe sie in ihrem Buch nicht ausreichend behandelt. Themen dieser Folge: – NGOs, GONGOs und die Frage politischer Abhängigkeit– Wer besitzt gesellschaftliche Macht?– Konzernmacht und politische Einflussnetzwerke– Wer bestimmt, welche Experten gehört werden?– Was ist eine „NGO-Partei“?– 51 Prozent konzernunabhängige Politikberatung– Lobbyismus, Transparenz und politische Selbstbindung– Kann sich eine neue Partei vor Korruption schützen?– Zivilgesellschaft als politische Gegenmacht– Sumfleths Vergleich mit 1789– Links und Rechts oder Gemeinwohl?– Milliardärssteuern und Konzernbesteuerung– Warum Krieg und Frieden im Buch eine Leerstelle bleiben Ulrike Sumfleth:„Ich sehe ehrlich gesagt die Weltgesellschaft in einer vorrevolutionären Phase.“ Kapitel: 00:00 – Begrüßung & Vorstellung von Ulrike Sumfleth 03:30 – Der Einfluss von Konzernmacht auf Wirtschaft & Gesellschaft 11:45 – Lobbyismus in den Schaltzentralen der Politik 19:20 – Wo versagen die etablierten Strukturen? 27:00 – Die Idee einer neuen Partei: Beweggründe & Vision 35:10 – Kernanliegen, Ziele und programmatische Schwerpunkte 41:30 – Wie geht es weiter? Mobilisierung & Ausblick 44:00 – Fazit & Verabschiedung Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG. Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzen Mehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG © 2026 Patrik Baab

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  5. Oct 1

    Scott Ritter: Der Krieg der Drohnen – Wiesbaden, CIA und die Gefahr einer nuklearen Eskalation

    Scott Ritter war US-Marineoffizier und UN-Waffeninspekteur. Im Gespräch mit Patrik Baab berichtet er von seiner Reise in den Donbass und erklärt, wie Drohnen, Satellitendaten und digitale Zielerfassung den Krieg verändert haben. Ausgangspunkt ist Starobilsk. Ritter besuchte dort ein College, das im Mai 2026 von Drohnen getroffen wurde, und schildert Gespräche mit Augenzeugen sowie seine Fahrt durch ein Gebiet unter Drohnengefahr. Er ist überzeugt, dass das College gezielt als ziviles Objekt angegriffen wurde. Von dort führt das Gespräch zur technischen Infrastruktur des Krieges: Starlink, Palantir, Satellitenaufklärung und die sogenannte „Kill Chain“. Ritter beschreibt, wie Daten verarbeitet und in Zielkoordinaten und Waffenwirkung übersetzt werden. Eine zentrale Rolle schreibt er dabei dem US-Stützpunkt Wiesbaden und der Zusammenarbeit zwischen den USA, der NATO und der Ukraine zu. Weitere Themen sind westliche Geheimdienststrukturen in der Ukraine seit 2014, Stay-Behind-Netzwerke sowie die Entstehung der Gruppe Wagner. Ritter schildert seine Sicht auf Wagner, Bachmut, Prigoschins Meuterei und dessen Tod. Besonders anschaulich wird das Gespräch beim modernen Drohnenkrieg: Ritter beschreibt Glasfaserkabel über Feldern und Wäldern, FPV-Drohnen, elektronische Kriegsführung und kleine Angriffstrupps. Nach seiner Analyse bestimmen Drohnen inzwischen Aufklärung, Kommunikation, Feuerleitung und Bewegung auf dem Gefechtsfeld. Im letzten Teil geht es um Angriffe auf das russische Hinterland, Odessa, Geheimdiplomatie zwischen Washington und Moskau und die Frage: Wie kann aus konventioneller Eskalation durch Fehlwahrnehmung und Fehlkalkulation eine nukleare Krise entstehen? Themen dieser Folge: – Ritters Reise in den Donbass und nach Starobilsk– Wie Drohnen den Ukrainekrieg verändert haben– Starlink, Palantir und die „Kill Chain“– Die Rolle des US-Stützpunkts Wiesbaden– CIA-Kooperation und Stay-behind-Strukturen seit 2014– Die Entstehung der Gruppe Wagner– Bachmut, Prigoschins Meuterei und sein Tod– Glasfaser- und FPV-Drohnen an der Front– Angriffe auf russische Energieinfrastruktur– Odessa und die wirtschaftliche Dimension– Geheimdiplomatie zwischen Washington und Moskau– Nukleardoktrin und die Gefahr einer Fehlkalkulation– Ritters Einschätzung zur Zukunft der Ukraine und Europas Scott Ritter:„The drones are what drives the war.“ Kapitel: 00:00:00 – Intro00:01:58 – Begrüßung und Vorstellung von Scott Ritter00:03:15 – Reise in den Donbass & Der Drohnenangriff in Starobilsk00:11:47 – Westliche Technologie im Einsatz: Starlink & Palantir00:21:10 – US-Stützpunkt Wiesbaden & Die Rolle der NATO00:26:24 – CIA-Präsenz und Spezialausbildung in der Ukraine seit 201400:29:07 – Nationalistisches Bataillone & Ausländische Söldner00:31:30 – „Stay-Behind“-Netzwerke und Sabotage hinter den Linien00:38:41 – Die Ursprünge der Gruppe Wagner im Donbass (2014)00:45:20 – Wagner in Bachmut, Prigoschins Meuterei & der Absturz00:54:36 – Augenzeugenberichte aus Starobilsk & menschliche Schicksale00:58:03 – Die Revolution des Drohnenkriegs: Glasfaser & FPV-Taktiken01:10:05 – Angriffe auf das russische Hinterland & Energieinfrastruktur01:17:33 – Schließung des Hafens von Odessa & wirtschaftliche Folgen01:22:20 – CIA-Direktor in Moskau: Hintergründe & Geheimdiplomatie01:29:56 – Risiko einer nuklearen Eskalation & Treffen mit Botschafter Antonow01:39:42 – Westliche Nukleardoktrin & die Rolle der europäischen Staaten01:44:49 – Demografie der Ukraine, Kriegsausgang & geopolitische Folgen für Europa01:51:15 – Fazit & Verabschiedung Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG. Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzen Mehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG © 2026 Patrik Baab

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  6. Sep 27

    Nord Stream: Wer sprengte die Pipelines? Moritz Enders über Andromeda, Hersh und die USA

    Eine Segeljacht, eine kleine Crew, mehrere Sprengsätze – und eine Pipeline in rund 80 Metern Tiefe. Kann der Anschlag auf Nord Stream tatsächlich so abgelaufen sein? Der Filmemacher Moritz Enders hat für seine Dokumentation „Nord Stream – Die Sprengung“ die Hintergründe des Anschlags untersucht. Im Gespräch mit Patrik Baab erklärt er, warum er erhebliche Zweifel an der Andromeda-Rekonstruktion hat. Enders fragt: Wie viele Tauchflaschen wären nötig? Wie funktioniert die Dekompression in dieser Tiefe? Wie hält man eine Segeljacht über der Pipeline in Position? Wie transportiert und befestigt man Unterwassersprengstoff? Daraus entwickelt Enders seine These einer professionell vorbereiteten militärischen Kommandooperation. Das Gespräch behandelt Seymour Hershs umstrittene Rekonstruktion, das NATO-Manöver BALTOPS, Poseidon-Aufklärungsflugzeuge, mögliche Zündmechanismen sowie Spezialtaucher und Tauchboote. Enders hält eine US-amerikanische Beteiligung für wahrscheinlich, macht aber mehrfach deutlich, wo seine Recherche keine abschließenden Antworten liefert. Im zweiten Teil geht es um die geopolitische Bedeutung von Nord Stream. Enders verbindet den Anschlag mit dem Verhältnis zwischen Deutschland, Russland und den USA, mit Energiepolitik, amerikanischem Flüssiggas und der Heartland-Theorie. Sein Film zieht zudem eine historische Parallele zur Bagdadbahn. Schließlich geht es um Joe Bidens Äußerungen zu Nord Stream 2, Olaf Scholz’ Auftritt in Washington, die deutschen Ermittlungen und die wirtschaftlichen und geopolitischen Folgen für Deutschland. Themen dieser Folge: – Wie plausibel ist die Andromeda-Rekonstruktion?– Tauchen und Sprengstoff in rund 80 Metern Tiefe– Dekompression, Positionierung und Spezialausrüstung– Ungereimtheiten, Spuren und Beweismaterial– Warum Enders eine militärische Operation für plausibler hält– Seymour Hersh, BALTOPS und die Nord-Stream-Sabotage– Poseidon-Aufklärungsflugzeuge und mögliche Zündmechanismen– Enders’ These einer möglichen US-Beteiligung– Deutschland, Russland und die geopolitische Bedeutung von Nord Stream– Fracking-Gas und wirtschaftliche Interessen– Heartland-Theorie und die Parallele zur Bagdadbahn– Biden, Scholz und die Frage nach deutscher Souveränität– Deutsche Behörden und die Aufklärung– Reaktionen auf Enders’ Dokumentarfilm „Was vollkommen deutlich wird, ist ja, dass es eine hochkomplexe Aktion ist. Das ist eine militärisch geplante Kommandoaktion, die Monate vorher geplant werden muss.“– Moritz Enders Kapitel: 00:00 – Einleitung: Zweifel an der offiziellen Andromeda-These03:00 – Technische Hürden & Tauchlogistik in 80 m Tiefe06:24 – Ungereimtheiten der Route & Beweislage10:20 – Militärische Dimension & Seymour Hershs Recherchen13:07 – Zündmechanismen & Analyse durch Akustik-Experten18:15 – Planung in den USA & Spezialeinheiten22:56 – Flugbewegungen der Poseidon-Aufklärungsflugzeuge24:28 – US-Strategie gegen Nord Stream im Vorfeld26:00 – Geopolitische Einordnung & die Heartland-Theorie30:00 – Wirtschaftliche Interessen: Fracking-Gas & Industriestandort33:05 – Historischer Vergleich: Die Bagdadbahn im 1. Weltkrieg37:44 – Der Auftritt von Scholz und Biden in Washington40:12 – Rolle der deutschen Behörden & des Generalbundesanwalts43:30 – Transatlantische Bindungen in der Politik46:30 – Kinoausstrahlung & Reaktionen der Medien Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG. Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzen Mehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG © 2026 Patrik Baab

    Nord Stream: Wer sprengte die Pipelines? Moritz Enders über Andromeda, Hersh und die USA
  7. Sep 25

    (DEUTSCH) Julija Mendel: Von Selenskyjs Sprecherin zur Kritikerin – „Frieden ist pro-ukrainisch“

    Julija Mendel war von 2019 bis 2021 Pressesprecherin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Heute gehört sie zu seinen schärfsten Kritikerinnen. Im Gespräch mit Patrik Baab erklärt sie, warum sie mit ihrem früheren Chef gebrochen hat und weshalb sie Frieden, Neutralität und einen grundlegenden Strategiewechsel für die Ukraine fordert. Mendel spricht ungewöhnlich offen über ihre Zeit im Präsidentenbüro. Sie erzählt von Selenskyjs Umgang mit Kritik, seinem Fokus auf öffentliche Wirkung und PR und von jenem Moment im Jahr 2021, in dem sie zu der Überzeugung gelangte, der Dialog mit Russland werde abreißen. Dennoch unterstützte sie Selenskyj nach dem russischen Angriff 2022 zunächst weiter. Heute blickt sie selbstkritisch darauf zurück. Besonders persönlich wird das Gespräch, als Mendel über ihre Heimatregion Cherson spricht. Sie schildert die Folgen des russischen Beschusses, die Angst der Zivilbevölkerung und den demografischen Niedergang der Ukraine. Russland und Putin spricht sie ausdrücklich nicht von der Verantwortung für den Krieg frei. Gleichzeitig wirft sie Selenskyj vor, Chancen auf Verhandlungen ausgeschlagen und den eigenen Machterhalt über die Interessen des Landes gestellt zu haben. Weitere Themen sind Korruption, Mobilisierung, politische Sanktionen gegen Mendel, der Maidan, die NATO-Frage und die Verhandlungen von Istanbul 2022. Mendel plädiert für eine neutrale Ukraine und sagt: „Peace is not pro-Russian, peace is pro-Ukrainian.“ Am Ende richtet sich der Blick nach vorn: Was kommt nach Selenskyj? Und könnte Julija Mendel selbst noch einmal eine politische Rolle in der Ukraine übernehmen? Themen dieser Folge: – Warum Julija Mendel mit Selenskyj gebrochen hat– Ihre persönlichen Erfahrungen im Präsidentenbüro– Sanktionen, Meinungsfreiheit und politischer Druck– Cherson und die menschlichen Kosten des Krieges– Korruption, Mobilisierung und der Zustand der ukrainischen Demokratie– Warum Mendel 2021 das Präsidentenbüro verließ– Warum sie Selenskyj 2022 trotzdem noch unterstützte– Maidan und ihre heutige Sicht auf die Ereignisse von 2014– NATO-Mitgliedschaft oder Neutralität?– Istanbul 2022 und Mendels Sicht auf verpasste Friedenschancen– Trump und mögliche Wege zu Verhandlungen– Was kommt nach Selenskyj – und welche Rolle könnte Mendel spielen? Julija Mendel:„Peace is not pro-Russian, peace is pro-Ukrainian.“ Kapitel: (00:00) Julija Mendel: von der Insiderin zur Kritikerin(02:59) Mirotworez und Angst um ihre Familie(04:39) Warum sie nicht ins Europäische Parlament durfte(08:10) Selenskyjs Sanktionen gegen Mendel(09:51) Ist die Ukraine noch eine Demokratie?(11:56) Cherson: die menschlichen Kosten des Krieges(16:42) Warum Mendel Selenskyj mitverantwortlich macht(17:51) So erlebte sie Selenskyj persönlich(21:35) „Ein fantastischer Schauspieler“(24:43) Oligarchen, Geld und Korruptionsvorwürfe(30:04) Maidan: Mendels Blick zurück(34:26) NATO oder Neutralität?(34:59) Wie Mendel Selenskyjs Sprecherin wurde(36:27) PR statt Strategie? Erfahrungen aus dem Präsidentenbüro(39:23) Warum sie 2021 ging(43:17) Ukraine vor dem russischen Großangriff(47:40) Warum sie Selenskyj 2022 trotzdem unterstützte(49:51) Waffenlieferungen und Korruption(51:49) Istanbul 2022 und die Friedensverhandlungen(55:18) Welche Rolle spielte Boris Johnson?(56:25) Mendels Weg zum Frieden: Neutralität(1:00:19) Was kostet dieser Krieg die Ukraine?(1:03:26) Trump und die Friedensfrage(1:05:50) Hat Selenskyj noch Rückhalt?(1:07:06) Was kommt nach Selenskyj?(1:07:25) Würde Julija Mendel selbst bereitstehen? Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG. Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzen Mehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG © 2026 Patrik Baab

    (DEUTSCH) Julija Mendel: Von Selenskyjs Sprecherin zur Kritikerin – „Frieden ist pro-ukrainisch“
  8. Sep 24

    Julija Mendel: Von Selenskyjs Sprecherin zur Kritikerin – „Frieden ist pro-ukrainisch“

    Julija Mendel war von 2019 bis 2021 Pressesprecherin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Heute gehört sie zu seinen schärfsten Kritikerinnen. Im Gespräch mit Patrik Baab erklärt sie, warum sie mit ihrem früheren Chef gebrochen hat und weshalb sie Frieden, Neutralität und einen grundlegenden Strategiewechsel für die Ukraine fordert. Mendel spricht ungewöhnlich offen über ihre Zeit im Präsidentenbüro. Sie erzählt von Selenskyjs Umgang mit Kritik, seinem Fokus auf öffentliche Wirkung und PR und von jenem Moment im Jahr 2021, in dem sie zu der Überzeugung gelangte, der Dialog mit Russland werde abreißen. Dennoch unterstützte sie Selenskyj nach dem russischen Angriff 2022 zunächst weiter. Heute blickt sie selbstkritisch darauf zurück. Besonders persönlich wird das Gespräch, als Mendel über ihre Heimatregion Cherson spricht. Sie schildert die Folgen des russischen Beschusses, die Angst der Zivilbevölkerung und den demografischen Niedergang der Ukraine. Russland und Putin spricht sie ausdrücklich nicht von der Verantwortung für den Krieg frei. Gleichzeitig wirft sie Selenskyj vor, Chancen auf Verhandlungen ausgeschlagen und den eigenen Machterhalt über die Interessen des Landes gestellt zu haben. Weitere Themen sind Korruption, Mobilisierung, politische Sanktionen gegen Mendel, der Maidan, die NATO-Frage und die Verhandlungen von Istanbul 2022. Mendel plädiert für eine neutrale Ukraine und sagt: „Peace is not pro-Russian, peace is pro-Ukrainian.“ Am Ende richtet sich der Blick nach vorn: Was kommt nach Selenskyj? Und könnte Julija Mendel selbst noch einmal eine politische Rolle in der Ukraine übernehmen? Themen dieser Folge: – Warum Julija Mendel mit Selenskyj gebrochen hat– Ihre persönlichen Erfahrungen im Präsidentenbüro– Sanktionen, Meinungsfreiheit und politischer Druck– Cherson und die menschlichen Kosten des Krieges– Korruption, Mobilisierung und der Zustand der ukrainischen Demokratie– Warum Mendel 2021 das Präsidentenbüro verließ– Warum sie Selenskyj 2022 trotzdem noch unterstützte– Maidan und ihre heutige Sicht auf die Ereignisse von 2014– NATO-Mitgliedschaft oder Neutralität?– Istanbul 2022 und Mendels Sicht auf verpasste Friedenschancen– Trump und mögliche Wege zu Verhandlungen– Was kommt nach Selenskyj – und welche Rolle könnte Mendel spielen? Julija Mendel:„Peace is not pro-Russian, peace is pro-Ukrainian.“ Kapitel: (00:00) Julija Mendel: von der Insiderin zur Kritikerin(02:59) Mirotworez und Angst um ihre Familie(04:39) Warum sie nicht ins Europäische Parlament durfte(08:10) Selenskyjs Sanktionen gegen Mendel(09:51) Ist die Ukraine noch eine Demokratie?(11:56) Cherson: die menschlichen Kosten des Krieges(16:42) Warum Mendel Selenskyj mitverantwortlich macht(17:51) So erlebte sie Selenskyj persönlich(21:35) „Ein fantastischer Schauspieler“(24:43) Oligarchen, Geld und Korruptionsvorwürfe(30:04) Maidan: Mendels Blick zurück(34:26) NATO oder Neutralität?(34:59) Wie Mendel Selenskyjs Sprecherin wurde(36:27) PR statt Strategie? Erfahrungen aus dem Präsidentenbüro(39:23) Warum sie 2021 ging(43:17) Ukraine vor dem russischen Großangriff(47:40) Warum sie Selenskyj 2022 trotzdem unterstützte(49:51) Waffenlieferungen und Korruption(51:49) Istanbul 2022 und die Friedensverhandlungen(55:18) Welche Rolle spielte Boris Johnson?(56:25) Mendels Weg zum Frieden: Neutralität(1:00:19) Was kostet dieser Krieg die Ukraine?(1:03:26) Trump und die Friedensfrage(1:05:50) Hat Selenskyj noch Rückhalt?(1:07:06) Was kommt nach Selenskyj?(1:07:25) Würde Julija Mendel selbst bereitstehen? Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG. Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus:https://www.patrikbaab.de/unterstuetzen Mehr:Website: https://www.patrikbaab.deTelegram: https://t.me/patrik_baabX: https://x.com/PatrikBaabOG © 2026 Patrik Baab

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GEGEN DEN STROM ist das Interview- und Analyseformat von Patrik Baab. Im Fokus: geopolitische Machtverschiebungen, Medienkritik, transatlantische Strukturen, Eurasien sowie Krieg und Frieden – mit historischem Tiefgang und politischer Brisanz. Zu Gast sind Militärs, Diplomaten, Wissenschaftler, Journalisten und Künstler mit einer anderen Perspektive, als sie in den etablierten Medien zu hören ist. Folgt GEGEN DEN STROM auf Spotify! Unterstützung: https://www.patrikbaab.de/unterstuetzen

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