Sicherheitsvorsorge – Der Cybersecurity-Podcast mit Jürgen Ebner

Jürgen Ebner

Praxisnah erklärt – damit Sie vorne bleiben. In Sicherheitsvorsorge zeigt MSP-Security-Experte und Autor Jürgen Ebner, wie Cyberangriffe wirklich funktionieren – verständlich und ohne Fachjargon. Jede Folge bietet klare Einblicke, echte Beispiele aus dem Alltag und konkrete Schritte, um Risiken zu erkennen und sich wirksam zu schützen. Für Geschäftsführer:innen, IT-Verantwortliche und alle, die digitale Sicherheit einfach verstehen wollen.

  1. Oct 6

    Der Klick ist passiert - Jetzt zeigt sich Ihre Sicherheitskultur

    Ein Mitarbeiter klickt auf eine Phishing-Mail – und merkt wenige Sekunden später, dass etwas nicht stimmt. Ob daraus ein schwerer Sicherheitsvorfall wird, hängt jetzt nicht nur von der Technik ab. Entscheidend ist, ob er den Fehler sofort meldet oder aus Angst vor Konsequenzen schweigt. In dieser Folge spreche ich mit der Wirtschaftspsychologin und Security-Awareness-Expertin Jill Wick darüber, wie aus Sicherheitswissen tatsächliches Verhalten wird. Denn jährliche Schulungen und gelegentliche Phishing-Simulationen schaffen noch keine Sicherheitskultur. Wir sprechen unter anderem darüber: warum Stress, Routine und Autorität unsere Entscheidungen beeinflussenweshalb Mitarbeitende verdächtige Nachrichten auch dann melden sollten, wenn sie nicht darauf hereingefallen sindwarum die Melderate oft aussagekräftiger ist als die Klickratewas Phishing-Simulationen und Gamification leisten könnenweshalb Bestrafungen dazu führen können, dass Fehler verschwiegen werdenwie Führungskräfte Sicherheitskultur vorleben könnenwie sich Sicherheitskultur zumindest teilweise messen lässtwarum überzeugende Phishing-Mails, Deepfakes und geklonte Stimmen neue Routinen notwendig machenDie zentrale Botschaft dieser Folge: Eine gute Sicherheitskultur bedeutet nicht, dass niemand einen Fehler macht. Sie zeigt sich darin, wie ein Unternehmen reagiert, wenn ein Fehler passiert. Mehr über Jill Wick Website von Jill WickJill Wick auf LinkedInBuch: „Security-Awareness-Tools – Für eine starke Sicherheitskultur“Passend dazu NIS2 und die Verantwortung der Geschäftsführung haben wir bereits in der vorherigen Folge mit Rechtsanwältin Katharina Bisset ausführlicher behandelt: IT-Sicherheit ist Chefsache: NIS2, AI Act & Verantwortung im Unternehmen

    Der Klick ist passiert - Jetzt zeigt sich Ihre Sicherheitskultur
  2. Sep 22

    IT-Sicherheit ist Chefsache: NIS2, AI Act & Verantwortung im Unternehmen

    Kann man die Verantwortung für IT-Sicherheit einfach an die IT oder einen externen Dienstleister abgeben? In dieser Folge von Sicherheitsvorsorge spreche ich mit Rechtsanwältin Katharina Bisset über genau diese Frage – und darüber, warum IT-Recht längst zum Alltag praktisch jedes Unternehmens gehört. Wir sprechen über das österreichische NISG 2026 und NIS2, die Verantwortung der Geschäftsführung, Anforderungen an die Lieferkette und darüber, warum auch Unternehmen betroffen sein können, die selbst gar nicht direkt unter NIS2 fallen. Auch KI im Unternehmen ist ein Thema: Was dürfen Mitarbeiter mit ChatGPT, Copilot & Co. machen? Welche Rolle spielen Datenschutz, Geschäftsgeheimnisse und der AI Act? Und warum ist ein einfaches KI-Verbot meist keine besonders gute Lösung? Katharina erklärt außerdem, warum Verträge mit IT-Dienstleistern wichtig sind, weshalb Verantwortung trotzdem beim Unternehmen bleibt und welche drei Dinge Geschäftsführer noch dieses Jahr angehen sollten: Wissen, welche Tools und Systeme im Unternehmen eingesetzt werdenWissen, welche Daten verarbeitet werden und wohin sie fließenVerträge, Vereinbarungen und Dokumentationen auf einen aktuellen Stand bringenEine Folge über IT-Recht ohne Paragraphenreiterei – dafür mit vielen Beispielen aus der Praxis und einer klaren Botschaft: IT-Sicherheit ist kein reines IT-Thema. Sie ist Managementaufgabe. Zu Gast: Mag. Katharina Bisset, MSc Rechtsanwältin für IT-, Datenschutz- und KI-Recht Website: bisset.at

    IT-Sicherheit ist Chefsache: NIS2, AI Act & Verantwortung im Unternehmen
  3. Aug 25

    Gesichert, aber nicht gerettet – warum erst der Restore zählt

    Der tägliche Backup-Bericht zeigt einen grünen Haken. Das beruhigt. Aber beantwortet er auch die entscheidende Frage: Wie schnell kann das Unternehmen nach einem Ausfall wieder arbeiten? Ausgangspunkt dieser Folge ist ein Unternehmen, das seine Backup-Kosten reduzieren wollte. Gleichzeitig würde bereits ein halber Tag Stillstand einen hohen fünfstelligen bis sechsstelligen Schaden verursachen. Jürgen Ebner spricht mit Markus Bauer, Senior Evangelist EMEA bei Acronis, darüber, warum eine erfolgreiche Datensicherung noch keine funktionierende Wiederherstellung garantiert. In dieser Folge geht es unter anderem um: den Unterschied zwischen Backup und Disaster Recoverydie Aussagekraft des grünen Hakens im Backup-Berichtdie 3-2-1-1-0-RegelRTO und RPO verständlich erklärtRisiken manueller Wechselmediendie Sicherung von Cloud-Datenden Schutz von Backups vor Ransomwareregelmäßige Restore-Tests und klare Notfallpläne Die zentrale Botschaft: Entscheidend ist nicht nur, ob Daten gesichert sind. Entscheidend ist, ob Systeme, Anwendungen und Daten innerhalb der benötigten Zeit wieder nutzbar sind. Über Markus BauerMarkus Bauer ist Senior Evangelist EMEA bei Acronis und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Backup, Wiederherstellung und Cyber Protection. E-Mail: markus.bauer@acronis.com Markus Bauer auf LinkedIn Acronis Links und HilfsmittelAusfallkosten für Produktionsbetriebe berechnen Was bedeuten RTO und RPO? Anleitung für einen Disaster-Recovery-Test Cybersicherheit für Unternehmen – WKO In der nächsten Folge geht es um die Verantwortung der Geschäftsführung für Cybersicherheit: Was ist tatsächlich Chefsache – und welche Fragen sollte ein Geschäftsführer zumindest stellen können? Wenn Ihnen die Folge gefallen hat, abonnieren Sie „Sicherheitsvorsorge“ und empfehlen Sie den Podcast gerne weiter.

    Gesichert, aber nicht gerettet – warum erst der Restore zählt

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