Cash or Crash - Der Wirtschaftspodcast

Der Podcast CashorCrash behandelt jede Woche die Hintergründe zu wichtigen nationalen wie internationalen Wirtschaftsthemen. Analysiert werden Zusammenhänge und die Folgen der jeweiligen Ereignisse sowie die Auswirkungen auf die finanzielle Situation für die Menschen in Österreich. Feedback bitte an: cashorcrash@missing-link.media

  1. 4d ago

    #27: "Überfällt China im nächsten Jahr Taiwan?"

    Im heutigen Cash or Crash-Special geht es um die globale politökonomische Lage. Wer von den großen Mächten steigt auf? Wer steigt ab? China zählt derzeit zu den Gewinnern. Dort feiert die Volksbefreiungsarmee im kommenden Jahr ihr hundertjähriges Bestehen. Stellt sich die Frage, ob das kommunistische Regime in Peking das Jubiläum mit einem Überfall auf Taiwan „feiert“. Eine Frage, die ich Bernhard Seyringer gestellt habe. Seyringer  hat Sozialwissenschaften an den Universitäten London, Oslo, Urbino und Wien studiert. Heute ist er Politikanalyst am Austria Institut für Europa- und Sicherheitspolitik. Sein Schwerpunkt liegt im Themengebiet „Neue Technologien und Internationale Politik" - mit Fokus auf die  chinesische Außen-, Sicherheits- und Technologiepolitik. Das Regime in Peking sieht Seyringer jedenfalls stabil. China versuche derzeit in vielen Bereichen, vor allem im Bereich der Technologie, sich vom Ausland unabhängig zu machen. Zudem habe das Regime klare Wachstumsziele, die auch umgesetzt würden, so der Analyst. Gleichzeitig habe das Land aber auch noch immer enorme Probleme. Etwa die hohe Jugendarbeitslosigkeit. Und man dürfe auch nicht vergessen, dass in China noch immer rund 600 Millionen Menschen in Armut leben würden. Die Stabilität des Regimes hängt laut Seyringer daher stark vom Wohlstand im Land ab. Ein Konflikt mit Taiwan würde für das Regime jedenfalls ein sehr hohes Risiko bedeuten.  Wolfgang Unterhuber ist ein leidenschaftlicher Journalist, Medienmacher und Buchautor. Seit 30 Jahren ist er Wirtschaftsjournalist - unter anderem bei WirtschaftsBlatt, Regionalmedien Austria, Kurier. In seinem Podcast CashorCrash will er zeigen, dass das Thema Wirtschaft nicht immer komplex sein muss und uns alle angeht.

  2. Jul 16

    #26: Was Hitze und Dürre für unsere Geldbörse bedeuten

    Im heutigen Podcast geht es um die wirtschaftlichen Folgen der seit Frühjahr anhaltenden Dürre und der Hitzeperioden in diesem Sommer. Bei Getreide wird es laut Landwirtschaftskammer zu einem spürbaren Ernterückgang kommen. Auch die Stromerzeugung durch Wasserkraft ist wegen der Niedrigwasserstände beeinträchtigt. Das alles hat Auswirkungen auf unsere Geldbörse. Denn Dürre und Hitze sind keine Ausnahmen mehr, sondern inzwischen dauerhafte Klimaerscheinungen. Studien zeigen, dass Ernteausfälle eine spürbare Verteuerung der Lebensmittel mit sich bringen werden. Auch der Strompreis wird steigen und nicht zuletzt die Gesundheitskosten. Der Schaden, der durch Hitze, Dürre und Unwetter entsteht, geht jedenfalls in die Milliarden.  LINKS:  https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-nachhaltigkeit/extreme-temperaturen-wie-hitze-zu-einem-wirtschaftsfaktor-wird-accg-200967364.html https://blog.de.erste-am.com/wie-hitzewellen-zum-wirtschaftsfaktor-werden/ https://www.allianz-trade.de/presse/pressemitteilungen/extreme-hitze-kostet-deutschland-milliarden-und-laehmt-wirtschaftswachstum.html https://www.heute.at/s/wetter-extreme-14-mrd-euro-schaden-in-oesterreich-120130976 Wolfgang Unterhuber ist ein leidenschaftlicher Journalist, Medienmacher und Buchautor. Seit 30 Jahren ist er Wirtschaftsjournalist - unter anderem bei WirtschaftsBlatt, Regionalmedien Austria, Kurier. In seinem Podcast CashorCrash will er zeigen, dass das Thema Wirtschaft nicht immer komplex sein muss und uns alle angeht.

  3. Jul 9

    #25: Frankreich zwischen Pest und Cholera und was das für uns bedeutet

    Die französische Politikerin Marine Le Pen ist vor einem Berufungsgericht wegen Veruntreuung von EU-Geldern verurteilt worden. Trotzdem will die rechtspopulistische Politikerin nächstes Jahr bei der Präsidentschaftswahl antreten. Ihr stärkster Herausforderer könnte der radikale Linkspopulist Jean-Luc Mélenchon werden. Eine Wahl von Le Pen oder Mélenchon hätte dramatische Folgen. Frankreich steckt in der Populismusfalle. Die rechtspopulistische „Nationale Vereinigung“ von Le Pen ist derzeit die stimmenstärkste Partei in Frankreich. Im Parlament ist es aufgrund des Wahlrechts die linksradikale Partei „Unbeugsames Frankreich“von Mélenchon. Im Fall einer Wahl von Le Pen oder Mélenchon zur Präsidentin bzw. zum Präsidenten hätte das schwerwiegende Konsequenzen. Der Präsident verfügt in Frankreich ähnlich wie in den USA über enorme Macht. Frankreich zählt neben Deutschland zum „Kernreaktor“ der EU. Le Pen und Mélenchon lehnen die EU in ihrer derzeitigen Form aber völlig ab. Die Zukunft der Union hängt somit an einem seidenen Faden und damit auch die wirtschaftliche Stabilität Europas. Stark betroffen wäre auch Österreich. Frankreich ist der achtgrößte ausländische Investor in Österreich. Rund 290 französische Tochtergesellschaften sind in Österreich aktiv. Sie beschäftigen etwa 29.000 bis 30.000 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Umsatz von über zehn Milliarden Euro. LINKS:  https://www.tagesschau.de/ausland/europa/frankreich-nachfolge-macron-kandidaten-100.html https://www.zeit.de/feuilleton/2026-07/marine-le-pen-frankreich-praesidentschaft-wahl-kandidatur https://www.handelsblatt.com/politik/international/praesidentschaftswahl-frankreichs-linke-streitet-die-radikalen-profitieren/100224786.html https://www.wko.at/oe/aussenwirtschaft/frankreich-wirtschaftsbericht.pdf   Wolfgang Unterhuber ist ein leidenschaftlicher Journalist, Medienmacher und Buchautor. Seit 30 Jahren ist er Wirtschaftsjournalist - unter anderem bei WirtschaftsBlatt, Regionalmedien Austria, Kurier. In seinem Podcast CashorCrash will er zeigen, dass das Thema Wirtschaft nicht immer komplex sein muss und uns alle angeht.

  4. Jul 2

    #24: Wie die Politik den Staat (nicht) reformieren will und welche Lebensmittel nun billiger sein sollten

    Diese Woche geht es in meinem Podcast Cash or Crash zunächst um die Staatsreform, die uns die Regierung vor einem Jahr versprochen hat. Dazu hat sie eine sogenannte Reformpartnerschaft gegründet. Jetzt wurden die Ergebnisse präsentiert. Zentrales Thema war der Bereich Gesundheit. Bei der Spitalsfinanzierung und Planung sind nämlich Bund und Länder gemeinsam zuständig. Der Rechnungshof kritisiert das immer wieder und plädiert für eine Entflechtung. Weil in Österreich die Gesundheitsausgaben explodieren. 2024 betrugen sie 57 Milliarden Euro. Das sind knapp zwölf vom gesamten BIP. Innerhalb der EU gehört Österreich gemeinsam mit Deutschland und Frankreich damit zu den Ländern mit den höchsten Gesundausgaben in Relation zur Wirtschaftsleistung. Und was haben Regierung, Länder und Gemeinden vor? Die Antwort lautet: Die Steuerung des Systems muss koordinierter ablaufen. Wie genau, das haben die Politiker nicht gesagt. Nur, dass es mehr Primärversorgungszentren geben soll. Mehr dazu in meinem aktuellen Podcast. Zweites Thema sind die teuren Lebensmittel. Seit 1. Juli sollten einige Lebensmittel billiger sein. Weil die Regierung die Umsatzsteuer für einige Lebensmittel gesenkt hat. Dennoch herrschen Verwirrung und großer Ärger. Weil es enorm viele Ausnahmen gibt und die Wirtschaft erneut mehr Bürokratie verdauen muss.  Links: https://orf.at/stories/3434894/ https://orf.at/stories/3434382/ https://www.meinbezirk.at/c-wirtschaft/welche-lebensmittel-jetzt-billiger-werden-und-welche-nicht_a8769810   Wolfgang Unterhuber ist ein leidenschaftlicher Journalist, Medienmacher und Buchautor. Seit 30 Jahren ist er Wirtschaftsjournalist - unter anderem bei WirtschaftsBlatt, Regionalmedien Austria, Kurier. In seinem Podcast CashorCrash will er zeigen, dass das Thema Wirtschaft nicht immer komplex sein muss und uns alle angeht.

  5. Jun 11

    #21 Warum man Angst vorm Fliegen und Vorsicht bei Elon Musk haben sollte

    Die Fluglinien wollen für Verspätungen oder Flugausfälle künftig weniger Entschädigungen bezahlen. Bei vielen Regierungen in der EU haben die Airlines damit Gehör gefunden. Auf EU-Ebene wird derzeit darüber intensiv verhandelt. Derzeit erhält man ab drei Stunden Verspätung 250 Euro bei Kurzstrecken, 400 Euro bei Strecken zwischen 1500 und 3500 Kilometern und 600 Euro auf der Langstrecke. Die Airlines wolle das deutlich reduzieren. Dafür gibt es gute Nachrichten aus Italien und Kroatien. In Italien heißt es auf den Autobahnen seit 1. Juni „Maut zurück“, wenn man in einen längeren Baustellen-Stau gerät. Und Kroatien will ab September ein neues Mautsystem einführen und die bisherigen Mautstellen abschaffen, vor denen es immer wieder zu langen Staus kommt. In der Finanzwelt ist das Thema der Woche der Börsengang von SpaceX; das ist die Weltraumfirma von Elon Musk. Dabei handelt es sich um den größten Börsengang der Geschichte.  Warum ich trotzdem vorsichtig bin, sage ich Euch in diesem Podcast.   Links:  https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/verhandlung-fluggastrechte-100.html https://www.oeamtc.at/laenderinfo/italien/news/italien-rueckerstattung-der-maut-bei-stau-durch-baustellen-87267967 https://www.oeamtc.at/laenderinfo/kroatien/kroatien-umstellung-auf-digitale-maut-84319698 https://www.zeit.de/news/2026-06/11/was-den-spacex-boersengang-besonders-macht   Wolfgang Unterhuber ist ein leidenschaftlicher Journalist, Medienmacher und Buchautor. Seit 30 Jahren ist er Wirtschaftsjournalist - unter anderem bei WirtschaftsBlatt, Regionalmedien Austria, Kurier. In seinem Podcast CashorCrash will er zeigen, dass das Thema Wirtschaft nicht immer komplex sein muss und uns alle angeht.

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