diKItal

Daniel Nill

diKItal – wo Mittelstand auf Zukunft trifft. Daniel spricht mit Menschen, die nicht auf die nächste Tech-Buzzword-Welle warten, sondern Technologie und KI dort einsetzen, wo es wirklich weh tut: im täglichen Geschäft von Mittelstand, Verwaltung und Organisationen. Hier geht’s um harte Learnings, glasklare Fehlannahmen, unerwartete Durchbrüche – und die Frage, warum digitaler Fortschritt manchmal klemmt und dann plötzlich doch funktioniert. Klar, kritisch, unbequem ehrlich – und genau deshalb relevant.

Episodes

  1. Saim Rolf Alkan | axite

    May 28

    Saim Rolf Alkan | axite

    In dieser Folge von diKItal spreche ich mit Saim Rolf Alkan - Unternehmer, KI-Pionier und Gründer von AX Semantics bzw. axite. Saim beschäftigt sich seit über einem Jahrzehnt mit automatisierter Textgenerierung – lange bevor ChatGPT überhaupt existierte. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie aus einer klassischen Textagentur eines der frühen KI-Unternehmen Deutschlands wurde, warum Innovation oft an Unglauben scheitert und weshalb KI heute vor allem dann teuer wird, wenn man sie nicht nutzt. Wir sprechen unter anderem über: die Anfänge automatisierter Textgenerierungwarum Excel-Server einmal das Fundament moderner KI-Produkte warendie Herausforderungen, ein Produktunternehmen aufzubauenwarum viele Unternehmen KI noch immer falsch einsetzenden Unterschied zwischen Effizienz und echter WertschöpfungKI im E-Commerce, Handel und Marketingskalierbare Produkttexte, Conversion-Optimierung und Retourenvermeidungdie Rolle von Emotion, Moral und Psychologie in Textenwarum der „ungeschriebene Text“ oft der größte Wettbewerber istKI-Strategien für Mittelstand und große UnternehmenAgentic Commerce und die Zukunft des Kaufprozesseskonkrete Tipps für Unternehmen, die jetzt mit KI starten wollen Eine Folge über Technologie, Unternehmertum, Veränderung – und darüber, warum die spannendsten Entwicklungen oft Jahre zu früh kommen. 🎧 Viel Spaß beim Zuhören! #KI #ArtificialIntelligence #ECommerce #Digitalisierung #Mittelstand #Innovation #ChatGPT #Technologie #Handel #Marketing #Unternehmertum

    1h 10m
  2. Dr. Gunther Wobser | LAUDA

    Mar 3

    Dr. Gunther Wobser | LAUDA

    In dieser Episode spricht Daniel mit Dr. Gunther Wobser, CEO des mittelständischen Familienunternehmens LAUDA, über den strategischen Einsatz von Künstlicher Intelligenz – und darüber, wie ein Hidden Champion aus dem Bereich Temperiertechnik den Sprung in die KI-Ära gestaltet. Wobser führt LAUDA in dritter Generation und versteht Innovation als langfristige Verantwortung. Ein prägendes Erlebnis war sein einjähriger Aufenthalt im Silicon Valley (2017–2018), wo er hautnah erlebte, wie datengetriebene Geschäftsmodelle und KI-Start-ups entstehen. Während LAUDA traditionell stark hardwaregetrieben denkt – Kühlung, Heizung, präzise Temperaturführung – wurde dort klar: Die eigentliche Dynamik entsteht rund um Daten und Algorithmen. Der Wendepunkt kam, als deutlich wurde, dass KI nicht nur ein digitales Zusatzthema ist, sondern das Kerngeschäft transformieren kann. Ein konkreter Impuls: der Wunsch, Kunden weltweit besseren Service zu bieten – selbst in entlegenen Regionen. Die Idee: Geräte vernetzen, Betriebsdaten auswerten, Ausfälle vorhersagen und Servicefälle reduzieren. KI soll Temperiersysteme langlebiger, effizienter und intelligenter machen. Aus der Trennung von „Hardware hier“ und „KI dort“ wurde die Vision einer intelligenten, vernetzten Produktwelt. Heute verfolgt LAUDA eine zweigleisige KI-Strategie: Generative KI im Unternehmen: In Verwaltung, Vertrieb und Service setzt LAUDA stark auf generative KI. Übersetzungen, Protokolle, interne Wissensverarbeitung oder erste KI-gestützte Kundenbots – hier sind Effizienzgewinne messbar. Nutzungshäufigkeit, Akzeptanz und eingesparte Stunden dienen als Kennzahlen. KI wird nicht als Personalabbauinstrument verstanden, sondern als Hebel, um Fachkräftemangel abzufedern und Ressourcen gezielter einzusetzen. Industrial AI in Produkten: Parallel arbeitet LAUDA an „AI-ready“-Geräten. Neue Produktlinien sind standardmäßig mit Wi-Fi ausgestattet und cloudfähig. Ziel ist es, Betriebsdaten zu analysieren, Performance zu optimieren und perspektivisch KI-Funktionen direkt anzubieten. Damit will LAUDA Technologieführerschaft im deutschen Maschinenbau sichern – gerade im Wettbewerb mit asiatischen Anbietern. Ein zentraler Erfolgsfaktor: Menschen. Erste KI-Initiativen waren stark vom Management getrieben und nur mäßig erfolgreich. Erst als digitale Themen strategisch verankert, neue IT-Profile aufgebaut und Schlüsselpersonen aktiviert wurden, entstand echte Dynamik – teilweise so stark, dass interne „Guerilla-Projekte“ überraschend schnell Fahrt aufnahmen. KI wurde vom Top-down-Projekt zum gelebten Organisationsthema. Auch die Produktion bleibt nicht außen vor: LAUDA hat die Montage vollständig digitalisiert, papierlose Prozesse eingeführt und schafft die Basis für weitere Automatisierung. KI wird als „Superpower“ verstanden – vergleichbar mit Dampfmaschine oder maschineller Kälteerzeugung – die alle Unternehmensbereiche durchdringt: Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Service. Gleichzeitig spricht Wobser offen über Risiken: KI kann Märkte verändern und sogar Nachfrage reduzieren, etwa wenn weniger physische Experimente nötig sind. Für ihn bedeutet das: aktiv gestalten statt abwarten. Sein Rat an andere Mittelständler: pragmatisch starten. Mit sicheren, unternehmensweiten KI-Tools beginnen, Mitarbeitende einbinden, Datenkompetenz aufbauen und Pilotprojekte zulassen. Nicht Perfektion suchen, sondern Lernräume schaffen. Denn wer KI mit seiner Kernkompetenz verbindet, hat die Chance, auch in den nächsten Jahrzehnten wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Episode zeigt eindrucksvoll: KI ist für den Mittelstand kein Hype-Thema – sondern eine strategische Zukunftsfrage.

    33 min
  3. Johannes Keller | Flowzar

    Feb 11

    Johannes Keller | Flowzar

    Keywords Künstliche Intelligenz, Fintech, Cash Forecasting, CFO, Flowzar, Datenintegration, Mittelstand, Technologie, Innovation, Unternehmensstrategie Summary In diesem Gespräch wird die Reise von Johannes Keller, Co-Founder und CTO von Flowzar, beleuchtet. Er teilt seine Erfahrungen im Bereich Künstliche Intelligenz und Fintech, insbesondere im Kontext des Cash Forecasting für mittelständische Unternehmen. Die Diskussion umfasst die Herausforderungen, die CFOs in der heutigen Zeit bewältigen müssen, sowie die Bedeutung von Datenintegration und Kundenorientierung in der Produktentwicklung. Johannes betont die Notwendigkeit, pragmatisch mit KI umzugehen und die richtigen Schritte zu unternehmen, um den größtmöglichen Nutzen für Unternehmen zu erzielen. Takeaways Johannes Keller hat über zehn Jahre Erfahrung im Bereich Künstliche Intelligenz.Flowzar zielt darauf ab, die Finanzabteilungen von Unternehmen durch KI zu unterstützen.Die Kundenorientierung ist entscheidend für die Produktentwicklung bei Flowzar.Cash Forecasting ist ein zentrales Problem für viele mittelständische Unternehmen.Die Rolle des CFOs verändert sich hin zu einem strategischen Businesspartner.Datenintegration ist entscheidend für den Erfolg von KI-Lösungen.Mittelständler sollten pragmatisch mit KI umgehen und einfach starten.Die Erwartungen an CFOs steigen stetig, was neue Herausforderungen mit sich bringt.Flowzar möchte den CFOs helfen, strategisch zu arbeiten und nicht nur operativ zu agieren.Die Vision von Flowzar ist es, Marktführer in Europa zu werden. Chapters 00:00 Einführung in die Welt der KI und Fintech 02:49 Johannes Kellers Werdegang und Erfahrungen 05:50 Die Gründung von Flowzar und die Mission 08:59 Cash Forecasting: Ein zentrales Problem für Unternehmen 11:49 Der Entwicklungsprozess von Flowzar 15:03 Datenintegration und Herausforderungen im Finanzbereich 17:55 Die Rolle des CFOs und strategische Anforderungen 22:10 Strategische Nutzung von Daten im CFO-Bereich 25:37 Effizienzsteigerung durch FTE-Reduktion 28:47 Geschäftsmodell und Preisgestaltung 29:35 Vision und Zukunft von Flowzar 36:32 Erste Schritte zur Implementierung von KI im Mittelstand

    41 min

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diKItal – wo Mittelstand auf Zukunft trifft. Daniel spricht mit Menschen, die nicht auf die nächste Tech-Buzzword-Welle warten, sondern Technologie und KI dort einsetzen, wo es wirklich weh tut: im täglichen Geschäft von Mittelstand, Verwaltung und Organisationen. Hier geht’s um harte Learnings, glasklare Fehlannahmen, unerwartete Durchbrüche – und die Frage, warum digitaler Fortschritt manchmal klemmt und dann plötzlich doch funktioniert. Klar, kritisch, unbequem ehrlich – und genau deshalb relevant.