Lüscher oder Hatt

Michael Lüscher

„Lüscher oder Hatt – Eigentum oder Mieten – Immobilien Schweiz“ ist der Podcast rund ums Wohnen in der Schweiz. Die Unternehmer Michael Lüscher und Melvin Hatt, Mitinhaber von Lüscher & Odermatt, sprechen praxisnah über Immobilien, Mieten und Eigentum: Finanzierung & Hypotheken, Mietzinsreduktionen, Baumängel, wirklich wissen müssen: Hypotheken & Finanzierung, Mietzinsreduktionen, Baumängel, Kautionsversicherung, Sanierungen, Energie, Solaranlagen, E-Mobilität und die Zukunft des Immobilienmarkts in der Schweiz.

  1. Sep 15

    10 Streitfälle zwischen Mieter und Vermieter – wer hat recht?

    Zu Lüscher & Odermatt: https://luescherodermatt.ch/ „Einfach weniger Mieten zahlen ist nicht gescheit." Zehn Situationen, die zwischen Mieter und Vermieter regelmässig eskalieren – und zu jeder die Frage, wer eigentlich im Recht ist. Michi und Melvin lesen den Fall vor, sagen ihre Einschätzung und erzählen dann, wie es in der Verwaltungspraxis tatsächlich abläuft. Es geht um Schimmel an der Aussenwand, bei dem beide Seiten sich sicher sind, und um die Wohnung, in der Michi im Winter mit beschlagener Brille stand, während die Mieterin die Balkontür nicht öffnen wollte – wegen der Katze. Um den Geschirrspüler nach acht Jahren, den Hund, der ohne Zustimmung einzieht, und den Nachbarn, der bis zwei Uhr feiert. Melvin erklärt, warum die Verwaltung bei Lärm erst nach drei bis sechs Monaten Protokoll überhaupt handeln kann, was ein Nachmieter erfüllen muss, damit man vorzeitig aus dem Vertrag kommt, und wie die Achtel-Rechnung bei einer schwarz gestrichenen Wand funktioniert. Dazu die praktischen Dinge, die selten jemand sagt: warum ein fugenloser Gussboden nach einer Reparatur nie mehr gleich aussieht, wie man Bodenplatten lagert, damit sie sich nicht wölben, und wohin Frittieröl gehört – nämlich nicht in den Abfluss. On top – die 10 Fälle mit dem jeweiligen Fazit: - Schimmel an der Aussenwand – kommt darauf an: beim Neubau eher baulich, in Fensternähe eher das Lüftungsverhalten - Geschirrspüler nach 8 Jahren kaputt – Sache des Eigentümers, ausser der Mieter hat ihn beschädigt - Hund ohne Zustimmung – klares Fehlverhalten, der Mietvertrag regelt es eindeutig - Nachbar feiert bis zwei Uhr – zuerst die Polizei anrufen, nicht die Verwaltung - Vorzeitig raus mit Nachmieter – nur wenn dieser solvent, zumutbar und zu gleichen Konditionen übernimmt - Schwarze Wand beim Auszug – der Anstrich ist nach 8 Jahren amortisiert, nach 6 Jahren zahlt der Mieter noch zwei Achtel - Verstopfter Abfluss – im Siphon zahlt der Mieter, in der Hauptleitung der Eigentümer - Vermieter will in die Wohnung – 24 Stunden sind das absolute Minimum, eine Woche ist fair - 800 Franken Nebenkosten-Nachzahlung – ja, sofern sie plausibel belegt werden kann - Partner zieht ein – anmelden, Passkopie liefern, Untermietvertrag untereinander abschliessen Du hast selber so einen Fall oder ein Thema, das wir aufnehmen sollen? Schreib es in die Kommentare . Und der einzige Wunsch der beiden: Schick diese Folge bitte nicht als Argumentationshilfe an deine Verwaltung. Zu Michi:LinkedIn – https://www.linkedin.com/in/michael-l%C3%BCscher-b95242170/Zu Melvin:LinkedIn – https://www.linkedin.com/in/melvin-hatt-273b271a0/ Timestamps: 00:00 – 13 Folgen, und der Kommentar, der wieder gelöscht wurde 01:06 – Das Format: Mieter gegen Vermieter, wer hat recht? 02:38 – Böden, die du nie mehr 1:1 flickst – und wie du Platten richtig lagerst 05:50 – Fall 1: Schimmel an der Aussenwand – falsch gelüftet oder Baumangel? 09:40 – Wie viel Lüften ist zumutbar – und darf man weniger Miete zahlen? 12:06 – Fall 2: Geschirrspüler nach acht Jahren kaputt 14:35 – Fall 3: Plötzlich lebt ein Hund in der Wohnung 17:37 – Fall 4: Der Nachbar feiert jedes Wochenende bis zwei 21:19 – Der CBD-Fall in Spreitenbach 22:18 – Fall 5: Vorzeitig raus mit Nachmieter 25:27 – Fall 6: Schwarze Wand bei der Abgabe und die Achtel-Rechnung 29:40 – Fall 7: Verstopfter Abfluss, 600 Franken Rechnung 33:09 – Fall 8: „Ich komme morgen um 10 mit dem Handwerker" 37:08 – Fall 9: 800 Franken Nebenkosten-Nachzahlung 41:07 – Fall 10: Der Partner zieht ein, ohne dass jemand Bescheid weiss

  2. Sep 1

    15 Immobilien-Mythen im Faktencheck – was stimmt und was Unsinn ist!

    Zu Lüscher & Odermatt: https://luescherodermatt.ch/«In meiner Eigentumswohnung kann ich machen, was ich will? Zu 1000 Prozent nein.»15 Aussagen, die man über Immobilien ständig hört. Michi und Melvin lesen sie vor und sagen ja oder nein – und meistens ist die ehrliche Antwort ein Jein, das erklärt werden muss.Von der Frage, ob Mieten wirklich rausgeworfenes Geld ist, über den Erneuerungsfonds, der bei 1,5 Millionen trotzdem zu klein sein kann, bis zur Wärmepumpe, die im Einfamilienhaus 45'000 Franken kostet und im Mehrfamilienhaus 12'000 pro Partei.Zu Michi: https://www.linkedin.com/in/michael-lüscher-b95242170/Zu Melvin: https://www.linkedin.com/in/melvin-hatt-273b271a0/DARUM GEHT'S:Die Mythen rund ums Kaufen – warum 20% Eigenkapital nicht reicht, weshalb ein hoher Erneuerungsfonds nichts über den Zustand des Hauses aussagt und warum eine Renovation den Immobilienwert nicht um den investierten Betrag erhöht. Der Wertzuwachs kommt vom Landpreis, nicht vom neuen Bad.Die Mythen rund ums Mieten – der Referenzzinssatz sinkt nicht automatisch in deine Miete, du musst sie einfordern. Was als kleiner Unterhalt gilt, den du selbst machen musst. Und warum die Kautionsversicherung keine Haftpflicht ist und dir die 3'000 Franken am Ende trotzdem verrechnet, plus Bearbeitungsgebühr. Die Mythen, bei denen sich die beiden selbst korrigieren – Kauf bricht Miete gilt seit den 90ern nicht mehr. Dazu der Fall des ETH-Studenten, der die Mieterin aus der Wohnung seines Grossvaters kündigen wollte und vor einer Erstreckung aufs Maximum stand.Dazu die unbequeme Frage an die Banken: Wieso wird mit kalkulatorischen 5% gerechnet, wenn bei heutigen Kaufpreisen der dafür nötige Mietzins über der gesetzlich zulässigen Rendite liegt?TIMESTAMPS:00:00 – Intro: Warum es diesmal ein Mythen-Check wird01:55 – Mythos 1: Mieten ist rausgeworfenes Geld04:47 – Mythos 2: Mit einer vermieteten Wohnung hat man passives Einkommen05:28 – Aktienmarkt oder Immobilie? Investiere dort, wo du dich auskennst08:27 – Mythos 3: In meiner Eigentumswohnung kann ich machen, was ich will09:19 – Reglement, Hausordnung, Baugesuch – und die tragende Wand10:28 – Mythos 4: Mit 20% Eigenkapital kann ich mir eine Immobilie leisten11:55 – Die Rechnung, die nicht aufgeht: 5% Tragbarkeit vs. zulässige Rendite13:00 – 1,5 Millionen Kaufpreis: 300'000 Eigenmittel, davon 10% harter Cash13:42 – Mythos 5: Ein hoher Erneuerungsfonds heisst, die StWEG ist gesund14:39 – Mythos 6: Sinkt der Referenzzinssatz, sinkt automatisch meine Miete15:42 – Mindestlaufzeit, Kündigungstermine und der Antrag im Voraus17:23 – Mythos 7: Der Vermieter darf Haustiere grundsätzlich verbieten20:09 – Der Sonderfall Blindenhund20:33 – Mythos 8: Wird die Liegenschaft verkauft, muss der Mieter ausziehen22:00 – Der ETH-Enkel gegen die Mieterin: Erstreckung aufs Maximum23:02 – Mythos 9: Mein Partner darf nicht einfach bei mir einziehen24:27 – Mythos 10: Nach einer Sanierung darf alles auf die Miete geschlagen werden27:08 – Mythos 11: Eine teure Renovation erhöht den Wert um den investierten Betrag27:59 – Warum das Haus mehr wert ist – und es nichts mit der Renovation zu tun hat30:58 – Der Fall mit den 200'000 Franken Mehrerlös32:18 – Mythos 12: Ein Einfamilienhaus ist günstiger im Unterhalt33:26 – Verwaltungskosten und die Wärmepumpe: 45'000 gegen 12'000 pro Partei35:20 – Warum das Einfamilienhaus in der Schweiz ausstirbt36:38 – Mythos 13: Eine Solaranlage lohnt sich auf jeder Immobilie37:07 – 12,5 kWh im Sommer, 1,5 im Winter – und 9 Rappen Einspeisevergütung39:25 – Mythos 14: Als Mieter muss ich keinen Unterhalt selbst ausführen41:19 – Mythos 15: Meine Kautionsversicherung bezahlt meine Schäden44:12 – Outro: Danke

  3. Aug 4

    Stockwerkeigentum kaufen: Darauf musst du wirklich achten

    Zu Lüscher & Odermatt: https://luescherodermatt.ch/«Die höchste Einmaleinlage, die ich pro Eigentümer hatte, war zwischen 80'000 und 120'000 Franken.»Ein 40-jähriger Bau. 150'000 Franken im Erneuerungsfonds. Und eine anstehende Sanierung von 3,5 Millionen – Flachdach, Laubengang, Lift, Heizung, Fassade.Wer eine Eigentumswohnung kauft, ohne die Zahlen dahinter zu lesen, kauft die Katze im Sack. Michi und Melvin zeigen, wie du das verhinderst – von der Finanzierung über die Jahresrechnung bis zum Heizungs-Contracting, das die Heizung am Ende doppelt kosten kann.Zu Michi: https://www.linkedin.com/in/michael-l%C3%BCscher-b95242170/Zu Melvin: https://www.linkedin.com/in/melvin-hatt-273b271a0/DARUM GEHT'S:- Die Finanzierung, an der heute die meisten scheitern – nicht die Tragbarkeit, sondern die Eigenmittel. Was «harte» Eigenmittel sind, direkt vs. indirekt amortisieren mit der Säule 3a, und warum die Bank mit 5–6% rechnet, obwohl du effektiv 1–2% zahlst.- Die Jahresrechnung entschlüsselt – warum Aktiv- und Passivkonto beim Erneuerungsfonds oft nicht übereinstimmen, weshalb die meisten Fonds chronisch unterdeckt sind und wieso 600'000 Franken im Fonds nichts über den Zustand des Hauses aussagen.- Contracting: das Heizungsleasing – 4'500 Franken Heizkosten in einem zweijährigen Neubau. Warum der «Beschiss» nicht beim Heizen passiert, sondern schon beim Kaufpreis.Der wichtigste Tipp vor dem Kauf: Ruf die Verwaltung an. Fünf Minuten Telefon – und wenn der Verwalter die Hände verwirft, weisst du mehr als aus jeder Verkaufsdokumentation.Diese Fragen beantwortet diese Folge- Wie viel Eigenmittel brauche ich für eine Eigentumswohnung – und was gilt als «harte» Eigenmittel?- Was ist der Unterschied zwischen direkter und indirekter Amortisation?- Warum stimmen Aktiv- und Passivkonto beim Erneuerungsfonds oft nicht überein?- Hafte ich als Käufer für die Schulden des Vorbesitzers?- Wer zahlt die Fenster im Stockwerkeigentum – und was hat das Baujahr 2005 damit zu tun?- Was ist Heizungs-Contracting und worauf muss ich achten?- Zuerst Eigenheim kaufen oder zuerst ein Renditeobjekt?TIMESTAMPS:00:00 – Intro: Stockwerkeigentum kaufen – selbstgenutzt oder als Rendite?00:34 – Woran Käufer heute wirklich scheitern: Eigenmittel statt Tragbarkeit01:32 – Rechenbeispiel: 1,15 Millionen Kaufpreis, 240'000 Franken Einkommen02:17 – Harte Eigenmittel, Säule 3a & direkt vs. indirekt amortisieren06:24 – Warum die Schweiz ihre Hypotheken nie zurückzahlt07:38 – Die kalkulatorischen 5–6% der Bank – und warum die Rechnung nie aufgeht11:16 – Die Checkliste vor dem Kauf: Jahresrechnungen, Investitionsplan, Erneuerungsfonds12:39 – «Die meisten sind chronisch unterdeckt»: Einmaleinlagen bis 120'000 Franken13:42 – Aktiv- vs. Passivkonto: die Jahresrechnung endlich verstehen17:46 – Eigentümer im Minus: Ausstände richtig deuten19:16 – Zieht die Schuld mit aus? Die Rechtslücke beim Eigentümerwechsel21:11 – 600'000 im Fonds heisst gar nichts: Unterhaltsstau vs. komplett saniert24:32 – Rücklagen für die eigene Wohnung – und wem gehören die Fenster?25:33 – Die Faustregel Baujahr 2005: Fenster im Sonderrecht28:28 – Melvins Rant: Warum jeder Vermarkter werden darf – und das nicht sein kann32:27 – Die Idee: eine genormte Muster-Abrechnung zum Vergleichen38:40 – Der 5-Minuten-Trick: Ruf einfach die Verwaltung an39:36 – Contracting: 4'500 Franken Heizkosten im zweijährigen Neubau45:17 – Protokolle lesen: Warum 10-Seiten-Protokolle ein Warnsignal sind47:45 – Das Fazit: Zuerst Eigenheim, dann Rendite49:46 – 3 bis 10 Stewg-Wohnungen? Kauf lieber gleich ein Mehrfamilienhaus

  4. Jul 21

    Praxisfälle aus der Immobilienverwaltung:
Todesfall, Erdsonden-Sanierung & Querschläger im Stockwerkeigentum

    Zu Lüscher & Odermatt: https://luescherodermatt.ch/ «Als Bewirtschafter in der Stadt Zürich hast du es mindestens einmal entweder mit einem Toten oder mit einer Hanfplantage zu tun.» Der Mieter zahlt plötzlich keine Miete mehr. Der Briefkasten unten ist leer. Aber vor der Wohnungstür stapeln sich 30 Zentimeter Post – seit drei Monaten. Was danach passiert, erzählt Melvin zum ersten Mal in voller Länge: Polizei, Schlüsseldienst, ein Geruch, den sein Gehirn zuerst gar nicht erkennen konnte – und ein Mann, der beim Bündnerfleisch-Schneiden umgefallen ist. Zu Michi: https://www.linkedin.com/in/michael-l%C3%BCscher-b95242170/ Zu Melvin: https://www.linkedin.com/in/melvin-hatt-273b271a0/ Darum geht's: - Der Todesfall in der Mietwohnung – warum eine Verwaltung nie ohne Polizei aufmacht, was ein «aussergewöhnlicher Todesfall» auslöst und wieso Kaba-8-Schlösser ein Sicherheitsproblem sind. - Die illegale Wäscherei, die es nie gab – eine Reklamation über 12 Jahre, durch drei Mieterwechsel hindurch, bis vor die Schlichtungsbehörde. - Der Querschläger im Stockwerkeigentum – ein einziger Eigentümer blockiert die Absturzsicherung. Anfechtung, Friedensrichter, Verursacherprinzip: und warum ein Ausschluss praktisch nie funktioniert. Der wichtigste Tipp, wenn du Stockwerkeigentum kaufen willst: Lies die letzten fünf Protokolle der Gemeinschaft. Und wenn du sie nicht bekommst – frag dich, warum. Diese Fragen beantwortet diese Folge:- Was macht eine Immobilienverwaltung, wenn ein Mieter tot in der Wohnung liegt? - Darf eine Verwaltung eine Mietwohnung ohne Polizei öffnen?- Was kostet eine Erdsondenbohrung und was sind bauseitige Kosten? - Wann verlangt die SUVA eine Absturzsicherung auf dem Flachdach? - Was tun, wenn ein Eigentümer jeden Beschluss anficht? - Worauf muss ich achten, bevor ich Stockwerkeigentum kaufe? Timestamps: 00:00 – Intro 02:23 – 15 Dübellöcher & eine Wohnungsübergabe, die «alles super» war 03:10 – Von Öl auf Erdsonde: Der Eigentümer, der vor allem warnt 05:00 – Die Offerte, die 50'000 Franken teurer ist, als sie aussieht 09:09 – Bauseitige Kosten: Was in keiner Offerte steht 11:04 – Die illegale Wäscherei: 12 Jahre Reklamation, 3 Mieterwechsel, 0 Anrufe 14:18 – Der Mieter zahlt nicht mehr – und vor der Tür stapelt sich die Post 16:59 – Warum eine Verwaltung nie ohne Polizei aufmacht 17:58 – Der Geruch, den das Gehirn zuerst nicht erkennt 21:17 – Die Tür geht auf: Der Mann war am Bündnerfleisch schneiden 24:01 – Aussergewöhnlicher Todesfall: Kripo, Amtsarzt, Tatortreiniger 30:32 – Ein Toter oder eine Hanfplantage: Realität als Bewirtschafter in Zürich 31:26 – Absturzsicherung fürs Flachdach – und plötzlich steht die SUVA da 37:40 – Der Querschläger: Friedensrichter, Klage, Ausschluss aus der Gemeinschaft? 47:34 – Der wichtigste Tipp vor dem Kauf: Lies die letzten 5 Protokolle

  5. Jul 7

    100'000 Franken verschenkt – die teuersten Fehler beim Immobilien- verkauf

    Mehr zu Lüscher & Odermatt: https://luescherodermatt.ch/Selber verkaufen und die Provision sparen – oder doch einen Vermarkter holen? Beim Immobilienverkauf geht es schnell um sechsstellige Beträge, und der falsche Entscheid kostet dich mehr, als jede Provision je ausmacht.Michi und Melvin reden Klartext aus Sicht der Bewirtschaftung: Warum «den Job kann jeder» das eigentliche Problem der Branche ist, welche Makler-Versprechen dich später teuer zu stehen kommen, und wie du mit einem Bonus-Malus-Vertrag beide auf dieselbe Seite holst.Dazu: Warum eine falsche Netto-Rendite im Inserat trügt, was das «Käufer-Netzwerk» der grossen Firmen wirklich wert ist, und wann sich der Verkauf auf eigene Faust tatsächlich lohnt.Praxisnah, ehrlich und mit konkreten Tipps für deinen nächsten Kauf oder Verkauf.Timestamps:0:00 – Intro0:41 – Braucht es einen Vermarkter?2:37 – Luxus am falschen Ort2:59 – Villa im Dorf & der Steuerfuss4:04 – «Den Job kann jeder»?5:33 – Konzession fordern? (USA-Modell)7:33 – Falsche Versprechen: das Kellerabteil10:44 – Selbst inserieren: teuer & unseriös11:45 – Bonus-Malus-Verträge erklärt14:15 – Warum Bewirtschafter mehr sehen15:39 – Keine Zusage schriftlich = keine Handhabe16:03 – Kellerverschlag & das Prinzip17:40 – Überzahlt? Die Bank schreitet ein19:54 – Das «Käufer-Netzwerk» der Grossen20:33 – Such-Abo ersetzt den Newsletter21:19 – Wie kompliziert ein Verkauf wird22:10 – 100'000 für dich, Peanuts für ihn24:26 – Die gute Doku schafft Vertrauen26:39 – USA: beide Seiten vertreten29:12 – Marode Hütte, 6 % – Vorsicht29:49 – Netto-Miete ≠ Netto-Rendite30:53 – Rückstellungen & der Rattenschwanz31:41 – Wann kein Vermarkter nötig ist33:45 – Nicht die höchste Schätzung wählen34:42 – Bonus-Malus in der Praxis37:23 – Altes Haus: die Katze im Sack38:59 – Keine Abgebotsrunden39:19 – Fazit: Hilfe holen, Konzession fordern40:05 – Bewertung, CASP & Gäste-Idee41:05 – Nachlassregelung & Familiengericht43:30 – Outro

  6. Jun 23

    Wohnungssuche Schweiz: Diese Fehler kosten dich die Wohnung sofort

    Zu Lüscher & Odermatt: https://luescherodermatt.ch/ Eine Wohnung zu finden ist in vielen Regionen der Schweiz zum Kampf geworden – 50 Bewerbungen auf ein einziges Inserat sind keine Seltenheit mehr. Michi und Melvin reden Klartext aus Sicht der Bewirtschaftung: Wie sticht dein Dossier aus der Masse, welche Fehler kosten dich die Wohnung sofort, und warum entscheidet am Ende oft das Bauchgefühl. Dazu: Warum die Leerstandsquote unter ein Prozent gefallen ist, was Banken, Bauvorschriften und Zuwanderung damit zu tun haben, und weshalb selbst der Aargau längst kein günstiger Geheimtipp mehr ist. Praxisnah, ehrlich und mit konkreten Tipps für deine nächste Wohnungssuche. 0:00 – Intro: Warum die Wohnungssuche so schwer wurde0:41 – 50+ Bewerbungen auf eine Wohnung: das Beispiel Zürich1:19 – Das Auswahlverfahren: Macht und Verantwortung als Bewirtschafter2:06 – Als es anzog: Eintritt verlangt für die Besichtigung2:51 – Was dein Dossier sympathisch macht («Wiedi Wiedi kann»)3:40 – Mehr als eine Zahl: Bewerbungsschreiben & Familiengeschichte5:00 – Der gefälschte Betreibungsauszug5:30 – Unzuverlässig bei Besichtigungen: «Welche Wohnung nochmal?»6:31 – No-Shows und Nur-mal-Schauer7:11 – Aargau früher: zu viele Wohnungen, lange Leerstände7:31 – Liegenschaften, die niemand wollte8:44 – Heute: Preise steigen, Leerstand unter 1 %10:36 – Mehrgenerationenhaus bauen: die Sache mit der Bauverwaltung11:18 – Die Banken sind ein Thema für sich11:24 – Wohneigentum fördern – und trotzdem verkomplizieren11:45 – Stockwerkeigentum: vermietet statt selbst bewohnt13:11 – Finanzierung erklärt: Eigenmittel, Pensionskasse & Säule 3a15:26 – Rendite-Wohnung? Schweizer vs. deutsches Hypothekenmodell16:09 – Die Ausnahme: günstig kaufen, clever sanieren16:46 – Mehr bauen: Aufstocken, verdichten, Zürich ohne Bauland18:06 – Basel & der Mietpreisdeckel: keine Sanierungen mehr19:26 – Rückstellungen & die Heizöl-Anekdote20:46 – Die 5%-Kalkulation der Banken21:20 – Hypozinsen, Negativzinsen & globale Unsicherheit21:54 – Abschaffung Eigenmietwert: Folgen für die Amortisation22:21 – Förderung für Sanierungen – erstickt in Bürokratie23:52 – Praxisbeispiel Hilfikon: die uralte Wohnung über dem Büro25:46 – Vernünftiger Preis, 30 Interessenten – warum?27:37 – Vor Ort zeigen: Blindbewerbungen landen im Müll28:11 – Interesse zeigen, ohne aufdringlich zu sein28:51 – Mindestmietdauer, Studios & ein wahnwitziger 5-Jahres-Vertrag30:41 – Eigene Erfahrung & der Blick nach vorne32:49 – Warum Hochhäuser in der Schweiz so teuer sind34:20 – Brandschutz, Legionellen & 300'000-Franken-Überraschungen36:38 – China-Geisterstädte, Paris & die Dichte-Frage38:34 – Wohin geht es? Geburtenrate, Zuwanderung, Wohlstand40:27 – Schlussempfehlung: zeigen, vorbereiten, sympathisch bleiben42:06 – Kein einfaches Problem, keine einfache Lösung42:57 – Outro, Bewertung & Social Media

  7. Jun 9

    Immobilien kaufen in der Schweiz – Lohnt es sich noch?

    Zu Lüscher & Odermatt: https://luescherodermatt.ch/ Eigentum kaufen ist in der Schweiz teurer denn je – aber lohnt es sich trotzdem? Melvin und Michael diskutieren ehrlich: Einfamilienhaus oder Wohnung, Eigenheim als Investment oder Verbindlichkeit, und warum das Warten auf eine Marktkorrektur ein riskantes Spiel ist. Dazu: Wie funktioniert das Schweizer Hypothekenmodell wirklich, was unterscheidet uns vom Ausland, und warum kann ein Erbfall die schönste Immobilie zur Belastung machen. Praxisnah, persönlich und mit klaren Empfehlungen. 0:00 – Intro: Lohnt sich Eigentum kaufen noch? 0:41 – Emotionaler vs. finanzieller Entscheid 1:10 – Einfamilienhaus stirbt aus – Raumplanung & Preise 2:00 – Wohnung vs. Einfamilienhaus: Persönliche Präferenzen 3:41 – Das eigene Haus: Baujahr 1963, Landwirtschaftszone 7:31 – «Es gehört mir» – der emotionale Wert von Eigentum 7:54 – Immobilien vs. ETF & Gold: Ein Vergleich 9:20 – Eigenheim vs. Miete: Die Mathematik dahinter 12:03 – Besonderheiten des Schweizer Immobilienmarkts 12:30 – Hypothekenmodell Schweiz vs. Deutschland 13:01 – Eigenkapital, Amortisation & das Drittel-Prinzip 13:55 – Fremdkapital als Hebel 14:23 – Raumplanungsgesetz, Pensionskassen & ausländisches Kapital 14:39 – Kommt die Korrektur? Mythos oder Realität 15:45 – Globale Instabilität und der Schweizer Markt 16:24 – Land als Preistreiber beim Einfamilienhaus 17:17 – Fehlinvestition: Wenn Sanierungskosten den Marktwert übersteigen 19:57 – Beratung beim Kauf: Wer vertritt den Käufer? 20:44 – Eigenheim ist keine Investition – es ist eine Verbindlichkeit 21:50 – Rückstellungen für Sanierungen einplanen 22:51 – Eigentum ist Einstellungssache 24:00 – Auf Korrekturen warten: Spiel mit dem Feuer (Heizöl-Anekdote) 26:12 – Rendite: Immobilien vs. ETF 28:32 – Empfehlung: Kaufen, wenn es passt – nicht auf «den perfekten Moment» warten 29:37 – Neu bauen oder Bestehendes kaufen? 30:42 – Kaufinteressenten verdienen auch Beratung 32:33 – Einfamilienhaus: Kosten lassen sich nicht streuen 33:31 – Fossile Brennstoffe, CO2-Abgaben & Energiewende 34:43 – Zusammenfassung: Eigentum ist eine emotionale Entscheidung 34:55 – Steigende Anforderungen beim Eigentumswerb 36:28 – Sanierungskosten realistisch einschätzen 37:45 – Nebenkosten beim Kauf nicht vergessen 38:43 – Gemeinschaft beim Kauf: Worst-Case vertraglich regeln 39:44 – Erbschaft & Immobilien: Wenn Kinder aus erster Ehe miterben 41:38 – Boden in der Schweiz wird teurer bleiben 42:16 – Schlussempfehlung: Alles schriftlich festhalten 43:22 – Outro, Bewertung & Social Media

  8. May 26

    Wird mit der "KEINE-10-Mio-Schweiz" Angst verbreitet?

    Steht die Schweiz vor dem wirtschaftlichen Dolchstoss? Während die Medien den Wohnungsmangel plakativ der Migration in die Schuhe schieben , droht uns durch radikale Initiativen und bürokratischen Irrsinn der Verlust unseres gesamten Wohlstands. Michi und Melvin nehmen kein Blatt vor den Mund und analysieren die brennendsten Fragen der aktuellen Schweizer Wohn- und Migrationspolitik. 🚀 Das erwartet dich in dieser Folge: - Der Wohnungsnotstand im Zahlencheck: Die durchschnittliche Leerstandsquote in der Schweiz ist auf dramatische 1% gefallen – ab hier spricht man offiziell von Wohnungsnot. - Die Illusion der Nachhaltigkeit: Warum die sogenannte „Nachhaltigkeitsinitiative“ Mogelpackung und knallharter Bevölkerungsdeckel zugleich ist, dessen erste drastische Massnahmen bereits unerbittlich bei 9,5 Millionen Einwohnern greifen. - Das demografische Aussterben: Bei einer historischen Geburtenrate von nur 1,28 Kindern pro Frau schrumpft unsere Bevölkerung langfristig. Warum wir ohne ausländische Fachkräfte in Spitälern und auf Baustellen sofort stillstehen würden. - Die Frustration der Jungen: Warum sich die jüngere Generation heute kaputtarbeiten („krüppeln“) muss, um die 13. AHV-Rente zu finanzieren, während Kinder, Krankenkassen und Wohneigentum für sie selbst zum unbezahlbaren Luxus werden. - Bürokratischer Kontrollwahn in Zürich: Wie der Gemeinderat mit dem umstrittenen Paragraphen 49b eine Kostenmiete mit 0% Rendite erzwingen will – und damit betroffene Liegenschaften auf dem Markt praktisch wertlos macht. - Die „Nicht bei mir“-Mentalität: Warum die Politik zwar nach verdichtetem Bauen ruft , dörfliche Gemeinden sinnvolle Projekte vor der eigenen Haustür aber konsequent blockieren. Zu Michi:https://www.linkedin.com/in/michael-l%C3%BCscher-b95242170/Zu Melvin:https://www.linkedin.com/in/melvin-hatt-273b271a0/⏱️ Timestamps:00:00 – Intro & die Definition der Wohnungsnot 03:00 – Die Nachhaltigkeitsinitiative: Richtwert oder radikaler Deckel? 05:10 – Personenfreizügigkeit & die wirtschaftliche Angst vor dem „Swiss Brexit“ 07:30 – Historischer Tiefstand der Geburtenrate & der wahre Fachkräftemangel 13:17 – Warum das Leben (und Kinder kriegen) für die Jugend zum Luxus wird 15:49 – Bevölkerungsszenarien des BFS & das Missverständnis der Statistik 19:12 – Kapitalismus, Wachstum und das politische „Hintertürli“ der Initiative 24:07 – Quadratmeter pro Kopf: Wie viel Wohnraum nutzen wir historisch wirklich? 27:11 – Einbruch der Bautätigkeit & das „Nicht-bei-mir“-Problem der Gemeinden 31:44 – Margenjagd im Stockwerkeigentum vs. die Realität im Mieterland 36:26 – Wohnungsmangel in den Städten, Medienspektakel & der Pain mit den Banken 42:44 – Zürcher Wohnpolitik: Der umstrittene Paragraph 49b des PBG 47:19 – Absurde Kriterien: Warum Zuzugsverbote und Kontrollen an der Praxis vorbeischiessen 51:51 – Bessere Lösungsansätze: Steuerliche Anreize statt bürokratischer Zwang 54:16 – Fazit, der ultimative Abstimmungsaufruf & nächtliches Outro 💬 Diskutiert mit uns! Wie steht ihr zur 10-Millionen-Schweiz und den Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt?Lasst es uns unbedingt in den Kommentaren wissen – wir freuen uns auf ein ehrliches, konstruktives Feedback!

About

„Lüscher oder Hatt – Eigentum oder Mieten – Immobilien Schweiz“ ist der Podcast rund ums Wohnen in der Schweiz. Die Unternehmer Michael Lüscher und Melvin Hatt, Mitinhaber von Lüscher & Odermatt, sprechen praxisnah über Immobilien, Mieten und Eigentum: Finanzierung & Hypotheken, Mietzinsreduktionen, Baumängel, wirklich wissen müssen: Hypotheken & Finanzierung, Mietzinsreduktionen, Baumängel, Kautionsversicherung, Sanierungen, Energie, Solaranlagen, E-Mobilität und die Zukunft des Immobilienmarkts in der Schweiz.

You Might Also Like