Lüscher oder Hatt

Michael Lüscher

„Lüscher oder Hatt – Eigentum oder Mieten – Immobilien Schweiz“ ist der Podcast rund ums Wohnen in der Schweiz. Die Unternehmer Michael Lüscher und Melvin Hatt, Mitinhaber von Lüscher & Odermatt, sprechen praxisnah über Immobilien, Mieten und Eigentum: Finanzierung & Hypotheken, Mietzinsreduktionen, Baumängel, wirklich wissen müssen: Hypotheken & Finanzierung, Mietzinsreduktionen, Baumängel, Kautionsversicherung, Sanierungen, Energie, Solaranlagen, E-Mobilität und die Zukunft des Immobilienmarkts in der Schweiz.

  1. 4d ago

    Ist Airbnb schuld an der Wohnungsnot? Mit Marie Murer

    Zu Lüscher & Odermatt: https://luescherodermatt.ch/ „Die Dörfer sterben uns." Es geht um rund 500'000 Zweitwohnungen gegenüber etwa 40'000 Airbnbs, um die 90-Tage-Regel in der Stadt Luzern und im Tessin und darum, was in New York nach dem Verbot mit dem Wohnungsmarkt passiert ist. Dazu Maries fünf Punkte, die seriöse Kurzzeitvermietung von schwarzen Schafen trennen. Marie Murer, die «Airbnb-Queen der Schweiz», erzählt, wie sie als Lehrerin neben zwei kleinen Kindern mit einer Wohnung anfing und heute 18 Ferienwohnungen in 3 Stunden pro Woche managt. Melvin hält dagegen, wenn Mieter rausmüssen, damit ein Haus als «Hotel light» mehr Rendite abwirft, und erklärt, warum Kurzzeitvermietung rechtlich am ehesten ein befristeter Mietvertrag ist. On top – die Kernpunkte: - Zweitwohnungen vs. Airbnbs – rund 500'000 Zweitwohnungen, etwa 40'000 Airbnbs. In der Stadt Zürich rund 5'000 bei etwa 250'000 Wohnungen, also 2 % - 90-Tage-Regel – Hosts nutzen die besten 90 Tage, die Wohnung kommt trotzdem nicht auf den Mietmarkt. Für Marie: weniger Wertschöpfung, nicht mehr Wohnraum - Kalte Betten – Tourismus macht laut Marie 3 % des BIP aus. Leere Zweitwohnungen bringen Läden, Restaurants und Bergbahnen nichts - Seriöse Hosts – qualifiziertes Reinigungspersonal, Verträge mit ausdrücklichem Einverständnis des Eigentümers, bezahlte Kurtaxen, durchdachte Einrichtung - 20-%-Regel – gilt für Untermiete. Bei Kurzzeitvermietung gehen Möblierung, Reinigung, Wäsche und Amortisation ab: 8'000 Franken im Monat sind Umsatz, nicht Gewinn - Einstieg – rund 10'000 Franken für eine 3,5-Zimmer-Wohnung im Rent-to-Rent, im Aufbau 5 bis 7 Stunden pro WocheIst Kurzzeitvermietung ein Treiber der Wohnungsnot – oder nur ein Nebenschauplatz? Schreib es in die Kommentare. Zu Marie: Instagram – https://www.instagram.com/itsmariemurer/ LinkedIn – https://www.linkedin.com/in/marie-murer-3b587a2b1/ Zu Michi: LinkedIn – https://www.linkedin.com/in/michael-l%C3%BCscher-b95242170/ Zu Melvin: LinkedIn – https://www.linkedin.com/in/melvin-hatt-273b271a0/ Timestamps: 00:00 Kalte Betten, Zweitwohnungen und die Frage nach der Balance 01:00 Das erste Mal mit Gast: Wie Marie den Podcast anstiess 03:13 Von der Lehrerin zur «Airbnb-Queen der Schweiz» 07:28 Fünf Punkte, die seriöse Hosts von schwarzen Schafen trennen 11:14 90-Tage-Regel: Luzern, Zürich, Tessin – überall anders 13:00 Einstieg ab 10'000 Franken: Rent-to-Rent und Co-Hosting 14:28 Kalte Betten: Warum leere Zweitwohnungen Bergdörfern schaden 16:54 500'000 Zweitwohnungen vs. 40'000 Airbnbs 17:53 Wohnungsnot in Zürich – und was in New York passiert ist 22:15 Wenn nur die Rendite zählt 27:10 Lizenzen und Kontingente statt 90-Tage-Regel 34:47 1 % Leerstand, 2 % Airbnbs: Ist das der Hebel? 42:54 Zweitwohnung, Erstwohnung, Kontingent – was gilt 51:16 Warum die 20-%-Regel nicht für Kurzzeitvermietung gilt 1:01:17 Kein Selbstläufer: So viel Zeit braucht ein Airbnb

  2. Sep 29

    Zürich auf Platz 1 im Immobilien Blasen Ranking – stimmt das?

    Zu Lüscher & Odermatt: https://luescherodermatt.ch/ „Nur weil es Zürich ist, würde ich es, glaube ich, machen." Es geht um die Hypothekarzinsen der 90er (Michis Papa hat ein Jahr lang 8 oder 9 Prozent bezahlt), um «The Big Short» und darum, wie 2008 wirklich kippte. Dazu die Rechnung, was eine 2-Mio.-Wohnung verlangt: Eigenmittel, Tragbarkeit und ein Haushaltseinkommen von rund einer Viertelmillion. Michi erzählt von einer Versteigerung in Wohlen, bei der der Schätzwert bei 180'000 Franken lag und die Bank 525'000 bot. Melvin erklärt, warum Banken selten selber halten wollen, wie lange eine Ausweisung dauert und warum er sich bei Eigentümern vor allem um eines sorgt: Erneuerungen ohne Rücklagen. On top – die Kernpunkte: - Blasen-Ranking – Melvin: Eine Blase betrifft das Eigentum, nicht die Mieten. Michi findet den Index bei uns schwierig anzuwenden - 2-Mio.-Wohnung – 400'000 Franken Eigenmittel (die Hälfte darf aus PK oder Säule 3a kommen), bei 1,6 Mio. Hypothek rund 250'000 Franken Haushaltseinkommen - Bank im Ernstfall – kein Interesse, selber zu halten; sie geht unter den Hammer, das Mindestgebot ist die Hypothek - Zinsen steigen – «deutlich» heisst für Melvin 4 bis 5 Prozent. Zuerst trifft es Haushalte, bei denen aus zwei Einkommen eines wird, und Pensionierte mit grosser Hypothek- Miete nicht zahlen – ein Ausweisungsverfahren dauert etwa ein halbes Jahr ab der Mahnung, wenn kein Verfahrensfehler drin ist- Eigentümer -Sorge Nr. 1 – Fenster, Dach, Heizung, und kein Geld auf der SeiteWürdest du heute in Zürich kaufen – oder lieber daneben? Schreib es in die Kommentare. Zu Michi: LinkedIn – https://www.linkedin.com/in/michael-l%C3%BCscher-b95242170/ Zu Melvin:LinkedIn – https://www.linkedin.com/in/melvin-hatt-273b271a0/ Timestamps: 00:00 Zürich auf Platz 1: Das Blasen-Ranking und die 8 Prozent der 90er 01:48 Woher frühere Blasen kamen: Zinsen und Spekulation bei Gewerbeimmobilien 05:48 «The Big Short»: Wie 2008 wirklich kippte10:16 400'000 Eigenmittel und 250'000 Einkommen für eine 2-Mio.-Wohnung 13:35 Warum ausgerechnet Zürich so teuer wurde 16:05 Wenn die Zinsen steigen: Zwangsversteigerung und die Rolle der Bank 18:17 Versteigerung in Wohlen: Schätzwert 180'000, die Bank bietet 525'000 20:15 Der Fall Benko und die Frage, wie Banken bewerten 24:27 Was ist eigentlich ein Marktpreis? 28:05 Zinsen auf 4 bis 5 Prozent: Wen es zuerst trifft 31:55 Miete zuerst zahlen: Wie lange eine Ausweisung dauert 35:57 3'500 Franken netto und ein kaputtes Auto 40:07 Die eigentliche Sorge: Erneuerungen ohne Rücklagen 42:04 Fünf schnelle Fragen: Zürich kaufen, 2 Mio. investieren

  3. Sep 15

    10 Streitfälle zwischen Mieter und Vermieter – wer hat recht?

    Zu Lüscher & Odermatt: https://luescherodermatt.ch/ „Einfach weniger Mieten zahlen ist nicht gescheit." Zehn Situationen, die zwischen Mieter und Vermieter regelmässig eskalieren – und zu jeder die Frage, wer eigentlich im Recht ist. Michi und Melvin lesen den Fall vor, sagen ihre Einschätzung und erzählen dann, wie es in der Verwaltungspraxis tatsächlich abläuft. Es geht um Schimmel an der Aussenwand, bei dem beide Seiten sich sicher sind, und um die Wohnung, in der Michi im Winter mit beschlagener Brille stand, während die Mieterin die Balkontür nicht öffnen wollte – wegen der Katze. Um den Geschirrspüler nach acht Jahren, den Hund, der ohne Zustimmung einzieht, und den Nachbarn, der bis zwei Uhr feiert. Melvin erklärt, warum die Verwaltung bei Lärm erst nach drei bis sechs Monaten Protokoll überhaupt handeln kann, was ein Nachmieter erfüllen muss, damit man vorzeitig aus dem Vertrag kommt, und wie die Achtel-Rechnung bei einer schwarz gestrichenen Wand funktioniert. Dazu die praktischen Dinge, die selten jemand sagt: warum ein fugenloser Gussboden nach einer Reparatur nie mehr gleich aussieht, wie man Bodenplatten lagert, damit sie sich nicht wölben, und wohin Frittieröl gehört – nämlich nicht in den Abfluss. On top – die 10 Fälle mit dem jeweiligen Fazit: - Schimmel an der Aussenwand – kommt darauf an: beim Neubau eher baulich, in Fensternähe eher das Lüftungsverhalten - Geschirrspüler nach 8 Jahren kaputt – Sache des Eigentümers, ausser der Mieter hat ihn beschädigt - Hund ohne Zustimmung – klares Fehlverhalten, der Mietvertrag regelt es eindeutig - Nachbar feiert bis zwei Uhr – zuerst die Polizei anrufen, nicht die Verwaltung - Vorzeitig raus mit Nachmieter – nur wenn dieser solvent, zumutbar und zu gleichen Konditionen übernimmt - Schwarze Wand beim Auszug – der Anstrich ist nach 8 Jahren amortisiert, nach 6 Jahren zahlt der Mieter noch zwei Achtel - Verstopfter Abfluss – im Siphon zahlt der Mieter, in der Hauptleitung der Eigentümer - Vermieter will in die Wohnung – 24 Stunden sind das absolute Minimum, eine Woche ist fair - 800 Franken Nebenkosten-Nachzahlung – ja, sofern sie plausibel belegt werden kann - Partner zieht ein – anmelden, Passkopie liefern, Untermietvertrag untereinander abschliessen Du hast selber so einen Fall oder ein Thema, das wir aufnehmen sollen? Schreib es in die Kommentare . Und der einzige Wunsch der beiden: Schick diese Folge bitte nicht als Argumentationshilfe an deine Verwaltung. Zu Michi:LinkedIn – https://www.linkedin.com/in/michael-l%C3%BCscher-b95242170/Zu Melvin:LinkedIn – https://www.linkedin.com/in/melvin-hatt-273b271a0/ Timestamps: 00:00 – 13 Folgen, und der Kommentar, der wieder gelöscht wurde 01:06 – Das Format: Mieter gegen Vermieter, wer hat recht? 02:38 – Böden, die du nie mehr 1:1 flickst – und wie du Platten richtig lagerst 05:50 – Fall 1: Schimmel an der Aussenwand – falsch gelüftet oder Baumangel? 09:40 – Wie viel Lüften ist zumutbar – und darf man weniger Miete zahlen? 12:06 – Fall 2: Geschirrspüler nach acht Jahren kaputt 14:35 – Fall 3: Plötzlich lebt ein Hund in der Wohnung 17:37 – Fall 4: Der Nachbar feiert jedes Wochenende bis zwei 21:19 – Der CBD-Fall in Spreitenbach 22:18 – Fall 5: Vorzeitig raus mit Nachmieter 25:27 – Fall 6: Schwarze Wand bei der Abgabe und die Achtel-Rechnung 29:40 – Fall 7: Verstopfter Abfluss, 600 Franken Rechnung 33:09 – Fall 8: „Ich komme morgen um 10 mit dem Handwerker" 37:08 – Fall 9: 800 Franken Nebenkosten-Nachzahlung 41:07 – Fall 10: Der Partner zieht ein, ohne dass jemand Bescheid weiss

  4. Sep 1

    15 Immobilien-Mythen im Faktencheck – was stimmt und was Unsinn ist!

    Zu Lüscher & Odermatt: https://luescherodermatt.ch/«In meiner Eigentumswohnung kann ich machen, was ich will? Zu 1000 Prozent nein.»15 Aussagen, die man über Immobilien ständig hört. Michi und Melvin lesen sie vor und sagen ja oder nein – und meistens ist die ehrliche Antwort ein Jein, das erklärt werden muss.Von der Frage, ob Mieten wirklich rausgeworfenes Geld ist, über den Erneuerungsfonds, der bei 1,5 Millionen trotzdem zu klein sein kann, bis zur Wärmepumpe, die im Einfamilienhaus 45'000 Franken kostet und im Mehrfamilienhaus 12'000 pro Partei.Zu Michi: https://www.linkedin.com/in/michael-lüscher-b95242170/Zu Melvin: https://www.linkedin.com/in/melvin-hatt-273b271a0/DARUM GEHT'S:Die Mythen rund ums Kaufen – warum 20% Eigenkapital nicht reicht, weshalb ein hoher Erneuerungsfonds nichts über den Zustand des Hauses aussagt und warum eine Renovation den Immobilienwert nicht um den investierten Betrag erhöht. Der Wertzuwachs kommt vom Landpreis, nicht vom neuen Bad.Die Mythen rund ums Mieten – der Referenzzinssatz sinkt nicht automatisch in deine Miete, du musst sie einfordern. Was als kleiner Unterhalt gilt, den du selbst machen musst. Und warum die Kautionsversicherung keine Haftpflicht ist und dir die 3'000 Franken am Ende trotzdem verrechnet, plus Bearbeitungsgebühr. Die Mythen, bei denen sich die beiden selbst korrigieren – Kauf bricht Miete gilt seit den 90ern nicht mehr. Dazu der Fall des ETH-Studenten, der die Mieterin aus der Wohnung seines Grossvaters kündigen wollte und vor einer Erstreckung aufs Maximum stand.Dazu die unbequeme Frage an die Banken: Wieso wird mit kalkulatorischen 5% gerechnet, wenn bei heutigen Kaufpreisen der dafür nötige Mietzins über der gesetzlich zulässigen Rendite liegt?TIMESTAMPS:00:00 – Intro: Warum es diesmal ein Mythen-Check wird01:55 – Mythos 1: Mieten ist rausgeworfenes Geld04:47 – Mythos 2: Mit einer vermieteten Wohnung hat man passives Einkommen05:28 – Aktienmarkt oder Immobilie? Investiere dort, wo du dich auskennst08:27 – Mythos 3: In meiner Eigentumswohnung kann ich machen, was ich will09:19 – Reglement, Hausordnung, Baugesuch – und die tragende Wand10:28 – Mythos 4: Mit 20% Eigenkapital kann ich mir eine Immobilie leisten11:55 – Die Rechnung, die nicht aufgeht: 5% Tragbarkeit vs. zulässige Rendite13:00 – 1,5 Millionen Kaufpreis: 300'000 Eigenmittel, davon 10% harter Cash13:42 – Mythos 5: Ein hoher Erneuerungsfonds heisst, die StWEG ist gesund14:39 – Mythos 6: Sinkt der Referenzzinssatz, sinkt automatisch meine Miete15:42 – Mindestlaufzeit, Kündigungstermine und der Antrag im Voraus17:23 – Mythos 7: Der Vermieter darf Haustiere grundsätzlich verbieten20:09 – Der Sonderfall Blindenhund20:33 – Mythos 8: Wird die Liegenschaft verkauft, muss der Mieter ausziehen22:00 – Der ETH-Enkel gegen die Mieterin: Erstreckung aufs Maximum23:02 – Mythos 9: Mein Partner darf nicht einfach bei mir einziehen24:27 – Mythos 10: Nach einer Sanierung darf alles auf die Miete geschlagen werden27:08 – Mythos 11: Eine teure Renovation erhöht den Wert um den investierten Betrag27:59 – Warum das Haus mehr wert ist – und es nichts mit der Renovation zu tun hat30:58 – Der Fall mit den 200'000 Franken Mehrerlös32:18 – Mythos 12: Ein Einfamilienhaus ist günstiger im Unterhalt33:26 – Verwaltungskosten und die Wärmepumpe: 45'000 gegen 12'000 pro Partei35:20 – Warum das Einfamilienhaus in der Schweiz ausstirbt36:38 – Mythos 13: Eine Solaranlage lohnt sich auf jeder Immobilie37:07 – 12,5 kWh im Sommer, 1,5 im Winter – und 9 Rappen Einspeisevergütung39:25 – Mythos 14: Als Mieter muss ich keinen Unterhalt selbst ausführen41:19 – Mythos 15: Meine Kautionsversicherung bezahlt meine Schäden44:12 – Outro: Danke

  5. Aug 4

    Stockwerkeigentum kaufen: Darauf musst du wirklich achten

    Zu Lüscher & Odermatt: https://luescherodermatt.ch/«Die höchste Einmaleinlage, die ich pro Eigentümer hatte, war zwischen 80'000 und 120'000 Franken.»Ein 40-jähriger Bau. 150'000 Franken im Erneuerungsfonds. Und eine anstehende Sanierung von 3,5 Millionen – Flachdach, Laubengang, Lift, Heizung, Fassade.Wer eine Eigentumswohnung kauft, ohne die Zahlen dahinter zu lesen, kauft die Katze im Sack. Michi und Melvin zeigen, wie du das verhinderst – von der Finanzierung über die Jahresrechnung bis zum Heizungs-Contracting, das die Heizung am Ende doppelt kosten kann.Zu Michi: https://www.linkedin.com/in/michael-l%C3%BCscher-b95242170/Zu Melvin: https://www.linkedin.com/in/melvin-hatt-273b271a0/DARUM GEHT'S:- Die Finanzierung, an der heute die meisten scheitern – nicht die Tragbarkeit, sondern die Eigenmittel. Was «harte» Eigenmittel sind, direkt vs. indirekt amortisieren mit der Säule 3a, und warum die Bank mit 5–6% rechnet, obwohl du effektiv 1–2% zahlst.- Die Jahresrechnung entschlüsselt – warum Aktiv- und Passivkonto beim Erneuerungsfonds oft nicht übereinstimmen, weshalb die meisten Fonds chronisch unterdeckt sind und wieso 600'000 Franken im Fonds nichts über den Zustand des Hauses aussagen.- Contracting: das Heizungsleasing – 4'500 Franken Heizkosten in einem zweijährigen Neubau. Warum der «Beschiss» nicht beim Heizen passiert, sondern schon beim Kaufpreis.Der wichtigste Tipp vor dem Kauf: Ruf die Verwaltung an. Fünf Minuten Telefon – und wenn der Verwalter die Hände verwirft, weisst du mehr als aus jeder Verkaufsdokumentation.Diese Fragen beantwortet diese Folge- Wie viel Eigenmittel brauche ich für eine Eigentumswohnung – und was gilt als «harte» Eigenmittel?- Was ist der Unterschied zwischen direkter und indirekter Amortisation?- Warum stimmen Aktiv- und Passivkonto beim Erneuerungsfonds oft nicht überein?- Hafte ich als Käufer für die Schulden des Vorbesitzers?- Wer zahlt die Fenster im Stockwerkeigentum – und was hat das Baujahr 2005 damit zu tun?- Was ist Heizungs-Contracting und worauf muss ich achten?- Zuerst Eigenheim kaufen oder zuerst ein Renditeobjekt?TIMESTAMPS:00:00 – Intro: Stockwerkeigentum kaufen – selbstgenutzt oder als Rendite?00:34 – Woran Käufer heute wirklich scheitern: Eigenmittel statt Tragbarkeit01:32 – Rechenbeispiel: 1,15 Millionen Kaufpreis, 240'000 Franken Einkommen02:17 – Harte Eigenmittel, Säule 3a & direkt vs. indirekt amortisieren06:24 – Warum die Schweiz ihre Hypotheken nie zurückzahlt07:38 – Die kalkulatorischen 5–6% der Bank – und warum die Rechnung nie aufgeht11:16 – Die Checkliste vor dem Kauf: Jahresrechnungen, Investitionsplan, Erneuerungsfonds12:39 – «Die meisten sind chronisch unterdeckt»: Einmaleinlagen bis 120'000 Franken13:42 – Aktiv- vs. Passivkonto: die Jahresrechnung endlich verstehen17:46 – Eigentümer im Minus: Ausstände richtig deuten19:16 – Zieht die Schuld mit aus? Die Rechtslücke beim Eigentümerwechsel21:11 – 600'000 im Fonds heisst gar nichts: Unterhaltsstau vs. komplett saniert24:32 – Rücklagen für die eigene Wohnung – und wem gehören die Fenster?25:33 – Die Faustregel Baujahr 2005: Fenster im Sonderrecht28:28 – Melvins Rant: Warum jeder Vermarkter werden darf – und das nicht sein kann32:27 – Die Idee: eine genormte Muster-Abrechnung zum Vergleichen38:40 – Der 5-Minuten-Trick: Ruf einfach die Verwaltung an39:36 – Contracting: 4'500 Franken Heizkosten im zweijährigen Neubau45:17 – Protokolle lesen: Warum 10-Seiten-Protokolle ein Warnsignal sind47:45 – Das Fazit: Zuerst Eigenheim, dann Rendite49:46 – 3 bis 10 Stewg-Wohnungen? Kauf lieber gleich ein Mehrfamilienhaus

  6. Jul 21

    Praxisfälle aus der Immobilienverwaltung:
Todesfall, Erdsonden-Sanierung & Querschläger im Stockwerkeigentum

    Zu Lüscher & Odermatt: https://luescherodermatt.ch/ «Als Bewirtschafter in der Stadt Zürich hast du es mindestens einmal entweder mit einem Toten oder mit einer Hanfplantage zu tun.» Der Mieter zahlt plötzlich keine Miete mehr. Der Briefkasten unten ist leer. Aber vor der Wohnungstür stapeln sich 30 Zentimeter Post – seit drei Monaten. Was danach passiert, erzählt Melvin zum ersten Mal in voller Länge: Polizei, Schlüsseldienst, ein Geruch, den sein Gehirn zuerst gar nicht erkennen konnte – und ein Mann, der beim Bündnerfleisch-Schneiden umgefallen ist. Zu Michi: https://www.linkedin.com/in/michael-l%C3%BCscher-b95242170/ Zu Melvin: https://www.linkedin.com/in/melvin-hatt-273b271a0/ Darum geht's: - Der Todesfall in der Mietwohnung – warum eine Verwaltung nie ohne Polizei aufmacht, was ein «aussergewöhnlicher Todesfall» auslöst und wieso Kaba-8-Schlösser ein Sicherheitsproblem sind. - Die illegale Wäscherei, die es nie gab – eine Reklamation über 12 Jahre, durch drei Mieterwechsel hindurch, bis vor die Schlichtungsbehörde. - Der Querschläger im Stockwerkeigentum – ein einziger Eigentümer blockiert die Absturzsicherung. Anfechtung, Friedensrichter, Verursacherprinzip: und warum ein Ausschluss praktisch nie funktioniert. Der wichtigste Tipp, wenn du Stockwerkeigentum kaufen willst: Lies die letzten fünf Protokolle der Gemeinschaft. Und wenn du sie nicht bekommst – frag dich, warum. Diese Fragen beantwortet diese Folge:- Was macht eine Immobilienverwaltung, wenn ein Mieter tot in der Wohnung liegt? - Darf eine Verwaltung eine Mietwohnung ohne Polizei öffnen?- Was kostet eine Erdsondenbohrung und was sind bauseitige Kosten? - Wann verlangt die SUVA eine Absturzsicherung auf dem Flachdach? - Was tun, wenn ein Eigentümer jeden Beschluss anficht? - Worauf muss ich achten, bevor ich Stockwerkeigentum kaufe? Timestamps: 00:00 – Intro 02:23 – 15 Dübellöcher & eine Wohnungsübergabe, die «alles super» war 03:10 – Von Öl auf Erdsonde: Der Eigentümer, der vor allem warnt 05:00 – Die Offerte, die 50'000 Franken teurer ist, als sie aussieht 09:09 – Bauseitige Kosten: Was in keiner Offerte steht 11:04 – Die illegale Wäscherei: 12 Jahre Reklamation, 3 Mieterwechsel, 0 Anrufe 14:18 – Der Mieter zahlt nicht mehr – und vor der Tür stapelt sich die Post 16:59 – Warum eine Verwaltung nie ohne Polizei aufmacht 17:58 – Der Geruch, den das Gehirn zuerst nicht erkennt 21:17 – Die Tür geht auf: Der Mann war am Bündnerfleisch schneiden 24:01 – Aussergewöhnlicher Todesfall: Kripo, Amtsarzt, Tatortreiniger 30:32 – Ein Toter oder eine Hanfplantage: Realität als Bewirtschafter in Zürich 31:26 – Absturzsicherung fürs Flachdach – und plötzlich steht die SUVA da 37:40 – Der Querschläger: Friedensrichter, Klage, Ausschluss aus der Gemeinschaft? 47:34 – Der wichtigste Tipp vor dem Kauf: Lies die letzten 5 Protokolle

  7. Jul 7

    100'000 Franken verschenkt – die teuersten Fehler beim Immobilien- verkauf

    Mehr zu Lüscher & Odermatt: https://luescherodermatt.ch/Selber verkaufen und die Provision sparen – oder doch einen Vermarkter holen? Beim Immobilienverkauf geht es schnell um sechsstellige Beträge, und der falsche Entscheid kostet dich mehr, als jede Provision je ausmacht.Michi und Melvin reden Klartext aus Sicht der Bewirtschaftung: Warum «den Job kann jeder» das eigentliche Problem der Branche ist, welche Makler-Versprechen dich später teuer zu stehen kommen, und wie du mit einem Bonus-Malus-Vertrag beide auf dieselbe Seite holst.Dazu: Warum eine falsche Netto-Rendite im Inserat trügt, was das «Käufer-Netzwerk» der grossen Firmen wirklich wert ist, und wann sich der Verkauf auf eigene Faust tatsächlich lohnt.Praxisnah, ehrlich und mit konkreten Tipps für deinen nächsten Kauf oder Verkauf.Timestamps:0:00 – Intro0:41 – Braucht es einen Vermarkter?2:37 – Luxus am falschen Ort2:59 – Villa im Dorf & der Steuerfuss4:04 – «Den Job kann jeder»?5:33 – Konzession fordern? (USA-Modell)7:33 – Falsche Versprechen: das Kellerabteil10:44 – Selbst inserieren: teuer & unseriös11:45 – Bonus-Malus-Verträge erklärt14:15 – Warum Bewirtschafter mehr sehen15:39 – Keine Zusage schriftlich = keine Handhabe16:03 – Kellerverschlag & das Prinzip17:40 – Überzahlt? Die Bank schreitet ein19:54 – Das «Käufer-Netzwerk» der Grossen20:33 – Such-Abo ersetzt den Newsletter21:19 – Wie kompliziert ein Verkauf wird22:10 – 100'000 für dich, Peanuts für ihn24:26 – Die gute Doku schafft Vertrauen26:39 – USA: beide Seiten vertreten29:12 – Marode Hütte, 6 % – Vorsicht29:49 – Netto-Miete ≠ Netto-Rendite30:53 – Rückstellungen & der Rattenschwanz31:41 – Wann kein Vermarkter nötig ist33:45 – Nicht die höchste Schätzung wählen34:42 – Bonus-Malus in der Praxis37:23 – Altes Haus: die Katze im Sack38:59 – Keine Abgebotsrunden39:19 – Fazit: Hilfe holen, Konzession fordern40:05 – Bewertung, CASP & Gäste-Idee41:05 – Nachlassregelung & Familiengericht43:30 – Outro

  8. Jun 23

    Wohnungssuche Schweiz: Diese Fehler kosten dich die Wohnung sofort

    Zu Lüscher & Odermatt: https://luescherodermatt.ch/ Eine Wohnung zu finden ist in vielen Regionen der Schweiz zum Kampf geworden – 50 Bewerbungen auf ein einziges Inserat sind keine Seltenheit mehr. Michi und Melvin reden Klartext aus Sicht der Bewirtschaftung: Wie sticht dein Dossier aus der Masse, welche Fehler kosten dich die Wohnung sofort, und warum entscheidet am Ende oft das Bauchgefühl. Dazu: Warum die Leerstandsquote unter ein Prozent gefallen ist, was Banken, Bauvorschriften und Zuwanderung damit zu tun haben, und weshalb selbst der Aargau längst kein günstiger Geheimtipp mehr ist. Praxisnah, ehrlich und mit konkreten Tipps für deine nächste Wohnungssuche. 0:00 – Intro: Warum die Wohnungssuche so schwer wurde0:41 – 50+ Bewerbungen auf eine Wohnung: das Beispiel Zürich1:19 – Das Auswahlverfahren: Macht und Verantwortung als Bewirtschafter2:06 – Als es anzog: Eintritt verlangt für die Besichtigung2:51 – Was dein Dossier sympathisch macht («Wiedi Wiedi kann»)3:40 – Mehr als eine Zahl: Bewerbungsschreiben & Familiengeschichte5:00 – Der gefälschte Betreibungsauszug5:30 – Unzuverlässig bei Besichtigungen: «Welche Wohnung nochmal?»6:31 – No-Shows und Nur-mal-Schauer7:11 – Aargau früher: zu viele Wohnungen, lange Leerstände7:31 – Liegenschaften, die niemand wollte8:44 – Heute: Preise steigen, Leerstand unter 1 %10:36 – Mehrgenerationenhaus bauen: die Sache mit der Bauverwaltung11:18 – Die Banken sind ein Thema für sich11:24 – Wohneigentum fördern – und trotzdem verkomplizieren11:45 – Stockwerkeigentum: vermietet statt selbst bewohnt13:11 – Finanzierung erklärt: Eigenmittel, Pensionskasse & Säule 3a15:26 – Rendite-Wohnung? Schweizer vs. deutsches Hypothekenmodell16:09 – Die Ausnahme: günstig kaufen, clever sanieren16:46 – Mehr bauen: Aufstocken, verdichten, Zürich ohne Bauland18:06 – Basel & der Mietpreisdeckel: keine Sanierungen mehr19:26 – Rückstellungen & die Heizöl-Anekdote20:46 – Die 5%-Kalkulation der Banken21:20 – Hypozinsen, Negativzinsen & globale Unsicherheit21:54 – Abschaffung Eigenmietwert: Folgen für die Amortisation22:21 – Förderung für Sanierungen – erstickt in Bürokratie23:52 – Praxisbeispiel Hilfikon: die uralte Wohnung über dem Büro25:46 – Vernünftiger Preis, 30 Interessenten – warum?27:37 – Vor Ort zeigen: Blindbewerbungen landen im Müll28:11 – Interesse zeigen, ohne aufdringlich zu sein28:51 – Mindestmietdauer, Studios & ein wahnwitziger 5-Jahres-Vertrag30:41 – Eigene Erfahrung & der Blick nach vorne32:49 – Warum Hochhäuser in der Schweiz so teuer sind34:20 – Brandschutz, Legionellen & 300'000-Franken-Überraschungen36:38 – China-Geisterstädte, Paris & die Dichte-Frage38:34 – Wohin geht es? Geburtenrate, Zuwanderung, Wohlstand40:27 – Schlussempfehlung: zeigen, vorbereiten, sympathisch bleiben42:06 – Kein einfaches Problem, keine einfache Lösung42:57 – Outro, Bewertung & Social Media

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