Niko und David

Nikolai Weidner, David Link

Zwei Brüder sprechen über das echte Leben zwischen Alltag, Spiritualität und (un)bequemen Wahrheiten. Integration statt Erkenntnis-Jagd, Zweifel, Rückschritte und die Frage, warum wir so oft wissen, was richtig wäre und trotzdem anders handeln. Beziehungen, Körper, Arbeit, Abhängigkeiten und die kleinen Entscheidungen im Alltag, die alles verändern. Mit Humor, ohne Weihrauch und meistens unbequem ehrlich. Dieser Podcast ist für Menschen, die genug vom Konsum haben und anfangen wollen, ihr Leben wirklich zu leben - JETZT. Vielleicht ist das Wertvollste an diesem Podcast der Moment, in dem du ihn wieder ausschaltest.

  1. Sep 30 ·  Video

    #13 Unterhaltung ist keine Heilung

    Du trinkst Kakao ohne Ende und räucherst städnig mit weißem Salbei. Und trotzdem bist du voller Sorge, weil du genau das die ganze Zeit bestellst! Diese Folge war nicht geplant. Sie ist aus der vorherigen Aufnahme herausgerutscht, als David einen sehr tiefen Satz gesagt teilt, der erstmal Stille ausgelöst hat. Mittendrin bittet David darum, die Kamera auszumachen, weil ihnein Gedanke kommt, das er nicht erklären will … vielleicht hörst du bei Minute 5 einen Ausschnitt davon. Niko erzählt von einem Konzert der Band Heilung, bei dem es keine Zugabe geben konnte. David nimmt dich mit in eine japanische Pachinko-Halle, die er selbst als Hölle beschreibt. Und wir reden darüber, wer beim Umzug aus den dritten Stock wirklich mit anpackt. Das ist inzwischen ein besserer Filter als jedes schöne Heilwort auf Instagram oder eine nette Sprachnachricht. Am Ende war die Speicherkarte voll, natürlich mitten in der Folge. Wir haben es als Einladung genommen, die Perfektion loszulassen und einen kreativen Schlusspunkt zu wählen. Am Ende bleibt die Frage: Was willst du wirklich? Und kommt die Antwort aus dir oder aus deinem Feed? Hinweis: In dieser Folge sprechen wir kurz über einen Film, in dem es um Krankheit und Suizid geht. Alles was du hier hörst sind Erfahrungen, Perspektiven und Meinungen – keine Therapie, keine Heilversprechen, keine Anleitung. Manche Themen berühren intensive Lebensbereiche. Wenn es zu viel wird, mach einfach Pause.

  2. Sep 23 ·  Video

    #12 Was bleibt, wenn du nichts mehr hast?

    Was bleibt, wenn du nichts mehr hast? Und wovor hast du dabei eigentlich Angst? Nach vier Wochen Sommerpause sitzen wir zum ersten Mal draußen, mitten in Offenbach im Garten, mit Flugzeugen über uns und der Müllabfuhr um die Ecke. Was daraus entstand, ist eine Folge über Sicherheit Sicherheit die du selbst mitbringst, wenn alles andere wegfällt. Diese Folge lädt dich ein, deinen Sommer zu reflektieren, bei dir anzukommen und dir mit uns die ein oder andere große Frage des Lebens zu stellen: - Wer bist du ohne deine materiellen Güter, dein Umfeld und alles Bekannte? - Was bedeutet Sicherheit eigentlich wirklich? - Wie kannst du deine Welt und die um dich herum verändern? Geht das überhaupt? - Wovor schützt dich dein Ego-Selbstbild? Wir reden über den Leberkäse, der morgen noch genauso schmecken soll. Über Intuition als Muskel, den die meisten von uns verkümmern lassen. Über das Auto, das keinen Kratzer haben darf, und darüber, warum uns jemand, der genau daran rüttelt, so schnell kein Mensch mehr ist. Nutze diese Folge als Inspiration, um mit dir selbst und deinen Lieblingsmenschen in den Dialog zu gehen. Denn ein Gespräch mit ehrlichem Interesse ist nicht nur schön, es kann auch sehr heilsam sein. Mach es dir gemütlich, vielleicht mit einer Tasse zeremoniellem Kakao, und checke mit uns nach der Sommerpause ein. Und dann bleibt die Frage: Was in deinem Leben hältst du gerade nur deshalb fest, weil es immer so war? Hinweis: In dieser Folge geht es an einzelnen Stellen um Tod und um Entmenschlichung in der Welt. Wenn dich das gerade nicht erreicht, überspring diese Kapitel einfach. Alles was du hier hörst sind Erfahrungen, Perspektiven und Meinungen – keine Therapie, keine Heilversprechen, keine Anleitung. Manche Themen berühren intensive Lebensbereiche. Wenn es zu viel wird, mach einfach Pause.

  3. Aug 4 ·  Video

    #11 Warum es 2026 echte Männer braucht

    David spritzt sich als kleiner Junge Wasser ins Gesicht, damit nach der Schultoilette niemand die zwei Urin-Tropfen auf der Hose sieht. Über dreißig Jahre später sitzen wir am Tisch und verstehen zum 1. Mal, wovor er damals eigentlich Angst hatte. Diese Folge war so nicht geplant, also so gar nicht. Die Idee zu dieser Folge hatten wir schon vor Monate aufgeschrieben und dann gemeinsam an einem Abend so viel erlebt, dass wir uns am nächsten Morgen einfach hingesetzt, reflektiert und aufgenommen haben. Es geht um Männlichkeit, um weibliche und männliche Energien im Raum und um die Frage, warum so viele von uns irgendwann in den Kopf geflüchtet sind und da hängengeblieben. Ja, auch wir beiden! Wir reden über Kindheiten, in denen kaum Männer da waren. Über das Bedürfnis nach Nähe, das immer größer wird, je öfter man es an der falschen Stelle stillt. Über Rollen, die wir spielen, bis echte Begegnung gar nicht mehr möglich ist. Und über die Momente, in denen die "männliche Maschine" stockt und genau das ein Geschenk sein kann. Das ist keine Abrechnung mit irgendeinem Geschlecht! Es ist der Versuch von uns zwei als Männer, ehrlich über sich selbst zu reden, mit allem, was daran unangenehm ist. Was wäre, wenn das Mutigste, was du diese Woche tun kannst, nicht ein Sprung von einer Klippe ist, sondern vielleicht ein Anruf, den du seit Tagen aufschiebst? Hinweis: In dieser Folge geht es unter anderem um körperliche und seelische Gewalt in der Kindheit und um sexuellen Missbrauch. Wenn dich das gerade zu sehr trifft, mach einfach Pause. Alles was du hier hörst sind Erfahrungen, Perspektiven und Meinungen – keine Therapie, keine Heilversprechen, keine Anleitung. Manche Themen berühren intensive Lebensbereiche. Wenn es zu viel wird, mach einfach Pause. Wirklich einfach abschalten.

  4. Jul 22 ·  Video

    #10 Spiritueller Tourismus: Besuchst du noch oder lebst du schon?

    Der Unterschied zwischen einem Touristen und jemandem, der zu Hause ist: Der Tourist geht, und du bist immer noch da. Du musst danach immer noch das Klo putzen. In dieser Folge nehmen wir uns die spirituelle Bubble vor, in der wir selbst unterwegs sind. Ecstatic Dance, Singkreise, Pflanzenmedizin, Kakao-Zeremonien. Alles wunderbar, nur wird es oft besucht wie ein Urlaub vom eigenen Leben, und was danach kommt, interessiert niemanden mehr so richtig. David erzählt, wie es sich anfühlt, jahrelang kein Zuhause zu haben, und was ihn schließlich hat ankommen lassen. Niko spricht darüber, warum eine Erkenntnis aus einer Zeremonie bei ihm ein halbes Jahr gebraucht hat, bis sie eine echte Entscheidung wurde. Dazwischen geht es um den eigenen Raum, um Grenzen, die man liebevoll halten darf, und um die Frage, woran du merkst, ob etwas wirklich dran ist oder ob du dir gerade eine sehr schöne Ausrede baust. Wir haben keine Antwort für dich. Wir sind selbst mittendrin, gehen auf diese Events und trinken gerne zeremoniellem Kakao. Der Unterschied liegt in der ehrlichen Frage, warum du gerade dahin willst. Und falls du auf die eine große Erkenntnis hoffst, nach der plötzlich alles klar ist: Die kommt nicht im Smartphone, nicht auf dem nächsten Retreat und auch nicht in diesem Podcast. Hinweis: In dieser Folge geht es an einer Stelle um Alkohol, Verlust und eine Zeit ohne festes Zuhause. Alles was du hier hörst sind Erfahrungen, Perspektiven und Meinungen – keine Therapie, keine Heilversprechen, keine Anleitung. Manche Themen berühren intensive Lebensbereiche. Wenn es zu viel wird, mach einfach Pause.

  5. Jul 17 ·  Video

    #09 Sackgassen-Witze: Über sich selbst lachen

    Eine ehrliche Frage: Wann hast du das letzte Mal so richtig herzlich über dich selbst gelacht? Ein Glas, 33 Witze, und nach 10 Minuten ein ehrliches Fazit: „Mein Gott, sind sie furchtbar." Niko wollte eine Folge zum lachen machen, für das inneres Kind und so. Rausgekommen ist ein Experiment, das genüsslich scheitert und uns erkennen lässt: Über Fremde lachen wir sofort, sobald es um die eigenen Fehler geht, wird es erstaunlich still. Zwischen Flachwitzen, spirituellen Wahrheiten und viel Fremdscham landen wir bei Vera F. Birkenbihl und der Frage, warum wir überhaupt lachen. Danach kippt die Folge in die Selbstverurteilung, die viele von uns wie eine Dauerschleife mit sich rumtragen, und in einen Stromausfall in Portugal, der sich für Niko wie Freiheit angefühlt hat. Wir haben sie „Sackgassen-Witze" genannt, weil viele dieser Witze irgendwo abbiegen und im Nichts landen. Und weil man an so einer Sackgasse manchmal umdreht und zum ersten Mal versteht, wo man eigentlich steht … Einblendungen in dieser Folge Vera F. Birkenbihl über Humor und Witz, aus dem Seminar „Humor in unserem Leben" (auf YouTube inzwischen gelöscht, leider) Flachwitz-Reels von Dirk Böge (@dirk.boege) und NDR 2 (@ndr2) Schule und weniger Digitalisierung: Berliner Zeitung zu Norwegen und exxpress.at zu Schweden Blackout auf der Iberischen Halbinsel 2025 (Wikipedia) Zirbeldrüse und „Auge des Horus" von Selim Özkan (YouTube) Alles was du hier hörst sind Erfahrungen, Perspektiven und Meinungen – keine Therapie, keine Heilversprechen, keine Anleitung. Manche Themen berühren intensive Lebensbereiche. Wenn es zu viel wird, mach einfach Pause. „Über alle lachen, nur nicht über sich",

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Zwei Brüder sprechen über das echte Leben zwischen Alltag, Spiritualität und (un)bequemen Wahrheiten. Integration statt Erkenntnis-Jagd, Zweifel, Rückschritte und die Frage, warum wir so oft wissen, was richtig wäre und trotzdem anders handeln. Beziehungen, Körper, Arbeit, Abhängigkeiten und die kleinen Entscheidungen im Alltag, die alles verändern. Mit Humor, ohne Weihrauch und meistens unbequem ehrlich. Dieser Podcast ist für Menschen, die genug vom Konsum haben und anfangen wollen, ihr Leben wirklich zu leben - JETZT. Vielleicht ist das Wertvollste an diesem Podcast der Moment, in dem du ihn wieder ausschaltest.