Sonderfolge: Am 4. November startet WoW Forever, und Roman Reher, der Blocktrainer und eines der bekanntesten Bitcoin-Gesichter im deutschen Sprachraum, hat Blizzard dafür einen Vorschlag gemacht: eine fixe Goldmenge pro Server. Ich wollte von ihm wissen, warum das Gold in World of Warcraft seit 22 Jahren an Wert verliert, warum Blizzard dabei eigentlich Zentralbank spielen muss und was ein Spiel, das für immer laufen soll, von Bitcoin lernen könnte. Wir reden über Goldfarmer und Bots, über ein Amulett, mit dem Roman seit 2008 seine Kaufkraft im Spiel hält, über Asmongold und darüber, ob KI solche Onlinewelten irgendwann kaputt macht. Roman spielt WoW, seit er 14 ist, anfangs am Computer bei seinem Vater, weil es bei der Mutter kein Internet gab. Im ursprünglichen WoW war Gold so knapp, dass sich viele das erste Reittier mit Level 40 gar nicht leisten konnten. Heute kommt so viel neues Gold ins Spiel, dass es kaum noch etwas wert ist. Romans Vorschlag sieht vor, dass jeder Server einen festen Goldtopf bekommt. Monster verteilen nur, was im Topf liegt, und was Spieler bei Händlern, Trainern oder als kleine Gebühr beim Handeln ausgeben, fließt wieder zurück. Warum er dabei ausgerechnet kein echtes Bitcoin im Spiel haben will, erklärt er auch. Dann die KI. Roman glaubt, dass sie Onlinewelten wie WoW langfristig kaputt machen kann, weil man irgendwann nicht mehr weiß, ob man mit echten Menschen spielt. Wie weit das schon geht, zeigt ein Experiment, von dem er erzählt: Jemand hat einen privaten WoW-Server mit rund 1.800 KI-Spielern gefüllt, die Gruppen für Raids suchen, PvP spielen und das Auktionshaus füllen. Ich hatte davon noch nichts mitbekommen, Roman schon. Gleichzeitig könnte KI Blizzard helfen, Goldverkäufer zu erkennen. Schon in der Beta hat Blizzard über 2.100 Goldkäufer- und fast 1.600 Verkäufer- und Bot-Accounts gesperrt. Zum Schluss erzählt Roman, wie er arbeitet. Sein Team nennt er sein Exoskelett, und das verschafft ihm die Zeit, nebenbei zu zocken, manchmal sogar während Meetings. Anmerkungen zur Folge Roman hab ich in der Anmoderation großzügig aufgerundet, eine halbe Million Abonnenten sind es noch nicht. Er hat's zum Glück gleich selbst korrigiert. Wie groß Asmongolds Olympus-Gilde ist: Laut GameSpot zählte sie in der Beta knapp 74.000 Mitglieder, ungefähr so viele wie sechs Classic-Server von 2019. Für alle, die bei der Unreal Engine (ab 11:56) tiefer reingehen wollen: Hintergrund der Debatte ist eine Richtlinie von Epic für inklusive Sprache im Code der Engine, etwa bei Variablennamen und Fehlermeldungen. Seit Mai 2024 sorgt sie in Teilen der Gaming-Community für Kritik. Vorgaben für Figuren, Quests oder Story macht sie nicht. Quellen Romans Vorschlag an Blizzard auf X: https://x.com/RomanReher/status/2103410838698705311 Elon Musks Tweet zum Leveln mit KI (47:24): https://x.com/elonmusk/status/2101355270030905716 Privater WoW-Server mit rund 1.800 KI-Spielern (Juni 2026): https://nerdzap.com/news/wow-private-server-1800-ai-bots-deepseek/ Über 2.100 gesperrte Goldkäufer und fast 1.600 Verkäufer und Bots in der Beta: https://www.icy-veins.com/wow-forever/news/nearly-4000-accounts-banned-due-to-rmt-wow-forever-beta/ Kein WoW-Token in Forever geplant: https://massivelyop.com/2026/09/14/world-of-warcraft-forever-aims-to-combat-dungeon-boosting-says-no-plans-for-wow-tokens/ Asmongolds Olympus-Gilde: https://www.gamespot.com/articles/wow-forever-has-a-streamer-problem/ Die WoW-Seuche Corrupted Blood und die Corona-Forschung (29:04): https://www.sciencefriday.com/segments/world-of-warcraft-pandemic/ Epics Richtlinie zu inklusiver Sprache im Code: https://dev.epicgames.com/documentation/en-us/unreal-engine/epic-cplusplus-coding-standard-for-unreal-engine *LINKS ZUR FOLGE* Blocktrainer auf YouTube Blocktrainer auf Twitter Blocktrainer Website Hol dir den WKK Newsletter! Flo auf InstaFlo auf TikTok Flo auf LinkedIn--- Die Veröffentlichungen auf dieser Website/in diesem Podcast sowie die darin erteilten Hinweise und gesetzten Links dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen weder eine Anlageberatung, Anlageanalyse noch eine Aufforderung oder Empfehlung zum Erwerb oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Insbesondere kann eine Anlage- oder sonstige Beratung dadurch nicht ersetzt werden. Die in den Veröffentlichungen enthaltenen Angaben basieren auf dem Wissensstand zum Zeitpunkt der Ausarbeitung und können jederzeit ohne weitere Benachrichtigung geändert werden. Die Inhalte richten sich ausschließlich an natürliche Personen. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der zur Verfügung gestellten Informationen, Informationsquellen, daraus resultierenden Haftungen oder Schäden jedweder Art übernommen. Eine Haftung für leicht fahrlässiges Verhalten wird jedenfalls ausgeschlossen.