mach's eifach

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In "mach's eifach" nehmen wir euch mit auf unseren Weg von Angestellten zu Selbstständigen – ehrlich, unaufgeregt und ohne grosse Show. Mirjam und Patrick von techninjas.ch sprechen über den Aufbau ihrer digitalen Agentur für KMUs in der Region Oberaargau, über die Learnings unterwegs, über Rückschläge und kleine Erfolge, und über den grossen Plan: ab September 2026 als digitale Nomaden zu leben und zu arbeiten. Jede Folge gibt einen ehrlichen Einblick hinter die Kulissen: was es wirklich braucht, um "es einfach zu machen" statt nur davon zu reden.

Episodes

  1. 3d ago

    Mach’s eifach: Folge 5 – Michael Rohrer: Vom Sägemehl in die Selbstständigkeit

    Michael Rohrer war jahrelang Schreiner, Chauffeur und Fitnesstrainer, bevor er sich als Athletiktrainer für Schwinger, Ringer und Judokas selbstständig machte. Über den Schwingsport, den schrittweisen Sprung in die Vollzeit-Selbstständigkeit und warum man nie auf die perfekte Sicherheit warten sollte. Zu Gast: Michael Rohrer – Athletiktrainer, Limitless Athletes Michael ist in einem Bergdorf in Obwalden aufgewachsen und schwingt seit seinem zehnten Lebensjahr. Nach Lehren als Schreiner und einer Zeit als Chauffeur liess er sich zum Fitnesstrainer ausbilden und machte sich schrittweise selbstständig. Heute betreut er als Athletiktrainer Schwinger, Ringer und Judokas. Mehr über Michael: limitless-athletes.chInstagramYouTube Die wichtigsten Erkenntnisse: 1. Warte nicht auf 100 % Sicherheit, sie wird nie kommen. Irgendwann musst du den Schritt einfach wagen.2. Nutze dein direktes Netzwerk: Michaels erste Kundschaften kamen über Instagram und persönliche Kontakte, nicht über bezahlte Werbung.3. Hol dir Unterstützung, wo sie Sinn ergibt: Michael liess seine Videos von einem befreundeten Werbefachmann produzieren, statt alles allein zu stemmen. Worum es in dieser Folge geht: Michael ist in einem kleinen Bergdorf in Obwalden aufgewachsen und schwingt seit seinem zehnten Lebensjahr, nachdem er den Eidgenössischen Schwingertag im Fernsehen gesehen hatte. Als Jungschwinger war er lange erfolglos, bis ihn der neue Partner seiner Mutter fürs Training begeisterte und er mit 16 seinen ersten Kranz gewann. Beruflich absolvierte er zunächst eine Schreinerlehre, arbeitete danach als Chauffeur und liess sich parallel zum Fitnesstrainer ausbilden. Im April 2025 wagte er den Sprung zu 20 % Selbstständigkeit neben einer 80-Prozent-Anstellung im Fitnessstudio. Über Instagram-Videos, die er zusammen mit einem befreundeten Werbefachmann produzierte, kamen die ersten Kundschaften, darunter Schwinger aus seinem eigenen Klub. Seit Juni 2025 ist er zu 100 % selbstständig als Athletiktrainer für Schwinger, Ringer und Judokas tätig. Sein Ziel: ein eigener Standort mit mehreren angestellten Trainern in der Zentralschweiz, und sportlich ein Kranz am Eidgenössischen Schwingfest 2028. Sein wichtigster Rat an alle, die mit der Selbstständigkeit liebäugeln: nicht auf 100 % Sicherheit warten, die kommt sowieso nie. Mehr über uns: Tech NinjasMach’s eifachMach’s eifach auf InstagramTech Ninjas auf Instagram

  2. Jul 29

    Mach’s eifach: Folge 4 - Mit 19 selbstständig – Stefan Amport über Mut, Fokus und ein vielseitiges Leben

    Stefan hat mit 19 seine erste Firma gegründet und über zehn Jahre lang Webseiten und digitale Projekte umgesetzt. Aus einer Digitalagentur mit über 60 Mitarbeitenden heraus hat er sein Interesse an Führung und Menschen entdeckt und sich mit einem CAS in Leadership an der Hochschule Luzern weitergebildet. Heute begleitet er als Coach Menschen und Führungskräfte dabei, ihre eigene Energie und Klarheit zu finden. Mehr über Stefan: Website: https://stefanamport.chInstagram: https://www.instagram.com/stefanamport/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/stefan-amport/ Die wichtigsten Erkenntnisse von Stefan Amport Folge deiner eigenen Energie und Freude statt zu fragen, was der Markt gerade will, und probier es einfach aus.Weniger ist mehr: Je stärker Stefan sich spezialisiert und Angebote weggelassen hat, desto mehr Umsatz hat er gemacht.Gib dir bewusst Raum und Pausen im Alltag, ohne freie Zeit entsteht nichts Neues. Worum es in dieser Folge geht Stefan wollte eigentlich Informatiker werden, schaffte aber die Aufnahmeprüfung nicht und landete stattdessen in einer KV-Lehre. Dort entdeckte ein Ausbildner sein technisches Flair und liess ihn schon während der Lehre an der Website des Betriebs mitbauen, der Startpunkt für alles, was folgte. Mit 19 gründete er seine erste eigene Firma, zuerst mit Webseiten in Joomla und HTML, ohne grosses Studium, einfach ausprobiert. Zehn Jahre lang baute er sein Business auf eigene Faust auf, bis ihn das ständige Alleinarbeiten gesundheitlich einholte: Erschöpfung, Angstzustände, der Punkt, an dem er merkte, dass ihm der menschliche Austausch fehlte. Aus dieser Erfahrung heraus schloss er sich mit einer Werbeagentur zusammen und baute eine Digitalagentur auf, die von 5 auf über 60 Mitarbeitende wuchs. Dort entdeckte er, dass ihn Führung und Menschen mehr interessierten als Technik, ein CAS in Leadership an der Hochschule Luzern brachte ihn schliesslich zum Coaching. Heute ist Coaching sein Hauptfokus, ergänzt durch technische Projekte, Fitness-Kurse und, ganz nebenbei, eine Leidenschaft fürs Kaffeerösten. Sein Rat für alle, die mit der Selbstständigkeit liebäugeln: nicht fragen, was der Markt will, sondern der eigenen Energie und Freude folgen und es einfach ausprobieren.

  3. Jul 15

    Mach's eifach: Folge 2 – Patricks Weg vom Automatiker zur Selbstständigkeit

    Patrick wollte ursprünglich auf keinen Fall den ganzen Tag vor einem Computer sitzen. Wie er trotzdem zum Softwareentwickler wurde, warum ihm konzentriertes Arbeiten so wichtig ist und wie der Schritt in die Selbstständigkeit gelang. Mehr von Patrick: LinkedInpatrickchristen.comInstagram Die wichtigsten Erkenntnisse:1. Wenn dich fokussierte Arbeit erfüllt, aber ständige Meetings und Unterbrechungen dich auslaugen, ist das ein starkes Signal für die Richtung, die du einschlagen solltest.2. Lösungen kommen oft, wenn man loslässt: eine bewusste Pause nach intensiver Fokusarbeit bringt manchmal mehr als stures Weiterarbeiten.3. Rechne dir das Worst-Case-Szenario aus: Mit einem Sicherheitsnetz aus Ausbildung, Familie und Arbeitsmarkt im Rücken ist das Risiko meist kleiner, als es sich anfühlt. Worum es in dieser Folge geht: Patrick wollte ursprünglich alles, nur nicht Informatik, weil er nicht den ganzen Tag vor dem PC im Büro sitzen wollte. Also machte er eine Lehre als Automatiker, wechselte während der Lehre aber selbst schon vom Werkstatt- in den Büroalltag als Elektroplaner und merkte, dass ihn das nicht bis zur Pensionierung erfüllen würde. Nach einem kurzen Flirt mit einer Pilotenausbildung entschied er sich für ein Studium in Wirtschaftsinformatik, halb Betriebswirtschaft, halb Programmieren. Nach dem Studium blieb er sechs Jahre bei dem Unternehmen, für das er schon seine Bachelorarbeit geschrieben hatte, ein kleiner Betrieb mit kurzen Wegen und viel Gestaltungsspielraum. 2022 wechselte er für eine neue Herausforderung in ein grösseres Unternehmen, mit mehr Regulatorien, mehr Komplexität und deutlich mehr Meetings, als er es aus dem kleinen Betrieb gewohnt war. Den Wunsch nach Selbstständigkeit trug er schon lange mit sich, die Freiheit, sich die Zeit selbst einzuteilen, ohne Vorschriften. Verstärkt hat das eine Weltreise vor zwei Jahren, nach der die Rückkehr in den klassischen Bürojob schwerfiel, und die Entdeckung der Indie-Hacker- und Solopreneur-Szene, wo Leute eigene kleine Projekte bauen und oft ortsunabhängig als digitale Nomaden arbeiten. Ausschlaggebend war am Ende auch die Rechnung dahinter: Die Schweiz bietet ein Sicherheitsnetz, Ausbildung, Familie, genug Jobs, falls es nicht klappt. Das Risiko, es einfach zu versuchen, wog für ihn weniger schwer als die Chance, die es bietet. Mehr über uns: Tech NinjasMach’s eifachMach’s eifach auf InstagramTech Ninjas auf Instagram

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In "mach's eifach" nehmen wir euch mit auf unseren Weg von Angestellten zu Selbstständigen – ehrlich, unaufgeregt und ohne grosse Show. Mirjam und Patrick von techninjas.ch sprechen über den Aufbau ihrer digitalen Agentur für KMUs in der Region Oberaargau, über die Learnings unterwegs, über Rückschläge und kleine Erfolge, und über den grossen Plan: ab September 2026 als digitale Nomaden zu leben und zu arbeiten. Jede Folge gibt einen ehrlichen Einblick hinter die Kulissen: was es wirklich braucht, um "es einfach zu machen" statt nur davon zu reden.