Wie funktioniert eigentlich der Mensch?

Wie funktioniert eigentlich ...?

„Wie funktioniert eigentlich der Mensch?“ ist ein Podcast, der den menschlichen Körper, das Gehirn, Gefühle und Gesundheit einfach erklärt — spannend und leicht verständlich. In jeder Folge nehmen wir ein Thema rund um das auseinander, was den Menschen ausmacht: verständlich, kompakt und ohne unnötigen Fachjargon. So einfach erklärt, dass du es danach selbst weitergeben kannst.

  1. 2d ago

    Allergie – Harmloses wird als Angriff gelesen

    Das Pollenkorn richtet keinen Schaden an — das Niesen und Jucken macht die eigene Abwehr. Bei einer Allergie hält das Immunsystem einen harmlosen Stoff für einen Angreifer und reagiert mit voller Kraft. Was du in dieser Folge lernst: - Dass der erste Kontakt mit einem Allergen ganz ohne Beschwerden verläuft - Wie IgE-Antikörper Mastzellen scharf stellen und der zweite Kontakt Histamin freisetzt - Warum ein roher Apfel bei Birkenpollenallergie kribbelt, ein Apfelkuchen aber meist nicht - Der Unterschied zwischen sensibilisiert und allergisch - Hyposensibilisierung als einzige Behandlung, die an der Ursache ansetzt Wenn du der Reihe folgst, ist die nächste Folge automatisch da. Kapitel: (00:00) Warum die Kollegin niest und ich nicht (01:23) Beim ersten Kontakt merkt man nichts (02:10) Seltene Antikörper, scharf gestellte Mastzellen (03:19) Der zweite Kontakt setzt Histamin frei (04:00) Die zweite Welle und woher das Wort Allergie kommt (04:36) Warum der rohe Apfel kribbelt und der Kuchen nicht (05:35) Keine schwache Abwehr, sondern ein falsches Ziel (06:40) Fehlalarm in zwei Schritten Begriffe aus dieser Folge: - Sensibilisierung: Der stille erste Schritt, bei dem der Körper lernt, einen harmlosen Stoff als feindlich einzustufen, ohne dass Beschwerden auftreten. - Allergen: Der harmlose Auslöser einer Allergie, zum Beispiel ein Eiweiß aus dem Birkenpollen. - IgE: Eine besondere, im Blut extrem seltene Antikörpersorte, die sich bei Heuschnupfen und den meisten anderen Allergien auf Mastzellen setzt. - Mastzelle: Eine Abwehrzelle in Haut, Atemwegen und Darm, die kleine Bläschen voller fertiger Botenstoffe mit sich trägt. - Histamin: Der wichtigste Botenstoff der Mastzellen, der Blutgefäße weitet und Juckreiz, Niesreiz und Schwellungen auslöst. Verwandte Episoden: - Folge 03 — Immunsystem — Wie der Körper Eindringlinge erkennt und abwehrt, bevor wir etwas merken. - Folge 14 — Impfung — Wie der Körper lernt, einen Erreger zu bekämpfen, bevor er krank macht. Über den Podcast „Wie funktioniert eigentlich der Mensch?“ ist ein Podcast, der den menschlichen Körper und das Gehirn einfach erklärt — vom Herzschlag über die Angst bis zum Gedächtnis. In jeder Folge nehmen wir ein Thema auseinander: verständlich, kompakt und ohne unnötigen Fachjargon. So einfach erklärt, dass du es danach selbst weitergeben kannst. Transparenzhinweis Dieser Podcast wird mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz produziert. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Herausgeber. Feedback und Themenwünsche Schreib uns an wie.funktioniert.podcast@proton.me Alle Folgen auch auf YouTube: youtube.com/@wie-funktioniert-podcast Wenn dir die Folge weiterhilft: bewerten und teilen — das hilft anderen, den Podcast zu finden.

    Allergie – Harmloses wird als Angriff gelesen
  2. Oct 26

    Konzentration – Umschalten kostet jedes Mal Zeit

    Ein kurzer Blick auf eine neue Nachricht, und beim Weiterschreiben ist der Gedanke weg. Das liegt an einer Engstelle im Gehirn, durch die immer nur eine Entscheidung auf einmal passt. Was du in dieser Folge lernst: - Dass das Gehirn Entscheidungen nicht parallel trifft, sondern nacheinander durch eine Engstelle hinter der Stirn schickt - Was ein Aufgabenset ist und warum jeder Wechsel Zeit und Genauigkeit kostet - Vorbereitung verkleinert die Wechselkosten, beseitigt sie aber nicht - Weshalb schon das Summen einer Benachrichtigung die Leistung senkt, auch ohne Blick aufs Handy - Der Unterschied zwischen den gemessenen 25 Minuten und dem Mythos der 23 Minuten Wenn du der Reihe folgst, ist die nächste Folge automatisch da. Kapitel: (00:00) Zwei Sekunden aufs Handy, und der Satz ist weg (01:13) Auswählen, ausblenden und nur eins zur Zeit (01:49) Der zweite Reiz muss warten (03:00) Was beim Umschalten der Konzentration Zeit kostet (04:17) Vom Vertrauten zum Ungewohnten, auch am Steuer (05:40) Ein Summen, ein Gorilla und was durchrutscht (06:54) Supertasker, Übung und die 23 Minuten (08:13) Warum der kurze Blick mehr kostet als zwei Sekunden Begriffe aus dieser Folge: - Engstelle: Der Schritt im Gehirn, an dem entschieden wird, was ein Reiz bedeutet und was zu tun ist — dort passt immer nur eine Entscheidung auf einmal. - Psychologische Refraktärperiode: Kurze Sperrzeit, in der die Reaktion auf einen zweiten Reiz langsamer ausfällt, weil der erste noch verarbeitet wird. - Präfrontaler Kortex: Bereich im vorderen Teil des Gehirns hinter der Stirn, der Ziele festhält und steuert, worauf man gerade achtet. - Aufgabenset: Die Einstellung des Gehirns für eine Aufgabe — welche Regeln gelten, was das Ziel ist und welche Handgriffe dazugehören. - Wechselkosten: Der Unterschied in Tempo und Fehlern zwischen dem Weitermachen mit derselben Aufgabe und dem Umspringen auf eine andere. Verwandte Episoden: - Folge 02 — Gedächtnis — Wie aus einem Erlebnis eine Erinnerung wird, die Jahre hält. - Folge 18 — Reflex — Warum manche Reaktionen schneller sind als bewusstes Denken. Über den Podcast „Wie funktioniert eigentlich der Mensch?“ ist ein Podcast, der den menschlichen Körper und das Gehirn einfach erklärt — vom Herzschlag über die Angst bis zum Gedächtnis. In jeder Folge nehmen wir ein Thema auseinander: verständlich, kompakt und ohne unnötigen Fachjargon. So einfach erklärt, dass du es danach selbst weitergeben kannst. Transparenzhinweis Dieser Podcast wird mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz produziert. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Herausgeber. Feedback und Themenwünsche Schreib uns an wie.funktioniert.podcast@proton.me Alle Folgen auch auf YouTube: youtube.com/@wie-funktioniert-podcast Wenn dir die Folge weiterhilft: bewerten und teilen — das hilft anderen, den Podcast zu finden.

    Konzentration – Umschalten kostet jedes Mal Zeit
  3. Oct 19

    Vererbung – Jedes Kind bekommt eine andere Hälfte

    Kinder derselben Familie sehen sich manchmal kaum ähnlich. Das liegt daran, wie Erbgut weitergegeben wird: immer nur zur Hälfte, und bei jedem Kind anders zusammengestellt. Was du in dieser Folge lernst: - Dass die DNA in 23 Chromosomenpaaren steckt, von jedem Paar ein Chromosom von der Mutter und eines vom Vater - Wie Zufall und Crossing-over bei jeder Ei- und Samenzelle neu mischen - Geschwister teilen im Schnitt die Hälfte ihrer ererbten Abschnitte, gemessen zwischen etwa 37 und 62 Prozent - Warum zwei Eltern mit Blutgruppe A ein Kind mit Blutgruppe 0 bekommen können - Die Augenfarbe folgt keiner einfachen Braun-gegen-Blau-Regel Wenn du der Reihe folgst, ist die nächste Folge automatisch da. Kapitel: (00:00) Gleiche Eltern, ganz verschiedene Geschwister (01:18) Das Kochbuch der Vererbung: DNA und Gene (02:00) 23 Kapitel, jedes in zwei Fassungen (02:48) Münzwurf und Seitentausch vor jeder Keimzelle (04:06) Zwischen 37 und 62 Prozent gemeinsames Erbgut (04:54) Blutgruppe 0 bei zwei Eltern mit A (06:12) Kein verrührtes Erbe, keine einfache Augenregel (07:01) 99,9 Prozent gleich, der Rest neu ausgelost Begriffe aus dieser Folge: - DNA: Das sehr lange Molekül in fast jeder Zelle, in dem die Bauanleitung für den Körper aufgeschrieben ist. - Gen: Ein Abschnitt der DNA mit der Anleitung für ein bestimmtes Produkt, meistens ein Eiweiß. - Chromosom: Ein aufgewickeltes Paket aus DNA, von dem der Mensch 23 Paare trägt, je eines von Mutter und Vater. - Crossing-over: Der Stückaustausch zwischen den beiden Chromosomen eines Paares, bevor sie auf Ei- oder Samenzellen verteilt werden. - Dominant und rezessiv: Von zwei verschiedenen Varianten eines Gens setzt sich die dominante durch, die rezessive bleibt verdeckt erhalten und kann weitergegeben werden. Verwandte Episoden: - Folge 19 — Wachstum — Wie ein Körper vom Kind zum Erwachsenen heranwächst. Über den Podcast „Wie funktioniert eigentlich der Mensch?“ ist ein Podcast, der den menschlichen Körper und das Gehirn einfach erklärt — vom Herzschlag über die Angst bis zum Gedächtnis. In jeder Folge nehmen wir ein Thema auseinander: verständlich, kompakt und ohne unnötigen Fachjargon. So einfach erklärt, dass du es danach selbst weitergeben kannst. Transparenzhinweis Dieser Podcast wird mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz produziert. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Herausgeber. Feedback und Themenwünsche Schreib uns an wie.funktioniert.podcast@proton.me Alle Folgen auch auf YouTube: youtube.com/@wie-funktioniert-podcast Wenn dir die Folge weiterhilft: bewerten und teilen — das hilft anderen, den Podcast zu finden.

    Vererbung – Jedes Kind bekommt eine andere Hälfte
  4. Oct 12

    Empathie – Das Gehirn vollzieht fremde Gefühle nach

    Wer zusieht, wie sich jemand in den Finger schneidet, zuckt selbst zusammen, obwohl der eigene Finger heil ist. Das Gehirn vollzieht dabei einen Teil des fremden Schmerzes nach, aber nur einen ganz bestimmten. Was du in dieser Folge lernst: - Der Unterschied zwischen Mitfühlen und Mitdenken - Welcher Teil des Schmerzsystems beim Zusehen mitarbeitet und welcher still bleibt - Weshalb weinende Neugeborene sich anstecken, aber noch keine Empathie zeigen - Was der Sally-Anne-Test über Kinder unter vier Jahren verrät - Dass reines Mitfühlen belasten kann und Mitgefühl etwas anderes ist Wenn du der Reihe folgst, ist die nächste Folge automatisch da. Kapitel: (00:00) Zusammenzucken, wenn sich ein anderer schneidet (01:45) Der Partner direkt neben dem Hirnscanner (03:06) Nachgebaut wird das Unangenehme, nicht der Ort (03:49) Was Spiegelneuronen erklären und was nicht (04:36) Weinende Babys stecken sich gegenseitig an (05:20) Mitdenken: Sally, Anne und die versteckte Murmel (06:29) Wenn Empathie zur Belastung wird (07:26) Fußballfans und die Stimmgabel, die mitschwingt Begriffe aus dieser Folge: - Emotionale Empathie: Das Mitfühlen, bei dem ein Teil des fremden Gefühls in abgeschwächter Form bei einem selbst anklingt. - Kognitive Empathie: Das Mitdenken, bei dem man ableitet, was ein anderer weiß, will oder erwartet. - Vordere Inselrinde: Hirnregion tief in der seitlichen Furche des Großhirns, die beim eigenen und beim miterlebten Schmerz das Unangenehme mitträgt. - Gefühlsansteckung: Eine Stimmung springt über, ohne dass man sie jemand anderem zuordnet, etwa wenn Neugeborene mitweinen. - Mitgefühl: Warme Sorge um den anderen und der Wunsch zu helfen, ohne dasselbe Gefühl selbst zu teilen. Verwandte Episoden: - Folge 05 — Angst — Wie eine Alarmreaktion in Sekundenbruchteilen den ganzen Körper umschaltet. - Folge 16 — Glück — Was im Körper passiert, wenn wir uns belohnt fühlen. Über den Podcast „Wie funktioniert eigentlich der Mensch?“ ist ein Podcast, der den menschlichen Körper und das Gehirn einfach erklärt — vom Herzschlag über die Angst bis zum Gedächtnis. In jeder Folge nehmen wir ein Thema auseinander: verständlich, kompakt und ohne unnötigen Fachjargon. So einfach erklärt, dass du es danach selbst weitergeben kannst. Transparenzhinweis Dieser Podcast wird mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz produziert. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Herausgeber. Feedback und Themenwünsche Schreib uns an wie.funktioniert.podcast@proton.me Alle Folgen auch auf YouTube: youtube.com/@wie-funktioniert-podcast Wenn dir die Folge weiterhilft: bewerten und teilen — das hilft anderen, den Podcast zu finden.

    Empathie – Das Gehirn vollzieht fremde Gefühle nach
  5. Oct 5

    Wundheilung – Stopfen, aufräumen, neu bauen

    Ein kleiner Schnitt hört nach wenigen Minuten auf zu bluten und ist bald kaum noch zu sehen. Bis dahin haben Blutplättchen das Leck gestopft, Fresszellen aufgeräumt und Bauzellen die Lücke neu gefüllt. Was du in dieser Folge lernst: - Wie Blutplättchen und ein Netz aus Fibrin eine Wunde in Minuten abdichten - Dass Makrophagen nicht nur aufräumen, sondern auch die Bauzellen herbeirufen - Warum eine feucht gehaltene Wunde schneller zuwächst als eine an der Luft - Der Unterschied zwischen Entzündung und Infektion - Was eine Narbe von gesunder Haut unterscheidet Wenn du der Reihe folgst, ist die nächste Folge automatisch da. Kapitel: (00:00) Ein Schnitt in den Finger, eine Woche später ein Strich (00:58) Drei Arbeitsgänge, und der erste dauert Minuten (02:13) Das Fibrinnetz ist Pfropf und Baugerüst zugleich (03:14) Fresszellen räumen auf und rufen die Bauleute (04:21) Die Wunde wird von unten gefüllt und vom Rand geschlossen (05:29) Was unter der Kruste am Knie passiert (06:20) Pflaster statt Luft, Rötung ohne Infektion (07:11) Die Narbe ist Ersatz, nicht Original Begriffe aus dieser Folge: - Blutplättchen: Winzige Zellbruchstücke im Blut, die an der verletzten Gefäßwand hängen bleiben und das Leck als erster Pfropf verschließen. - Fibrin: Klebrige Eiweißfäden, die den Pfropf festmachen und zugleich als Gerüst für die einwandernden Zellen dienen. - Makrophagen: Große Fresszellen, die Trümmer und Reste des Gerinnsels abräumen und mit Botenstoffen die Bauzellen herbeirufen. - Fibroblasten: Bauzellen, die ab dem zweiten bis fünften Tag einwandern und die Wunde mit Kollagen auffüllen, dem faserigen Eiweiß, das der Haut ihre Festigkeit gibt. - Granulationsgewebe: Junges, stark durchblutetes Gewebe, das die Wunde von unten auffüllt und rot und körnig aussieht. Verwandte Episoden: - Folge 03 — Immunsystem — Wie der Körper Eindringlinge erkennt und abwehrt, bevor wir etwas merken. - Folge 20 — Schmerz — Warum Schmerz bleibt, wenn die Wunde längst verheilt ist: Schmerzgedächtnis, chronischer und Phantomschmerz. Über den Podcast „Wie funktioniert eigentlich der Mensch?“ ist ein Podcast, der den menschlichen Körper und das Gehirn einfach erklärt — vom Herzschlag über die Angst bis zum Gedächtnis. In jeder Folge nehmen wir ein Thema auseinander: verständlich, kompakt und ohne unnötigen Fachjargon. So einfach erklärt, dass du es danach selbst weitergeben kannst. Transparenzhinweis Dieser Podcast wird mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz produziert. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Herausgeber. Feedback und Themenwünsche Schreib uns an wie.funktioniert.podcast@proton.me Alle Folgen auch auf YouTube: youtube.com/@wie-funktioniert-podcast Wenn dir die Folge weiterhilft: bewerten und teilen — das hilft anderen, den Podcast zu finden.

    Wundheilung – Stopfen, aufräumen, neu bauen
  6. Sep 28

    Geschmack – Der größere Teil kommt aus der Nase

    Wer erkältet ist, sagt: Ich schmecke nichts. Tatsächlich meldet die Zunge unverändert weiter — was fehlt, ist der Geruchsanteil, der beim Kauen von innen in die Nase steigt. Was du in dieser Folge lernst: - Warum die Zunge nur fünf gesicherte Qualitäten meldet — süß, sauer, salzig, bitter und umami — und alles Übrige aus der Nase kommt - Wie retronasales Riechen funktioniert: Duftstoffe steigen beim Kauen vom Mund über den Rachen nach oben, vor allem mit dem ersten Atemzug nach dem Schlucken - Warum es für bitter etwa fünfundzwanzig Rezeptortypen gibt, für süß aber nur einen - Warum die Zungenkarte aus dem Schulbuch nicht stimmt und wie sie aus einer Grafik von 1942 entstanden ist - Dass die Geschmackssinneszellen nur ein bis zwei Wochen leben und ständig ersetzt werden Wenn du der Reihe folgst, ist die nächste Folge automatisch da. Kapitel: (00:00) Bei Schnupfen schmeckt die Suppe nach nichts (01:29) Fünf Meldungen gegen Hunderte Duftmuster (02:36) Wo die Geschmacksknospen wirklich sitzen (03:23) Der größte Teil der Zunge ist blind (04:09) Bitter ist das Warnsystem (06:08) Der Fruchtgummi-Test mit zugehaltener Nase (06:48) Die Zungenkarte stimmt nicht (08:10) Zwei Quellen, ein Eindruck im Mund Begriffe aus dieser Folge: - Geschmacksknospe: Winziges zwiebelförmiges Gebilde in der Mundschleimhaut mit einer Öffnung oben, durch die der Speichel mit den gelösten Stoffen zu den Sinneszellen läuft. - Papille: Kleine sichtbare Erhebung auf der Zunge, in der die Geschmacksknospen sitzen — Fadenpapillen tragen keine und dienen nur dem Tasten. - Umami: Die fünfte Grundqualität, der herzhafte Eindruck von Fleischbrühe, Parmesan oder Tomatenmark; 1909 von Kikunae Ikeda benannt. - Retronasales Riechen: Wahrnehmung von Duftstoffen, die beim Kauen vom Mund über den Rachen in die Nase steigen — im Gegensatz zum orthonasalen Riechen durch die Nasenlöcher. - Zungenkarte: Die Vorstellung getrennter Geschmackszonen auf der Zunge; sie geht auf eine Grafik von 1942 zurück und wurde 1974 widerlegt. Verwandte Episoden: - Folge 06 — Auge — Wie aus einfallendem Licht ein scharfes, farbiges Bild im Kopf wird. - Folge 13 — Verdauung — Was mit dem Essen zwischen Mund und Darm wirklich passiert. Über den Podcast „Wie funktioniert eigentlich der Mensch?“ ist ein Podcast, der den menschlichen Körper und das Gehirn einfach erklärt — vom Herzschlag über die Angst bis zum Gedächtnis. In jeder Folge nehmen wir ein Thema auseinander: verständlich, kompakt und ohne unnötigen Fachjargon. So einfach erklärt, dass du es danach selbst weitergeben kannst. Transparenzhinweis Dieser Podcast wird mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz produziert. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Herausgeber. Feedback und Themenwünsche Schreib uns an wie.funktioniert.podcast@proton.me Alle Folgen auch auf YouTube: youtube.com/@wie-funktioniert-podcast Wenn dir die Folge weiterhilft: bewerten und teilen — das hilft anderen, den Podcast zu finden.

    Geschmack – Der größere Teil kommt aus der Nase
  7. Sep 21

    Schmerz – Er entsteht nicht in der Wunde

    Fast jeder kennt einen Schmerz, der länger geblieben ist als die Verletzung. Wer versteht, dass das Nervensystem dabei etwas lernt, versteht auch, warum es einen Unterschied macht, akute Schmerzen früh zu behandeln. Was du in dieser Folge lernst: - Warum Nozizeptoren nur eine überschrittene Schwelle melden und der Schmerz erst im Rückenmark und im Gehirn entsteht - Wie die Schranke im Rückenmark Meldungen dämpft — und warum Reiben nach einem Stoß tatsächlich hilft - Wie aus wiederholter Reizung eine Sensibilisierung und daraus ein Schmerzgedächtnis wird - Was der Phantomschmerz darüber verrät, wo ein Schmerz wirklich entsteht, und wie die Spiegeltherapie dort ansetzt - Warum ein Verschleißbefund auf dem Bild nicht automatisch die Ursache der Beschwerden ist Wenn du der Reihe folgst, ist die nächste Folge automatisch da. Kapitel: (00:00) Das Band ist heil, es tut trotzdem weh (00:57) Meldung und Empfindung sind zwei Dinge (01:57) Die Schranke im Rückenmark (03:04) Wenn sich eine Bahn einprägt (04:13) Wenn schon das T-Shirt wehtut (05:37) Phantomschmerz: die Landkarte im Gehirn (06:31) Warum er im Kopf behandelt wird (07:03) Starker Schmerz heißt nicht großer Schaden Begriffe aus dieser Folge: - Nozizeptor: Freie Nervenendigung, die meldet, wenn Hitze, Druck oder ein chemischer Reiz eine Schwelle überschreitet. - Sensibilisierung: Vorgang, bei dem dieselbe Leitung nach wiederholter Reizung von Mal zu Mal stärker antwortet. - Schmerzgedächtnis: Eingeprägte Überempfindlichkeit des Nervensystems, die bestehen bleiben kann, wenn die eigentliche Ursache beseitigt ist. - Allodynie: Schmerz durch einen Reiz, der normalerweise gar keinen auslöst — etwa das T-Shirt auf einem Sonnenbrand. - Phantomschmerz: Schmerz in einer Gliedmaße, die nach einer Amputation nicht mehr vorhanden ist. Verwandte Episoden: - Folge 02 — Gedächtnis — Wie aus einem Erlebnis eine Erinnerung wird, die Jahre hält. - Folge 18 — Reflex — Warum manche Reaktionen schneller sind als bewusstes Denken. Über den Podcast „Wie funktioniert eigentlich der Mensch?“ ist ein Podcast, der den menschlichen Körper und das Gehirn einfach erklärt — vom Herzschlag über die Angst bis zum Gedächtnis. In jeder Folge nehmen wir ein Thema auseinander: verständlich, kompakt und ohne unnötigen Fachjargon. So einfach erklärt, dass du es danach selbst weitergeben kannst. Transparenzhinweis Dieser Podcast wird mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz produziert. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Herausgeber. Feedback und Themenwünsche Schreib uns an wie.funktioniert.podcast@proton.me Alle Folgen auch auf YouTube: youtube.com/@wie-funktioniert-podcast Wenn dir die Folge weiterhilft: bewerten und teilen — das hilft anderen, den Podcast zu finden.

    Schmerz – Er entsteht nicht in der Wunde
  8. Sep 14

    Wachstum – Kinder wachsen in Schüben, nicht täglich

    Kinder werden größer, aber nicht gleichmäßig und nicht überall am Knochen. Wer weiß, wo die Länge entsteht, versteht auch, warum Schlaf, Ernährung und das Alter der Wachstumsfugen darüber entscheiden. Was du in dieser Folge lernst: - Warum ein Knochen nur an schmalen Fugen nahe seinen Enden länger wird und nicht in der Mitte - Was in den vier Zonen einer Wachstumsfuge passiert — von der Zellteilung bis zum fertigen Knochen - Wie Wachstumshormon und IGF-1 zusammenspielen und warum die größte Ausschüttung im Schlaf liegt - Warum das Längenwachstum endet, sobald die Sexualhormone die Fugen schließen - Warum Kinder in Schüben wachsen und Wachstumsschmerzen nichts mit dem Wachstum zu tun haben Wenn du der Reihe folgst, ist die nächste Folge automatisch da. Kapitel: (00:00) Die Bleistiftstriche am Türrahmen (01:28) Vier Zonen in der Wachstumsfuge (02:33) Kinder wachsen im Schlaf (03:34) Warum die Leber mitspielt (04:24) Feste Frist und zwei Wachstumsgipfel (05:38) Das Somatogramm beim Kinderarzt (06:19) Nicht täglich ein Stück (07:37) Die Größe ist weitgehend vererbt Begriffe aus dieser Folge: - Wachstumsfuge (Epiphysenfuge): Schmale Knorpelscheibe zwischen Knochenschaft und Knochenende, an der ein Knochen länger wird. - Chondrozyt: Knorpelzelle in der Wachstumsfuge, die sich teilt, sich vergrößert und am Ende abstirbt. - Osteoblast: Zelle, die an der Stelle abgestorbener Knorpelzellen die Knochensubstanz aufbaut. - Somatotropin: Wachstumshormon aus der Hirnanhangsdrüse, das schubweise abgegeben wird — die größte Spitze etwa eine Stunde nach dem Einschlafen. - IGF-1: Botenstoff, den die Leber auf das Wachstumshormon hin ausschüttet und der an der Wachstumsfuge die Zellteilung antreibt. Verwandte Episoden: - Folge 04 — Schlaf — Was im Körper passiert, während wir scheinbar nichts tun. - Folge 12 — Skelett — Wie über 200 Knochen den Körper tragen und gleichzeitig beweglich halten. Über den Podcast „Wie funktioniert eigentlich der Mensch?“ ist ein Podcast, der den menschlichen Körper und das Gehirn einfach erklärt — vom Herzschlag über die Angst bis zum Gedächtnis. In jeder Folge nehmen wir ein Thema auseinander: verständlich, kompakt und ohne unnötigen Fachjargon. So einfach erklärt, dass du es danach selbst weitergeben kannst. Transparenzhinweis Dieser Podcast wird mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz produziert. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Herausgeber. Feedback und Themenwünsche Schreib uns an wie.funktioniert.podcast@proton.me Alle Folgen auch auf YouTube: youtube.com/@wie-funktioniert-podcast Wenn dir die Folge weiterhilft: bewerten und teilen — das hilft anderen, den Podcast zu finden.

    Wachstum – Kinder wachsen in Schüben, nicht täglich

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