Wir gewinnen Kriege nicht in dieser Welt, sondern einzig und alleine in der Spiritualität. Der spirituelle Sieg entsteht aus dem Verlangen nach etwas Neuem, das jenseits der Waffen liegt. Aus der Erkenntnis des Bösen, das nicht im außen, sondern in uns liegt, entsteht ein aufschlussreicher Weg zum wahren Frieden: In dem sich ein Mensch selbst in seinen Handlungen wahrnimmt und auf den spirituellen Weg begibt, wird es möglich, aus der Dunkelheit des Krieges zu wirklichem Frieden zu gelangen. Die Werkzeuge auf diesem Weg dazu sind, die Verschiedenheit der Menschen zuzulassen, die der Schöpfer geschaffen hat. Denn alles, was geschaffen wurde, hat seine Existenzberechtigung. Es geht einzig und alleine darum, dass sich jeder Mensch auf eine Weise korrigiert, die es möglich macht, dass die Gegensätze in der Welt nicht im Krieg enden, sondern in einer höheren Ordnung, die Dunkelheit und Licht auf völlig neue Weise miteinander verbindet. Quellen, aus denen Michael zitiert: -“Den Krieg gewinnen wir nicht auf dem materiellen Schlachtfeld, sondern auf dem spirituellen. Deshalb müssen wir sehen, was der Schöpfer in unserer Welt tut, und dementsprechend sehen wir, wie es die gesamte Menschheit beeinflusst – es gibt kaum ein Volk und einen Staat, die nicht mit diesem Krieg verbunden sind. Wir müssen diese Dinge ordnen und so weit wie möglich alles, was geschieht. Deshalb haben wir Arbeit vor uns, und wir müssen verschiedene Handlungen in diesen Zeiten, in diesen Tagen ausführen, lernen und verwirklichen, die die Arbeit des Schöpfers ergänzen.” Rav Dr. Michael Laitman am 01.03.2022 „Aber manchmal, wie in diesen Tagen, sehen wir im Materiellen, wie viel Trennung es gibt, und dagegen müssen wir alle kämpfen, um diese Trennung zur Verbindung, zur Vereinigung zu bringen. Hier müssen wir verstehen, dass der Siegende derjenige ist, der für die Verbindung kämpft – „über alle Vergehen deckt die Liebe" – wir wollen unter keiner Herrschaft von irgendjemandem stehen, sondern die gute Verbindung soll siegen.” Rav Dr. Michael Laitman -„Zawa“ (צבא, Heer) sind Männer des Krieges. Das bedeutet: Menschen, die jeden Tag gehen, um gegen den bösen Trieb zu kämpfen, werden „Heer“ genannt. Deshalb führen sie, nachdem sie die Stufe der Erlösung erlangt haben, d.h. nachdem sie den bösen Trieb besiegt und sich aus der Herrschaft des Bösen befreit haben, ihre Arbeit in Form von Auf- und Abstiegen aus. Rabash, Artikel Nr. 6 (1989), "Was ist über den Verstand in der Arbeit?“ -„Was heißt das? Wenn wir lernen und uns mit den Freunden anstrengen und in den Studien mit der Absicht, zum Schöpfer voranzukommen, dann sehen wir diese Probleme, bevor sie sich in dieser Welt in allerlei Vorfällen einkleiden. Wir beginnen, sie bereits in unserem inneren Material zu sehen. Das heißt „Erkenntnis des Bösen". Also beginne ich, diese Probleme nicht dann zu sehen, wenn sie durch Feinde und allerlei unangenehme Vorfälle im Leben zu mir kommen, sondern ich enthülle sie sozusagen in ihrer Wurzel. Das heißt, man entwurzelt die Leiden aus ihrer Wurzel, bevor sie sich in allerlei Vorfälle dieser Welt einkleiden. Und dann korrigiere ich sie sicherlich sofort in der Wurzel und brauche keine Leiden, sondern sehe sie sofort zusammen mit dem Schöpfer, verbinde mich – mich selbst zusammen mit den Leiden und mit dem Schöpfer – und alles Bittere wird für mich süß.“ Rav Dr. Michael Laitman Schreibt uns auf unsere Mail