Letzte Bilanz

Moritz Seipke

Jede Woche stirbt hier ein Unternehmen. Letzte Bilanz ist die Wirtschaftsdoku über deutsche Firmen, Marken und Wirtschaftswunder, die es nicht mehr gibt: ruhig, genau und mit den echten Zahlen aus dem Bundesanzeiger. Keine Empörung, keine Spekulation. Am Ende jeder Folge steht das letzte Dokument, das eine Firma hinterlässt: ihre letzte Bilanz. Recherchiert, geschrieben und gesprochen von Menschen. Neue Folgen donnerstags, als Video auf YouTube und hier als Podcast. Letzte Bilanz ist ein unabhängiges Dokumentarformat auf Basis öffentlicher Register und Primärquellen. Kein Nachrichtenangebot, keine Live-Berichterstattung, keine Redaktion im Hintergrund. Unabhängig heißt konkret: Themen, Recherche, Bewertung und Schnitt liegen allein bei mir, und kein Werbepartner nimmt darauf Einfluss. Wer hier wirbt, ist nie an den behandelten Fällen beteiligt und wird in der Folge gekennzeichnet. Keine Verbindung zu den behandelten Unternehmen, Rechtsnachfolgern, Insolvenzverwaltern oder Behörden, kein Netzwerk. Schwesterkanal: Preis des Prestige. Fehler werden offen benannt und korrigiert. Impressum und Verantwortlicher: elandir-productions.de

Episodes

  1. 6d ago

    Real: 276 Märkte im Jahr 2020. 2024 machen die letzten 49 zu

    Ende 2007 hat Real 349 Märkte in Deutschland. Als die Metro die Kette 2020 verkauft, sind es 276, mit rund 34.000 Beschäftigten. An einem Wochenende im März 2024 schließen die letzten 49 Märkte, die zuletzt mein real hießen. Die Akte Real. Wohin die Märkte gingen, liest diese Folge aus öffentlichen Unterlagen: den Geschäftsberichten der Metro, den Mitteilungen des Bundeskartellamts, dem Markenregister und den Jahresabschlüssen der real GmbH im Bundesanzeiger. Sie reicht zurück bis 1965, als in Alzey ein Massa-Markt eröffnet, der älteste der Märkte, aus denen Real zusammengeführt wurde. Rechtlicher Hinweis: Am 27. Dezember 2023 eröffnete das Amtsgericht Düsseldorf das Insolvenzverfahren über die real GmbH, in Eigenverwaltung, wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung. Eine Aufhebung ist nicht bekanntgemacht. Stand: Oktober 2026. Die Marke real ist bis heute eingetragen. Inhaberin ist die real GmbH, über deren Vermögen das Insolvenzverfahren läuft. Märkte unter diesem Namen gibt es seit März 2024 nicht mehr. Die real,- SB-Warenhaus GmbH, unter deren Dach die Märkte bis 2018 liefen, war nie insolvent; sie ist seit Juni 2025 in Liquidation. Zahlen zu Märkten und Beschäftigten nennt die Folge mit Stichtag; Angaben der Unternehmen stehen als deren Angaben. KAPITEL 00:00 Ein Bon von 2009 01:01 Viele Namen, ein Schild 05:05 Groß im Markt, klein im Handel 08:54 Verkauft und verteilt 16:19 Die Abschlüsse der real GmbH 20:28 Unterm Strich QUELLEN Alle Primärquellen dieser Folge mit Direktlinks stehen unter der Videofassung: https://www.youtube.com/watch?v=sx-cxMmWG04 LETZTE BILANZ: Wirtschaftsdoku aus Registern und Originalquellen, erzählt von einer echten Stimme. Neue Folgen donnerstags. Logos im Video und in den Vorschaubildern: laut Wikimedia Commons gemeinfrei, als Marken eingetragen (DE 2907053 und weitere), Inhaberin real GmbH, Mönchengladbach; Logo mit Komma und Strich: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Real,-Logo.svg Sie benennen nur das Thema der Folge. Vorschaubild (Markt in Pritzwalk, April 2010): Foto von JanRehschuh, CC BY-SA 3.0, bearbeitet (Ausschnitt, Farbe, Schrift), Bearbeitung unter derselben Lizenz: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Real-1-gmbh-pritzwalk-metro-supermarkt-eingang-holzverkleidet-nach-geldautomantenraub_P1110775.JPG VIDEOFASSUNG Die Folge mit allen Dokumenten und Grafiken, den Direktlinks zu jeder Quelle und den Bildnachweisen: https://www.youtube.com/watch?v=sx-cxMmWG04 UNABHÄNGIGKEIT Themenauswahl, Recherche, Bewertung und Schnitt liegen allein bei mir. Werbepartner nehmen darauf keinen Einfluss, sind nie an den behandelten Fällen beteiligt und werden im Video gekennzeichnet. Keine Verbindung zu den genannten Unternehmen, Rechtsnachfolgern, Insolvenzverwaltern oder Behörden. Dokumentarformat auf Basis öffentlicher Quellen, kein Nachrichtenangebot. Fehler gefunden? Kommentar genügt. Korrekturen werden benannt, nicht versteckt. Alle Angaben nach bestem Wissen, nach Primärquellen und mit Stand des Veröffentlichungsdatums. Keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität; spätere Entwicklungen bleiben unberücksichtigt. Wertungen sind als solche gekennzeichnet und Meinungsäußerung im Sinne von Artikel 5 Absatz 1 Grundgesetz. Keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung und keine Empfehlung. Für Inhalte verlinkter Seiten sind deren Betreiber verantwortlich. Hinweise auf Fehler bitte über die Kommentare oder das Impressum; belegte Korrekturen werden zeitnah kenntlich gemacht. Impressum und Verantwortlicher: elandir-productions.de

  2. Oct 22

    Was blieb vom Nokia-Werk in Bochum?

    Rund 2.300 Beschäftigte hat Nokia in Bochum, als der Konzern am 15. Januar 2008 ankündigt, sein Handywerk dort bis zur Jahresmitte zu schließen. Eine Woche später kommen nach Angaben der Polizei rund 15.000 Menschen zu einer Kundgebung am Riemker Markt. Die Akte Nokia Bochum. Was vom Nokia-Werk in Bochum blieb, liest diese Folge aus öffentlichen Unterlagen: Nokias Mitteilungen und Jahresberichten, Protokollen des Landtags von Nordrhein-Westfalen, dem Handelsregister. Sie reicht zurück bis 1958, als eine Werkszeitschrift das Zweigwerk Bochum-Riemke der Graetz KG beschreibt. Zur Akte gehört ein zweites Werk: In Jucu bei Cluj in Rumänien beginnt die Produktion im Februar 2008, am 29. September 2011 kündigt Nokia auch dort die Schließung an. Rechtlicher Hinweis: Der Nokia-Konzern besteht, Stand Oktober 2026. Erloschen ist im September 2026 nach einer Verschmelzung die frühere Nokia GmbH aus Bochum, zuletzt Microsoft Mobile Deutschland GmbH. Wohin die Fertigung aus Bochum ging, sagt die Folge nur mit Quelle: Nokias Mitteilung vom 15. Januar 2008 nennt andere Werke in Europa, eine Nokia-Sprecherin nannte am selben Tag Cluj, Komárom und Salo, von einer Verlagerung nach Rumänien sprach die Bundesregierung. Die Capital-Zahl zum Betriebsergebnis hat Nokia als irreführend zurückgewiesen; die Folge macht sie sich nicht zu eigen. Der Streit um die Investitionszuschüsse endete mit einer Einigung, nicht mit einem Urteil. Zur heutigen Nutzung des Werksgeländes sagt die Folge nichts. KAPITEL 00:00 Zehn Werke 01:11 Die Nokia GmbH und ihr Werk 04:13 Bochum 2008: die Schließung 08:24 Förderbescheide und das Werk in Jucu 12:38 Die Abschlüsse der Nokia GmbH 14:56 Der Schluss aus der Akte QUELLEN Alle Primärquellen dieser Folge mit Direktlinks stehen unter der Videofassung: https://www.youtube.com/watch?v=-BGABDI-4Hg LETZTE BILANZ: Wirtschaftsdoku aus Registern und Originalquellen, erzählt von einer echten Stimme. Neue Folgen donnerstags. VIDEOFASSUNG Die Folge mit allen Dokumenten und Grafiken, den Direktlinks zu jeder Quelle und den Bildnachweisen: https://www.youtube.com/watch?v=-BGABDI-4Hg UNABHÄNGIGKEIT Themenauswahl, Recherche, Bewertung und Schnitt liegen allein bei mir. Werbepartner nehmen darauf keinen Einfluss, sind nie an den behandelten Fällen beteiligt und werden im Video gekennzeichnet. Keine Verbindung zu den genannten Unternehmen, Rechtsnachfolgern, Insolvenzverwaltern oder Behörden. Dokumentarformat auf Basis öffentlicher Quellen, kein Nachrichtenangebot. Fehler gefunden? Kommentar genügt. Korrekturen werden benannt, nicht versteckt. Alle Angaben nach bestem Wissen, nach Primärquellen und mit Stand des Veröffentlichungsdatums. Keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität; spätere Entwicklungen bleiben unberücksichtigt. Wertungen sind als solche gekennzeichnet und Meinungsäußerung im Sinne von Artikel 5 Absatz 1 Grundgesetz. Keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung und keine Empfehlung. Für Inhalte verlinkter Seiten sind deren Betreiber verantwortlich. Hinweise auf Fehler bitte über die Kommentare oder das Impressum; belegte Korrekturen werden zeitnah kenntlich gemacht. Impressum und Verantwortlicher: elandir-productions.de

  3. Oct 15

    Quelle-Katalog: Was ist 2009 passiert?

    Der Quelle-Katalog geht im Jahr 2000 laut Geschäftsbericht an jeden dritten Haushalt in Deutschland. Am 1. November 2009, einem Sonntag, beginnt auf quelle.de ein Ausverkauf: rund 18 Millionen Teile. Die Akte Quelle. Was 2009 mit dem Quelle-Katalog geschah, steht in den Mitteilungen der Insolvenzverwaltung: im Juni die Suche nach Sicherheiten, an denen der Druck des Herbstkatalogs hing, bis Mitte August die Verteilung in rund 7,5 Millionen Exemplaren, Anfang Oktober ein Testkatalog für das Frühjahr 2010, am 19. Oktober die Mitteilung, dass die Verkaufsanstrengungen für Quelle Deutschland ohne Ergebnis geblieben sind. Diese Folge liest die Akte von 1927 an, vom ersten Quelle-Katalog über das Großversandhaus in Nürnberg und die Fusion mit Karstadt bis zum Ausverkauf, auf Rechnung, ohne Ratenzahlung. Am Ende steht die erste eigene Bilanz der Quelle GmbH im Bundesanzeiger, veröffentlicht sieben Jahre nach dem Ausverkauf. Rechtlicher Hinweis: Das Insolvenzverfahren über die Quelle GmbH (Amtsgericht Essen, 166 IN 119/09) ist nach der Bekanntmachungslage nicht aufgehoben, Stand Oktober 2026. Die Marke Quelle und die Quelle GmbH in Burgkunstadt gehören heute zur Otto Group; keine von beiden ist die insolvente Quelle GmbH aus Fürth. Karstadt und Kaufhof wurden 2018 zusammengeschlossen, die Kette heißt heute Galeria. Galeria hat am 2. Oktober 2026 beim Amtsgericht Düsseldorf einen Insolvenzantrag gestellt, für die Kette den vierten seit 2020. Mehr als Antrag, Datum, Gericht und Zählung nennt die Folge dazu nicht. QUELLEN Alle Primärquellen dieser Folge mit Direktlinks stehen unter der Videofassung: https://www.youtube.com/watch?v=U2EluM-Km-s LETZTE BILANZ, Wirtschafts-Nachrufe. Jede Woche die Geschichte einer deutschen Firma, die es nicht mehr gibt: recherchiert aus Originalquellen, erzählt von einer echten Stimme. Neue Folgen donnerstags. VIDEOFASSUNG Die Folge mit allen Dokumenten und Grafiken, den Direktlinks zu jeder Quelle und den Bildnachweisen: https://www.youtube.com/watch?v=U2EluM-Km-s UNABHÄNGIGKEIT Themenauswahl, Recherche, Bewertung und Schnitt liegen allein bei mir. Werbepartner nehmen darauf keinen Einfluss, sind nie an den behandelten Fällen beteiligt und werden im Video gekennzeichnet. Keine Verbindung zu den genannten Unternehmen, Rechtsnachfolgern, Insolvenzverwaltern oder Behörden. Dokumentarformat auf Basis öffentlicher Quellen, kein Nachrichtenangebot. Fehler gefunden? Kommentar genügt. Korrekturen werden benannt, nicht versteckt. Alle Angaben nach bestem Wissen, nach Primärquellen und mit Stand des Veröffentlichungsdatums. Keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität; spätere Entwicklungen bleiben unberücksichtigt. Wertungen sind als solche gekennzeichnet und Meinungsäußerung im Sinne von Artikel 5 Absatz 1 Grundgesetz. Keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung und keine Empfehlung. Für Inhalte verlinkter Seiten sind deren Betreiber verantwortlich. Hinweise auf Fehler bitte über die Kommentare oder das Impressum; belegte Korrekturen werden zeitnah kenntlich gemacht. Impressum und Verantwortlicher: elandir-productions.de

  4. Oct 8

    Was aus Karstadt und Kaufhof wurde: Galeria, seit 2020 vier Insolvenzanträge

    Am 2. Oktober 2026 hat Galeria beim Amtsgericht Düsseldorf einen Insolvenzantrag gestellt. Für die Kette ist es der vierte seit 2020. Die drei abgeschlossenen Verfahren liefen am Amtsgericht Essen über das Vermögen der GALERIA Karstadt Kaufhof GmbH. Das Eröffnungsverfahren zu diesem Antrag betrifft laut der am 5. Oktober 2026 veröffentlichten Bekanntmachung des Amtsgerichts Düsseldorf das Vermögen der GALERIA S.à r.l. & Co. KG. Im Handelsregister ist das eine andere Gesellschaft. Bis zum 23. Dezember 2024 hieß sie Blitz 24-785 S.à.r.l. & Co. KG. Ihre persönlich haftende Gesellschafterin ist die Gesellschaft der drei Verfahren. STAND UND NACHTRÄGE Stand der Folge: 7. Oktober 2026 (Aufnahmetag). Zuletzt geprüft: 21. Oktober 2026. Diese Akte ist nicht geschlossen. Der Betrieb läuft nach Angaben des Unternehmens vorerst weiter. Eröffnungsverfahren haben außerdem bekanntgemacht: das Amtsgericht Düsseldorf am 6. Oktober 2026 über das Vermögen der GALERIA Markthalle GmbH & Co. KG und der GALERIA Restaurant GmbH & Co. KG (502 IN 260/26 und 502 IN 261/26), am 15. Oktober 2026 über das der GALERIA Holding S.à r.l. & Co. KG (HRA 28418, 502 IN 266/26), das Amtsgericht Essen am 13. Oktober 2026 über das der GALERIA Department Store Verwaltungs GmbH (HRB 34394, 165 IN 270/26). Keine der vier ist die Gesellschaft der drei abgeschlossenen Verfahren (GALERIA Karstadt Kaufhof GmbH, HRB 18928). In allen fünf Verfahren ist keine Eröffnung bekanntgemacht. „Für die Kette der vierte seit 2020" zählt je Welle einen Antrag; Verfahren weiterer Gesellschaften mit Galeria im Namen zählen nicht mit. Die Folge sagt nicht voraus, wie das Verfahren ausgeht. Nachträge stehen hier und unter der Videofassung. KAPITEL 00:00 Für die Kette der vierte Antrag seit 2020 01:28 2018 bis 2020: Karstadt und Kaufhof 02:44 Das erste Verfahren, 2020 04:26 680 Millionen Euro vom Bund 05:54 Das zweite Verfahren, 2022 und 2023 07:21 Das dritte Verfahren, 2024 09:57 Was im Handelsregister steht 11:40 2025 und 2026 12:52 Die jüngste veröffentlichte Bilanz 15:30 Meine Abwägung QUELLEN Alle Primärquellen dieser Folge mit Direktlinks stehen unter der Videofassung: https://www.youtube.com/watch?v=aOq1SnkOuyY Grafiken und Animationen: eigene Produktion mit KI-Werkzeugen. VIDEOFASSUNG Die Folge mit allen Dokumenten und Grafiken, den Direktlinks zu jeder Quelle und den Bildnachweisen: https://www.youtube.com/watch?v=aOq1SnkOuyY Logos: gemeinfrei laut Wikimedia Commons, Marken geschützt. UNABHÄNGIGKEIT Themenauswahl, Recherche, Bewertung und Schnitt liegen allein bei mir. Werbepartner nehmen darauf keinen Einfluss, sind nie an den behandelten Fällen beteiligt und werden im Video gekennzeichnet. Keine Verbindung zu den genannten Unternehmen, Rechtsnachfolgern, Insolvenzverwaltern oder Behörden. Dokumentarformat auf Basis öffentlicher Quellen, kein Nachrichtenangebot. Fehler gefunden? Kommentar genügt. Korrekturen werden benannt, nicht versteckt. Alle Angaben nach bestem Wissen, nach Primärquellen und mit Stand des Veröffentlichungsdatums. Keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität; spätere Entwicklungen bleiben unberücksichtigt. Wertungen sind als solche gekennzeichnet und Meinungsäußerung im Sinne von Artikel 5 Absatz 1 Grundgesetz. Keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung und keine Empfehlung. Für Inhalte verlinkter Seiten sind deren Betreiber verantwortlich. Hinweise auf Fehler bitte über die Kommentare oder das Impressum; belegte Korrekturen werden zeitnah kenntlich gemacht. Impressum und Verantwortlicher: elandir-productions.de

  5. Oct 1

    Hellweg: 663 Millionen Umsatz. 86.970 Euro Eigenkapital.

    86.970 Euro Eigenkapital. 95 Baumärkte, 4.362 Beschäftigte, 663 Millionen Euro Umsatz. Die Akte Hellweg. Am 26. August 2026 eröffnet das Amtsgericht Essen das Insolvenzverfahren über die HELLWEG Die Profi-Bau- & Gartenmärkte GmbH & Co. KG, drei Minuten später über die Schwestergesellschaft BayWa Bau- & Gartenmärkte. Die Zahl, die das Ende vorwegnimmt, stand da schon ein halbes Jahr im Unternehmensregister: im Konzernabschluss 2024 der Muttergesellschaft. Diese Folge liest die Akte von 1971 an, vom ersten Markt bis zum Abverkauf 2026. Am Ende steht das Dokument, das übrig bleibt: die letzte Bilanz, die den Namen Hellweg trägt. Rechtlicher Hinweis: Die Insolvenzverfahren laufen. Stand dieser Folge: 30. September 2026. Die Gesellschaft besteht, die Märkte sind bis Ende November geöffnet oder wechseln am 1. Dezember den Betreiber. Die Folge nennt keine Ursache der Insolvenz; Angaben der Beteiligten und Presseberichte sind als solche gekennzeichnet. Es gibt kein Strafverfahren, und nichts in diesem Video legt eines nahe. Entwickelt sich der Fall weiter, steht der Nachtrag im angepinnten Kommentar. KAPITEL 00:00 86.970 Euro Eigenkapital 01:41 55 Jahre in einer Richtung 05:14 Das Dokument hinter der Zahl 09:25 Der Fall 15:23 Die letzte Bilanz 18:41 Aus meiner Sicht QUELLEN (Primärquellen zuerst; Direktlinks im angepinnten Kommentar unter der Videofassung) Amtsgericht Essen, Eröffnungsbeschlüsse 162 IN 115/26 (Hellweg) und 162 IN 116/26 (BayWa), 26.08.2026 MKD Vermögensverwaltungs Beteiligungs GmbH, Konzernabschluss 2024, Unternehmensregister, offengelegt 05.02.2026 Unternehmensregister, Mitteilungen nach §§ 264 Abs. 3, 264b HGB (HRA 19445) Ediktsdatei der österreichischen Justiz, Landesgericht Linz 17 S 71/26d KSV1870, Sanierungsverfahren HELLWEG Die Profi-Baumärkte GmbH Firmenmitteilungen vom 16.06., 14.08. und 28.08.2026 (INDat) BayWa Bau- & Gartenmärkte, Mitteilung zur Eigenverwaltung (INDat) HELLWEG Österreich und Sanierungsverwalter, Mitteilungen vom 31.08., 24.09. und 25.09.2026 BayWa AG, Ankündigung vom 09.11.2011 Dähne Verlag, Statistik Baumarkt + Garten 2024; Börsen-Zeitung 19.06.2026 Gartencenter Augsburg, Mitteilung vom 01.07.2026 Hornbach Baumarkt AG, Übernahme von sechs Standorten, 18.09.2026 diy 07/08 1996 und 12/2001, diyonline 06.08.2003 Ruhr Nachrichten 21.05.2025, t-online 10.12.2025, Supermarkt Inside 16.12.2025 Lebensmittel Zeitung 16.06.2026, ms-aktuell 19.09.2026 Wikipedia, Hellweg (Baumarkt), Eigenangaben der Firma LETZTE BILANZ, Wirtschafts-Nachrufe. Jede Woche die Geschichte einer deutschen Firma, die es nicht mehr gibt: recherchiert aus Originalquellen, erzählt von einer echten Stimme. Neue Folgen donnerstags. VIDEOFASSUNG Die Folge mit allen Dokumenten und Grafiken, den Direktlinks zu jeder Quelle und den Bildnachweisen: https://www.youtube.com/watch?v=hwYkzAydJl0 UNABHÄNGIGKEIT Themenauswahl, Recherche, Bewertung und Schnitt liegen allein bei mir. Werbepartner nehmen darauf keinen Einfluss, sind nie an den behandelten Fällen beteiligt und werden im Video gekennzeichnet. Keine Verbindung zu den genannten Unternehmen, Rechtsnachfolgern, Insolvenzverwaltern oder Behörden. Dokumentarformat auf Basis öffentlicher Quellen, kein Nachrichtenangebot. Fehler gefunden? Kommentar genügt. Korrekturen werden benannt, nicht versteckt. Alle Angaben nach bestem Wissen, nach Primärquellen und mit Stand des Veröffentlichungsdatums. Keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität; spätere Entwicklungen bleiben unberücksichtigt. Wertungen sind als solche gekennzeichnet und Meinungsäußerung im Sinne von Artikel 5 Absatz 1 Grundgesetz. Keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung und keine Empfehlung. Für Inhalte verlinkter Seiten sind deren Betreiber verantwortlich. Hinweise auf Fehler bitte über die Kommentare oder das Impressum; belegte Korrekturen werden zeitnah kenntlich gemacht. Impressum und Verantwortlicher: elandir-productions.de

  6. Sep 24

    Wirecard: Die 1,9 Milliarden, die es nie gab

    1,9 Milliarden Euro, die es nie gab. 24 Milliarden Euro Börsenwert, von denen nichts blieb. Die Akte Wirecard. Im September 2018 steigt Wirecard in den DAX auf und ist rund 24 Milliarden Euro wert. Im Juni 2020 fehlen 1,9 Milliarden Euro auf Treuhandkonten, 7 Tage später ist der Konzern insolvent. Diese Folge liest die Akte rückwärts: die Autopsie eines Unternehmens, das schon Jahre, folgt man der Anklage, vorher nur noch auf dem Papier lebte. Am Ende steht das Dokument, das übrig bleibt: der letzte testierte Konzernabschluss, unterschrieben im April 2019. Rechtlicher Hinweis: Der Strafprozess vor dem Landgericht München I läuft. Stand der Recherche für diese Folge: 21. September 2026. Kein Urteil. Die Schlussplädoyers sind für die vierte Oktoberwoche vorgeschlagen, Beginn 19. Oktober 2026. Für alle Angeklagten gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung. Jan Marsalek ist flüchtig. Er ist in Deutschland weder angeklagt noch verurteilt, auch für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Vorwürfe sind in der Folge durchgehend als Vorwürfe gekennzeichnet und ihrer Quelle zugeordnet. Diese Folge ist bewusst vor dem Urteil veröffentlicht: Fällt eines, steht der Nachtrag hier in der Beschreibung, im angepinnten Kommentar unter der Videofassung und in der verlinkten Folgevideo-Beschreibung. Diese Folge wird dann nicht stillschweigend umgedeutet, sondern ergänzt. KAPITEL 00:00 Der Morgen, an dem die Unterschrift ausblieb 01:10 Blütezeit: 24 Milliarden aus Aschheim 03:35 Die These: Die Firma war die Bilanz 06:02 Das Muster: Wer zweifelt, verliert 09:34 Sieben Tage im Juni 12:26 Die letzte Bilanz 15:09 Was bleibt, Stand 2026 16:56 Mein Urteil QUELLEN (Primärquellen zuerst; Direktlinks im angepinnten Kommentar unter der Videofassung) Bundesfinanzministerium, Sachstandsbericht & Chronologie Wirecard (17.07.2020) Staatsanwaltschaft München I, Pressemitteilung zur Anklageerhebung (14.03.2022) KPMG, Bericht über die unabhängige Sonderuntersuchung (27.04.2020) Deutscher Bundestag, Abschlussbericht des 3. Untersuchungsausschusses (22.06.2021) Landgericht München I, PM zum Organhaftungsurteil 5 HK O 17452/21 (05.09.2024, nicht rechtskräftig) Bundesgerichtshof, PM 211/2025 zu IX ZR 127/24 (Aktionärsforderungen nachrangig, 13.11.2025) APAS/BAFA, PM zu den Sanktionen gegen EY (2023) Wirecard AG, Jahresfinanzbericht 2018 (testiert 24.04.2019) Wirecard AG, Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2019 (ungeprüft) Wirecard AG, Quartalsmitteilung Q3 2019 (06.11.2019, die letzten je veröffentlichten Zahlen) Deutsche Börse/STOXX, Index-Mitteilung zur DAX-Aufnahme (05.09.2018) Handelsblatt, LG München I erklärt die Bilanzen 2017/2018 für nichtig beck-aktuell, Prozessstand und Plädoyer-Termine (23.07.2026) beck-aktuell, Gericht zur Opferthese Brauns (14.09.2026) t-online/dpa, Richter zerpflücken Brauns Opferthese (14.09.2026) LETZTE BILANZ, Wirtschafts-Nachrufe. Jede Woche die Geschichte einer deutschen Firma, die es nicht mehr gibt: recherchiert aus Originalquellen, erzählt von einer echten Stimme. Neue Folgen donnerstags. VIDEOFASSUNG Die Folge mit allen Dokumenten und Grafiken, den Direktlinks zu jeder Quelle und den Bildnachweisen: https://www.youtube.com/watch?v=viBSYO7TgAw UNABHÄNGIGKEIT Themenauswahl, Recherche, Bewertung und Schnitt liegen allein bei mir. Werbepartner nehmen darauf keinen Einfluss, sind nie an den behandelten Fällen beteiligt und werden im Video gekennzeichnet. Keine Verbindung zu den genannten Unternehmen, Rechtsnachfolgern, Insolvenzverwaltern oder Behörden. Dokumentarformat auf Basis öffentlicher Quellen, kein Nachrichtenangebot. Fehler gefunden? Kommentar genügt. Korrekturen werden benannt, nicht versteckt. Alle Angaben nach bestem Wissen, nach Primärquellen und mit Stand des Veröffentlichungsdatums. Keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität; spätere Entwicklungen bleiben unberücksichtigt. Wertungen sind als solche gekennzeichnet und Meinungsäußerung im Sinne von Artikel 5 Absatz 1 Grundgesetz. Keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung und keine Empfehlung. Für Inhalte verlinkter Seiten sind deren Betreiber verantwortlich. Hinweise auf Fehler bitte über die Kommentare oder das Impressum; belegte Korrekturen werden zeitnah kenntlich gemacht. Impressum und Verantwortlicher: elandir-productions.de

  7. Sep 17

    Was wurde aus Grundig? Die Marke lebt, die Firma ist tot

    38.460 Beschäftigte auf dem Gipfel. 3.000 Mark Startkapital im Jahr 1930. Und ein Diktiergerät, das die Firma überlebt hat. Die Akte Grundig. Grundig war das größte Fernsehgeräte-Imperium Deutschlands. Diese Folge erzählt den Untergang nicht als Video-2000-Legende, sondern als Duell zweier Geräte aus demselben Haus: Der Fernseher, ein Massenprodukt, starb mit dem Standort. Das Diktiergerät, eine Nische, wird bis heute unter dem Namen Grundig vertrieben. Am Ende steht das Dokument, das übrig bleibt: der Geschäftsbericht 2001, der letzte, den die Grundig AG je veröffentlicht hat. Eigenkapital 31 Millionen Euro, Pensionsrückstellungen das 7-Fache davon, Testat mit dem Hinweis auf „bestandsgefährdende Risiken". Alle Zahlen nominal und mit Quelle. Die Geschäftsjahre der Grundig AG liefen bis 1994 vom 1. April bis zum 31. März. Jahreszahlen sind entsprechend gekennzeichnet. Einschätzungen sind als solche markiert; der Urteilssatz am Ende ist meine Meinung. KAPITEL 00:00 Zwei Geräte, eine Firma 01:35 Blütezeit: Vom Radiogeschäft zum Imperium (1930 bis 1979) 04:35 Der Riss: Die These 06:05 Der Fall: 1983 bis 2003 14:28 Die letzte Bilanz 18:39 Mein Urteil QUELLEN (Primärquellen zuerst; Direktlinks im angepinnten Kommentar unter der Videofassung) Grundig AG, Geschäftsbericht 2001, letzter veröffentlichter Abschluss Bundeskartellamt, Tätigkeitsbericht 1983/1984 (BT-Drucksache 10/3550) Dr. Beck & Partner (Kanzlei des Insolvenzverwalters), „Ein Jahr nach der Grundig-Insolvenz" Dr. Beck & Partner, „Grundig-Sozialplan voll erfüllt" Dr. Beck & Partner, Bildröhrenkartell, Vergleiche zugunsten der Insolvenzmasse Beko Corporate, „Arçelik renames its global operations under one corporate brand Beko" Arçelik A.Ş., Annual Report 2022, Beteiligungsliste Markenregister TMview, DE 606483 „Grundig" Historisches Lexikon Bayerns, „Grundig" radiomuseum.org, „Die Geschichte des Hauses Grundig" radiogeschichte.de (Burosch), „9.49 Grundig, Fürth" taz, 09.01.1997: „Nur Schnee auf Grundigs Bildschirm" Tagesspiegel, 06.03.2003: „Grundig sucht einen neuen Retter" HNF-Blog, „Der Videorekorder, ein Rückblick" Wikipedia (DE), „Grundig (Unternehmen)" Wikipedia (EN), „Grundig Business Systems" WirtschaftsWoche, „Woran der einstige Vorzeigekonzern Grundig scheiterte" Bremen Eins, Stichtag „Grundig insolvent" (14.04.2003) Elektronikpraxis, „7 grandios gescheiterte Branchengrößen" Tagesspiegel, „Philips gibt weitere Grundig-Anteile ab" connect-living (Michael Außerbauer), „Nostalgie: Video 2000 war gestern" taz, „Ein Leben lang Grundig hörig" tonbandmuseum.info, „Das Grundig-Erbe" FürthWiki, „Uferstadt Fürth" Tourismus Fürth, Stadtspaziergang Uferstadt Northdata (Handelsregister-Spiegel, Abruf 01.09.2026) LETZTE BILANZ. Wirtschafts-Nachrufe. Jede Woche die Geschichte einer deutschen Firma, die es nicht mehr gibt: recherchiert aus Originalquellen, erzählt von einer echten Stimme. Neue Folgen donnerstags. VIDEOFASSUNG Die Folge mit allen Dokumenten und Grafiken, den Direktlinks zu jeder Quelle und den Bildnachweisen: https://www.youtube.com/watch?v=ngPDvuCdAfQ UNABHÄNGIGKEIT Themenauswahl, Recherche, Bewertung und Schnitt liegen allein bei mir. Werbepartner nehmen darauf keinen Einfluss, sind nie an den behandelten Fällen beteiligt und werden im Video gekennzeichnet. Keine Verbindung zu den genannten Unternehmen, Rechtsnachfolgern, Insolvenzverwaltern oder Behörden. Dokumentarformat auf Basis öffentlicher Quellen, kein Nachrichtenangebot. Fehler gefunden? Kommentar genügt. Korrekturen werden benannt, nicht versteckt. Alle Angaben nach bestem Wissen, nach Primärquellen und mit Stand des Veröffentlichungsdatums. Keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität; spätere Entwicklungen bleiben unberücksichtigt. Wertungen sind als solche gekennzeichnet und Meinungsäußerung im Sinne von Artikel 5 Absatz 1 Grundgesetz. Keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung und keine Empfehlung. Für Inhalte verlinkter Seiten sind deren Betreiber verantwortlich. Hinweise auf Fehler bitte über die Kommentare oder das Impressum; belegte Korrekturen werden zeitnah kenntlich gemacht. Impressum und Verantwortlicher: elandir-productions.de

  8. Sep 10

    „20 Prozent auf alles": Aufstieg und Fall von Praktiker

    3,9 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2007. 439 Baumärkte im Jahr 2009. Und ein Rabatt, den jeder mitsprechen konnte. Die Akte Praktiker. „20 Prozent auf alles" gilt bis heute als Todesursache von Praktiker. Die Akte sagt etwas anderes: Die Marge stieg in den Rabattjahren, und tödlich wurde es erst, als der Konzern den Rabatt abschaffte, ohne der Marke etwas anderes zu geben. 2009 gab es 62 pauschale Rabatt-Tage, 2011 waren es null, im selben Jahr stand ein Jahresfehlbetrag von 554,7 Millionen Euro in der Bilanz. Diese Folge liest die Akte rückwärts: vom letzten Registereintrag am 12. Juli 2021 zurück bis zu der Entscheidung, an der alles kippte. Die Ermittlungen gegen ehemalige Vorstandsmitglieder der Praktiker AG wurden von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken 2017 eingestellt. KAPITEL 00:00 Die Löschung, 12.07.2021 01:31 Blütezeit: „20 % auf alles" wird Kult 03:35 Der Riss: Was der Rabatt wirklich anrichtete 05:59 Der Entzug: 62 Tage, 49 Tage, null 10:52 Die Kaskade: 2 Gerichte, 2 Marken, 1 Winter 14:38 Die letzte Bilanz (Geschäftsbericht 2012) 16:39 Was bleibt, Stand 2026 QUELLEN (Primärquellen zuerst; Direktlinks im angepinnten Kommentar unter der Videofassung) Praktiker AG, Geschäftsbericht 2012, der letzte testierte Konzernabschluss (PDF) Praktiker AG, Konzern-Pressemitteilung zum Abschluss 2012 (21.03.2013) Insolvenzverwalter Max Bahr, Pressemitteilung vom 25.02.2014 (inkl. aller Standort-Nachnutzer, PDF) BGH, Urteil vom 20.11.2008, I ZR 122/06 („20 % auf alles" irreführend), Volltext SdK, Gläubigervertretung Praktiker AG (Einstellung mangels Masse, Quote null) Registerhistorie Praktiker AG, AG Saarbrücken HRB 15267, Löschung 12.07.2021 (Registerauszug über einen kommerziellen Anbieter) HORIZONT, „Praktiker-Insolvenz: Chronik eines angekündigten Todes" etailment, „Praktiker meldet Insolvenz an" (Ad-hoc-Wiedergabe) swissinfo/Reuters, Gewinnwarnung Juni 2011 HORIZONT, Becker-Kampagne und Etaterhöhung (2011) taz, „Baumarktkette Max Bahr ist am Ende" (Moor-Park-Komplex) Lebensmittel Zeitung, „Max Bahr wird zerschlagen" RAe Blank, Staatsanwaltschaft Saarbrücken stellt Ermittlungen gegen Ex-Vorstände ein (06.04.2017) LETZTE BILANZ. Wirtschafts-Nachrufe. Jede Woche die Geschichte einer deutschen Firma, die es nicht mehr gibt: recherchiert aus Originalquellen, erzählt von einer echten Stimme. Neue Folgen donnerstags. VIDEOFASSUNG Die Folge mit allen Dokumenten und Grafiken, den Direktlinks zu jeder Quelle und den Bildnachweisen: https://www.youtube.com/watch?v=Pj8mlzicyc4 UNABHÄNGIGKEIT Themenauswahl, Recherche, Bewertung und Schnitt liegen allein bei mir. Werbepartner nehmen darauf keinen Einfluss, sind nie an den behandelten Fällen beteiligt und werden im Video gekennzeichnet. Keine Verbindung zu den genannten Unternehmen, Rechtsnachfolgern, Insolvenzverwaltern oder Behörden. Dokumentarformat auf Basis öffentlicher Quellen, kein Nachrichtenangebot. Fehler gefunden? Kommentar genügt. Korrekturen werden benannt, nicht versteckt. Alle Angaben nach bestem Wissen, nach Primärquellen und mit Stand des Veröffentlichungsdatums. Keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität; spätere Entwicklungen bleiben unberücksichtigt. Wertungen sind als solche gekennzeichnet und Meinungsäußerung im Sinne von Artikel 5 Absatz 1 Grundgesetz. Keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung und keine Empfehlung. Für Inhalte verlinkter Seiten sind deren Betreiber verantwortlich. Hinweise auf Fehler bitte über die Kommentare oder das Impressum; belegte Korrekturen werden zeitnah kenntlich gemacht. Impressum und Verantwortlicher: elandir-productions.de

  9. Sep 3

    Anton Schlecker: Aufstieg und Fall des Drogerie-Königs

    Mehr als 14.000 Filialen in Europa. Rund 50.000 Beschäftigte. Rund 7 Milliarden Euro Konzernumsatz, brutto. Und ein einziger eingetragener Kaufmann, der für alles haftete. Die Akte Schlecker. Schlecker war Europas größte Drogeriekette, geführt ohne Aufsichtsrat und ohne eine einzige veröffentlichte Gewinn- und Verlustrechnung. Diese Folge erzählt, wie dieselbe Struktur erst das Tempo des Aufstiegs möglich machte und am Ende jede Rettung verhinderte. Sie endet mit dem Dokument, das übrig bleibt: dem letzten veröffentlichten Konzernabschluss, dem für das Geschäftsjahr 2010, bekannt gemacht im Bundesanzeiger am 14. Februar 2012, 22 Tage nach dem Insolvenzantrag vom 23. Januar 2012. Verfahrensstände in der Folge mit Stand September 2026. Ändert sich etwas Wesentliches, korrigieren wir es hier in der Beschreibung und im angepinnten Kommentar unter der Videofassung. KAPITEL 00:00 Ein Konzern, zwei Buchstaben 01:25 Blütezeit: Vom Schleckerland zum Imperium (1967 bis 2008) 04:30 Der Riss: Die Struktur (e. K.) 08:00 Der Fall: 2011 bis 2012 12:30 Die letzte Bilanz 15:30 Mein Urteil QUELLEN (Primärquellen zuerst; Direktlinks im angepinnten Kommentar unter der Videofassung) Bundesanzeiger, Veröffentlichungen „Anton Schlecker" (AG Ulm, HRA 490456), Konzernabschlüsse GJ 2005 bis 2010, zuletzt GJ 2010 (14.02.2012) Unternehmensregister, Firmenprofil und Veröffentlichungen als Gegenprobe (Handelsregister AG Ulm) Landgericht Stuttgart, PM zum Urteil vom 27.11.2017 (Az. 11 KLs 152 Js 53670/12) BGH, Beschluss vom 14.03.2019 bis 1 StR 259/18 (Revisionen), Volltext BGH, Urteil vom 29.11.2022, KZR 42/20 (Drogeriekartell) Deutscher Bundestag, hib-Meldung 145/2012 (Transfergesellschaft, Archiv) IAB-Kurzbericht 7/2013, „Vermittlung ehemaliger Schlecker-Beschäftigter" (PDF) Handelsblatt, „Aufstieg und Fall" (2012) · „Das Vermögen der Schlecker-Familie schmilzt dahin" · „Dia übernimmt Schlecker Spanien und Portugal" · „Stadt Ehingen kauft Drogeriemarkt-Zentrale" (2015) WirtschaftsWoche, Interview Geiwitz/Schneider (2012) · „10 Jahre nach der Pleite" (2022) Tagesspiegel, „Von der Leyen nimmt Schlecker ins Visier" (2010) · Abschlagsverteilung (dpa, 2022) Stuttgarter Zeitung, „Was bleibt ein Jahr nach der Schlecker-Pleite" (2013, Archiv) · OLG-Dresden-Vergleich (2025) WSWS, „Schlecker-Insolvenz bedroht 47.000 Arbeitsplätze" (24.01.2012) · „Gläubiger beschließen Zerschlagung" (07.06.2012) LTO, „BGH hebt Schlecker-Urteil auf" (Drogeriekartell, 2022) Welt, „Schlecker-Neustart" (03.01.2022, Bezahlinhalt) Schwäbische Zeitung, „Entführung der Kinder: Schleckers dunkelste Stunde" impulse, „Kann man sich um die Offenlegung seiner Bilanz drücken?" etailment, „Anton Schlecker: Firmengründer im Visier des Staatsanwalts" Design Tagebuch (18.12.2010) und HORIZONT zum Umbauprogramm „Fit for Future" ver.di publik 2/2017, „Die Familienbande" (Verurteilung 1998) BED Businesspark Ehingen Donau GmbH der Stadt Ehingen (frühere Konzernzentrale) picture alliance, „10 years ago: End for drugstore Schlecker" (2022) Ohne Link, weil nicht frei bzw. nicht mehr abrufbar: manager magazin 2/2008 (Heft) · Berliner Zeitung, „Schlecker-Nachfolger dayli ist pleite" (2013) LETZTE BILANZ, Wirtschafts-Nachrufe. Jede Woche die Geschichte einer deutschen Firma, die es nicht mehr gibt: recherchiert aus Originalquellen, erzählt von einer echten Stimme. Neue Folgen donnerstags. VIDEOFASSUNG Die Folge mit allen Dokumenten und Grafiken, den Direktlinks zu jeder Quelle und den Bildnachweisen: https://www.youtube.com/watch?v=T9J0xTmBWqc UNABHÄNGIGKEIT Themenauswahl, Recherche, Bewertung und Schnitt liegen allein bei mir. Werbepartner nehmen darauf keinen Einfluss, sind nie an den behandelten Fällen beteiligt und werden im Video gekennzeichnet. Keine Verbindung zu den genannten Unternehmen, Rechtsnachfolgern, Insolvenzverwaltern oder Behörden. Dokumentarformat auf Basis öffentlicher Quellen, kein Nachrichtenangebot. Fehler gefunden? Kommentar genügt. Korrekturen werden benannt, nicht versteckt. Alle Angaben nach bestem Wissen, nach Primärquellen und mit Stand des Veröffentlichungsdatums. Keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität; spätere Entwicklungen bleiben unberücksichtigt. Wertungen sind als solche gekennzeichnet und Meinungsäußerung im Sinne von Artikel 5 Absatz 1 Grundgesetz. Keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung und keine Empfehlung. Für Inhalte verlinkter Seiten sind deren Betreiber verantwortlich. Hinweise auf Fehler bitte über die Kommentare oder das Impressum; belegte Korrekturen werden zeitnah kenntlich gemacht. Impressum und Verantwortlicher: elandir-productions.de

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