Mittelstand macht KI

Tobias Ziegler

„Mittelstand macht KI: Tobias Ziegler — Firmengründer, erfolgreicher Exit, Masterarbeit über KI im Mittelstand — zeigt Geschäftsführern und Entscheidern im B2B-Mittelstand, wie KI in 100 Tagen messbar ins Unternehmen kommt, mit echten Use Cases statt Buzzwords. Jede Folge endet mit einem kopierbaren KI-Rezept zum sofortigen Nachmachen. Dazu Gespräche mit Unternehmern und IT-Profis, die KI längst im Alltag einsetzen. Kein News-Format, kein Hype. Die einzige Frage, die zählt: Was funktioniert in der Praxis wirklich?"

Episodes

  1. 4d ago

    KI-Agenten: Echte Hilfe oder nur Hype? Der Realitätscheck

    Jeder Software-Anbieter verkauft dir gerade einen KI-Agenten. Laut Bitkom (September 2026) setzen aber nur 11 % der Unternehmen, die KI nutzen oder planen, Agenten wirklich ein. Wird da Budget verbrannt – oder der richtige Moment verpasst? In dieser Folge mache ich den Realitätscheck an einem konkreten Beispiel: drei Lieferanten-Angebote, die ein KI-Agent bis zur Entscheidungsvorlage bearbeitet. Dazu erzähle ich, warum ich meine eigene n8n-Automatisierung für Instagram durch einen KI-Agenten ersetzt habe. Darum geht es: – KI im Chat, fester Ablauf oder Agent: der Unterschied – Was ein Agent im Angebotsvergleich leisten kann – und wo „liest sich gut“ trotzdem falsch ist – Wo Agenten scheitern: Kosten, Fehlerketten, versteckte Anweisungen in Mails und Dokumenten – Daten, Rechte, Freigaben: Der Agent bereitet vor, der Mensch gibt frei – Der 5-Fragen-Agenten-Check – Dein erster Schritt: ein Experiment mit einem wiederkehrenden Arbeitsablauf 📥 Den 5-Fragen-Agenten-Check samt Prüf-Prompt gibt's kostenlos als PDF: https://drive.google.com/file/d/1NwuXltjDe7fKJX-Z5N8h-H2mfF-I6MWJ/view?usp=sharing Kapitel: (00:00:00) Was dich erwartet (00:00:41) Worum es heute geht (00:01:12) Das Beispiel: drei Lieferanten-Angebote (00:02:12) Chat, fester Ablauf oder Agent? (00:04:40) Aus meiner Praxis: von n8n zum KI-Agenten (00:05:29) So arbeitet der Agent im Angebotsvergleich (00:07:26) Wo KI-Agenten scheitern (00:09:46) Daten, Rechte, Freigaben (00:11:06) Der 5-Fragen-Agenten-Check (00:11:41) Dein erster Schritt: ein Experiment (00:12:55) Agenten-Check holen & deine Meinung Quellen: – Bitkom-Presseinformation „Erstmals nutzt Mehrheit der Unternehmen KI“, 14.09.2026 – OpenAI: „A practical guide to building agents“, April 2025 – BSI-Cybersicherheitswarnung „Indirect Prompt Injections“, 18.07.2023 Mittelstand macht KI – Praxis. Live. Wirkung. Ich bin Tobias Ziegler · tobiasziegler.de

  2. Oct 19

    Der größte KI-Fehler: das Team zu spät mitnehmen | Uli Zimmermann

    Wann hast du dein Team zu spät mitgenommen? Uli Zimmermann führt die Performance-Marketing-Agentur eMinded in München mit 20 Leuten. In den letzten vier Jahren hat KI seine komplette Arbeitsweise umgedreht: Der größte Skeptiker im Team arbeitet heute nicht mehr ohne. Wir sprechen darüber, wie er als Geschäftsführer die Begeisterten fördert und die Ängstlichen mitnimmt, was sein größter Fehler war – und wie du mit ChatGPT Texte schreibst, die nach deiner Firma klingen statt nach KI. Darum geht es:– Vor ChatGPT: Redaktionen, externe Schreiber und das weiße Blatt– „Egal, wer den Text schreibt – Hauptsache Qualität“– Wie sich die Arbeit vom Umsetzen ins Strategische verschoben hat– Zukunftsängste im Team: „Was, wenn die KI meinen Job macht?“– Das Setup bei eMinded: eigene Plattform eHub, monatliches KI-Camp und eine Challenge mit Urlaubstagen als Preis– Warum KI-Texte beliebig klingen – und wie ein einziger Chat das löst– Kontext statt Prompt Engineering: Projekte als „Büro mit Aktenschrank“– Rezept der Woche: Website-Texte aus einem Guss– Faktor 2 oder es lohnt sich nicht: Wann KI wirtschaftlich Sinn ergibt– Wofür ist deine Website in Zukunft noch da? 🧪 Rezept der Woche – Website-Texte aus einem Guss:1. Brand Voice klären: Nimm deinen besten Text als Vorlage. Lass dir von der KI einen kompakten Brand-Voice-Guide daraus schreiben.2. Inventur: Lass die KI deine Website scannen, Seiten nach Business-Impact priorisieren – und miste aus, was nicht zu deinem Kerngeschäft passt.3. Erster Text: Gib der KI Vorlage, Brand-Voice-Guide und Seitenplan. Prüfe das Ergebnis selbst und justiere nach, bis es passt.4. Alle Seiten im selben Chat oder Projekt überarbeiten – dann online stellen.📄 Das komplette Rezept zum Nachbauen (PDF): https://drive.google.com/file/d/1q3VsXZ29DQaKGoYKoZjwOz1P8y0DtA0Z/view 🌐 eMinded: https://eminded.de💻 Uli bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ulizimmermann/ 🎬 Die Folge auf YouTube: https://youtu.be/ncgkAMHywH4🌐 Mehr von mir: https://tobiasziegler.de Kapitel:0:00 Ausblick0:48 Intro1:17 Begrüßung: Uli Zimmermann, eMinded2:21 Vor ChatGPT: Redaktionen und externe Schreiber6:47 Egal, wer den Text schreibt – Hauptsache Qualität8:11 Ohne Struktur kommt Stuss raus9:59 Vier Jahre im Zeitraffer: alles umgedreht10:48 Vom Doing zur Strategie13:39 KI als strategische Ressource15:20 Wie führt man eine Firma mit KI?17:00 Zukunftsängste: Was, wenn KI meinen Job macht?17:36 Das Sendeplan-Tool vor 13 Jahren19:51 Drei Regeln für Geschäftsführer21:00 Das Setup: eHub, KI-Camp und Urlaubstage als Preis23:31 SEO gegen Paid Media: Lernen zwischen Teams26:30 Warum KI-Texte beliebig klingen27:18 Ein Chat für wiederkehrende Aufgaben31:13 Website-Texte in eMinded-Sprech32:56 Kontext statt Prompt Engineering34:03 Projekte: Kontext einmal hinterlegen37:04 Das KI-Büro mit Aktenschrank38:41 Rezept der Woche: Website-Texte aus einem Guss44:30 Inventur: Ausmisten für KI-Suchen46:46 Jeder Kanal hat seinen Ton49:57 Der größte Fehler: zu spät50:24 Erfolgsfaktor: Impact statt Spielerei50:46 Faktor 2 – oder es lohnt sich nicht52:00 Mehr Leistung statt weniger Stunden52:56 Wofür ist die Website in Zukunft noch da?55:35 Kontakt zu Uli56:38 Outro

  3. Oct 12

    KI eingeführt, aber keine Entlastung? Die 3 echten Gründe

    KI ist verfügbar, die Tools sind da, erste Anwendungen funktionieren – und trotzdem wird die Arbeit nicht spürbar leichter. Laut einer MIT-Studie (2025) bringen 95 % der KI-Pilotprojekte in Unternehmen keinen messbaren Effekt aufs Ergebnis. In dieser Folge schaue ich mir an, woran das liegt: am Beispiel eines Marketingleiters, für den KI-Unterstützung sich wie eine weitere Aufgabe anfühlt, und eines Monatsberichts, den eine KI in fünf Minuten entwirft – der aber noch lange nicht entscheidungsreif ist. Dazu kommen Erkenntnisse aus den Interviews meiner Masterarbeit zum KI-Einsatz im Marketing. Die drei möglichen Hindernisse: 1. Zeit – die Arbeit rund um den KI-Einsatz kommt zum Tagesgeschäft dazu. 2. Eignung – ein guter erster Versuch beweist noch nicht, dass die KI für genau diese Aufgabe taugt. 3. Wissen – der Nutzen hängt an einer einzelnen Person. Ist sie im Urlaub, fängt die Kollegin von vorn an. Kapitel: 00:00:00 Was dich erwartet 00:00:29 Intro 00:00:58 Einstieg – Warum KI-Projekte scheitern 00:01:25 Der Fall – Der Marketingleiter 00:02:27 Die Frage – Ausprobieren ist nicht Verbessern 00:03:22 Hindernis 1 – Keine Zeit für den Mehraufwand 00:04:55 Hindernis 2 – Passt die Aufgabe zur KI? 00:07:06 Hindernis 3 – Wissen hängt an einer Person 00:08:13 Fazit – Was zwischen KI und Entlastung liegt Erwähnt in der Folge: – Experiment von Forschenden u. a. der Harvard University mit Beratern der Boston Consulting Group: „Navigating the Jagged Technological Frontier“ (Dell'Acqua u. a., 2023) – MIT NANDA: „The GenAI Divide: State of AI in Business 2025“ Mittelstand macht KI – Praxis. Live. Wirkung. Ich bin Tobias Ziegler, Geschäftsführer der IT-Businesscoach GmbH · www.tobiasziegler.de

  4. Oct 6

    So spart ein Mittelständler mit KI echtes Geld | Norman Rohr

    Auf KI-Events sind 95 % Berater – aber wer kann den Erfolg von KI eigentlich messen? Tobias Ziegler spricht mit Norman Rohr, CEO von Finway, darüber, wie ein Software-Mittelständler mit 30 Mitarbeitenden KI wirklich einsetzt: zentral gesteuert, auf Effizienz ausgerichtet, mit messbaren Ergebnissen. Und am Ende lösen die beiden einen echten Praxisfall live.Darum geht es:– Warum Norman KI vor allem als Effizienzhebel sieht – und Umsatz-Versprechen skeptisch– 60 % sagen „Umsatz mit KI“, nur 1–2 können es messen– 50.000 € seit Jahresbeginn eingespart, 3- bis 4-facher Output in der Produktentwicklung, 50–100 Stunden pro Monat bei der Lead-Qualifizierung– Typische Fehler: das große Flagship-Projekt und „Tools first“– Der „KI-Zar“: Welche Person KI im Unternehmen voranbringt– Datenschutz in Europa: Sprinten mit dem Autoreifen am Körper– KI als strategische Ressource – und warum jeder Agent ein eigenes Userkonto braucht– Praxisfall live: Wie KI Vertragsverlängerungen effizienter macht, ohne dass Kunden sich weniger betreut fühlen– Selbst bauen oder Software kaufen?– Der wichtigste Rat für Geschäftsführer, die mit KI loslegen wollen🧪 KI-Rezept zur Folge: der Vertragsverlängerungs-Assistent – 5 Prompts zum Nachbauen (PDF): 👤 Norman Rohr auf LinkedIn: 🌐 finway: 💬 Du willst KI in deinem Unternehmen umsetzen? Kostenloses Strategiegespräch mit Tobias: 🔔 Abonnieren – für mehr KI aus der Praxis im Mittelstand.Kapitel:0:00 Ausblick1:16 Begrüßung: Norman Rohr, CEO von Finway2:25 Vom Business zur Technik: Normans Werdegang4:05 Wie Finway KI einsetzt6:08 Zentral statt Wildwuchs8:59 Was messbaren Mehrwert bringt9:29 60 % heben die Hand – nur 1–2 können es messen10:25 50.000 € gespart, 3- bis 4-facher Output13:07 Was nicht funktioniert hat14:47 Flagship-Projekte und „Tools first“16:11 Der KI-Zar: Wer KI im Unternehmen treibt18:11 Erst das Ziel, dann das Tool19:40 Datenschutz: der Autoreifen am Körper22:46 Wenn er heute bei null anfangen würde23:58 Was Norman gerade beschäftigt25:45 Regelkreise und KI als strategische Ressource29:17 Klempner und Agenten mit eigenem Userkonto29:58 IP-Schutz – und einfach anfangen31:31 Mit KI eine Ausschreibung gewonnen32:23 Praxisfall: Vertragsverlängerung35:11 Live gelöst: erst Daten, dann Strategie36:54 Assistent oder komplett KI-first?41:22 Value Loop: messen und verbessern42:09 Selbst bauen oder Software kaufen?47:48 Warum Tobias n8n wieder ablöst49:34 Was Finway macht52:01 Kontakt zu Norman52:46 Der wichtigste Rat für Geschäftsführer#KünstlicheIntelligenz #Mittelstand #KIimMittelstand

  5. Oct 5

    KI im Mittelstand: Was wirklich funktioniert

    Nach 232 Folgen IT-Founder-Podcast habe ich den Stecker gezogen – weil die Themen, die jetzt anstehen, wichtiger sind als alles, worüber wir bisher gesprochen haben. In „Mittelstand macht KI" geht es um eine Frage: Was funktioniert mit KI in Unternehmen mit 10 bis 200 Mitarbeitern wirklich? Keine KI-News, keine Tool-Listen, kein Hype – sondern echte Betriebe, echte Zahlen und auch echte Fehlschläge. In dieser ersten Folge erfährst du: warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt ist (Bitkom 2026: KI-Nutzung von 17 % auf 41 % mehr als verdoppelt – und laut Gartner liefern 72 % der Projekte nicht ab) was „KI First" konkret bedeutet wie ich KI im eigenen Unternehmen einsetze: Gesprächsvorbereitung, Nachbereitung, Content warum der Mensch trotzdem im Loop bleibt (Human in the Loop vs. Human on the Loop) was dich in den nächsten Folgen erwartet👉 Kostenloses Strategiegespräch: https://www.it-businesscoach.de 🔔 Abonnieren – jede Woche eine neue Folge. Kapitel: (00:00:00) Intro (00:00:49) Neustart – Warum ein neuer Podcast (00:01:29) Vorstellung – Wer spricht hier (00:02:15) Vier Neustarts – Von der IT-Firma zur KI (00:03:29) Warum jetzt – Die Zahlen (00:04:24) Beweisphase – Vom Hype zur Wertschöpfung (00:05:35) Praxis – Statt grauer Theorie (00:06:01) KI First – Wertschöpfung neu denken (00:06:45) Aus meiner Firma – Drei echte Beispiele (00:07:51) Mensch & KI – Human in the Loop (00:08:42) Das Format – Was dich erwartet (00:09:57) Das Potenzial – Kleine Teams, große Wirkung Quellen: Bitkom (2026), Gartner #KünstlicheIntelligenz #Mittelstand #KIimMittelstand

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