CityLight Hamburg

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CityLight Hamburg ist eine christliche Freikirche. CityLight zählt sich zu den weltweiten Calvary Chapel Gemeinden. Wir glauben, dass Gottes Wort lebendig und mächtig ist. Aus diesem Grund lehren wir die Bibel Vers für Vers.

  1. Apr 12

    All Things New, vom Exil zur Erfüllung - Philemon 1: 1-7 | Josua Hippenstiel

    Zusammenfassung Der Text behandelt die Einführung in den Philemon-Brief, einen der kürzesten Briefe im Neuen Testament, und fokussiert sich auf das Gottesbild, das Paulus vermittelt. Paulus beschreibt sich selbst als Gefangener Jesu Christi, was zeigt, dass er trotz seiner römischen Gefangenschaft Gott als Herrscher anerkennt. Die im Brief genannten Personen – Paulus, Timotheus, Philemon, Appia und Archippos – werden vorgestellt, wobei Philemon als reicher Christ gilt, in dessen Haus sich die Gemeinde trifft. Die typische paulinische Grußformel „Gnade und Frieden“ verbindet griechische und jüdische Grüße und symbolisiert die Einheit von Juden und Nichtjuden durch das Kreuz. Zudem wird die Bedeutung von Gott als Vater und Jesus als Herr erläutert, wobei persönliche Erfahrungen mit dem Vaterbild die Wahrnehmung Gottes beeinflussen können. Der Text fordert dazu auf, das eigene Gottesbild zu reflektieren und sich von der Bibel ein liebevolles Vaterbild vermitteln zu lassen. Abschließend wird die kulturelle Herausforderung thematisiert, Autorität anzuerkennen, was für das Verständnis von Jesus als Herr relevant ist. Wichtige Punkte: Wer sind die Autoren des Philemon-Briefs? Wie beschreibt Paulus seine Situation im Brief? Welche Bedeutung hat die Grußformel "Gnade und Frieden" im Philemon-Brief? Wer ist Philemon und welche Rolle spielt er in dem Brief?Was wird über Timotheus im Brief gesagt? Welche Bedeutung hat die Bezeichnung Gottes als "Vater" im Brief? Wie wird Jesus im Philemon-Brief bezeichnet und was bedeutet das? Warum ist das Gottesbild ein wichtiges Thema im Philemon-Brief?

    58 min
  2. Mar 5

    Die richtigen Verpflichtungen eingehen - Nehemia 9-10

    In Nehemia 9 kommt das Volk Israel zu einem Fastentag zusammen. Noch wenige Tage zuvor war ihnen das Trauern verboten worden (Nehemia 8), weil das Volk zunächst die Freude über Gottes Wort lernen sollte. Nun aber ist die Zeit gekommen, ihre Schuld vor Gott zu bringen. Drei Zeichen der Trauer werden genannt: Fasten, Trauersack und Erde auf dem Kopf. Fasten ist ein bewusster Verzicht auf Essen, um zu zeigen, dass die Begegnung mit Gott wichtiger ist als alles andere. Jesus betont in Matthäus 6,17–18, dass Fasten nicht zur Schau gestellt werden soll, sondern vor Gott geschieht. Für uns kann es bedeuten, bewusst Zeit und Dinge zur Seite zu legen, um uns auf Gott auszurichten. Interessant ist dabei der Gedanke aus 2. Samuel 24,24, als David sagt, dass er Gott nichts opfern will, was ihn nichts kostet. Wahre Hingabe hat immer auch einen Preis. Der Trauersack war ein raues Kleidungsstück, das ständig daran erinnerte, dass man sich in einer Zeit der Buße befand. Ähnlich wie ein sichtbares Zeichen trug man die Trauer bewusst am Körper. Die Erde auf dem Kopf war ein äußeres Zeichen der Demut und Trauer vor anderen Menschen. Dann geschieht etwas Entscheidendes: Das Volk trennt sich von den fremden Völkern und bekennt seine Sünden sowie die Schuld seiner Väter. Einen Vierteltag lang wird aus dem Gesetz Gottes vorgelesen und einen weiteren Vierteltag bekennen sie ihre Sünden. Das Hören auf Gottes Wort führt zur Sündenerkenntnis. Darauf folgt in Nehemia 9 das längste Gebet der Bibel. Es beginnt mit Lobpreis. Gott wird zuerst für seine Schöpfung gepriesen: Er hat Himmel, Erde und Meer geschaffen und allem Leben gegeben. Damit erinnert das Gebet daran, dass Gottes Größe schon in der Schöpfung sichtbar ist (vgl. Römer 1,20). Dann geht das Gebet durch die gesamte Geschichte Israels: von Abraham über den Auszug aus Ägypten, die Wüstenwanderung, die Gabe des Gesetzes bis zur Einnahme des Landes. Immer wieder wird Gottes Treue und Geduldbetont. Selbst als das Volk ungehorsam war – etwa beim goldenen Kalb oder in der Zeit der Richter – blieb Gott barmherzig und rettete sie immer wieder. Ein großer Teil des Gebets zeigt Gottes Treue gerade in Zeiten der Zucht und des Gerichts. Erst am Ende kommt eine Bitte: dass Gott das Leid seines Volkes nicht übersehen möge. Bemerkenswert ist, wie viel Zeit im Gebet auf Lobpreis, Erinnerung an Gottes Handeln und Schuldbekenntnis verwendet wird – und wie wenig auf konkrete Bitten. Als Antwort auf diese Erkenntnis treffen die Israeliten in Nehemia 10 eine verbindliche Entscheidung. Sie halten ihre Verpflichtung schriftlich fest und versiegeln sie. Führer, Priester, Leviten und schließlich das ganze Volk schließen sich an. Rechenschaft und gemeinschaftliche Verpflichtung spielen dabei eine wichtige Rolle. Das Volk verpflichtet sich besonders in drei Bereichen zur Treue gegenüber Gott: Treue in Beziehungen – Sie wollen ihre Kinder nicht mit fremden Völkern verheiraten, um ihren Glauben nicht zu vermischen. Für Christen bedeutet das heute, dass unsere Beziehungen ebenfalls unter Gottes Herrschaft stehen sollen. Treue im Umgang mit Geld und Arbeit – Sie verpflichten sich, den Sabbat zu achten und keine Geschäfte zu machen, die Gottes Gebote umgehen. Wirtschaftlicher Gewinn soll nicht über Gottes Willen stehen. Treue in der Unterstützung von Gottes Werk – Sie sorgen für den Tempeldienst durch Opfer, Zehnten und Erstlingsgaben. Sie wollen sicherstellen, dass das Haus Gottes nicht vernachlässigt wird. Am Ende steht der Satz: „Wir wollen das Haus unseres Gottes nicht vernachlässigen.“ Im Neuen Bund ist der Tempel nicht mehr ein Gebäude – wir selbst sind der Tempel des Heiligen Geistes. Die Frage lautet deshalb heute: Sind wir bereit, unser Leben Gott neu hinzugeben und uns bewusst zu verpflichten, diesen Tempel nicht zu vernachlässigen?

    31 min

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