M.U.T.cast

mit Sylvia Gstättner und Peter Schöndorfer

M.U.T. steht für Menschen, Unternehmen und Trends Wir bringen Dir Geschichten und Köpfe aus Kärnten direkt nach Hause. Unternehmerinnen und Unternehmer erzählen von ihren Erfahrungen und Visionen. Außerdem stellen wir Dir Projekte und Entwicklungen vor, die über die Grenzen Kärntens für Aufsehen sorgen. Immer mit Blick auf die politische Entwicklung im Land. Egal wo, der M.U.T.cast begleitet Dich durch den Tag. Als ideale Ergänzung zu den Artikeln unseres Magazins.  Werde Teil der Community und abonniere unseren Channel. Jetzt online lesen: www.mut-magazin.at

  1. Nicht billig, sondern wirksam: Wie Werbung ihren Wert behält

    APR 9

    Nicht billig, sondern wirksam: Wie Werbung ihren Wert behält

    Er ist eines der bekanntesten Gesichter der Kärntner Werbewirtschaft: Volkmar Fussi.Seit mehr als drei Jahrzehnten prägt der gebürtige Friesacher die Kreativszene im Süden Österreichs – nicht mit schnellen Kampagnen, sondern mit langfristigem Denken, strategischer Klarheit und nachhaltigen Kundenbeziehungen. In dieser Podcast-Folge sprechen Peter Schöndorfer und Sylvia Gstättner mit Volkmar Fussi über den Zustand der Kärntner Werbewirtschaft. Ausgangspunkt sind die jüngsten Erfolge beim Bundeswerbepreis Austriacus 2025, bei dem zwei Kärntner Agenturen ausgezeichnet wurden. Was sagen diese Preise über die kreative Leistungsfähigkeit der Region aus – und welche Rolle spielen Auszeichnungen tatsächlich für Sichtbarkeit und Akquise? Das Gespräch spannt den Bogen von regionalen Stärken der Kärntner Kreativszene über die Auswirkungen der aktuellen Konjunktur auf Werbebudgets bis hin zu den Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz in kreativen Prozessen. Diskutiert wird auch, warum Auftraggeber zunehmend auf Kosten statt auf Wirkung schauen – und wie Agenturen den strategischen Wert guter Werbung besser vermitteln können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Nachwuchs, Ausbildung und Fachkräfteentwicklung sowie auf digitalen Marketingtrends, die die Agenturarbeit in den kommenden Jahren prägen werden. Zum Abschluss blickt Volkmar Fussi persönlich nach vorne: nach 33 Jahren, 89 Kunden und fast 6.000 Projekten – und beantwortet die Frage, wofür man auch nach einem Lebenswerk noch Mut braucht. Eine Folge für Unternehmer:innen, Kreative und Entscheider:innen, die Werbung nicht als kurzfristige Maßnahme, sondern als langfristigen Wirtschaftsfaktor verstehen. 🎯 5 Takeaways für Unternehmer:innen & Entscheider:innen Preise sind Signal, nicht SelbstzweckAuszeichnungen wie Austriacus oder CREOS erhöhen Sichtbarkeit – entscheidend bleibt aber die nachhaltige Leistung für Kund:innen.Kärntens Stärke liegt in Nähe und StrategieKundennähe, regionale Verwurzelung und Mut zur Idee unterscheiden die Kärntner Werbeszene von größeren Märkten.Werbung steht unter KostendruckIn wirtschaftlich angespannten Zeiten wird zuerst am Marketing gespart – gerade dann braucht es klare Argumente für Wirkung statt Preis.KI ist Werkzeug, kein ErsatzKünstliche Intelligenz beschleunigt Prozesse, ersetzt aber weder Idee noch strategisches Denken oder VerantwortungLangfristigkeit schlägt SchnellschussNachhaltige Kampagnen, stabile Kundenbeziehungen und konsequente Markenarbeit wirken länger als kurzfristige Aufmerksamkeit.Foto: WB

    33 min
  2. Technologieland Kärnten – Realität oder politische Erzählung?

    APR 9

    Technologieland Kärnten – Realität oder politische Erzählung?

    Kaum eine politische Rede über die Zukunft Kärntens kommt ohne sie aus: den Lakeside Park Klagenfurt und den Technologiepark Villach. Sie gelten als Zentren von Innovation, Forschung und unternehmerischer Dynamik. Doch wie belastbar ist dieses Bild und was braucht es, damit Kärnten tatsächlich als Technologiestandort bestehen kann? In dieser Folge spricht Peter Schöndorfer mit Bernhard Lamprecht, Geschäftsführer der beiden Technologieparks und künftig auch verantwortlich für den neuen Standort in St. Paul im Lavanttal. Lamprecht kennt das Kärntner Innovationssystem aus der Praxis und benennt Stärken, Schwächen und offene Baustellen. Themen sind unter anderem die Vernetzung von Universität, Forschung und Unternehmen, die Glaubwürdigkeit Kärntens als „Technologieland“, der internationale Wettbewerb um Talente und Ansiedlungen sowie die Rolle von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit. Auch der geplante Dronehub Klagenfurt, die AREA Süd, der Vergleich mit der Steiermark und die Frage nach militärischer Forschung werden klar eingeordnet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Standortfaktoren: Wie entscheidend sind große Infrastrukturen wie die Koralmbahn wirklich? Wie schnell muss Politik reagieren, wenn sich Rahmenbedingungen ändern? Und warum wäre Stillstand – in der Technologie wie im Standortdenken – das schlechteste Szenario? Zum Abschluss spricht Bernhard Lamprecht auch persönlich über seinen Weg vom Immobilien- und Asset-Management zum Gestalter komplexer Innovationsökosysteme, internationale Verantwortung und die Balance zwischen Beruf und Privatleben. Eine Folge für alle, die Technologiepolitik nicht als Schlagwort, sondern als langfristige Standortaufgabe verstehen. 🎯 5 Takeaways für Unternehmer:innen & Entscheider:innen Technologieparks sind Mittel, kein SelbstzweckGebäude und Flächen allein schaffen keine Innovation – entscheidend ist das Zusammenspiel von Unternehmen, Forschung, Talenten und Kapital. Kärntens USP liegt in der Vernetzung, nicht in der GrößeDie enge Verbindung von Universität und Wirtschaft ist eine reale Stärke – sie muss konsequent weiterentwickelt werden. Stillstand ist das größte RisikoNicht globale Krisen, sondern fehlende Weiterentwicklung gefährden den Standort langfristig. Infrastruktur wirkt – aber nur mit StrategieKoralmbahn und AREA Süd entfalten nur dann Wirkung, wenn Politik, Wirtschaft und Standorte schnell und abgestimmt reagieren. Talente entscheiden über den ErfolgInternationale Fachkräfte kommen nicht wegen Sonntagsreden, sondern wegen konkreter Arbeitsbedingungen, Perspektiven und Lebensqualität. Foto: Lakeside Park

    30 min
  3. Vom Siegerpodest verdrängt: Warum Kärntens Tourismus neu denken muss

    MAR 11

    Vom Siegerpodest verdrängt: Warum Kärntens Tourismus neu denken muss

    Kärnten war jahrzehntelang eine der führenden Tourismusdestinationen Österreichs. Heute ist die Realität eine andere: mehr als sechs Millionen Nächtigungen weniger seit den späten 1980er-Jahren, der Verlust des dritten Platzes im Bundesländerranking und ein spürbarer Strukturwandel in den Herkunftsmärkten. In dieser Folge sprechen Peter Schöndorfer und Sylvia Gstättner mit Heide Pichler-Herritsch offen über das, was im Kärntner Tourismus schiefgelaufen ist – und vor allem darüber, was jetzt notwendig ist. Im Zentrum steht die von ihr beschriebene Zeitenwende: veränderte Gästebedürfnisse, neue Herkunftsmärkte, steigender Wettbewerbsdruck und die Frage, wie sich Kärnten künftig positionieren kann. Diskutiert werden unter anderem der Bedeutungsverlust des deutschen Marktes, neue Impulse aus Osteuropa, der Vergleich mit Südtirol, der Umgang mit millionenschweren Großveranstaltungen wie dem GTI-Treffen, die laufende Reform der Tourismusorganisation sowie die Chancen der AREA Süd durch die Koralmbahn. Auch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz werden nicht als Schlagworte behandelt, sondern als konkrete Werkzeuge für den touristischen Alltag. Eine Folge für alle, die Tourismus nicht nostalgisch betrachten, sondern als Wirtschaftsbranche mit klaren Entscheidungen, Verantwortung und Zukunftsperspektiven. 🎯 5 Takeaways für UnternehmerInnen & EntscheiderInnen Nächtigungsverluste sind kein Zufall Kärntens Rückgang ist das Ergebnis jahrzehntelanger struktureller Versäumnisse – nicht einzelner Krisen. Die Zeitenwende ist real Herkunftsmärkte, Reiseverhalten und Erwartungen der Gäste verändern sich schneller als touristische Strukturen. Südtirol ist kein Mythos, sondern Strategie Klare Positionierung, konsequente Qualität und gemeinsames Auftreten machen den Unterschied. Großevents brauchen Professionalität – oder gar nicht Millionenprojekte ohne saubere Organisation hinterlassen langfristige Schäden für Image und Region. Zukunft entsteht durch Kooperation AREA Süd, Alpen-Adria-Raum, Digitalisierung und KI entfalten nur Wirkung, wenn Akteure gemeinsam denken und handeln. Foto: PSB

    43 min
  4. United South of Austria: Wie das M.U.T. Magazin jetzt zwei Bundesländer verbindet

    FEB 19

    United South of Austria: Wie das M.U.T. Magazin jetzt zwei Bundesländer verbindet

    Was braucht ein Wirtschaftsraum, um langfristig relevant zu bleiben? In dieser Folge spricht Host Peter Schöndorfer mit Sylvia Gstättner und Jochen Pack über Standortentwicklung, unternehmerische Verantwortung und strategische Kommunikation – und über die Rolle des M.U.T.-Magazins in diesem Kontext. Das M.U.T.-Magazin hat sich als wirtschaftliche Plattform für Kärnten etabliert. Nun wird es auch in der Steiermark erscheinen. Damit erweitert sich nicht nur die Reichweite, sondern auch der Anspruch: Wirtschaftsräume zusammendenken, Akteure vernetzen und unternehmerische Perspektiven sichtbar machen. Im Mittelpunkt steht die AREA Süd – der wachsende Wirtschaftsraum zwischen Kärnten und der Steiermark. Mit der Koralmbahn entsteht eine neue Dynamik, die über klassische Landesgrenzen hinausgeht. Die AREA Süd positioniert sich als gemeinsamer Innovations- und Wirtschaftsraum mit hoher strategischer Bedeutung für Unternehmen, Fachkräfte und Investitionen. Das Gespräch zeigt, wie Medien, Wirtschaft und Standortpolitik ineinandergreifen – und warum klare Botschaften, Vernetzung und regionale Identität entscheidend sind. Eine Folge für Unternehmerinnen und Unternehmer, die Standort nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten. Das kannst Du aus dieser Episode mitnehmen: Standortentwicklung braucht Plattformen.Das M.U.T.-Magazin schafft Sichtbarkeit für wirtschaftliche Themen über Kärnten hinaus – künftig auch in der Steiermark. AREA Süd ist mehr als ein Schlagwort.Sie steht für einen gemeinsamen Wirtschaftsraum mit wachsender strategischer Bedeutung. Regionale Kooperation erhöht Wettbewerbsfähigkeit.Kärnten und Steiermark profitieren, wenn sie ihre Stärken bündeln. Kommunikation ist Teil der Standortstrategie.Wirtschaftliche Substanz muss sichtbar gemacht werden, um Wirkung zu entfalten. Langfristige Perspektive schlägt kurzfristige Effekte.Medienarbeit, Standortpolitik und Unternehmertum brauchen Ausdauer. #MUTMagazin #AreaSüd #Standortentwicklung #Unternehmertum #Kärnten #Steiermark #Wirtschaft #Koralmbahn #Netzwerk #Strategie #Podcast

    31 min
  5. Tijen Onaran: Sichtbarkeit als Schlüssel zum Erfolg

    11/10/2025

    Tijen Onaran: Sichtbarkeit als Schlüssel zum Erfolg

    Heute sprechen Sylvia Gstättner und Peter Schöndorfer mit Tijen Onaran über die Bedeutung von Diversität in der Wirtschaft, die Herausforderungen, die mit der Umsetzung von Diversity-Strategien verbunden sind, und die Rolle von Sichtbarkeit und Kommunikation. Tijen Onaran teilt ihre Erfahrungen als Unternehmerin und Investorin und gibt praktische Tipps, wie Unternehmen Diversität erfolgreich umsetzen können. Zudem wird die wirtschaftliche Relevanz von Diversität thematisiert und es werden persönliche Mutmomente der Gesprächspartnerin beleuchtet. Das erwartet Dich in dieser Folge: Diversität ist nicht nur ein Frauen-Thema, sondern betrifft alle Geschlechter und Hintergründe.Die Realität zeigt, dass Diversität in vielen Unternehmen noch nicht angekommen ist.Meinungsvielfalt ist entscheidend für Innovation und Kreativität.Unternehmen müssen valide Daten zur Mitarbeitendenstruktur erheben, um Diversity-Strategien erfolgreich umzusetzen.Authentische und erfüllbare Ziele sind wichtig für die Umsetzung von Diversität.Klare Kommunikation ist entscheidend, um Mitarbeitende in den Prozess einzubeziehen.Die Sichtbarkeit von Role Models kann Unternehmen helfen, Diversität zu fördern.Wirtschaftliche Vorteile von Diversität sind messbar, insbesondere in der Mitarbeitendengewinnung und -bindung.Mut lässt sich in kleinen Schritten lernen und ist ein trainierbarer Muskel.Sprache und Kommunikation sind entscheidend für den persönlichen und beruflichen Aufstieg.Mehr zu Tijen Onaran findest Du hier: https://www.tijen-onaran.de/ Foto: Tijen Onaran

    38 min

About

M.U.T. steht für Menschen, Unternehmen und Trends Wir bringen Dir Geschichten und Köpfe aus Kärnten direkt nach Hause. Unternehmerinnen und Unternehmer erzählen von ihren Erfahrungen und Visionen. Außerdem stellen wir Dir Projekte und Entwicklungen vor, die über die Grenzen Kärntens für Aufsehen sorgen. Immer mit Blick auf die politische Entwicklung im Land. Egal wo, der M.U.T.cast begleitet Dich durch den Tag. Als ideale Ergänzung zu den Artikeln unseres Magazins.  Werde Teil der Community und abonniere unseren Channel. Jetzt online lesen: www.mut-magazin.at