MEDIA What?!

Mediapublishing HdM

Ein Podcast von Studierenden aus dem Studiengang Mediapublishing an der Hochschule der Medien in Stuttgart.

  1. JAN 30

    Die Macht der Medien: Wie Framing unsere Wahrnehmung beeinflusst

    Wie entsteht unsere Wahrnehmung von Themen wie Klima, Migration oder Wahlen – und welchen Einfluss haben Medien dabei wirklich? In dieser Folge von Media WHAT?! beschäftigen wir uns mit dem Konzept der Medienframes und der Frage, wie Medien durch Sprache, Bilder und Schwerpunktsetzung unsere Interpretation von Ereignissen prägen. Wir erklären, was unter Framing verstanden wird und warum die Art der Darstellung oft entscheidender ist als die Information selbst. Anhand anschaulicher Beispiele zeigen wir, wie unterschiedliche Begriffe, Metaphern und Perspektiven zu völlig verschiedenen Bewertungen desselben Sachverhalts führen können. Grundlage dafür ist unter anderem die Framing-Theorie nach Robert Entman, die beschreibt, wie Medien Probleme definieren, Ursachen zuschreiben, moralische Bewertungen vornehmen und Lösungsvorschläge nahelegen. Ergänzend werfen wir einen Blick auf die Agenda-Setting-Theorie von McCombs und Shaw. Dabei geht es um die Frage, warum bestimmte Themen in der öffentlichen Wahrnehmung als besonders wichtig erscheinen, während andere kaum Beachtung finden. Wir erklären, wie politische Agenda, Medienagenda und Publikumsagenda zusammenwirken – und warum Medien zwar nicht bestimmen, was wir denken, aber sehr wohl, worüber wir nachdenken. Außerdem sprechen wir darüber, warum Framing kein bewusster Manipulationstrick sein muss, sondern ein unvermeidbarer Bestandteil jeder Kommunikation ist. Gleichzeitig zeigen wir, wie Framing auch auf Social Media entsteht – durch Algorithmen, Influencer, Kommentarspalten und virale Inhalte. Zum Abschluss geben wir praktische Tipps, wie ihr Medienframes erkennen könnt, warum wir alle anfällig für vereinfachte Narrative sind und weshalb ein bewusster, reflektierter Medienkonsum heute wichtiger ist denn je.

    28 min
  2. 12/19/2025

    Wie wird man Influencer – und was steckt wirklich dahinter ? Mit @leoniemausi (TikTok)

    Influencer zu sein bedeutet heute weit mehr als schöne Bilder und hohe Klickzahlen. Menschen mit Reichweite setzen Trends, prägen Meinungen und tragen Verantwortung – genau darüber sprechen wir in dieser Podcastfolge. Gemeinsam mit unserem Interviewgast Leonie (HdM Studentin, im 7.Semester Online-Medien-Management), erfolgreiche Influencerin, tauchen wir tief in die Welt von Social Media ein. Sie erzählt, wie alles angefangen hat, welcher Post ihr erster echter Durchbruch war und wann sie ihren persönlichen Aha-Moment hatte. Wir sprechen über den Aufbau einer Community, organisches Wachstum vs. Strategie, Posting-Routinen, Trends und die Bedeutung eines eigenen Stils. Leonie gibt ehrliche Einblicke in ihre Motivation, ihren kreativen Prozess und verrät, was ihr bis heute am meisten Spaß am Influencer-Dasein macht. Und ihrem Specialgebiet: Fußball. Außerdem teilt sie wertvolle Learnings und Tipps für angehende Influencer: von Hashtags, Sounds und Timing bis hin zu Dingen, die sie gerne früher gewusst hätte. Auch die Schattenseiten kommen nicht zu kurz – Post-Druck, Algorithmus-Stress, Hate, Vergleiche und die Herausforderung, eine gesunde Balance zu finden. Zum Abschluss sprechen wir über Verantwortung, Authentizität und Transparenz bei Markenkooperationen, werfen einen Blick auf Leonies Zukunftspläne und beenden die Folge mit einer lockeren Runde Entweder-oder. Eine ehrliche, inspirierende Folge für alle, die Social Media besser verstehen wollen – egal ob Creator, Konsument oder einfach neugierig. 🎧 Jetzt reinhören!

    1h 2m
  3. 11/21/2025

    Was True Crime mit Eskapismus zu tun hat

    .Warum ziehen uns grausame Verbrechen so sehr in den Bann? Und warum empfinden viele Menschen gerade beim Hören von True-Crime-Podcasts eine Form von Entspannung? In dieser Folge von Media What?! gehen Gina und Anna genau dieser Frage nach – und beleuchten das Phänomen Eskapismus, also den Drang, der Realität zeitweise zu entfliehen. Sie diskutieren, warum True Crime für viele zur Ausflucht aus dem Alltag geworden ist – und ob diese Art der Unterhaltung eher Beruhigung oder Belastung bedeutet.  Zwischen psychologischen Mechanismen, sozialen Medienund moralischen Grauzonen geht es um mehr als nur Faszination am Verbrechen: Es geht um Kontrolle, Empathie und um die Frage, was diese Form des Konsums über uns als Gesellschaft aussagt. Die beiden sprechen über die Darstellungsweise von Gewalt, den schmalen Grat zwischen Aufklärung und Sensationslust und darüber, wie stark Formate wie ZEIT Verbrechen, Mordlust oder Netflix-Dokumentationen unser Bild von Realität prägen. Dabei bleibt auch die Selbstreflexion nicht aus: Warum hören wir das? Warum fühlen wir uns sicher, während andere real betroffen sind? Und ist Eskapismus am Ende vielleicht ein Schutzmechanismus, den wir alle brauchen? Eine spannende, tiefgehende Folge über die Schattenseiten von Unterhaltung, den Einfluss der Medien und die feine Linie zwischen Faszination und Verantwortung. 🎙️ Eine Produktion des Studiengangs Mediapublishing an der Hochschule der Medien Stuttgart.

    35 min

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Ein Podcast von Studierenden aus dem Studiengang Mediapublishing an der Hochschule der Medien in Stuttgart.