PECS® Talks -

PECS GERMANY

Hier findet ihr einen Podcast mit Informationen über PECS® - das Picture Exchange Communication System, über Kommunikation bei Menschen mit gravierenden Beeinträchtigungen und über das Thema Autismus. Außerdem nutzen wir die Unterstützung von KI, um euch unsere Blogs und andere interessante Artikel auditiv zu übermitteln. Für all diejenigen, die lieber lauschen als lesen.

  1. PECS Phase V & VI – Vom Antworten zum Kommentieren: Kommunikation weiterdenken

    MAR 23

    PECS Phase V & VI – Vom Antworten zum Kommentieren: Kommunikation weiterdenken

    Was passiert, wenn aus spontanen Anfragen echte Dialoge entstehen? In dieser Folge geht es um die nächsten entscheidenden Schritte im PECS-Prozess: Phase V und Phase VI – und damit um den Übergang vom Reagieren zum eigenständigen Mitteilen. In Phase V steht das Anfragen im Fokus – diesmal jedoch als Antwort auf eine Frage. Obwohl viele PECS-Nutzer*innen die Frage „Was möchtest du?“ bereits unzählige Male gehört haben, wird sie hier bewusst und systematisch aufgebaut. Ziel ist es, die Fähigkeit zu entwickeln, gezielt auf sprachliche Impulse zu reagieren – eine wichtige Grundlage für den nächsten Entwicklungsschritt. Denn Phase VI geht noch weiter: Hier beginnt das Kommentieren. Statt nur Bedürfnisse zu äußern, lernen PECS-Nutzer*innen, ihre Umwelt zu beschreiben, Gedanken zu teilen und Erlebtes mitzuteilen. Genau das ist ein zentraler Baustein für soziale Interaktion und echte Teilhabe – in der Schule, im Alltag und darüber hinaus. Gleichzeitig wird deutlich, warum gerade dieser Schritt für viele Menschen im Autismus-Spektrum besonders herausfordernd ist. Kommentieren erfordert andere kommunikative Fähigkeiten als das reine Anfragen – und braucht gezielte Unterstützung, Geduld und ein tiefes Verständnis für individuelle Lernwege. In der Folge wird praxisnah beleuchtet, wie dieser Übergang gelingen kann, warum er so bedeutsam ist und welche Rolle strukturierte Anleitung dabei spielt. Abschließend wird ein wichtiger Gedanke hervorgehoben: Phase VI ist kein Endpunkt. Sie markiert vielmehr den Beginn einer neuen Phase, in der Lehrende und Bezugspersonen über alle notwendigen Strategien verfügen, um Kommunikation weiter auszubauen, zu differenzieren und nachhaltig zu fördern. Eine Folge für alle, die PECS als dynamischen Prozess verstehen – und Kommunikation nicht nur ermöglichen, sondern weiterentwickeln möchten. 🎧 Jetzt reinhören und entdecken, wie aus Antworten echte Gespräche entstehen.

    29 min
  2. PECS®- Über Verallgemeinerung, kritische Fragen, Zustimmung und Autonomie

    MAR 9

    PECS®- Über Verallgemeinerung, kritische Fragen, Zustimmung und Autonomie

    Kann man mit PECS® arbeiten und gleichzeitig kindzentriert, respektvoll und autonomiefördernd bleiben? Diese Frage beschäftigt viele Fachkräfte – und steht im Mittelpunkt der neuesten Folge. Mareike Greiler greift Themen auf, die ihr in den letzten Wochen immer wieder auf Beratungen und Kongressen begegnet sind: kritische Rückmeldungen, Unsicherheiten, Missverständnisse – und die große Frage nach Verallgemeinerung, Zustimmung und Selbstbestimmung im PECS-Alltag. Es geht darum, was Verallgemeinerung im Kontext von PECS wirklich bedeutet, wo berechtigte Kritik ansetzt und an welchen Stellen Annahmen oder verkürzte Darstellungen dem Konzept nicht gerecht werden. Mareike spricht offen über Spannungsfelder zwischen Struktur und Freiheit, über die Bedeutung von Zustimmung in der Kommunikation und darüber, wie Autonomie von PECS-Nutzer*innen konkret unterstützt – oder unbeabsichtigt eingeschränkt – werden kann. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem viel diskutierten Thema: Ist PECS mit kindzentrierter Arbeit vereinbar? Mareike ordnet diese Frage fachlich ein, teilt Erfahrungen aus der Praxis und lädt dazu ein, genauer hinzuschauen, statt vorschnell zu urteilen. Diese Folge richtet sich an alle, die sich kritisch, reflektiert und differenziert mit PECS auseinandersetzen möchten – jenseits von Schlagworten und Polarisierung. 🎧 Jetzt reinhören und mitdenken: über Kommunikation, Haltung und die Verantwortung, die wir als Begleitpersonen tragen.

    23 min
  3. PECS Phase IV – Satzbau: Vom einzelnen Bild zum vollständigen Wunsch

    FEB 16

    PECS Phase IV – Satzbau: Vom einzelnen Bild zum vollständigen Wunsch

    Warum reicht ein einzelnes Bild plötzlich nicht mehr aus? Und weshalb wird in PECS Phase IV der Satzanfang „Ich möchte“ eingeführt? In dieser Folge sprechen Linda Brümmer und Mareike Greiler über einen entscheidenden Entwicklungsschritt: den Satzbau mit PECS. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie PECS-Nutzer*innen lernen, zwei Symbole sinnvoll zu kombinieren – den Satzanfang und das gewünschte Objekt – und daraus eine echte Anfrage zu formulieren. Linda und Mareike erklären, wie dieser Übergang gestaltet wird und warum der Satzanfang bewusst eingeführt werden muss, auch wenn zuvor ein einzelnes Bild scheinbar „gereicht“ hat. Gemeinsam gehen sie darauf ein, ob man mit Phase IV direkt starten kann, wenn ein Kind bereits erste Lautsprache nutzt, und warum in dieser Phase nur ein einziger Satzanfang verwendet wird. Dabei wird deutlich: Es geht nicht um sprachliche Vielfalt, sondern um Struktur, Klarheit und den Aufbau eines stabilen Kommunikationssystems. Die beiden beleuchten typische Fragen und Unsicherheiten aus der Praxis und zeigen, warum Phase IV ein wichtiger Schritt hin zu immer komplexerer, selbstbestimmter Kommunikation ist – unabhängig davon, ob Lautsprache parallel vorhanden ist oder nicht. Eine Folge für alle, die verstehen möchten, warum PECS mehr ist als Bildtausch und wie aus Symbolen funktionale Sätze entstehen. 🎧 Jetzt reinhören und erfahren, wie PECS Phase IV den Grundstein für weiteren sprachlichen Aufbau legt.

    22 min
  4. Phase III von PECS - Die Bildunterscheidung

    FEB 9

    Phase III von PECS - Die Bildunterscheidung

    PECS Phase III – Bildunterscheidung: Wenn Symbole Bedeutung bekommen Wie lernt ein PECS-Nutzer eigentlich, das richtige Bild auszuwählen – und wirklich zu verstehen, wofür seine Symbole stehen? In dieser Folge sprechen Linda Brümmer und Mareike Greiler über PECS Phase III: die Bildunterscheidung – einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zu selbstständiger Kommunikation. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie PECS-Nutzer*innen lernen, Bilder in ihrem Kommunikationsbuch zu identifizieren, gezielt auszuwählen und sich zunehmend sicher darin zu bewegen. Linda und Mareike erklären, wie aus einzelnen Bildern ein funktionales System wird: vom ersten Unterscheiden über das selbstständige Blättern bis hin zu dem Moment, in dem der Nutzer genau weiß, was seine Symbole bedeuten – und sie bewusst einsetzt. Die beiden beleuchten typische Stolpersteine in Phase III, geben praxisnahe Einblicke und machen deutlich, warum diese Phase weit mehr ist als „richtig oder falsch“. Es geht um Verständnis, Orientierung und darum, echte Wahlmöglichkeiten zu schaffen. Zum Abschluss widmen sich Linda und Mareike einer besonders sensiblen Frage aus dem Alltag: Wie und ab wann darf man auf eine PECS-Anfrage mit „Nein“ antworten? Was bedeutet das für Motivation, Lernen und Kommunikation – und worauf sollte dabei unbedingt geachtet werden? Eine Folge für alle, die PECS nachhaltig aufbauen wollen und verstehen möchten, wie aus Bildern bedeutungsvolle Kommunikation entsteht. 🎧 Jetzt reinhören und erfahren, warum PECS Phase III ein Meilenstein auf dem Kommunikationsweg ist.

    32 min

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