Proletenprosa

Luke Stuckberry

Lukes Geschichten und Artikel entstehen aus dem Bauch heraus und meist ohne vorherige Recherche. Frei von der Leber weg. Mit besonderem Augenmerk auf die arbeitende Klasse und den „kleinen Mann“, von nebenan, beschreibt er häufig die einfachen Dinge des Lebens. Mit seinem ungetrübten Blick schafft er es auch aus den banalsten Dingen, die uns allen im Alltag begegnen, eine oft witzige, manchmal ernste und häufig bitterböse Story zu fabrizieren. Er selbst nennt seine Storys: Proletenprosa. Ungeschönt, unverblümt und gelegentlich derb in der Auswahl der Worte. 

  1. -2 дн.

    ICH ZIEHE DEN STECKER! | Proletenprosa macht Pause

    Jetzt ist es tatsächlich so weit: Proletenprosa macht Pause. Aber keine Panik. Es ist kein Abschied und schon gar kein endgültiges Ende. Ich ziehe lediglich für eine längere Zeit den Stecker, um einmal tief durchzuatmen, liegengebliebene Projekte wieder anzuschieben und mir anzusehen, was aus dem ganzen Luke-Stuckberry-Proletenprosa-Kosmos eigentlich geworden ist. In dieser letzten Folge vor der Pause gibt es deshalb kein gewöhnliches Proletenprosa-Gelaber, sondern ein kleines Interview mit mir selbst. Es geht um zu viele Projekte, zu viele Ideen, Bücher, E-Books, Webseiten, Instagram, TikTok, Dunkle Fäden und die große Frage, wie das alles künftig zusammenpassen soll. Vielleicht wird einiges zusammengelegt. Vielleicht verschwindet manches. Vielleicht kommt etwas völlig Neues dazu. Was am Ende dieser kreativen Pause herauskommt, weiß ich selbst noch nicht. Fest steht nur: Proletenprosa ist nicht weg. Ich räume nur gerade hinter den Kulissen auf. Die Pause kann einige Wochen dauern, möglicherweise auch zwei oder drei Monate. Zuerst verabschiedet sich Proletenprosa. Für Dunkle Fäden wird es noch eine letzte Folge geben, bevor auch dieser Podcast eine Pause einlegt. Währenddessen geht es natürlich trotzdem weiter. Vor allem auf Instagram und TikTok möchte ich künftig deutlich aktiver werden und euch dort mitnehmen, wenn sich hinter den Kulissen etwas bewegt. Und vielleicht entsteht während dieser Pause ja tatsächlich etwas, mit dem niemand gerechnet hat. Auch ich nicht. Bis bald. Euer Luke.

  2. 31 июл.

    Der Kiosk oder das Büdchen

    Manchmal findet man auf einem alten Mac nicht nur Dateien, sondern ganze Stücke der eigenen Vergangenheit. Diese Folge von Proletenprosa ist genau so ein Fundstück. Altes Material, das irgendwo auf der Festplatte herumlag, wiederentdeckt, ausgebuddelt und ein wenig aufgearbeitet wurde. Eine kleine Zeitreise zurück in eine Kindheit, in der ein Büdchen noch eine Institution war, eine Mark ein kleines Vermögen bedeutete und man sich für ein paar Pfennig mit Veilchen, Silberlingen, Nappos oder einer Stinkbombe eindecken konnte. Luke Stuckberry erinnert sich an Opa Stahl, an eine alte Kiefernholztheke, braun-orange Tapeten, Glöckchen über der Tür und an eine Welt, in der Kinder einfach nach draußen verschwanden, ohne dass irgendeine App ihren Standort überwachte. Eine Welt ohne Likes, Follower und WhatsApp-Gruppen. Dafür mit Knallteufeln, Feuerringen und der Gewissheit, dass die Mutter irgendwann aus dem Fenster brüllen würde, man solle gefälligst nach Hause kommen. Doch hinter all dem derben Rückblick steckt auch etwas anderes: die Erkenntnis, dass Kindheit irgendwann verschwindet. Büdchen schließen, Menschen gehen, Orte verändern sich und irgendwann ist man selbst der alte Sack, der von früher erzählt. Eine Folge über Süßigkeiten, Stinkbomben und den ganz normalen Wahnsinn einer vergangenen Zeit. Und vielleicht auch über die Frage, was von unserer Kindheit eigentlich übrig bleibt, wenn das Büdchen längst verschwunden ist und nur noch ein kleines Klingeling im Kopf zurückbleibt.

Об этом подкасте

Lukes Geschichten und Artikel entstehen aus dem Bauch heraus und meist ohne vorherige Recherche. Frei von der Leber weg. Mit besonderem Augenmerk auf die arbeitende Klasse und den „kleinen Mann“, von nebenan, beschreibt er häufig die einfachen Dinge des Lebens. Mit seinem ungetrübten Blick schafft er es auch aus den banalsten Dingen, die uns allen im Alltag begegnen, eine oft witzige, manchmal ernste und häufig bitterböse Story zu fabrizieren. Er selbst nennt seine Storys: Proletenprosa. Ungeschönt, unverblümt und gelegentlich derb in der Auswahl der Worte.