Qigong und eine Tasse Tee

Andreas Manfred Lehmann

„Qigong und eine Tasse Tee“ Ein ruhiger Podcast für Menschen, die genug haben von Lärm, Tempo und fertigen Antworten. In diesem Podcast lade ich dich ein, die Tür zu öffnen und einzutreten: In Geschichten, die atmen. In Gedanken, die sich setzen dürfen. In eine Tradition, die nicht erklärt, sondern wirkt. – still, ehrlich, traditionsverbunden. Mit Musik, die atmet, und Worten, die Raum lassen. Kein Ratgeber. Kein „Mach’s so wie alle“. Nur Tee, Stille und das, was sich zeigt.

  1. Fuxi & Nüwa: Die Architekten des Himmels

    4D AGO

    Fuxi & Nüwa: Die Architekten des Himmels

    „Was tun wir, wenn unsere Welt Risse bekommt? Wenn die Statik unseres Lebens ins Wanken gerät?“ In dieser 18. Folge von „Qigong und eine Tasse Tee“ steigen wir auf zum Gipfel des heiligen Berges Kunlun. Wir begegnen dort dem kosmischen Ur-Paar Fuxi und Nüwa. Sie sind mehr als nur Mythengestalten: Sie sind die Personifizierung von Yin und Yang, von Struktur und Heilung. Während Fuxi uns lehrt, die Muster des Lebens zu lesen und die Welt als einen Code zu verstehen, zeigt uns Nüwa die „Kunst der Alchemie“: Wie wir aus den Scherben unserer Erfahrungen neue Stärke schöpfen und unsere Risse mit flüssigem Licht füllen können. In dieser Folge erwartet dich: Die Symbolik des Bagua: Warum das Verständnis von Mustern der Schlüssel zum strategischen Handeln ist. Die Lehre der fünf Farben: Wie wir Nüwas Heilungs-Alchemie in unsere tägliche Qigong-Praxis integrieren. Stabilität im Sturm: Warum der „Stand des Baumes“ mehr ist als eine Übung – er ist unsere Antwort auf eine wankende Welt. Ein philosophischer Ausblick: Warum wir keine Sünder oder Zufälle sind, sondern „Göttliche Materie“. Bereite deine Teeschale vor, finde deinen Sitz und lass uns gemeinsam auf den Gipfel wandern. Diese Folge ist eine Einladung, deine eigene Mitte neu auszurichten und die Verbindung zwischen Geist und Körper zu stärken. „Spür den Lehm deiner Knochen. Spür den göttlichen Atem deiner Lungen. Was wirst du heute flicken?“

    31 min
  2. Die Geometrie des Vertrauens

    APR 12

    Die Geometrie des Vertrauens

    „Haben Sie schon mal nachts in den Himmel geschaut und absolut nichts gesehen? Keine Sterne, nur Dunkelheit. Vielleicht dachten Sie, es sei bewölkt – aber was, wenn Sie einfach nur unter einem Dach standen?“ In dieser 16. Episode schlägt Andreas Manfred Lehmann eine Brücke, die auf den ersten Blick unmöglich scheint: Von der präzisen Logik der Haustechnik und den Kommunikationsmodellen einer Vera F. Birkenbihl bis hin zur jahrtausendealten heiligen Geometrie der „Blume des Lebens“. Andreas, der selbst Jahrzehnte damit verbrachte, die Systeme im Außen zu reparieren, nimmt uns mit auf seine persönliche Reise vom „Hochleistungs-Leerlauf“ hin zur inneren Meisterschaft. Er erklärt, warum wir nicht einfach nur Statistiken in einer fremden Welt sind, sondern die Architekten unseres eigenen Multiversums. In dieser Folge erfährst du: Das Dach über dem Kopf: Warum unsere festen Meinungen und Gewohnheiten uns oft den Blick auf die unendlichen Möglichkeiten versperren. Die 6 Punkte der Peripherie: Wie die Geometrie der Blume des Lebens uns zeigt, mit welchen Themen und Menschen wir uns wirklich umgeben – und wie wir diese aktiv „rendern“. Die 100-Prozent-Regel: Warum nichts in deinem Leben wirklich präsent ist, solange du nicht mit ihm interagierst. Vom Haustechniker zum Blitzableiter: Wie Andreas seine Erfahrung als Elektromonteur nutzt, um den energetischen Schaltplan des Lebens zu erklären. Das Highlight dieser Episode: Andreas teilt ein besonderes Experiment mit uns: Seinen Song „Geometrie des Vertrauens“. Erstellt mit seiner eigenen Stimmen-Persona, ist dieses Lied mehr als nur Musik – es ist eine akustische Navigationshilfe durch das Netz der Möglichkeiten. Ein Ruf aus dem Inneren, der uns daran erinnert: „Es ist immer eine Möglichkeit da. Und es ist fast nie so, wie es im ersten Moment erscheint.“ Komm mit unter dem Dach hervor. Es ist Sonntag, 18:30 Uhr – die perfekte Zeit, um das eigene Leuchten zu entdecken. „Ich bin ein Teil des Ganzen – und damit bin ich das Ganze.“

    27 min
  3. Frühlings-Erwachen

    APR 5

    Frühlings-Erwachen

    Der Frühling ist kein sanftes Streicheln der Natur – er ist eine Explosion. In dieser Folge von „Qigong und eine Tasse Tee“ blickt Host Andreas hinter die Kulissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und das Element Holz. Erfahre, warum Frustration und Zorn oft nur unterdrückte Schöpferkraft sind und wie du die Energie des „Grünen Drachen“ (Qing-Long) für dich nutzt. Lerne durch die Geschichte von General Wei, warum Weichheit mächtiger ist als harter Stahl, und rekalibriere deine Vision mit der praktischen „Augen-Praline“ – einer Übung für mehr Klarheit in einer digitalen Welt. Es ist Zeit, die Rüstung abzulegen und zu wachsen. Zur Übung: 1. Die Hitze des Schmieds: Setz dich aufrecht hin oder bleib locker stehen. Spüre die immense Kraft, die wir heute gemeinsam erschaffen haben. Jetzt reibe deine Handflächen kräftig aneinander. Schneller. Fühle die Reibung, fühle das Feuer. Lass sie heiß werden, richtig heiß. Das ist die Energie von Qing-Long in deinen Händen. Das ist pures Yang, das bereit ist, den Nebel zu vertreiben. 2. Der Tempel der samtigen Schwärze: Lege deine heißen Handteller nun über deine geschlossenen Augen. Berühre die Lider nicht, schaffe nur einen hohlen Raum. Verschränke die Finger auf deiner Stirn. Atme tief ein. Stell dir vor, wie du eine absolute, samtige Schwärze erschaffst. In diesem Moment gibt es keinen Monitor, kein Blaulicht, keine To-do-Liste. Da ist nur du und diese heilende Dunkelheit. Fühle, wie die Hitze deiner Hände direkt in deine Augenhöhlen strahlt und den energetischen Nebel dort einfach auflöst. Deine Augen „trinken“ diese Wärme. 3. Der Blick des Adlers: Hinter deinen geschlossenen Lidern, in dieser wohligen Dunkelheit, lass deine Augen nun wandern. Nicht hektisch, sondern mit der Majestät eines Adlers, der sein Territorium überblickt. Schau weit nach oben in den Himmel deines Schädels. Schau tief hinunter in die Erde deines Kiefers. Schau weit in die Horizonte deiner Ohren. Rolle deine Augen in einem riesigen, langsamen Kreis. Spüre, wie die Muskulatur hinter den Augen loslässt. Wie der Druck weicht. Der General nimmt seine Rüstung ab. Er fängt an, wieder Raum wahrzunehmen. 4. Das Licht trinken: Nimm die Hände jetzt ganz langsam weg, aber lass die Augen noch einen Moment geschlossen. Wenn du sie jetzt öffnest, dann blinzle ganz sanft, so als würdest du das Licht der Welt zum ersten Mal sehen. Und jetzt der entscheidende Schritt: Schau nicht auf das, was nah vor dir liegt. Such dir den weitesten Punkt, den du finden kannst. Schau aus dem Fenster. Such das Grün eines Baumes oder das unendliche Blau des Himmels.

    31 min
  4. Der Eiswürfel-Trick & die TCM-Pseudo-Akrobaten

    MAR 22

    Der Eiswürfel-Trick & die TCM-Pseudo-Akrobaten

    „Leg einen Eiswürfel in deinen Nacken und dein Stress ist für immer weg...“ – Hast du diesen viralen TCM-Tipp auch schon in deiner Timeline gesehen? In dieser Episode verlassen wir den lauten Zirkus der leeren Versprechungen und räumen mit der Lüge vom schnellen Glück auf. Andreas seziert den viralen „Eiswürfel-Trick“ am Punkt Feng Fu (Du 16) und erklärt aus Sicht eines Qigong-Lehrers und Vitality Coaches, warum Schockfrostung im Nacken kein genialer Wellness-Hack ist, sondern ein gefährliches Attentat auf deine Lebensenergie (Jing). Erfahre, warum dein Körper kein TikTok-Experiment und Gesundheit kein Zirkustrick ist, sondern ein ehrliches Handwerk namens Gong Fu. In dieser Folge entdeckst du: Anatomie statt Marketing-B******t: Was energetisch wirklich passiert, wenn du deine wichtigste Schaltzentrale im Nacken einfrierst. Das Meer des Yang: Warum ein Eiswürfel auf dem Lenkergefäß wie ein Schneesturm in deiner Körperheizung wirkt und deine „Lebensbatterie“ plündert. Die Falle der Algorithmen: Warum wir in der Erschöpfung nach „magischen Knöpfen“ suchen und wie TCM-Pseudo-Akrobaten diese Sehnsucht schamlos ausnutzen. Dein innerer Vitality-Filter: Drei glasklare Warnsignale, an denen du gefährliches Halbwissen im Netz sofort erkennst. Hör rein und lerne, warum echte Verbesserung immer liebevoll und geduldig sein muss – und niemals schockierend. Werde vom Opfer der Klick-Gier zum Meister deines eigenen Handwerks. Bleib bei dir, bleib warm und vertraue deiner Natur.

    44 min
  5. Wollen Filme wirklich nur unterhalten

    MAR 8

    Wollen Filme wirklich nur unterhalten

    Sind Filme wirklich nur Unterhaltung? Oder können sie uns auf einer tieferen Ebene berühren, uns etwas über das Leben und über uns selbst zeigen? In dieser Episode von „Qigong und eine Tasse Tee“ lade ich dich ein, Filme einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten. Weg von Blockbustern, Effekten und Popcorn – hin zu der Frage, was zwischen den Bildern geschieht. Denn manche Geschichten wirken wie ein Spiegel: Sie bringen etwas in uns zum Klingen, erinnern uns an Wahrheiten, die wir im Alltag oft überhören, und stellen uns leise, aber kraftvolle Fragen. Aus der Sicht von Qigong, der Traditionellen Chinesischen Medizin und meiner eigenen Erfahrung spreche ich darüber, warum bestimmte Filme eine so tiefe Resonanz in uns auslösen können. Wir werfen einen Blick auf drei besondere Filme – „The Shift“, „Peaceful Warrior“ und „A World Beyond“ – und entdecken, welche Botschaften sie über Bewusstsein, inneren Wandel und die Kraft unserer Aufmerksamkeit transportieren. Am Ende geht es um eine einfache, aber entscheidende Erkenntnis: Wenn wir lernen, mit offenen Augen und offenem Herzen zu schauen, kann selbst ein Film zu einem Lehrer werden – zu einem Moment der Begegnung mit uns selbst. Mach dir eine Tasse Tee, lehn dich zurück und begleite mich auf eine kleine Reise zwischen Leinwand, Philosophie und innerer Energie. Vielleicht wirst du beim nächsten Film nicht nur eine Geschichte sehen – sondern auch ein Stück von dir selbst entdecken.

    32 min

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„Qigong und eine Tasse Tee“ Ein ruhiger Podcast für Menschen, die genug haben von Lärm, Tempo und fertigen Antworten. In diesem Podcast lade ich dich ein, die Tür zu öffnen und einzutreten: In Geschichten, die atmen. In Gedanken, die sich setzen dürfen. In eine Tradition, die nicht erklärt, sondern wirkt. – still, ehrlich, traditionsverbunden. Mit Musik, die atmet, und Worten, die Raum lassen. Kein Ratgeber. Kein „Mach’s so wie alle“. Nur Tee, Stille und das, was sich zeigt.

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