Schwule Welle

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by RDL 102,3 MHz

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  1. APR 28

    42. Schwule Filmwoche Freiburg

    Tradition trifft Vielfalt: Die Schwule Filmwoche Freiburg feiertschwules Kino auf der großen LeinwandEs ist soweit und im Freiburger Kino Kandelhof findet die 42. Schwule Filmwoche Freiburg vom 29. April bis zum 6. Mai 2026 statt. Seit 1985 setzt die Schwule Filmwoche Freiburg (SFF) ein starkes Zeichen für Sichtbarkeit und Kinokultur. Als ältestes durchgehend existierendes queere Filmfestival im deutschsprachigen Raum bringt das Event jährlich Produktionen in die Kinos, die abseits des Mainstreams die Vielfalt schwulen Lebens weltweit beleuchten.Was vor fast vier Jahrzehnten begann, hat sich zu einer festen Institution in der Freiburger Kulturlandschaft entwickelt. Das Ziel des Vereins ist heute so aktuell wie damals:Internationalen Filmen mit schwuler Thematik eine Bühne zu bieten, die im regulären Kinobetrieb oft unberücksichtigt bleiben. Das Programm umfasst rund 22 Spiel-, Lang- und Dokumentarfilme sowie eine Vielzahl an Kurzfilmen. Dabei legt die SFF Wert aufAuthentizität: Die meisten Filme werden in der Originalfassung mit Untertiteln gezeigt, ergänzt durch ausgewählte synchronisierte Fassungen.Hinter dem Festival steht ein engagiertes Team aus rund zwölf ehrenamtlichen Film-Enthusiasten. In monatelanger Vorarbeit sichten sie weltweit Produktionen, verhandeln Rechte und gestalten ein kuratiertes Programm. Ein besonderes Highlight für das Publikum sind die persönlichen Begegnungen: Zahlreiche Filmschaffende reisen jedes Jahr nach Freiburg, um ihre Werke vor Ort vorzustellen oder stehen in digitalen Q&A-Runden Redeund Antwort.Über die Leinwand hinaus vernetzt sich die SFF eng mit lokalen Partnern. In diesem Jahr steht unter anderem eine Kooperation mit dem Theater Freiburg im Fokus. Ergänzt wird das filmische Angebot durch ein vielseitiges Rahmenprogramm, das Raum für Austausch,Vernetzung und Diskussion bietet. Und natürlich darf auch eine Party zum Abschluss nicht fehlen!In unsere Sendung waren Jochen, René und Richard im Studio und stellten uns das Programm vor. Hier könnt Ihr das Gespräch hören.

    44 min
  2. JAN 21

    Danke Rosa von Praunheim – Die Schwule Welle erinnert an den großen Künstler und Aktivisten

    Am 17. Dezember 2025 verstarb der Film- und Theaterregisseur, Produzent, Autor, Professor für Regie und natürlich Aktivist unds Vorkämpfer der LGBTIQ-Bewegung in Deutschland ROSA VON PRAUNHEIM. So umstritten oft seine Methoden (Outing von Alfred Biolek und Hape Kerkeling 1991 in der TV-Sendung „Explosiv – Der heiße Stuhl“) waren, so unumstritten sind aber auch seine Verdienste. Sein Film „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ (1971) gilt heute als Auslöser der Lesben- und Schwulenbewegung in der BRD.In über 150 Filmen porträtierte er vor allem schwules Leben, stellte ältere Frauen und gesellschaftskritische Themen, aber auch das Leben in bestimmten Vierteln und Lebenswelten vor.Aktiv war er auch als Theaterregisseur, war aber auch in anderen Kunstrichtungen aktiv. Die Schwule Welle hatte mehrfach die Ehre, mit Rosa von Praunheim zu sprechen, zuletzt sprach Hartmut im Rahmen der 41. Schwulen Filmwoche Freiburg im Mai (zusammen mit Richard von der Filmwoche) mit dem Ausnahmekünstler. Thema war sein (nun) letzter Film „Die satanische Sau“, es ging aber auch in dem Interview auch um Rosas Sicht auf die aktuelle Welt und um den Tod. In einer Sondersendung erinnerten wir an Rosa von Praunheim, hörten in Interviews mit Rosa ein, aber auch in die von Weggefährten wie z.B. Axel Ranisch oder Heiner Bomhard. Und auch die Redakteure und die Schwule Filmwoche Freiburg erinnerte sich an ihn.Hier könnt Ihr die Sendung (aus urheberrechtlichen Gründen ohne die Musik) nachhören. Ein wunderschönes Zeitzeugnis von einem Ausnahmekünstler.

    1h 21m

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